inFamous: Second Son

von in Reviews
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In »inFamous: Second Son« schlüpfe ich in die Rolle eines naseweisen Proleten vom Lande, für den “Regeln” und “Kleidungsstil” Fremdwörter sind. Mein Name ist Delsin Rowe. Ja, richtig gelesen. Okay, der Name erklärt vielleicht schon meine etwas verschrobene Einstellung zum Leben. Ich kann nur wenig richtig gut, z.B. Graffitis sprayen oder vor der Polizei flüchten. Beides wird mir im Verlauf des Spiels aber noch von großem Nutzen sein.

Delsin Rowe

Delsin Rowe

In meiner Welt gibt es Mutanten, so genannte Conduits. Menschen die aufgrund einer Katastrophe vor sieben Jahren (aus dem ersten Teil der Serie) mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet sind. Sie können z.B. andere Menschen zu Stein werden lassen, an Häuserfassaden hochlaufen oder Energiebomben aus ihren Händen zaubern und auf ihre Gegner werfen. Solche Menschen nennen wir hier meist aber einfach Bioterroristen. Eine Frau, ebenfalls eine Conduit, hat sich gegen ihre eigenen Leute gestellt und zusammen mit der Regierung das D.U.P. gegründet, das Department of Unified Protection. Ihr Name ist Brooke Augustine und sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle Bioterroristen zu fangen und zu internieren. Zum Schutze der Menschheit versteht sich. Sie ist ziemlich beliebt.

Reggie forever!

Reggie forever!


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iOS: The Firm

von in Indie Games
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Wenn es um iOS Spiele geht, vertraue ich längst schon nicht mehr auf große Review-Seiten wie Toucharcade, wo gefühlt jeder Titel eine gute Bewertung absahnt und ich demnach schon öfters auf die Nase gefallen bin. Stattdessen setze ich da auf meine kleine Filterbubble, die mich bisher in den seltensten Fällen enttäuscht hat. »The Firm« ist so ein Fall, der kürzlich auf Twitter erwähnt wurde und auf Anhieb interessant aussah. Dass einer der ersten Google-Treffer es als ein Mini-»Papers, Please« beschrieb, war sicherlich auch ausschlaggebend.

Tatsächlich liegt dieser Vergleich nicht ganz so fern, denn zum einen erinnert es optisch ein wenig an den viel gelobten „Grenzübergangs-Simulator“, zum anderen ist das Spielprinzip ähnlich, wenn auch deutlich reduziert. Statt Pässe zu stempeln, muss ich Wertpapiere kaufen, wobei die Regeln da ziemlich einfach sind: Grüne Wertpapiere die steigen und rote Wertpapiere die sinken werden mit einem Swipe nach rechts gekauft, alle übrigen werden mit einem Wisch in die andere Richtung abgelehnt. Wer hätte gedacht, dass fleißige Tinder-User ihre Skills jetzt auch noch in einem Spiel einsetzen können? Yay! Diesen Beitrag weiterlesen »

gc14: The Order 1886

von in Previews
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»The Order 1886« interessiert mich, seit ich die ersten Concept Arts und Bewegtbilder im Rahmen der letztjährigen E3 sah, denn dieses düstere, von der Industrialisierung geprägte Setting, man nenne es mal vorsichtig Teslapunk, trifft genau meinen Geschmack und ist zum Glück noch nicht so ausgereizt, wie der klassische Steampunk, mit dem es aber sicherlich einige Gemeinsamkeiten hat. So freute ich mich, als ich die Bestätigung bekam, dieses Jahr auf der gamescom einen Termin bei Sony zu diesem Titel zu haben und nach dem kurzen Gameplay-Trailer, der bereits auf der Pressekonferenz am Vorabend der Messe zu sehen war, konnte ich die Präsentation kaum erwarten, auch wenn der mir schon etwas zu viel nach Shooter aussah.

Die Präsentation startete mit einer Ingame-Szene, die einen atemberaubenden Blick über das viktorianische London – samt Zeppelinen! – präsentierte und eindrucksvoll die Grafikpower der PlayStation 4 zeigte, wenn es denn so auch in der finalen Version wirklich aussieht. Leider war das dann aber auch schon fast das einzig Interessante, denn was danach folgte, würde in der Uni wohl maximal als Referat eines Erstsemesters durchgehen.

