Zockwork Orange

Jahresrückblick 2012 – Teil 2/9: David

Und wie jedes Jahr stehe ich vor der leidigen Aufgabe, einen Jahresrückblick zu basteln. Dabei spiele ich doch immer so wenig und dieses Jahr gefühlt noch weniger, als in den letzten Zockwork-Jahren. Je weniger Zeit man hat, desto mehr muss man sich auf die Perlen konzentrieren, Games die mich nicht in den ersten 10 Minuten überzeugen konnten, landeten schnell auf dem Haufen neben der Konsole. Gab es die richtigen Perlen dieses Jahr überhaupt?

Top 5 des Jahres:

FEZ // Auch wenn mein Speicherstand mittlerweile kaputt ist und ich es nicht mehr spielen kann: »FEZ« bleibt mir immer als tolles Game in Erinnerung, vor allem, weil es mehr als nur ein Spiel war. Das ganze Rätselraten drumherum, das Entschlüsseln der Sprache, das mysteriöse Ende – es sollte mehr solcher Spiele geben.

Mass Effect 3 // Ja, perfekt war es nicht, brauchen wir nicht mehr drüber zu diskutieren. Aber es war ein »Mass Effect« und es hat Spaß gemacht. Zumindest bis kurz vor dem Ende.

Chaos auf Deponia (Review) // Hat viele Fehler des schon sehr guten Vorgängers behoben. Unterhaltsames, witziges und kniffliges Point-and-Click und aus dem Genre sicher das beste der letzten Jahre. Dieses Jahr erscheint dann der dritte Teil der Trilogie, ich bin schon sehr gespannt.

Lego Batman 2: DC Superheroes // Ein Lego-Spiel mit Open World? Und Figuren, die sprechen können? Ungewohnt und wie üblich voller kleiner Bugs, trotzdem macht es viel Spaß, als dunkler Ritter im Batmobil durch Gotham zu düsen.

Lego Herr der Ringe (Review) // Auch wieder Open World, auch wieder sprechende Figuren. Aber im Gegensatz zu Batman gibt es hier wieder einen Film als Vorlage und die Figuren sprechen sogar wie ihre Gegenstücke in den Filmen. Vermutlich das beste Lego-Game bisher, auch wenn ich von der ganzen Open World-Sache mit den Quests und so noch nicht vollends überzeugt bin.

// Platz 6-10: Warp, New Super Mario Bros. 2,…

Enttäuschung des Jahres:

Assassin’s Creed 3 // Voller nerviger Bugs, viel zu langes, unmotivierendes Intro – hier wurde wohl das gesamte Team ausgetauscht und das merkt man sofort. Einzig die Musik von Lorne Balfe ist auf gewohnt hohem Niveau. Für mich der schlechteste Teil der gesamten Reihe, hab ihn aber auch noch nicht sehr weit gespielt.

Beste App des Jahres:

App Schmapp. Auf Zugfahrten bin ich sehr dankbar für Spotify auf dem Handy/dem iPad, ansonsten – besonders spielemäßig – gibt es kaum Apps, die mich länger als 2 Wochen beschäftigen können.

Up and Down:

+ Joe kennen gelernt. <3

Album des Jahres:

Cro – Raop // Zumindest das Album des Sommers. Könnte mich niemals für ein Album pro Jahr entscheiden. »Dead Silence« von Billy Talent oder »Anarchy, My Dear« von Say Anything liefen auch recht oft in meiner Spotify-Playlist. Und aktuell mag ich »The Heist« von Macklemore. Und »45« von Gaslight Anthem. Und… puh, gar nicht so leicht.

Film des Jahres:

Premium Rush (Review) // Definitiv die Überraschung des Jahres. Erwartete nichts, bekam einen sehr coolen Film. Lasst euch von der Story nicht abschrecken, »Premium Rush« ist ein fantastisch gefilmter, witziger und adrenalin-geladener Film über einen Fahrradkurier (Jospeph Gordon-Levitt) in New York, der sich mit einem korrupten Polizisten einen Wettlauf gegen die Zeit liefert.

Muss man auch gucken:
»The Hobbit«
»Seven Psychopaths« (Review)
»Wreckt-It Ralph« (Review)
»The Avengers«
»The Dark Knight Rises«
»The Cabin in the Woods«
Und noch so viel mehr.

TV-Serie des Jahres:

Arrow // Einfach, weil es die einzige gute Serie dieses Jahr war, die nicht abgesetzt wurde. »Alcatraz« und »Revolution« könnte man noch mit aufnehmen, »Doctor Who« ist eh immer drin… »The Walking Dead« gucke ich gerade, finde ich bis jetzt aber nur so semi-gut. Mit The Walking Dead bin ich jetzt durch und ich muss sagen, Staffel 3 ist schon ziemlich gut.

Arrow (©2012 The CW Network)

Freut sich in 2013 auf:

»Star Wars 1313«, »Splinter Cell: Blacklist«, »Bioshock Infinite«, »Deadpool«, »Hawken«

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Jahresrückblicke der anderen Team-Mitglieder:

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