Schon seit geraumer Zeit schwirrt in meinem Kopf die Idee herum, selbst einmal ein Videospiel zu machen. Meist verwarf ich den Gedanken daran aber ziemlich schnell wieder, denn ich bin weder Designer noch Programmierer. Meine Ausbildung qualifiziert mich eher so für kaufmännische, vertriebliche Aufgabenstellungen und Projektmanagement, also mehr so der langweilige Kram (erfolgreiche Firmen kommen übrigens kaum ohne Langweiler wie mich aus). Aber dann bin ich durch Zufall über Werbung für den RPG Maker gestolpert.
Ever dreamed of making your own video games? With RPG Maker, those dreams can become a reality, even if you know nothing about game programming.
Das hört sich doch schon einmal vielversprechend an. Aber wo ein Maker ist, da müssen doch auch noch mehr sein, oder?

GameMaker 8.1 Lite
Und so ist es auch. Ich habe mal ein wenig recherchiert und dabei so viele Maker gefunden, dass ich fast den Überblick verloren hätte. Und wer jetzt meint, mit diesen Baukasten-Klickiklicki-Editoren kann man eh nix vernünftiges zutage bringen, der irrt. Ich war überrascht, wie viele iOS- und sogar XBL-Titel ihren Ursprung in diesen Editoren haben (z.B. Spelunky oder Canabalt). Von den vielen erfolgreichen Indie-Titeln gar nicht zu reden. Mir schwebte schon immer was in Richtung 2D vor, also forschte ich hier etwas konkreter.
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