Zu Gast bei Ubisoft: Fantastic-XMAS Tour 2016 0

Zu Gast bei Ubisoft: Fantastic-XMAS Tour 2016 0

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Ubisoft lädt zum fröhlichen Zocken!
Jedes Jahr im Herbst tourt Ubisoft mit der Fantastic-XMAS-Tour durch Deutschland, auf der der französische Publisher und Entwickler seine aktuellen Spielehighlights des letzten Quartals vorstellt. Dieses Jahr kam als kleine, aber feine, Besonderheit Ubisofts 30. Geburtstag hinzu. So stand neben Berlin und Hamburg auch Düsseldorf auf dem Reiseplan, wo Ubisoft seinen Deutschlandsitz hat. Eingeladen wurde in die Nachtresidenz – früher mal ein Kino, heute eine Party-Location mit Gotham-Charme. Auf zwei Etagen verteilt gab es Anspielstationen für aktuelle und kommende Games wie »For Honor«, »WATCH_DOGS 2«, »Eagle Flight«, »Star Trek: Bridge Crew«, »The Crew Calling All Units«, »Steep« und »Trackmania«. Und wir waren mittendrin!

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Neben dem Games gab es auch jede Menge leckeres Essen und Gratis-Drinks – so muss das sein! Gut gestärkt ging’s zum Anzocken.

David:
Mit dem ersten Gin Tonic intus ging es dann direkt an mein Angst-Spiel: »Eagle Flight«. Ich bin extrem anfällig für Motion Sickness und alles mit schnellen auf- und ab-Bewegungen ist da sicher nicht gut. Auch bei »Batman« und »Star Trek: Bridge Crew« verspürte ich bei schnellen Bewegungen bzw. dem Blick aus dem Schiff heraus leichtes Unwohlsein. Für die, die davon noch nicht gehört haben (ich hatte es auch nur mal kurz auf Twitter gelesen): »Eagle Flight« ist ein Virtual-Reality-Spiel, in dem man als Adler über Städte – in dem Fall Paris – fliegt. Moment… Adler? Paris? Gleiches Universum wie Assassin’s Creed? Vielleicht.

Maja:
So viele Menschen, so viele tolle Spiele! Nach dem ersten Orientieren und Hallo-sagen ging es in die VR-Ecke der Nachtresidenz – übrigens eine wirklich großartige Location! »Eagle Flight« sollte die erste Station sein. VR-Spiele machen mich immer sofort neugierig: Wie „echt“ fühlt sich das Spielerlebnis an? Wird einem sofort schlecht oder kommt der Körper klar? Wie einfach ist die Steuerung? Das Adler-Spiel war also der perfekte Einstieg in den Abend.

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David:
In »Eagle Flight« gibt verschiedene Modi, spielen konnten wir nur zwei: Zuerst den Singleplayer (durch Ringe fliegen) und dann den Multiplayer, der quasi ein Capture the Flag war. Die Adler haben einen Angriff („Schreiwelle“) und einen „Schild“, der vor einem Angriff schützt – beides muss sich nach einem Gebrauch regenerieren. Diese Aktionen werden über den Controller aktiviert, genau wie das Beschleunigen und Abbremsen, alles andere steuert man mit dem Kopf. Man sitzt da also, kippt und dreht seinen Kopf wie wild, um den Adler im Flug zu drehen. Im Multiplayer muss ein Stück Beute aufgesammelt und zurück ins Nest gebracht werden. Wir spielten dabei zwei gegen zwei. War auf jeden Fall spaßig und die Übelkeit blieb aus, auch wenn mir am Anfang etwas unwohl war (es ist schon echt sehr weit oben) und ich zu schnelle Wendungen vermieden habe. Auf jeden Fall spaßiger, als ich gedacht hatte. Aber wie bei allen aktuellen VR-Games frage ich mich, wie lange man damit Spaß haben kann oder ob da nach zwei Stunden die Luft raus ist. »Eagle Flight« könnt ihr ab dem 18.10. spielen, falls ihr im Besitz einer VR-Brille seid.

Maja:
Schießen ging wunderbar, präzises Zusteuern auf Beute… eher nicht. Das Fliegen in »Eagle Flight« ist eine großartige Erfahrung, auch wenn einem bei der Geschwindigkeit und dem gleichzeitigem Durchfliegen von wirr angeordneten Ringen teilweise etwas schwindelig werden kann. Der Multiplayer macht zudem unglaublich Spaß, auch wenn ich sicherlich noch ein paar Probespiele gebraucht hätte. Das „Abschießen“ der feindlichen Gruppe funktioniert wunderbar mit der „Schreiwelle“, aber das wendige Durchfliegen von engen Pariser Häuserschluchten und Baum bewachsenen Parks hätte meinerseits ein wenig mehr Übung gebraucht. Sagen wir es so: Ich wäre wohl der tollpatschigste Adler von ganz Paris.

