Demo-Donnerstag: Angels That Kill 0

Demo-Donnerstag: Angels That Kill 0

Eigentlich wollte ich heute ein ganz anderes Spiel vorstellen. Ich wollte nämlich »CHKN« für Euch ausprobieren, aber für dieses Spiel bin ich eindeutig zu doof. Man bastelt sich da selbst kleinere oder größere Kreaturen, die ihren eigenen Charakter entwickeln, je nachdem, aus was man sie zusammensetzt. Man muss diese Tierchen dann hegen und pflegen und kann mit ihnen die Umgebung erkunden und Geheimnisse lüften. Aber wie gesagt, ich bin zu doof. Meine Kreaturen waren nicht lebensfähig, weswegen ich das Spielen der Demo nach einiger Zeit etwas frustriert aufgehört habe. Aber vielleicht wollt Ihr es ja selbst einmal versuchen und dazu könnt ihr die Demo von »CHKN« hier herunterladen.

Aber jetzt zu dem heutigen Demo-Donnerstag und zu einer Demo, die mich wieder einmal in eine schwarzweiße Welt entführt. Mit »Angels That Kill« wird mir ein Adventure präsentiert, das ich wegen der besonderen Idee ausgewählt habe, mit zwei verschiedenen Charakteren eine Story in unterschiedlichen Sichtweisen zu erleben. Schauplatz des Spiels ist Noell City, wo ein brutaler Mord passiert ist. Zwei Protagonisten mit unterschiedlichen Zielen versuchen nun die Hintergrundstory zu untersuchen. Einerseits gibt es Detective Michael Bickel, der versucht, den Mord aufzuklären, auf der anderen Seite kann ich James Baley spielen, einen drogenabhängigen, pensionierten Boxer, der wieder in der Stadt Fuß fassen möchte.

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Beide erleben die Ereignisse auf ihre Weise, werden verdächtigt, untersuchen Beweise, verstecken sich oder decken Verborgenes aus. Mit vielen Bewohnern der Stadt können sie auf vielfältige Weise interagieren und die Reaktionen fallen je nach gespieltem Charakter unterschiedlich aus. Je weiter die Story von »Angels That Kill« fortschreitet, umso mehr Nebenschauplätze können erforscht werden.

Die Umgebung ist nahezu komplett in Schwarz-, Weiß- oder Grautönen gehalten, Regen oder Nebel unterstreichen die düstere Atmosphäre und lassen die grauen Straßenschluchten noch bedrohlicher wirken. Allerdings wirkt die Stadt in der Demo von »Angels That Kill« ziemlich leer. Ich spiele James Baley, schlurfe auf der Suche nach einem Drink durch die schummerig beleuchteten Straßen und lege mich auch gleich mit der Polizei an.

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Obwohl die Story zunächst wirklich spannend klingt, hat mich die Demo doch etwas enttäuscht. Menschenleere Straßen, die zwar eine große Spielumgebung bieten, aber aber kaum Interaktionen zulassen. Die meisten Gebäude lassen sich nicht betreten und auch sonst wirkt alles etwas grob gezimmert, wenig detailreich und – jedenfalls für mich – nicht besonders ansprechend. Viele Spiele versuchen sich ja an diesem monochromen Ambiente und das muss nichts Schlechtes sein, aber hier ist mir die Umgebung doch etwas zu langweilig ausgefallen. Ich hoffe, dass zum Release am 25. November das endgültige Spiel grafisch noch ein wenig mehr bietet, denn sonst wird es auch mit einer coolen Story schwer sein, mich zu fesseln.

Die Steuerung ist auch noch etwas schwammig, aber die Demo gibt auf jeden Fall schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf das, was mich erwartet. Da sie nicht besonders lang ist, ist sie zum Reinschnuppern auf jeden Fall einmal einen Blick wert.

Die Demo von »Angels That Kill« gibt es hier kostenlos bei Steam.

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Auf ZwO Expertin für Stealth und Sneaky Games (ab und zu darf aber auch mal ein reinrassiger Shooter oder ein Horror-Spielchen dazwischen sein).

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