Cooles Kinderzimmer im Super Mario-Look

David

Wer von uns wäre als Kind nicht auch gerne in World 1-1 aufgewachsen? Das hat sich auch Wes Esarey gedacht und seinem Sohn die erste Welt aus Super Mario Bros. 3 an die Wand gezaubert. Gut, gezaubert ist vielleicht das falsche Wort, schließlich hat er zwei Jahre dafür gebraucht, aber es kommt ja auf das Ergebnis an. Und das Kind muss ja eh erstmal alt genug werden, um diese Videospiel-Nostalgie an der Wand schätzen zu lernen.


Wes hat sich erst die einzelnen Elemente wie den Fragezeichenblock oder Mario im Tanooki Suit/Waschbär-Anzug zusammen gestellt, dann ein riesiges Raster an die Wand gezeichnet, die Umrisse gemalt und schließlich in mühevoller Kleinarbeit alles ausgemalt. Zwischendurch ein Jahr lang prokrastiniert und sich gefragt, wie er sich das bloß freiwillig antun konnte. Egal, es ist das Ergebnis, das zählt und auch wenn Wes’ Sohn sicher nicht viel mit Super Mario anfangen kann, so wird er die Super Mario-Wandbemalung trotzdem lieben. Und sich hoffentlich nicht zu schnell satt sehen oder seine Liebe zum Wasser entdecken und sich z.B. irgendwann World 3-1 (Unterwasser Level) wünschen.
Vielleicht sollte mal jemand dem guten Wes sagen, dass es auch Wallsticker gibt. Leider nicht von allen Leveln und soweit ich weiß auch nicht von Super Mario Bros. 3. Den ganzen Beitrag lesen »

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Woohoo: Einblick in die Blur Multiplayer Beta

David

Ich muss zugeben, Rennspiele sind nie so mein Ding gewesen. Ausnahmen bilden die Vertreter der Mario Kart-Reihe und einige der Need for Speed-Teile. Jetzt kommt mit Blur (Ralf hat letztens schon mal drüber berichtet) ein Racinggame daher, das versucht, in genau diese beiden Schubladen zu passen. Und es funktioniert sogar.

Blur verbindet die Optik und die Fahrdynamik eines realistischen Autorennspiels mit der Action eines Burnouts und den Power-Ups eines Mario Kart. Auf der Strecke (eigentlich schweben sie in der Luft) liegen verschiedenen Power-Ups, wie z.B. Blitzattacken, Minen oder ein Schutzschild. Nitro gibt es natürlich auch, ist ja selbstverständlich. Bis zu drei Stück trägt ein Wagen gleichzeitig, bis man sie an strategisch günstigen Punkten einsetzt. Die grandiosen Effekte sind dabei ein wahrer Augenschmaus, überall blitzt und explodiert es und Autos fliegen meterhoch durch die Gegend (nur um kurz danach fast unversehrt ihre Fahrt fortzusetzen). Die Steuerung ist denkbar simpel, der Wagen reagiert sehr genau, nur mit den Bremsen hatte ich ein paar Probleme. Aber: wer bremst, verliert!


Wir durften mal in die Multiplayer-Beta von Blur reinschnuppern, da waren zwei der Online-Multiplayer-Modi – einer mit 10 und einer mit 20 Spielern – direkt spielbar, zwei weitere Modi können freigeschaltet werden. Einzelspieler und Vierspieler-Splitscreen gibt es auch, sind in der Beta aber nicht anspielbar.
Im Online-Multiplayer-Modus fährt man auf sechs (in der Demo auswählbaren) Strecken gegen bis zu 19 andere, mit denen man willkürlich zusammen geschmissen wird. Für verschiedenen Aktionen wie Siege oder besonders tolle Drifts bekommt man Fans, die braucht man, um ein Level aufzusteigen und so Items frei zu spielen. Man kann im Profil auch die Daten seines Twitter-Accounts angeben, Blur schickt dann Updates an Twitter, bei mir ist da aber nichts passiert, vermutlich weil ich nicht weit genug gespielt habe. Zum Glück wurde nicht “.. ist als letzter über die Zielgerade geschliddert” getwittert.

