Assassin’s Creed: Unity Review + Gewinnspiel 30

Assassin’s Creed: Unity Review + Gewinnspiel 30

Der neuste Teil der Assassin’s-Creed-Reihe verschlägt uns ins Paris des späten 18. Jahrhunderts und unser Protagonist Arno hat mit der französischen Revolution, einer persönlichen Vendetta und Verschwörungen in den Rängen der Assassinen – genau wie wir als Spieler – alle Hände voll zu tun, um die Welt vor den Templern zu schützen.

Ezio und Arno. Die Namen klingen nicht nur fast gleich, unsere beiden tapferen Assassinen sind sich auch optisch und charakterlich recht ähnlich und ihre Biographie hat einige Überschneidungen. Auch bei Arno fängt alles mit dem Tod der Familie an (was wohl in »Assassin’s Creed: Rogue« erzählt wird). Er wächst bei Familie De LaSerre auf, in deren Tochter Elise er sich natürlich sofort verguckt. Was er nicht weiß: die De LaSerres sind Templer. Arnos Vater war ein Asssassine. Das passt leider nicht so richtig zusammen. Als Elises Vater ermordet wird, ist Arno zur falschen Zeit am falschen Ort und wird als Mörder in die Bastille geworfen, wo er auf den Assassinen Pierre Bellec trifft, der Arnos Vater kannte und beschließt, ihn zum Assassinen auszubilden. Arno nimmt an, sieht er doch sonst keinen Weg, Rache am Mord seines Adoptivvaters zu üben. Die für den Mord verantwortlichen Templer sind aber auch in die französische Revolution verstrickt, und so mischt auch Arno am Ende nicht wenig in den Wirren der Revolution mit und spielt hinter den Fassaden keine unbedeutende Rolle.

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Die Geschichte von »Assassin’s Creed: Unity« ist wirr. So wirr, dass ich sie auch mit einer Zusammenfassung neben mir liegend kaum nacherzählen kann. Der Hauptstrang der Handlung wird wie immer in der Gegenwart gestartet. Die Templerfirma Abstergo, seit „Black Flag“ als Videospielfirma unterwegs, hat die Animus-Technologie, mit der man in die in der eigenen DNS gespeicherten Erinnerungen reisen kann, als Unterhaltungsmedium für die Massen bereit gestellt. Hatten wir früher noch mit Desmond einen tatsächlichen Menschen gespielt, rutschte die Rahmenhandlung in Black Flag (Review) stark in den Hintergrund. In »Assassin’s Creed: Unity« sieht man den Rahmen-Protagonisten gar nicht mehr, der auch kein einziges Mal den Animus verlässt. Das soll wohl die Immersion verstärken und einen selbst zum Spieler im Animus machen, mir fehlte allerdings das Herumwandern in der Gegenwart und die Animus-Rätsel. Direkt zu Beginn hacken sich Assassinen in meinen Animus, sagen mir, Abstergo sei böse und fragen, ob ich ihnen nicht helfen möge. Die folgende Geschichte um Arno dient eigentlich nur dem Zweck, die Assassinen der Gegenwart zu den Knochen einer der „Weisen“, einem Nachfahren der „First Civilization“, zu führen. Dazu müssen wir Arno begleiten, um mit seiner Hilfe herauszufinden, wo die Knochen des Weisen begraben liegen. Bis auf kurze Videosequenzen und Audio-Einspielungen tritt die Gegenwart ab da komplett in den Hintergrund. Verlassen kann man den Animus nicht mehr. Das heißt aber nicht, dass man dauerhaft in derselben Zeit spielt. Zeitanomalien – das sind Fehler im Animus – schicken Arno ab und zu in andere Zeitebenen. Hier darf er zum Beispiel den Eiffelturm erklimmen und Nazis verhauen. Wenn das mal kein Hinweis auf ein kommendes Assassin im zweiten Weltkrieg ist, dann weiß ich auch nicht.

