Zockwork-Geburtstagswoche, Teil 3: „Warum ausgerechnet ich?“ Gastreview und Verlosung zu »Bernd das Brot und die Unmöglichen« 4

Zockwork-Geburtstagswoche, Teil 3: „Warum ausgerechnet ich?“ Gastreview und Verlosung zu »Bernd das Brot und die Unmöglichen« 4

Wir haben immer noch Geburtstag!! Und wir haben auch immer noch Zeug und Geschenke für ein paar Glückliche! Heute steht eine Gastreview zu »Bernd das Brot und die Unmöglichen« von Maja alias Regenmonster auf dem Programm und passend zum Spiel haben wir diesmal gleich zwei Fanpakete, die wir unters Volk streuen möchten. Mehr dazu am Ende der Review.

Er ist braun, kurzarmig und sprüht geradezu vor Frohsinn und Liebreiz – zumindest in seinen schlimmsten Albträumen: Bernd, das grummelige Kastenbrot und Held des KIKA-Nachtprogramms, erfreut uns mit seinem ersten eigenen Point & Click-Adventure. Mit dabei sind seine Freunde, das quirlige Stunt-Schaf Chili und der erfindungsreiche Busch Briegel. Gemeinsam beschließen die Drei ein Superheldenteam zu gründen, welches Bernd als „Der kastige Koloss“ missmutig anführt. Gemeinsam stürzen sie sich in den Fall um die aus dem Stadtpark gestohlene Statue des „Erkälteten und Skat spielenden Yaks“. Dabei haben sie kaum Zeit, denn schon bald soll eine Delegation aus Langolien eintreffen, die aus guter alter Tradition heraus die Statue mit Teebeuteln bewerfen möchte. Ein Diebstahl der Statue würde sie sicherlich so verärgern, dass sie den Export von trendigen Yak-Produkten aus ihrer Heimat unterbinden würde. Und das wäre ja schließlich ein Skandal!

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Fehlenden Einfallsreichtum kann man dem Adventure wahrlich nicht vorwerfen. „Bernd das Brot und die Unmöglichen“ strotzt nur so vor skurrilen Einfällen und irrwitzigen Rätseln, die von den Machern der TV-Show erdacht und geschrieben wurden. So reisen die drei selbsternannten Superhelden zu den ungewöhnlichsten Orten wie Langolien und Pullovien und begegnen dabei miesepetrigen Stewardessen und Enten liebenden Schrottplatzbesitzern. Auch ist der Humor des Spiels rund um das depressive Kastenbrot mit sowohl infantilen als auch bösartig-schwarzen Elementen sehr abwechslungsreich, sodass Spieler aller Altersgruppen daran ihren Spaß haben können. Grafisch wurde das Spiel ebenfalls wunderschön detailreich umgesetzt und zusammen mit den originalen Synchronstimmen ergibt das Adventure ein sehr stimmiges Gesamtbild – gerade für Fans der Fernsehsendung.

So großartig die Absurdität der Rätsel auch sein mag, so ist sie leider auch der Leid bringende Teil dieses Spiels. Einige Rätsel sind so Llama-B_cher__02_png_jpgcopyskurril, dass sie nur durch wahlloses Ausprobieren lösbar sind. Hinzu kommt (zumindest in meiner Version) ein Fehler, der verhinderte, dass die Charaktere auf den angeklickten Gegenstand reagieren. Und wer schon einmal Minuten erfolglos damit verbracht hat, im Rahmen eines Rätsels beispielsweise eine alte Registrierkasse zum Klingeln zu bringen, dem reicht auch kein berndsches „Mist!“ mehr, um seinen Gedanken Ausdruck zu verleihen. Auch die Auswahlmöglichkeiten bei Dialogen ist häufig nichtssagend und gleicht eher einem wahllosen Versuchen. Dabei ist zu bedenken, dass die Handlung teilweise sehr linear verläuft. Bietet ein Dialog also mehrere Möglichkeiten an, dann sollte man sich alle Antworten anhören, um zu verhindern, dass ein einziges nicht gehörtes Stichwort die ganze Geschichte aufhält.

Wer sich jedoch mit den leicht hakeligen Rätseln abfinden kann, der wird ein humorvolles Point & Click-Adventure vorfinden, das nicht nur „Bernd das Brot“-Fans zu begeistern weiß. Zudem erscheint es in einer wunderschön gestalteten Metalldose in Form des „kastigen Kolosses“ inklusive Bonus-DVD, die den Soundtrack, Artworks und zwei kurze Videos enthält.

RaineGastautorin: Raine
Illustratorin mit Monster. Zelebriert ihre Vorliebe für Point & Click Adventures und bunte Bilder auf regenmonster.de

Und nun dazu, was ihr gewinnen könnt: Für zwei von euch gibt es ein cooles Fanpaket zum kastigen Vollkornerzeugnis. Darin findet ihr einmal natürlich das Spiel selbst, sowie ein schickes Shirt, einen plüschigen Schlüsselanhänger und einen Button. Zusätzlich dazu hat Deepsilver noch jeweils eine große »Metro – Last Light«-Flagge draufgelegt, die wir einfach mal dazu packen. Warum? Weil wir es können! Dafür wünschen wir uns nur eins von euch: Nehmen wir an, ihr wärt Bernd höchst selbst. Ihr sitzt, wie es bei ihm so typisch ist, mies gelaunt zu Hause und plötzlich bekommt ihr einen Anruf, dass Deepsilver euer Abbild genommen und euch in einem Videospiel verbaut hat, ohne vorher zu fragen. Schreibt uns in die Kommentare einfach eine schöne, an den Charakter angelehnte Schimpftirade als Bernd das Brot. Die schönste und witzigste gewinnt! Viel Spaß und viel Glück. Einsendeschluss ist Mittwoch, der 22.10.2014

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Point & Click Adventurer und Monstermaler

4 Comments

  1. Schon das dritte mal das ich in einem Spiel vorkomme. Diesmal wird es nicht so einfach sein schimmel drüber wachsen zu lassen. MIST !

  2. Oh nein… Nicht schon wieder. Hach. Warum sitzen die Leute vor der Glotze und starren mich an? Das macht mich noch dumm! Hach. Heh. Tragisch, wenn man es nötig hat, mein Gesicht in diese unnötige Umgebung zu packen. Oh. Das ist euer ernst? Da wird ja die Hefe in meinem Hirn noch schlecht. Surreal, der Umstand, dass dies jemandem gefallen könnte. Und ich dachte, ich könnte noch aus dieser bunten Hölle entfliehen. Mist.

  3. Oh nein, ein Point & Click Adventure?
    Was besseres fiel euch nicht ein? Das ist Mist!
    Dieses Kostüm ist albern und verdammt unbequem und ich sehe sehr kastig aus!
    Wenn dieses Spiel schon so erbärmlich aussieht, wie sehen dann erst die Spieler aus?
    Habt ihr echt nichts besseres zu tun als dieses Spiel zu spielen? Was seid ihr, Nerds? Verdammte, jämmerliche Nerds!

  4. Ich in einem Videospiel? Verdammt nochmal warum habt Ihr mich nicht gefragt dann hätte ich mich getoastet, mit Butter bestrichen und Euch Lackaffen eine geschmiert, denn was soll ich in einem Spiel? Ich gehöre auf nen Thron gesetzt und von Euch vergöttert! So und jetzt Scheiben halten und Tandieme her!

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