Black The Fall: Atmosphärische Early Access Demo 1

Black The Fall: Atmosphärische Early Access Demo 1

Black The Fall

Eigentlich sind ja Plattformer und Sidescroller nicht mein Fall. Mir fehlt da immer etwas die Bewegungsfreiheit und die Möglichkeit, meine Umgebung zu erkunden. Besonders, wenn sie schön und detailreich gestaltet ist. Außerdem kommt es bei dem Gehüpfe oft auf genaues Timing und Geschwindigkeit an und dafür bin ich jetzt nicht so ganz talentiert. So ein Spiel hat es deshalb schon einmal von Haus aus schwer, sich in meine Gunst zu schleichen. Da muss es dann schon mit einem besonderen Gameplay auftrumpfen oder eine außergewöhnliche Atmosphäre bieten. Manchmal gelingt das aber doch dem einen oder anderen und »Black The Fall« ist so ein Spiel.

Black The Fall

Fast genau vor einem Jahr habe ich »Black The Fall« bei Kickstarter unterstützt, weil mir die dystopische, monochrome Atmosphäre so gut gefallen hat. Damals habe ich in diesem Artikel darüber berichtet. Fast gänzlich in Schwarzweiß und Rot gehalten, entführt mich »Black The Fall« in eine Steampunk-Welt, in der die Maschinen die Herrschaft übernommen haben. Menschen sind nur noch gesteuerte Werkzeuge, die für die Energieerzeugung und Handlangerarbeiten ausgebeutet werden. In dieser trostlosen Welt wird meine Spielfigur abgesetzt und soll nun für die Befreiung der unterdrückten Menschheit sorgen.

Vor ein paar Tagen habe ich dann eine Demo-Version von »Black The Fall« als Early Access erhalten und war schon gespannt, wie das Spiel sich anfühlen würde. Von der Atmosphäre war ich schon gleich am Anfang überzeugt. Die monochrome Grafik und die Steampunk-Umgebung haben doch etwas mehr Perspektive gewonnen, als die ersten Trailer vermuten ließen. Obwohl es eigentlich nur ein Sidescroller ist, kam die Illusion auf, sich ein einem Raum zu bewegen. Diese Illusion wurde aber bald durch die Steuerung wieder genommen, denn hier stellte ich gleich fest, dass ich mich doch nicht so frei bewegen konnte, wie mir das Spiel vorgaukelte. Das hat mich aber wirklich nur am Anfang gestört.

Black The Fall

Die Demo führte mich durch verschiedene Bereiche der vorrangig durch seltsame Maschinen beherrschten Spielwelt. Ich schlüpfte durch dicke Metallschotts, lief auf dampfenden Rohren entlang, schlich über Gitter oder kroch im Untergrund durch ein Leitungsgewirr, immer auf der Hut vor neugierigen Kameras oder anderen Gefahren. Denn wenn ich entdeckt worden wäre, dann hätte mir beispielsweise sofort ein Laserstrahl mein wehendes Mäntelchen und mich gleich mit verbrannt. Oder ich wäre von riesigen Maschinen ratzfatz zerschnitzelt worden. Kleinere Rätsel gaben einen schönen Einblick, für welche kniffeligen Situationen Lösungen gefunden werden müssen und welche Gerätschaften dabei verwendet werden können. Die Spielmechanik funktionierte einwandfrei und die Demo machte wirklich Appetit auf mehr.

Black The Fall

Und weil ich die Demo gleich mehrfach durchgespielt habe, habe ich dazu gleich mal ein Walkthrough aufgenommen, das ihr euch hier anschauen könnt. Die Demo machte auf jeden Fall schon viel Spaß, obwohl sie doch recht kurz ist. Hat man den Dreh einmal raus, ist man in knapp 10 Minuten durch. Ich freue mich jedenfalls schon auf die Vollversion von »Black The Fall«, die noch im November erscheinen soll.

Einen neuen Trailer habe ich leider nicht gefunden, deshalb gibt es hier einen etwas älteren Teaser, der aber meiner Meinung nach dem endgültigen Spiel nicht gerecht wird.

Update: hier ein aktueller Trailer zu »Black The Fall«

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Auf ZwO Expertin für Stealth und Sneaky Games (ab und zu darf aber auch mal ein reinrassiger Shooter oder ein Horror-Spielchen dazwischen sein).

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