Ganz so sehr wie die oben genannten Spiele überzeugen kann mich Blur dann doch nicht. Den Strecken fehlt es ein wenig an Abwechslung, wie ich sie von Mario Kart gewohnt bin. Und wo Need for Speed einfach immer einen absolut genialen Soundtrack hatte, dröhnt einem bei Blur nur Motorenlärm aus den Lautsprechern entgegen. Aber das ist nur mein Eindruck nachdem ich eben ein paar Rennen in der eingeschränkten Beta-Version gefahren bin. Mein Entschluss, Blur sofort nach Release (vermutlich Ende Mai) kaufen zu müssen, stand bereits nach wenigen Sekunden im Game fest und dabei bleibt es auch.
Oh yeah!

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Angespielt: M.U.D. TV

Freddi

Oh, Betty Botterblom – wenige Frauen hatten im Jahre 1991 so viele Verehrer, wie du. Deine Verehrer gingen sogar so weit das Kapital des ihnen anvertrauten Fernsehsenders in kostspielige Kreuzfahrten und Sportwagen zu investieren, nur um dein Herz zu gewinnen. Wer jetzt erkannt hat, dass ich hier von der fiktiven Traumfrau aus dem Spiel Mad TV gesprochen habe, dürfte sicherlich genau wie ich aufgehorcht haben, als Kalypso Media die Finanzierung eines inoffiziellen Nachfolgers mit dem Namen M.U.D. TV angekündigt hatten, welcher vom eher unbekannten Studio Realmforge Studios entwickelt werden sollte.

Passend zum Release des Spieles wurde eine Demo veröffentlicht, zu der ich jedem raten würde, bevor er sich die Vollversion zulegt. Den ganzen Beitrag lesen »

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Cartridge Pustereien

David

Illustrator Scott Hallett hat in seinem Blog einige schöne Illustrationen, ganz besonders gefallen mir die, die er für DrawerGeeks zeichnet.

Zum Topic Classic Video Games auf DrawerGeeks hat er zwei Bilder gezeichnet, einmal Mario in einer etwas ungewohnten aber dennoch schönen Version und ein zweites Bild, dass er eine Homage an das NES im Allgemeinen nennt. Super Mario, Link und ein Gamer, der in sein NES-Cartridge pustet, wie wir das doch früher sicherlich alle gemacht haben. Das Bild vermittelt eine sehr schöne, positive und ruhige Stimmung, man fühlt sich unweigerlich an Früher erinnert. Gut, ich hatte nie ein NES, ich habe mit dem GameBoy angefangen und hatte dann ein SNES, gepustet habe ich aber trotzdem (und egal was ihr behauptet: es funktioniert!).

Mit freundlicher Genehmigung von Scott Hallett (und ihr glaubt gar nicht, wie lange ich habe suchen müssen, um den Urheber dieses Bildes zu finden. Das Bild könnte ich mir übrigens super auf einem T-Shirt vorstellen.)

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OMG WTF Scribblenauts bald mit Adjektiven!!!111

David

Ihr habt richtig gelesen, die Fortsetzung von Scribblenauts soll noch dieses Jahr kommen und die große Neuerung ist, dass es nun auch Adjektive gibt, die man mit den Subjektiven verbinden kann. 10.000 neue Wörter, fast alles Adjektive, mit denen man sich dann noch mehr austoben kann, im verzweifelten Versuch, irgendeine versteckte Unandständigkeit im Kinderspiel von 5th Cell zu finden.

Desweiteren soll Scribblenauts 2 ausgefeiltere Aufgaben haben, d.h. es reicht nicht mehr den Pegasus + ein Seil, bzw. Cthulhu für die Lösung jedes Levels zu erschaffen (einer der Gründe, warum ich den Vorgänger nie durchgespielt habe), dieses Mal soll echte Kreativität gefordert sein. Das muss man sich mal vorstellen! Da spielt man nichtsahnend ein Videogame und soll plötzlich kreativ sein. Pfui!

Die Probleme mit der Steuerung sollen behoben worden sein (Maxwell kann mit dem D-Pad bewegt werden, er geht also vielleicht dann wirklich da hin, wo er soll), es gibt 120 neue Level, bessere Hints und einen Level Editor. Bleibt zu hoffen, dass Scribblenauts 2 dann alle die Erwartungen erfüllt, die eigentlich schon in Teil 1 hätten erfüllt werden sollen.

Scribblenauts 2 wird vermutlich noch diesen Herbst erscheinen.

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Portal 2 is no lie. Oder doch?

