Jahresrückblick 2011 – Teil 4/6: David 6

Jahresrückblick 2011 – Teil 4/6: David 6

Top 5 des Jahres:

Harveys Neue Augen (Review) // Für mich der Überraschungshit des Jahres. Edna Bricht Aus kannte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht, Point-and-Clicks habe ich lange nicht mehr gespielt, auf dem PC sowieso so gut wie nie gespielt. Ich war skeptisch, doch Harvey konnte mich schnell in seinen Bann ziehen.

Deus Ex: Human Revolution (Review) // Erst hat mich vieles in diesem Spiel genervt, dann hat es mich nicht mehr losgelassen, bis ich die 1400 GS voll hatte. Das Spiel hat einige Macken, z.B. hat es mich bei jedem Durchgang mehr genervt, wenn die tote *Spoiler* auf der Bahre liegt und Jensen keine Emotionen zeigt. Das gesamte Spielerlebnis war letztendlich aber doch ziemlich geil, besonders, wenn man richtig stealthy gespielt hat.

Portal 2 (Review) // Portal habe ich 2011 zum ersten Mal komplett gespielt, Portal 2 direkt hinterher. Eine gelungene Fortsetzung für ein Spiel, bei dem man eine gute Fortsetzung eigentlich nicht für möglich hielt.

L.A. Noire (Review) // Hier ging es mir genauso wie bei Deus Ex: erst war es doof, aber dann hat die Atmosphäre mich nicht mehr aufhören lassen. Die 100% GS zeigen, dass ich viel Spaß mit dem Spiel hatte. L.A. Noire ist in vielen Bereichen nicht perfekt, aber das Spielerlebnis, das im Gedächtnis bleibt, war toll.

Assassin’s Creed: Revelations // Es ist eben ein Assassin’s Creed. Und auch wenn es nur ein zum vierten Mal aufgewärmtes Essen ist, bleibt doch noch genug vom Originalgeschmack übrig. Details folgen dann mal in einem separaten Artikel.

// Platz 6-10: The Legend of Zelda: Skyward Sword, Super Mario 3D Land, LEGO: Harry Potter – Die Jahre 5-7, Professor Layton und der Ruf des Phantoms, Die Abenteuer von Tim & Struppi

Flop des Jahres:

Schwierig. Wenn ich ein Spiel doof finde, spiele ich es nicht. Wenn ich es nicht spiele und sage, es sei ein Flop gewesen, beschweren sich alle, dass ich ja keine Ahnung hätte.

The Cursed Crusade // Hey, Tempelritter. Assassin’s Creed, nur aus der anderen Sicht gespielt. Dachte ich kurz, dem war dann aber definitiv nicht so. (Aber als Flop würde ich das dennoch nicht bezeichnen, ein Flop ist für mich ein Spiel, bei dem man hohe Erwartungen hatte, dann aber enttäuscht wurde. Da fällt mir für 2011 eigentlich nichts ein.)

Game-Charakter des Jahres:

Wheatley (Portal 2) & Malik/Fly Girl (Deus Ex: Human Revolution) // Wheatley sollte ja klar sein, Stephen Merchant hat hier einfach erstklassige Arbeit geleistet und der künstlichen Intelligenz Leben und eine Persönlichkeit eingehaucht. Sobald man einen Charakter in einem Spiel oder einem Animationsfilm als echte Person wahrnimmt, gilt der Dank dafür meist dem Synchronsprecher. Eigentlich ist es schlecht, wenn ein Nebencharakter interessanter als der Protagonist ist, bei Portal kann man darüber aber hinwegsehen, Chell hat ja eh keine Persönlichkeit.

He’s not just a regular moron. He’s the product of the greatest minds of a generation working together with the express purpose of building the dumbest moron who ever lived.

Faridah Malik aka. Fly Girl aus Deus Ex: Human Revolution ist eigentlich ein unwichtiger Nebencharakter, allerdings hat sie mehr Tiefe und mehr Persönlichkeit als alle anderen Charaktere im Spiel. Sie erzählt uns von ihrer Freundin, ihrem Leben in Shanghai, interessiert sich für unser Befinden und SPOILER wenn sie stirbt (jaja, jetzt hab ich’s doch gesagt), erzeugt Deus Ex zum ersten und einzigen Mal echte Emotionen im Spieler, auch wenn es den Protagonisten total kalt lässt. Da geht man sogar so weit und spielt die Stelle, an der sie stirbt, ein Dutzend Mal erneut, um sie zu retten – was im Pacifist-Run, also ohne Tötungen, verdammt schwer ist.

Studio/Firma des Jahres:

Team Bondi // Was da intern gelaufen ist, ist echt nicht schön. Dass sie sich aufgelöst haben, noch weniger. Schade drum, hätte gerne ein L.A. Noire II gesehen.

