Demo-Donnerstag: Soul Reflection

von in Features
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Heute habe ich eine interessante Demo für euch, die vor allem die Freunde von »Portal« oder ähnlichen Plattformern ansprechen wird. »Soul Reflection« heißt die kleine Indie-Perle, die ich für euch rausgesucht habe. Es handelt sich hier um einen 3D-Puzzler, bei dem ihr euch über statische oder sich bewegende Plattformen einen Weg durch surreale Umgebungen suchen dürft.

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Dabei sind nicht alle Plattformen, die ihr zu sehen bekommt, real und andere sind es zwar, aber dafür unsichtbar. Das klingt jetzt erst einmal verwirrend, aber mit Hilfe von Spiegeln könnt ihr herausfinden, welche Plattform ihr für eure Hüpfaktionen verwenden könnt und welche nicht. Diesen Beitrag weiterlesen »

Bereits seit Wochen geisterten Gerüchte und unbestätigte Leaks um Ubisofts neusten Assassin’s Creed-Ableger durchs Internet. Nun hat das Ratespiel ein Ende.
Um 18 Uhr bekamen wir die ersten offiziellen Einblicke in Assassin’s Creed Syndicate, das uns in das viktorianische Zeitalter entführt.

Assassin's Creed Syndicate Wallpaper London Big Ben

Die Handlung spielt im London des Jahres 1868. Die industrielle Revolution hat eine starke Kluft zwischen Arm und Reich geschaffen. Die Fabrikbesitzer nutzen die zahlreichen Erfindungen und Maschinen der modernen Zeit, um hohe Gewinne zu erzielen, während ihre Arbeiter in Slums leben. Dieser Ungerechtigkeit möchte der draufgängerische Assassine Jakob Frye ein Ende machen. Zusammen mit seiner Zwillingsschwester Evie sagt er ihnen den Kampf an.

Grafisch scheint Assassin’s Creed Syndicate seinem Vorgänger in nichts nachzustehen und das Kampfsystem verspricht gepflegte Prügeleien in den vielen kleinen Gassen von London. Jakob kämpft nicht nur mit einem Sechsschuss-Revolver, sondern setzt auch mit seinem Schlagring eigene Akzente in der Gesichtsstruktur seiner Gegner. Zudem besitzt er einen Assassinen-Handschuh, der nicht nur halluzinogene Pfeile, sondern auch einen Enterhaken, beherbergt, welcher ihm erlaubt, sich geschwind die hohen Steinhäuser hinaufzuziehen.

Mein persönlicher Wermutstropfen ist jedoch, dass Jakobs Zwillingsschwester Evie scheinbar nicht spielbar sein wird, obwohl sie ein interessanter Charakter zu sein scheint und von ihrer etwas besonneneren Persönlichkeit her einen Kontrast zu ihrem Bruder bildet. Ansonsten verspricht uns der Trailer ein typisches Assassin’s Creed in einer spannenden Zeit, das Fans der Reihe wieder begeistern wird.

Assassin’s Creed Syndicate erscheint am 23. Oktober für Xbox One und PlayStation 4. Ein genaues Datum für die PC-Veröffentlichung wurde noch nicht genannt.

Komplett an mir vorbeigegangen war, dass Ubisoft ein 2D-Sidescrolling-Assassin’s-Creed geplant hatten. Das ging vermutlich vielen so. Als »Assassin’s Creed Chronicles: China« plötzlich erschien, kaufte ich es direkt blind, für die 10 Euro würde es auch nicht weh tun, wenn es Mist wäre.

Was dann tatsächlich Mist war, war die Story. Oder eher »Story«. In Anführungszeichen. Assassinin Shao Jun (ausgebildet von Ezio Editore da Firenze höchstpersönlich!) ist eine der letzten Assassinen im China des 16. Jahrhunderts, alle wurden von den Templern ausgelöscht. In »Assassin’s Creed Chronicles: China« geht es um Rache und um die Wiederbeschaffung einer mysteriösen Box, die nichts weiter als ein bedeutungsloser MacGuffin bleibt.

Shao Jun schleicht sich also durch zwölf teils sehr unterschiedliche Level, um den Oberbösewicht zu killen und das Kästchen zurück zu holen. Klingt doof, ist auch doof, macht aber kaum was, denn mit Shao Jun an den zahlreichen, wachsamen chinesischen Schergen vorbei zu schleichen, sie mit Pfiffen und Lärmpfeilen abzulenken, von einem Versteck zum nächsten zu hechten – das macht mächtig viel Spaß, auch ohne Story.