Kristin

Es scheint offiziell zu sein: Valve bestätigte gestern via Pressemitteilung, dass die Gerüchte um Portal 2 der Wahrheit entsprechen und wir das Sequel zur Weihnachtszeit für PC und Xbox 360 (nein, nicht für PS3) in den Regalen unserer vertrauten Spielehändler ergattern können.

Ganz persönlich glaube ich noch an einen verfrühten Aprilscherz von Valve, kann ich mir doch einfach keine Fortsetzung zu diesem Meilenstein aus 2007 vorstellen. Ob ich damit Recht habe wird sich hoffentlich schon zur April-Ausgabe des GameInformer klären, die nicht nur Portal 2 auf ihrem Cover offenbart haben, sondern auch noch ein 12-seitiges Special zum Spiel bieten wollen. Ich bin zwar gespannt und eventuell bis dahin etwas leichtgläubiger, aber wirklich überzeugt erst dann wenn ich den Titel Ende des Jahres in meinen Händen halten werde.

In Portal 2 kommt eure treue Begleiterin aus Teil 1 wieder zurück in die Aperture Science Labore und darf sogar ganz neue Bereiche erkunden und auf überraschende Gegner treffen. Doch diesmal müsst ihr euch nicht allein an die zum Teil schwierigen Puzzles begeben: Es wird einen Coop-Modus mit eigener Kampagne geben.

Was haltet ihr von diesen Ankündigungen? Ist es wahrscheinlich, dass es sich hier um einen Scherz handelt? Oder dürfen wir uns auf ein geniales Sequel zu einem der tollsten Spiele aller Zeiten freuen?

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Doodle Jump trifft Canabalt

David

Von Adam Atomic und Danny Baranowsky – den Machern von Canabalt – kommt jetzt ein neues Game für iPhone und iPod. Eigentlich handelt es sich bei Gravity Hook um das erste gemeinsame Spiel der beiden, unter dem Namen Gravity Hook HD haben sie es jetzt aber mit neuer Grafik und neuer Musik wieder aufgelegt.


Vermutlich, um mit dem Erfolg durch Canabalt, dieses ältere Spiel noch mal richtig in Geld zu verwandeln. Gravity Hook HD wird Fans von Doodle Jump sicher gefallen, denn ging es bei Canabalt immer weiter nach rechts, muss man sich bei Gravity Hook in die Höhe hangeln. Die Motivation ist unklar, die Schwierigkeit meiner Meinung nach sehr hoch und das Spielprinzip wenig süchtig machend, im Gegensatz zum Hitspiel der beiden. Aber ich finde auch Doodle Jump langweilig, trotzdem spielen das Millionen Apple-Fans seit Monaten.

Gravity Hook wird mit der Maus bzw. dem Finger (iPhone/iPod touch) gesteuert, Ziel ist es, den kleinen Astronauten (?) mit dem Enterhaken möglichst weit nach oben zu katapultieren. Dabei kann er sich nicht überall festhalten, manche “Nodes” fallen herunter, andere explodieren bei Berührung. Wie auch schon bei Canbalt sind die Level zufällig generiert, der Schwierigkeitsgrad steigt nicht unbedingt mit der Höhe, wie weit man kommt kann also auch ein wenig vom Zufall abhängen.

Wie auch Canabalt wurde Gravity Hook HD übrigens mit dem eigenen Flash-Framework (Flixel) von Adam Atomic erstellt, was wie auch vorher nur wenige Tage gedauert haben soll. Netterweise haben die beiden direkt den Code zum Einbetten bereit gestellt, ich hab euch das Game hinter dem More-Link eingebaut, dann könnt ihr es direkt mal testen. Gravity Hook HD verbreitet seine süchtigmachende Wirkung aber bestimmt erst, wenn man es unterwegs auf Apples Pseudo-Handheld spielt. Den ganzen Beitrag lesen »

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Noch bis morgen gratis: Assassin’s Creed II: Multiplayer für’s iPhone

David

Ubisoft hat mal wieder ein neues Assassin’s Creed (Review zu Assassin’s Creed II) iPhone-Game auf den Markt geworfen, ein Multiplayer-Game, bei dem man mist bis zu drei anderen Assassinen gegeneinander antreten kann. Ziel ist es, die anderen zu töten, bevor sie einen selbst erwischen.
In Assassin’s Creed II: Multiplayer steuert man seinen Assassin in der Draufsicht durch drei von Assassin’s Creed II inspirierte Städte, steigert seine Notoriety und versucht, die Bestenlisten anzuführen.