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Nachdem David sich den Hauptteil des Daedalic Line-Ups auf der gamescom dieses Jahr reingezogen hat, ist es nun an mir, mich mal ein wenig mit »Das Schwarze Auge – Blackguards 2« und »The Whispered World – Silence« zu beschäftigen.

»Das Schwarze Auge – Blackguards 2«

Nachdem ich im März des Jahres »Blackguards« zum einen dafür gelobt hatte, wie cool es die DSA-Lizenz (und vor allem das dreckige Südlande-Setting) umgesetzt hat und zum anderen wegen eines besonders frustgeladenen Momentes Cassia_Artworkfast vor Schluss hätte liegen lassen, wobei ich froh bin es nicht getan zu haben, war ich besonders gespannt auf den zweiten Teil des Taktikrollenspiels. Der setzt nahtlos am Vorgänger an und spielt einmal mehr in und um die Sklaventreiberstadt Mengbilla. Nach den Ereignissen in »Blackguards« hat sich einer der Antagonisten, der Sklavenhändler und Arenabetreiber Marwan, zum Herrscher der Stadt und des gesamten Landstriches aufgeschwungen. Alle Vorsteher der Gilden, die die Stadt regieren, hat er entweder gekauft oder umbringen und durch neue ersetzen lassen, die etwas mehr seinen Vorstellungen entsprechen. Aber was ist mit der Abenteurergruppe passiert, nachdem sie das Zeitalter des Namenlosen verhindert hat? Der Hauptcharakter ist seiner eigenen Wege gegangen und Psychozwerg Naurim, der Schwarzmagier Zurbaran und die anderen streifen ziellos durch die Gegend und verdingen sich als Söldner. Jedenfalls bis eines Tages eine ganze Söldnerarmee anrückt, an deren Spitze eine maskierte junge Frau namens Cassia steht, die die alte Gruppe anheuert, massiv etwas gegen Marwan zu haben scheint und Mengbilla einnehmen will. Cassia ist übrigens der neue Hauptcharakter des Spiels, aber im Gegensatz zu ihrer Rolle in der Geschichte, sind ihre Klasse oder ihre Talente nicht von vornherein vorgegeben. Ihr wollt eine Magierin? Fair enough. Eine Bogenschützin/Schleicherin? Läuft.
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gc14: Lego Batman 3: Beyond Gotham

von in Previews
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LEGO Batman 3Batman is back. Der dunkle Rächer rächt mal wieder und hat einige seiner Freunde… hat Batman Freunde? Einige seiner Kollegen im Schlepptau. »Lego Batman 3: Beyond Gotham« knüpft direkt an Teil 2 an, was euch wenig sagt, wenn es euch wie mir geht und ihr keine Erinnerung mehr an die Story des zweiten Teils habt. Dort scheint Braniac am Ende erschienen zu sein und um den geht es auch im dritten Teil der Lego-Batman-Reihe. Brainiac ist irgendwie an die Ringe des Green Lantern Corps gelangt und nutzt ihre Kräfte, um Planeten zu schrumpfen und so das Universum in seine Gewalt zu bringen. So schlau scheint Brainiac aber doch nicht zu sein, sonst hätte er mit der Erde begonnen, wo unter anderem sein Erzfeind Superman lebt. Zusammen macht sich die Justice League nun mit Batman auf die Jagd nach der “Legion of Doom” und Brainiac. Dabei verschlägt es sie “beyond Gotham”, nämlich in die Weiten des Weltalls.

Was gibt es jetzt neues bei »Lego Batman 3: Beyond Gotham«? Nun, abgesehen davon, dass es im Weltall spielt, gibt es auch einen neuen Hub, das ist bei Lego Games der Ort, von dem alle Level ausgehen und seit dem zweiten »Lego Batman« ist dieser Open-World-mäßig frei begehbar. (Wobei es den Hub immer gab, nur vorher eher klein und begrenzt, Hogwarts beispielsweise). Da Gotham bereits bekannt ist, wollte man was neues machen, das in dem Setting auch Sinn ergibt. Der neue Hub wird nun Odym sein, der Planet des GreenBlue Lantern Corps. War Gotham düster und trostlos, ist Odym fast schon psychedelisch bunt und voller Leben. Auch hier wird es wieder sämtliche Nebenmissionen von Sammelobjekten bis hin zu “Citizens in Peril” geben. Vom Hub aus werden zahlreiche Lantern-Planeten besucht, um die Ringe des Lantern Corps zu sammeln und Brainiac zu stoppen.
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