Beste App des Jahres:

Ticket To Ride // aka. das einzige iOS-Game, das auch nach mehrfachem Spielen noch Spaß macht.
ilomilo // aka. der beste Grund, sich ein Windows 7 Phone zu kaufen.

Gaming-Webseite des Jahres:

Es gibt Gaming-Webseiten außer Zockwork Orange? Hm, okay, hier habt ihr einen tumblr -> gamefreakz.co.nz

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Up and Down:

+ London <3 + kein Student mehr - kein Student mehr - Multiplayer-Games, bei denen nur Spieler 1 Achievements bekommt - Games ohne englische Tonspur ----------

Album des Jahres:

Bastion OST // Sind wir ein Videospielblog oder ein Musikblog? Mir fällt da nicht wirklich etwas ein und last.fm hilft mir auch nicht. Den Bastion-Soundtrack habe ich recht häufig und gerne gehört, ansonsten nichts, was man als Album des Jahres bezeichnen könnte. Kurze Zeit fand ich Childish Gambino ganz cool, I Blame Coco habe ich Anfang des Jahres mal gehört und sogar das Album von Casper habe ich mir ein paar Mal angetan, aber so richtig hängengeblieben ist davon nichts. Ich denke, Bastion ist schon die beste Wahl, der Soundtrack ist echt super. Ansonsten auch gerne so Dubstep und 8Bit-Mucke und was man sonst noch so im Netz findet und nicht auf Alben hört.

Film des Jahres:

The King’s Speech // Normalerweise gehe ich 40-50 Mal im Jahr ins Kino. Normalerweise kaufe ich 100 DVDs im Jahr. Dieses Jahr war alles anders, aber neben dem ganzen Superheldenquatsch (den ich trotzdem gesehen habe) gab es eh nur wenig gute Filme. Das Beste war da wohl noch The King’s Speech Anfang des Jahres, ansonsten war viel Mist dabei und selbst Harry Potter 7-2 oder Tintin waren keine wirklichen Knaller.

TV-Serie des Jahres:

Entourage // Erst vor kurzem entdeckt und direkt komplett geguckt. Witzig, authentisch, gute Charaktere. Wer einen Einblick in Hollywood haben möchte, gewürzt mit einem fetten Soundtrack und witzigen Dialogen, der sollte Entourage gucken! Mein zweiter Serien-Tipp wäre Game of Thrones, was ja wirklich erst 2011 startete und tatsächlich besser als die Bücher ist (was nicht allzu schwer ist *höhö*).

Unterm Weihnachtsbaum lag:

Amazon Kindle
Bücher und Kamerazubehör
keine Videospiele
Ein selbstbestickter Desmond-Rucksack mit Assassin’s-Creed-Logo von der Liebsten

Freut sich in 2012 auf:

Assassin’s Creed 3, FEZ, Mass Effect 3

Vorsatz für 2012:

Öfter ins Kino gehen und mehr Fotos machen.

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Jahresrückblicke der anderen Team-Mitglieder:

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Mit-Gründer von Zockwork Orange, Casual Gamer, Assassin's-Creed-Fanboy, Hyrule-Retter. Beendet Spiele oft nicht, schreibt trotzdem drüber.

6 Comments

  1. Mache ich gerne, sobald GRRM sich mal entscheidet, weniger darüber zu schreiben, was die Leute essen und was sie tragen und mehr die Geschichten erzählt, die ich lesen will. In Buch 4 kam ich mir echrt verarscht vor, ich wollte wissen, wie es mit Bran weitergeht. Stattdessen 1200 Seiten Langeweile. Manchmal habe ich das Gefühl, die letzten 4000-5000 würden wirklich nur ein paar Wochen erzählen. Alle sind immer noch gleich alt, es ist immer noch kein Winter, die Bedrohung aus dem Prolog(!) des ersten Buches ist auch nach 5000 Seiten von keiner Bedeutung für die Charaktere, außer für Jon… Die Geschichte ist gut, aber sie ist nicht gut geschrieben, GRRM braucht mal einen guten Editor, der ihm 50% seiner Bücher wegstreicht. Da ist die Serie besser, sie erzählt die Story genau in der richtigen Länge und nicht aus dieser starren Ein-Protagonist-Pro-Kapitel-Struktur, bei der man am Ende eines Kapitels immer Angst haben muss, dass die Story erst im nächsten Buch weitergeht, selbst wenn das Buch was man gerade in der Hand hält noch 500 Seiten hat.

  2. XBLA-ilomilo != Windows 7-ilomilo.
    Zumindest so weit ich es jetzt gespielt habe, spielt es sich ganz anders und es sind auch andere Level.
    Und dass es eine Konsolenversion gibt, spricht ja nicht gegen die App-Version. Genausowenig wie mein Zelda OoT im Regal dagegen spricht, mir einen 3DS extra für die 3DS-Version von Zelda OoT zu kaufen.

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