Archiv nach Tags: PS3

Als wir letztens von Konami zum Anspielen von »Metal Gear Rising -- Revengeance« eingeladen worden sind, musste ich dort, durch einen kleinen Unfall bedingt, auf Krücken erscheinen… Die ich dann aber schnellstmöglich durch das scheinbar wirksamste Daikatana der Welt eingetauscht habe, als ich an die viereinhalb Stunden mit dem neuen Konsolenschnetzler verbracht habe.

Von Mavericks und Desperados

mgr_120920_battle_normal_1Bis auf die Spielwelt und die namensgebenden Riesenmaschinen hat der neuste Spross der »Metal Gear«-Reihe zwar nicht mehr wirklich was mit der Saga um Solid Snake zu tun, aber das muss ja nicht zwangsläufig etwas schlechtes sein. Ist ja auch als Spin-Off gedacht und nicht als Fortsetzung von »Metal Gear Solid«. Statt des ergrauten Schleichveteranen mit Bandana, (zuletzt) glorreichem Schnauzbart und zweideutigem Namen, steht jetzt Raiden im Mittelpunkt, den Fans noch durch ein paar Gastauftritte in früheren Titeln kennen dürften. Raiden lässt sich in der aktuellen Fassung am besten als metrosexueller, vollvercyberter Superninja in Highheelstiefeln beschreiben. Diesen Beitrag weiterlesen »

Review: XCOM – Enemy Unknown

von in Reviews
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Nachdem ich auf der gamescom für mich sehr überraschend gehyped wurde, war es nun am 12. Oktober endlich soweit: »XCOM -- Enemy Unknown« erschien im Handel und ich konnte mich der Vereitelung einer Invasion durch Aliens nach altbekanntem Muster hingeben.


Damals hatte ich die Möglichkeit bekommen, mich eine Stunde mit dem Gameplay auseinanderzusetzen, was zwar gut war, um einen generellen Eindruck zu bekommen, aber gerade ein Spiel von den Ausmaßen XCOMs bedarf doch längerer Zeit, um Schwächen und Stärken genauer unter die Lupe zu nehmen. Hat sich also was an meiner damaligen Begeisterung geändert?
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Ich bin kein fotogener Mensch. Ganz und gar nicht. Wenn mir mal ein Foto von mir selbst gefällt, dann ist das meist so ein bearbeitetes SRL-Foto, von irgendwem geschossen der das ein bisschen kann. Aber wisst ihr, was mindestens genauso angesagt ist wie SRL-Fotografie? So Indie-Games mit Robotern und Puzzles. Glaube ich zumindest, denn deren Stückzahl scheint dieser Tage recht üppig auszufallen. Kombiniert man jetzt einen dieser Indie-Roboter-Puzzleplatformer mit der oben angesprochenen Spiegelreflexkamera, transformiert sich dieser Klumpatsch™ entweder in einen Hipstermegazord oder – die langweiligere Option – in ein neues 2D-Indie-Roboter-Puzzleplatform-Spiel mit einer Kameramechanik: »Snapshot«!

Snapshot kommt von den Indie-Entwicklern »Retro Affect« und hatte in den letzten Jahren schon etwas Aufmerksamkeit bekommen. Darunter eine Nominierung im Jahr 2009 beim Independent Games Festival in der Kategorie „Excellence in Design“ und bei den Indie Game Magazine Awards 2011 als „Most Anticipated Indie Game 2012“. Für die Szene somit kein unbekannter Titel und nach vier Jahren in der Entwicklung – ja, die Indie-Mühlen mahlen langsam – erschien Snapshot, das eigentlich exklusiv für die PS Vita kommen sollte, am 30. August urplötzlich auf Steam.

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gc2012: Sony Konferenz

von in News
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Wer die gamescom in den letzten Jahren verfolgt hat weiß, dass gerade Sony Köln gerne als Bühne für Ankündigungen benutzt. Gerade die »PS Vita« wurde auf der diesjährigen E3 recht knapp behandelt und so spekulierte das Internet™ schon im Vorfeld über einen klaren Handheld-Fokus seitens Sony. Oh, wie recht es hatte. Die Kritik der Spielerschaft mäßigen Verkaufszahlen wurden ernst genommen und der Handheldkonsole werden in naher Zukunft neue Features und Spiele verpasst.

