Review: Tukoni 0

Kostenloses Rätselabenteuer über putzige Waldgeister

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Kostenloses Rätselabenteuer über putzige Waldgeister

EinTukoni möchte eine Kanne Tee kochen.

Eher zufällig stolperte ich bei Steam über das kostenlose Rätselabenteuer „Tukoni“. Die bunten Farben und handgezeichneten Grafiken fielen mir sofort auf – und vor allem dieses niedliche Wesen, was ein wenig an eine Mischung aus Koala und Hirsch erinnert. Fix war das Spiel heruntergeladen. Da ich keine Ahnung hatte, was mich erwartete, wollte ich zuerst unbedingt wissen:

Was ist eigentlich „Tukoni“?

Tukoni sind friedliche Waldgeister, die in ganz unterschiedlichen Formen und Farben auftreten könnnen. Erfunden hat sie die Ukrainische Illustratorin Oksana Bula, die diese putzigen Wesen zu den Protagonisten ihrer preisgekrönten Bilderbuchreihe machte. Gemeinsam mit Alexey Furman und Alexey Sysoiev entschied sie sich dann, ein Point’n’Click-Adventure zu entwickeln, in denen eines dieser Geister die Hauptrolle spielen sollte. Bereits Ende 2020 erschien nun das gerade einmal 15-20 Minuten dauernde Rätselspiel „Tukoni“.

Waldgeist auf Wanderschaft

Mit dem Klick auf Start werdet ihr schon ins Spiel geworfen und erfahrt: Tukoni reisen gerne. Der kleine Waldgeist macht sich bereit für eine lange Wanderschaft. Er schwingt seinen Eichelrucksack auf den Rücken und packt sein praktisches Abenteuerbuch ein, das zukünftig bei der Lösungssuche helfen soll. Fehlt nur noch die Thermoskanne mit heißem Tee – wo war sie eigentlich nochmal? Damit ist auch das erste von einer Handvoll Rätsel gefunden. Der Schwierigkeitsgrad ist dabei sehr einsteigerfreundlich und vor allem junge Rätselfreunde werden ihren Spaß haben.

Mit gepacktem Rucksack läuft der Tukoni los und offenbart dabei die große Stärke dieses Spiels: die Zeichnungen von Oksana Bula. Die Landschaften sind farbenfroh und detailreich. Die Waldbewohner strotzen vor kindgerechter Niedlichkeit. Es macht Spaß, sich dieses spielerische Bilderbuch anzusehen. Leider ist die Steuerung mit der Maus sehr träge und auch nicht immer zuverlässig. Gleichzeitig bewegt sich der Waldgeist nicht besonders schnell. Alles zusammen bewirkt, dass sich längere Strecken doch ein wenig hinziehen können und man sich mehr Tempo wünschen würde – was das Spiel aber nur noch weiter verkürzt hätte. Dann doch lieber alles ganz entspannt.

Wenig Rätsel und ein schnelles Ende

Nach nur wenigen Rätseln und dem Gefühl, nun ein großes Abenteuer zu beginnen, endet das Spiel. Es ist tatsächlich so abrupt, dass man erst einmal recht ungläubig auf die Credits guckt, bevor man realisiert, dass es schon vorbei ist. Insgesamt fühlt es sich eher nach einer Demo an und man kann nur hoffen, dass sich die Entwickler*innen an einer Fortsetzung versuchen. Dann auch gerne mit ein paar spielerischen Herausforderungen, einer besseren Steuerung und natürlich viel mehr Inhalt in zauberhafter Kulisse!


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