Assassins Creed Chronicles China

»Assassin’s Creed Chronicles: China« ist in 2.5D gehalten, das heißt, wir blicken seitlich auf das Geschehen und alles in einer Ebene ist zweidimensional, aber es gibt mehrere Ebenen, zwischen denen man wechseln kann. Wenn ein Gegner vor unserer Assassinin steht, ist dran vorbei laufen keine Option, weil sich beide in einer zweidimensionalen Ebene befinden. Öfters wird jedoch mit dieser Zweidimensionalität gebrochen, meist, wenn es um versteckte Schleichwege geht. Hier kann Shao Jun dann an Abhängen an Gegnern vorbei klettern, in Keller oder in Fenster springen oder aber auch komplett die Ebene in den Vorder- oder Hintergrund wechseln. Das geht aber nur an vorgegebenen Punkten.
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Chihiro 8-Bit-ified

von in Fundstücke
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»Spirited Away/Chihiro’s Reise ins Zauberland« ist einer meiner Lieblings-Ghiblis, umso mehr freut es mich, das Meisterwerk Myazakis in gloriosem 8-Bit zu sehen (»and a little 16 bit«, wie in der Beschreibung mit einem Augenzwinkern erwähnt wird). Ein bisschen traurig macht mich das jetzt aber auch, am liebsten würde ich meinen SNES auspacken und das sofort spielen. Warum nur gibt es denn keine Ghibli-Filme als Videospiel?

Ich mag es nicht, Rezensionen über Spiele zu schreiben, die ich nicht mochte. Ich drücke mich gerne davor, möchte nicht wahrhaben, womit ich da gerade meine Zeit verbracht habe. Und wenn ich euch nun sage, dass ich diese Rezension eigentlich schon zu Beginn des Monats schreiben wollte, könnt ihr euch vorstellen, was euch nun erwartet.

Bei dem von »Headup Games« und »Diviad« entwickelten »Nightbanes« handelt es sich um ein klassisches Online-Sammelkartenspiel in moderner Horroroptik. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Vampirlords, der seine Untertanen in den Kampf gegen andere Lords schickt oder sich am Krieg der Vampirclans (Gilden) um die Vorherrschaft beteiligt. Bis vor Kurzem war Nightbanes nur im Browser spielbar, jedoch können sich Kartenbegeisterte das Spiel seit dem 27. März auch kostenlos bei Steam herunterladen.
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Die Spielkarten
Die Rahmenhandlung um die Vampirlords von »Nightbanes« ist eher nebensächlich und weist nur darauf hin, dass sich die Spieler auf ein düsteres Kartendesign einstellen und nicht mit kleinen, knuffigen Einhörnern rechnen dürfen. Es ist somit ganz von den eigenen Stilvorlieben abhängig, ob man sich für dieses oder eines der hundert anderen Sammelkartenspiele entscheidet, denn »Nightbanes« ist alles andere als innovativ.

Während die Browserspielversion mit mehr als 1000 unterschiedlichen Karten wirbt, kann die Steam-Version bisher leider nur 433 Karten aufweisen. Trotzdem sollten diese die Sammlerherzen höher schlagen lassen, da sie nicht nur schön gestaltet sind und verschiedenste Kombinationsmöglichkeiten bereithalten, sondern auch per »Evolution« oder »Verbesserung« aufgewertet werden können. Am Anfang startet man mit einem von drei zur Auswahl stehenden Decks. Dabei ist zu beachten, dass diese Wahl nicht rückgängig gemacht werden und man nur das erste der Starterdecks im Tutorial einmal antesten kann. Wer sich schon zu Beginn einen kleinen Vorteil verschaffen möchte, sollte sich das »Bullet Storm«-Deck ansehen. Dieses stellte sich als das Stärkste von den Dreien heraus. Nach dem Erhalt dieser 30 Karten müssen alle weiteren entweder als Belohnungen erspielt oder im Shop gekauft werden. Und da kommt auch schon der befürchtete Haken an der Sache. Zwar sind alle Karten auch für nicht zahlende Spieler erreichbar, aber man sollte sehr viel Zeit und Geduld einplanen. Denn eines wird ziemlich schnell klar: Wer zahlt ist klar im Vorteil. Diesen Beitrag weiterlesen »

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