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Hallo da draußen und Willkommen zur ersten Ausgabe des neuen ZwO-Newsflash, in dem wir ab jetzt jede Woche für euch wissenswerte, neue, kuriose oder vielleicht auch einfach nur bekloppte Dinge zusammentragen, die uns und die Welt der Video- und Computerspiele die Woche über bewegt haben. Das Motto dieser Ausgabe steht ja schon im Titel, weswegen wir also direkt loslegen können!

Die Top-Story

Die Entwickler der Indie-freundlichen Konsole »OUYA« haben am 19. Juli bekannt gegeben, dass es bereits jetzt einen ersten Exklusivtitel namens »Human Element« für ihre Plattform geben werde. Viel mehr Informationen gibt es dazu aber noch nicht, abgesehen von dem Umstand, dass es ein postapokalyptischer Zombietitel werden soll und für 2015 angekündigt ist.

Für alle von euch, die es noch nicht wissen: »OUYA« ist eine neue, von einem unabhängigen Team entwickelte Konsole, welche »Android« als Betriebssystem benutzt und dank eines eigenen Marketplace, sowie eigenen Entwicklungstools extrem benutzerfreundlich für Indies, aber auch große Entwickler von Spielen und Apps sein soll. Die Besonderheit: Die Konsole finanziert sich momentan durch Crowdfunding auf Kickstarter. Wie dort zu lesen ist, hat das Projekt bereits jetzt 41.746 Sponsoren im Rücken, die eine stattliche Summe von 5.337.435 US-Dollar zusammengetragen haben. Das ist etwa das fünfeinhalbfache des ursprünglichen Projektziels von 950.000 Dollar -- und das, obwohl das Projekt noch bis zum 09. August unterstützt werden kann.

Am Interessantesten dürften dabei besonders zwei Fragen für Entwickler, aber auch Spieler sein: Erstens, ob »OUYA«s Geschäftsmodell, nämlich das einer Open-Source-Konsole, die mit dem angestrebten Preisfaktor mehr als preiswert ist, sich überhaupt bewähren wird. Auf der Kickstarter-Seite heißt es dazu:

Let’s open this sucker up! It’s time we brought back innovation, experimentation, and creativity to the big screen. Let’s make the games less expensive to make, and less expensive to buy. With all our technological advancements, shouldn’t costs be going down? Gaming could be cheaper! We’re handing the reins over to the developer with only one condition: at least some gameplay has to be free. We borrowed the free-to-play model from games like »League of Legends«, »Team Fortress 2«, »Triple Town«, and many others. Developers can offer a free demo with a full-game upgrade, in-game items or powers, or ask you to subscribe.

Eine vollwertige Konsole für kleines Geld also? Oder eine Plattform, die ihre Spiele nur häppchenweise oder per Free-2-Play anbietet? Noch ist es verständlicherweise viel zu früh, um eine direkte Antwort auf diese Frage erwarten zu können, aber der Ansatz des Projekts ist bereits hochgradig interessant.  Die zweite wichtige Frage ist allerdings auch, wie die »Großen Drei«, also Sony, Microsoft und Nintendo, auf den Release der Konsole reagieren werden. Es ist zumindest davon auszugehen, dass sie ihre Vormachtsstellung im Konsolenmarkt mit allem verteidigen werden, was sie einem weiteren, großen Konkurrenten entgegenzusetzen haben. Ganz so unabhängig ist »OUYA« nämlich nicht: »Android« wird entwickelt von der »Open Handset Alliance«. Und die gehören schließlich zu Google.

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Der Markt für Indie-Games wird immer unübersichtlicher und es wird dadurch auch immer schwieriger, die echten Perlen herauszupicken. Umso schöner ist es bei solchen Perlen vermelden zu können, dass man sie für wenig Geld bekommen kann. So ist es aktuell bei TRINE, dem Jump’n'Run aus dem Hause Frozenbyte. Das traumhafte Spiel um eine Diebin, einen Krieger und dem damit obligatorischen Magier bekam jetzt ein Update spendiert, welches neben der Behebung von Fehlern auch ein neues Zusatzlevel in petto hat. Im Rahmen dieses Updates könnt ihr das Jump’n'Run bei Steam für unschlagbare 5 Euro erwerben.

Das Spiel gibt es zwar immer wieder mal als Steam-Deal, aber die Bemühungen von Frozenbyte, ihr Werk immer weiter zu verbessern, sollten spätestens jetzt mal gewürdigt werden. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass TRINE wirklich sehr kurzweilig ist und dabei auch noch zeigt, wie viel Spaß mit wenig Mitteln möglich ist (vor allem der Soundtrack aus der Feder von Ari Pulkkinen ist fantastisch!). Besitzer einer PS3 sollten sich aber nicht zu früh freuen: Für die Konsole konnte ich leider keine Informationen bezüglich des Zusatzlevels finden.

Ein Pflaster für zerstörte Seelen

von in News
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Laut Destructoid arbeitet Quantic Dream momentan am Feinschliff eines HEAVY RAIN-Patches, der die vereinzelt auftretenden Freezes beheben soll. LOLWUT? Patch? Freezes? PC oder was? Ja, schön wär’s.

"Was machst du da?" - "Patch downloaden." - "Ach so."

In der Tat hatte auch ich bei meinem ersten Durchspielen von HEAVY RAIN einmal die Situation, dass mir die PS3 völlig eingefroren ist. Und zwar genau an der Stelle, als SpoilerSpoilerSpoiler, das muss man sich mal vorstellen! Ich konnte nicht mal mehr das XMB aufrufen, dabei dachte ich immer, dass die PS3 so ein hardcoremäßiges Sicherheitssystem hätte. Läuft da das Spiel nicht in irgendeiner Sandbox und hat gar keinen Zugriff auf das Allerheiligste? Genau so, wie seit Windows XP ein Bluescreen bedeutet, dass am System massiv was im Argen ist und nicht einfach nur Minesweeper abgestürzt ist?

Aber da sind wir ja schon wieder bei den PC-Vergleichen. Videospiele sind wirklich einen weiten Weg gegangen, dass jetzt schon Freezes nachgepatcht werden müssen. Okay, tonnenweise Updates nach der Installation sind ja auch auf der PS3 nichts neues, aber ich stelle mir immer in meiner Naivität vor, dass sie nichts kritisches beheben, sondern das Spiel nur NOCH besser machen. Genauso wie ich mir gerade vorstelle, wie Nintendo Legionen von Japanern, bewaffnet mit Lötkolben, in die Kinderzimmer der Welt sendet, um SNES-Cartridges von Super Mario World nachzupatchen. Vielleicht war früher doch alles besser.

Fazit: Bald Patch für HEAVY RAIN. Bald keine Freezes mehr. Bald alles doppelplusgut.