Die Beschreibung reisst mich nicht unbedingt vom Hocker, aber das Spiel gibt es 48 Stunden lang kostenlos. Wer also bis morgen zuschlägt, kann sich Assassin’s Creed II: Multiplayer auf sein iPhone oder seinen iPod Touch laden, ohne die $2,99 (die ja doch sehr human sind) berappen zu müssen.

iTunes Link

via joystiq

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Selbstgemachtes Super Mario Regal

David

Das muss Liebe sein! Dennis aus Deutschland (bitte mal melden, falls du das liest) ist scheinbar Videogame-Fan und hat zufällig noch eine handwerklich begabte Freundin. Die hat ihm mal eben dieses verdammt coole Regal aus Fragezeichenblöcken in Super Mario-Optik gebastelt.

Und ein Telefontisch in Form einer Warp-Röhre? Das Ganze vor einer Super Mario-Wandbemalung? Sehr cool, wisst ihr ja, was ihr mir zum Geburtstag schenken könnt, Selbstgemachtes ist ja eh am Schönsten. Den ganzen Beitrag lesen »

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Review: The Misadventures of P.B. Winterbottom

David

The Misadventures of P.B. Winterbottom ist das erste Game der Entwickler mit dem coolen Namen (und mindestens genau so genialen Logo) The Odd Gentlemen. Der Held des Spiels ist mindestens ebenso odd, wenn auch weniger Gentleman, schließlich handelt es sich um einen gemeinen Kuchendieb. Ziel ist es in jedem Level also, die Kuchen einzusammeln, damit Winterbottom sich den Wanst vollschlagen kann. Doch das ist gar nicht so leicht, denn die Kuchen sind oft für den kleinen Mann mit Hut überhaupt nicht erreichbar. Zum Glück folgte Winterbottom einem großen Kuchen durch ein mysteriöses Portal und kann nun die Zeit manipulieren.

Time bending fun in a silent film world

Passend zu der Stummfilm-Optik kann man den Kuchendieb in jeder Situation auf Zelluloid bannen und das Aufgezeichnete in einer Schleife abspielen lassen. Man kann also von einem Klon einen Schalter auslösen lassen, um selbst an den Kuchen zu kommen. Hört sich leicht an, verursacht aber später einige Kopfschmerzen, denn die Herausforderungen ändern sich von Level zu Level. Mal ist das Gebäck nach einem Tritt auf einen Schalter nur kurz zu sehen und muss schnell aufgesammelt werden, in einer anderen Welt ist das Naschwerk nummeriert und erscheint immer nur dann (ebenfalls für kurze Zeit), wenn das vorherige aufgesammelt wurde, hier zählt also die Reihenfolge. Später gibt es noch Level, in denen sich Winterbottom zeitlich begrenzt nur in bestimmten Portalen klonen kann, ein anderes Mal sind die Klone böse und eine Berührung mit ihnen fatal. Bei 10-20 bösen Klonen auf dem Screen kann das ganz schön knifflig sein. Die gereimten Zwischentexte und Hinweise unter den Leveln helfen oft leider gar nicht bei den Rätseln.


Die Anzahl der Herausforderungen ist leider stark begrenzt und wenn einem direkt die Lösung einfiele, könnte man The Misadventures of P.B. Winterbottom in maximal zwei Stunden durchspielen, die Bonus-Challenges (Time-Challenge, was ich generell überhaupt nicht mag und Challenges mit Klon-Obergrenze) mal außen vor gelassen. Fast überall werden Vergleiche zu Braid und Portal gezogen, ersterem stimme ich voll und ganz zu, Portal passt nur bedingt, obwohl die Rätsel sicherlich gleich anspruchsvoll sein können.

The Misadventures of P.B. Winterbottom ist ein nettes Puzzlespiel für zwischendurch, für Menschen mit wenig Geduld vielleicht manchmal zu knifflig. Manchmal wollen die Klone nicht so richtig und verhalten sich anders als geplant, was an wenigen Stellen zum Scheitern führen kann. Die schöne Musik und die hübsche Grafik sorgen aber dafür, dass nie wirklich Frust aufkommt, selbst wenn man mehrere Versuche braucht.

The Misadventures of P.B. Winterbottom ist auf Xbox Live für 800 Points erhältlich.
Website zum Spiel.

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