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David:
»Star Trek: Bridge Crew« hatte ich ja bereits auf der gamescom gespielt und neues kann ich dazu nicht erzählen. Als Gruppe fliegt man ein Föderationsschiff, aber nicht die Enterprise. Jeder Spieler der fünfköpfigen Bridgecrew übernimmt dabei ein paar sehr eingeschränkte Aufgaben der jeweiligen Station. Lenken, beschleunigen; zielen und schießen… die Crew muss dabei gut zusammenarbeiten und kommunizieren, sonst geht nichts. So kann der Steuermann beispielsweise nur auf Warp springen, wenn er von der anderen Station mit der nötigen Energie versorgt wurde. Jede der fünf Stationen (Captain, Helm, Tactical
und Engineer) hat dabei genau definierte Aufgaben, als Crew sitzt jeder an seinem Platz und erfüllt diese. Hoffentlich. Mit einer guten Crew im Online-Modus kann das sehr viel Spaß machen, die muss man aber erstmal finden. Einen Singleplayer gibt es auch, dann übernimmt man die Rolle des Captains der USS Aegis. »Star Trek: Bridge Crew« erscheint am 29.11. und benötigt entweder HTC Vive, Oculus Rift oder PlayStation VR.

Maja:
Ich werde wohl »Star Trek: Bridge Crew« nie spielen können. David hatte damals freundlicherweise meinen Termin auf der gamescom übernommen, da ich krank wurde. Dieses Mal war ich einfach zu spät dran und die Warteschlange zu lang. Trotzdem habe ich eine Weile am Stand verbracht und gebannt den anderen Gruppen zusgeschaut. Insgesamt vier Spieler können den Multiplayer gleichzeitig spielen, wobei in diesem Fall der Platz des Captains von einem der Spielentwickler eingenommen wurde. Der Rest ist Star-Trek-Feeling pur: Das Spiel funktioniert nur mit Teamplay und Kommunikation. So versucht man einen Klingonenangriff abzuwehren und eine andere Crew aus einem beschädigten Raumschiff zu retten. Der Captain gibt Befehle, die anderen Spieler reagieren und geben Informationen an die anderen Crewmitglieder weiter. Mich hätte es nicht einmal gewundert, wenn es noch eine diplomatische Lösung des Problems gegeben hätte. Wenn jetzt noch ein Borg-Kubus oder ein Besuch von Q hinzukämen, wäre der Spiel perfekt!

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David:
»WATCH_DOGS 2« ist der Nachfolger des semi-erfolgreichen WATCH_DOGS. Die Meinungen zu dem Titel waren ja eher gemischt bis negativ und auch ich fand es damals nicht sonderlich gut, aber auch nicht total schlecht. Den zweiten Teil des Hacker-GTAs habe ich weder auf der gamescom noch jetzt selbst gespielt, aber ein wenig über die Schulter gucken reicht ja manchmal. Dieses Mal verschlägt es uns nach San Francisco, eine weitere komplett vernetzte Stadt – der junge Hacker Marcus Holloway wird eines Verbrechens beschuldigt und muss sich wehren, indem er ctOS 2.0, das Netzwerk, das die gesamte Infrastruktur der Stadt verbindet, abschaltet.
Viel anders als der Vorgänger sieht das Spiel nicht aus, es gibt wohl ein paar mehr Möglichkeiten, die Umgebung zu hacken, zum Beispiel im Verkehr bei Verfolgungsjagden. Insgesamt wirkt WATCH_DOGS 2 wie eine solide Fortsetzung, bei der einige der größten Mängel des Vorgängers ausgemerzt wurden. Die meisten waren nach der Stunde anspielen nicht sprachlos begeistert, trotzdem waren die Stimmen eher positiv. Ich denke mal, »WATCH_DOGS 2« wird am 15.11. auch in meiner Konsole landen. Oder etwas später, oft werden solche Games ja schon 1-2 Monate nach Release 20 Euro günstiger. 70 Euro muss ich dafür nämlich nicht ausgeben.

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Maja:
»For Honor« ist ein Third-Person Hack-and-Slash-Spiel. Als Spieler schlüpft man in die Rolle von Samurai, Ritter oder Wikinger, wählt eine Klasse, und dann geht das große Gemetzel auch schon los. Auf dem Event konnte man den Herrschaft-Modus, einen von fünf Multiplayer-Modi, ausprobieren. Das bedeutet, dass vier Spieler gegen vier weitere antreten. Dazwischen ein Haufen Minions, das das Geschehen zu einer turbulenten Schlacht machen. Dabei ist das Spielgefühl wie bei einer fröhlichen Shooter-Runde – nur mit Schwertern. Über ein Headset kann man sich mit seinen Teamkollegen abstimmen, Taktiken überlegen oder sich einfach nur anpflaumen. Grafisch ist das Spiel eine Augenweide. Wer also keine Lust mehr auf die zigste »Call-of-Duty«-Runde hat, solle »For Honor« einmal im Auge behalten. Das Spiel erscheint am 14. Februar 2017 für PC, PlayStation 4 und Xbox One.

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Bei den anderen Spielen der Fantastic-XMAS-Tour konnten wir leider nur noch kurz vorbeisehen. Insgesamt hatte Ubisoft aber wieder ein solides, interessantes Line-up zu bieten, welches sie bereits auch auf der diesjährigen gamescom gezeigt haben. Wir haben uns sehr über die Einladung gefreut und sind gerne nächstes Jahr wieder mit dabei!

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Mit-Gründer von Zockwork Orange, Casual Gamer, Assassin's-Creed-Fanboy, Hyrule-Retter. Beendet Spiele oft nicht, schreibt trotzdem drüber.

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