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Mass Effect: Die Offenbarung (Drew Karpyshyn)

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Ich weiß ja nicht, ob es nur mir so geht, aber meine Eltern haben mich früher, als ich regelmäßig vor meinem Nintendo saß, immer ermahnt, ich solle doch mal ein Buch lesen, das sei viel besser für die Augen und macht mindestens genauso viel Spaß, weil es die Fantasie anrege. Aber wozu brauchte ich denn Fantasie, wenn ich die ganzen Bilder schön präsentiert bekommen kann? So ist an mir dann auch ein potenzieller Bücherwurm verloren gegangen.

Was manche Games aber genauso gut können wie Bücher, ist das Erzählen von Geschichten. Mass Effect ist da ein Paradebeispiel. Schon beim Spielen merkt man, wie viel Potential das Universum für viele weitere Geschichten hat als die, die der Spieler erlebt. Kein Wunder also, dass es parallel zum Spiel auch eine Romanreihe gibt, mit der man tiefer in die fantastische SciFi-Welt eindringen kann. Und wenn es nur als Verkürzung der Wartezeit auf die Fortsetzung des Spiels dient.


Und so möchte ich euch an dieser Stelle ein paar Worte zum ersten Teil der Romanreihe des Spiels erzählen. Geschrieben wurde er übrigens von Drew Karpyshyn, der schon einige Geschichten im Star Wars Universum (unter anderem auch zu Knights of the Old Republic) schrieb und hauptverantwortlich für das Drehbuch bei Mass Effect 1 und 2 war. Der Mann weiß also, was er schreibt. Ins Deutsche übersetzt wurde der 282 Seiten starke, “Die Offenbarung” genannte, Roman vom Spieleredakteur Mick Schnelle, dessen Arbeit bis auf ein, zwei Ausnahmen als gelungen bezeichnet werden kann -- allerdings ohne den Vergleich zum Original zu haben. Den ganzen Beitrag lesen »

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Winter Games – Olympia in schönen Sprites und prächtigen Pixeln

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Momentan sind die olympischen Winterspiele in Vancouver noch in vollem Gange und omnipräsent in den Medien und Gesprächen jedes Sportbegeisterten. Ich frage mich als leidenschaftlicher Gamer immer wieder, warum aus solchen sportlichen Großereignissen nicht auch mal ein vernünftiges Sportspiel gemacht wird. Klar, die Lizenz lässt sich auch so ganz gut ausschlachten und bringt vermutlich mehr als genug Kohle, aber ernsthaften Zockern entlocken diese Spiele allerhöchstens ein paar langgezogene Gähner.

Man merkt einfach, ob ein Spiel mit Liebe und Leidenschaft entwickelt worden ist. Kaum jemand wird ernsthaft bestreiten können, dass das beste Spiel zu olympischen Winterspielen noch immer Winter Games von Epyx ist. Das 1985 erschienene dritte Spiel der legendären “Games”-Sportspielreihe schickt die Spieler als Athlet nach Kanada -- allerdings zu den Spielen 1988 nach Calgary und nicht nach Vancouver. Aber das nur am Rande.

Lasst die Spiele beginnen!

Im Grunde unterscheidet sich Winter Games in der Spielmechanik kaum von aktuellen Vertretern solcher Sportspiele. In sieben Disziplinen (u.a. Hot Dog, Skispringen, Eisschnelllauf) wird um die schnellste Zeit oder die höchste Punktzahl gerungen. Mit dem Joystick durfte man dann rhythmisch hin- und herrütteln, im richtigen Moment den Feuerknopf drücken oder sogar ein paar Kombos ausführen. Ganz getreu dem Motto “leicht zu erlernen, schwierig zu meistern”. Bis man allerdings zur Meisterschaft gekommen ist, sind so einige Joysticks einen grausamen Tod gestorben. Aber das war typisch für Spiele von Epyx -- würde mich nicht wundern, wenn die von der Eingabegeräte-Industrie ein paar Blumen geschickt bekommen haben. Den ganzen Beitrag lesen »

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Bubble Bobble: Die Geburt des Koop-Modus

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Ein in der letzten Zeit aufgekommener und immer noch anhaltender Trend aktueller Spiele ist der Koop-Modus. Resident Evil 5, New Super Mario Bros. Wii und Left4Dead sind nur einige Beispiele, die Liste ließe sich noch erweitern. Lange Zeit wurde das gemeinsame Spiel gegen die KI fast gar nicht mehr beachtet, dabei macht das mindestens genauso viel Spaß wie gegeneinander zu spielen. Insofern ist diese Entwicklung durchaus begrüßenswert.

Dabei ist kooperatives Spiel schon recht alt. Vor mehr als zwei Jahrzehnten, im Jahr 1986, erschien mit Bubble Bobble eines der ersten Spiele, die einen Koop-Modus enthielten. Aber das Spiel ging sogar noch weiter, indem es im Singleplayer so schwer durchzuspielen war, dass man sich zwingend einen Freund oder Bekannten suchen musste, der mit einem zusammen spielt. Doch zunächst einmal eine kurze Erklärung für diejenigen, die das Spiel nicht kennen:

Die Story kann man eigentlich vernachlässigen: Die Drachen oder Dinos (man ist sich da nicht so einig) Bub und Bob erleben ein gefährliches Abenteuer in monsterverseuchten Levels. Das war es im Prinzip schon, aber das reicht auch vollkommen aus. Motivierend war das genial einfache Spielprinzip, in jedem Level alle Monster mit Blasen einzufangen und zu besiegen, indem man diese Blasen etwa durch Draufspringen zum Platzen bringt. Die insgesamt 99 Level plus Bossgegner wurden dabei natürlich immer kniffliger. Ein Glück, dass es zahlreiche Items gab, die einem das Überleben erleichterten -- Schuhe, mit denen man schneller rennen konnte, Schirme, die einen ein paar Runden überspringen ließen oder Blitzblasen, mit denen man Gegner noch einfacher ausschalten konnte, um nur einige zu nennen.

Gemeinsam stark, allein unmöglich

Diese Items waren natürlich heiß begehrt, aber Bubble Bobble perfektionierte das Teamplay soweit, dass man sie doch oft dem anderen Spieler überließ, weil dessen Weiterkommen für einen selbst von größter Wichtigkeit war. Denn die Credits, die man bei einem Game Over einsetzen musste, um weiterspielen zu können, wurden nämlich von einem gemeinsamen Konto abgezogen. Wenn man nicht gemeinsam vorging, war man schon so gut wie verloren. Den ganzen Beitrag lesen »

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