Neue PS:All-Stars Charaktere & Cross-Buy

Aber fangen wir vorne an. Neues Material sah man zunächst zum bereits auf der E3 angekündigten Brawler »PlayStation All-Stars:Battle Royale«: Wie aus einem Showreel hervorging, werden neben den schon bekannten Charakteren, wie Drake aus Uncharted oder Kratos, nun auch Dante (Devil May Cry), Sackboy (Little Big Planet), so wie Ratchet & Clank spielbar sein. So weit, so unspektakulär. Der Titel, den man zweifelsohne als Super Smash Brothers-Klon betiteln kann, erscheint zum Weihnachtsgeschäft sowohl für die PS3, wie auch als Handheld-Derivat und hier fängt es dann an spannend zu werden. Sony kündigte »Cross-buy« an. Das bedeutet: Wenn ihr euch die PlayStation 3 Version kauft und Besitzer einer Vita seid, bekommt ihr die Handheld-Ausgabe umsonst dazu. Dies trifft ebenso auf die kommenden Titel »Ratchet & Clank Q Force« und »Sly Cooper -- Thieves In Time« zu. Klingt nach einem sehr fairen Deal. Schön gespielt, Sony!

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Wenn ich den letzten Teil der Mass-Effect-Serie Revue passieren lasse, fallen mir zwar ein paar Logikfehler auf, aber denke ich primär an ein Ende, das durch viele Facetten überzeugen konnte: die Musik passte perfekt und die Atmosphäre hatte mich komplett gepackt. Vor allem aber hat mich das Ende zum Nachdenken angeregt, und das finde ich immer besser als ein simples Ende, das alles erklärt und keine Fragen offen lässt. Wenn ich mich Wochen später noch dabei erwische, wie ich über irgendwelche Details nachdenke, dann haben die Autoren definitiv etwas richtig gemacht. Ein schlechtes Ende hingegen würde man verdrängen, so wie ich zum Beispiel das Ende der TV-Serie LOST erfolgreich verdrängt habe.

All of this has happened before, and it will all happen again

Die Idee der „Eternal Recurrence“ oder des „Eternal Return“ (dt. ewige Wiederkehr) spielt in vielen Religionen und Kulturen eine wichtige Rolle. Schon die Ägypter und die Mayas glaubten, Zeit sei nicht linear, sondern zyklisch, und in allen Religionen, die an Wiedergeburt glauben, ist das Konzept offensichtlich auch vorhanden. Aber es gibt auch viele popkulturelle Beispiele für ewige Wiederkehr: Peter Pan, Die unendliche Geschichte, Battlestar Galactica oder Matrix.

Bei Mass Effect erwähnt zuerst der letzte Protheaner Javik, dass das Universum zyklisch abläuft. Das wissen wir bereits, alle 50.000 Jahre kommen die Reaper, töten höher entwickeltes organisches Leben und verschwinden wieder. Doch wir wissen nicht, ob sie die Ursache des Zyklus sind oder selbst einer höheren Macht unterliegen. Wer sich am religiösen Part des Endes stört, hat hier vermutlich nicht zugehört. In jedem Zyklus bauen die hoch entwickelten Bewohner der Galaxie eine Waffe gegen die Reaper, die aber nie rechtzeitig fertig gestellt werden kann. Die Pläne werden dann an die nächste Generation weitergegeben, die mit der Planung ein Stück weiter kommt. Die Protheaner waren einst die erste Rasse, die kurz vor der Vollendung des Crucible stand, der Waffe, mit der die Reaper vernichtet werden sollen, jedoch kann dies erst im aktuellen Zyklus zum ersten Mal vollbracht werden. Beim Hinweis, der zur Vollendung des Crucible fehlende Catalyst sei die Citadel (Crucible, Catalyst, Citadel, Cerberus, Cycle, Collectors… hmm… I see what you did there), sollte man stutzig werden: Der fehlende Teil für die Waffe gegen die Reaper ist das Ding, das die Reaper selbst gebaut haben? Und wer hat überhaupt die Reaper gebaut? Und warum zum Teufel rotten sie einige Lebewesen aus, aber nie alle?

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