Assassins Creed Unity: Eiffelturm

Die Unterschiede zu den alten Assassin’s Creeds klingen im ersten Moment eher negativ und tatsächlich wurde in vielen Details eher ein Schritt zurück als nach vorne gemacht. Der Protagonist kann zwar nun im Laufen die Eagle Vision benutzen und (warum auch immer) die Erinnerungen der Leute lesen, die er meuchelt, hat aber auch vieles verlernt. Er kann keine Waffen oder Gegner mehr aufheben, nicht mit den Fäusten kämpfen, nicht mehr tauchen… was besser geworden ist, ist das Setting und hier zeigt sich, warum das Spiel auf der letzten Konsolengeneration so nicht möglich gewesen wäre. Paris ist riesig und Paris ist voll mit Menschen. Vorbei die starren Kulissen wie mit Ezio in Rom, wo stets die fünf gleichen Personen im Hintergrund mit dem Kehrbesen die Straße fegen. Paris bebt vor Leben. Auch das wiederholt sich oft – das fällt ganz besonders bei den „Crowd Events“ auf, wo man mehrere hundert Mal denselben Taschendieb fassen muss. Dennoch: Paris ist voll, abwechslungsreich und Arno kann sich überall frei bewegen, kann sogar in die Gebäude hinein und das alles ohne Ladezeiten. Die Welt in Black Flag war natürlich auch riesig, aber bei weitem nicht so voll wie bei Unity der Fall. An anderer Stelle bemerkt man die Next Gen dagegen kaum; Gesichtsanimationen sehen besser aus als zuvor, insbesondere bei Cutscenes, die lange nicht mehr zeitgemäßen Spaghettihaare der Figuren machen das leider sofort wieder zunichte und auch die Kleidung der Figuren ignoriert oft einfach die Gesetze der Physik. Das zieht sich mittlerweile durch sämtliche Assassin’s-Creed-Spiele, zusammen mit zahlreichen anderen Fehlern und Frust-Faktoren, wie das elendige Rennen und Hüpfen auf genau den Gegenstand, auf den man seinen Protagonisten gerade nicht hüpfen lassen wollte. Oder die doppelte Tastenbelegung, durch die man einfach mal den Internet Explorer öffnet, obwohl man die Karte anschauen wollte. Es wird wohl nie ein fehlerloses Spiel in der Größenordnung geben, aber ein paar der alten Macken könnte Ubisoft mal langsam ausbügeln.

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Social-Stuff & Coop-Modus

Früher war ich stolz darauf, Assassin’s Creed mit 100% beendet zu haben. Dann kam dieser unsägliche Multiplayer-Modus, den ich niemals mochte, ohne den man aber das Spiel nicht komplettieren konnte. »Assassin’s Creed: Unity« ist die Ausnahme. Sieht man mal von den Lags und den recht häufigen Serverproblemen ab, ist der Multiplayer einfach klasse. Unterhaltsam, abwechslungsreich und ergänzt meist sinnvoll die Hauptstory, es sind also keine lostgelösten Trainingsmissionen mehr, wie bei vorherigen Spielen. Stattdessen müssen Assassinenbrüder aus Kerkern befreit, Informationen beschafft oder Alliierte im Kampf gegen die Templer unterstützt werden.

Kampagne und Koop-Modus, super, gibt es noch mehr? Leider ja. Ubisoft hat ein wenig übertrieben mit dem ganzen Drumherum und so wird man ständig im Spiel darauf hingewiesen, sich doch die App zu laden – manche Truhen kann man nur so öffnen – oder sich ein Online-Profil anzulegen – auch da gibt es spezielle Truhen. Dann gibt es noch eine Reihe von Mordfällen im Spiel, die man fernab der Story lösen kann, die Café-Missionen und Renovierungen desselben… langweilig wird einem also nicht, im Gegenteil, oft fühlt man sich von der Hauptstory abgelenkt, wenn man zwischen Hilfe suchenden Assassinenbrüdern, Tatorten, bestohlenen Damen, Schatztruhen, Kokarden, Nostradamus-Rätseln und Artefakten hindurchnavigiert. Vielleicht will »Assassin’s Creed: Unity« damit davon ablenken, dass seine eigentliche Story eher kurz ausgefallen ist. Ich war rund einen Monat in Paris und fand das genau richtig, habe mich aber auch oft in Nebenmissionen verlaufen. Die Kampagne alleine kann wohl in rund 20 Stunden beendet werden, wobei sie schwieriger sein wird, wenn einem das Geld und die Erfahrungspunkte aus den Nebenmissionen – und somit die nötigen Upgrades, Waffen und Skills – fehlen.

Als Fan der Ezio-Reihe war »Assassin’s Creed: Unity« für mich ein würdiger Nachfolger mit einem charismatischen Protagonisten in einer schönen Zeit in einer aufregenden Zeit. Allerdings wird durch das ähnliche Setting deutlich, wie wenig sich die Reihe eigentlich weiterentwickelt und wenn jetzt statt einem sogar zwei Hauptspiele jedes Jahr rauskommen, frage ich mich, wie lange Ubisoft das noch durchziehen kann und möchte. Seit der Spiel-übergreifende Storyarc um Desmond beendet wurde, ist die gesamte Gegenwarts-Geschichte uninteressant. Die Spiele würden zwar auch ohne funktionieren und so sind im Grunde noch unzählige weitere Spiele möglich, aber das macht sie nicht interessanter. »Assassin’s Creed: Rogue« habe ich jetzt erst mal komplett übersprungen – vielleicht werde ich es nachholen, wenn es das irgendwann günstig gibt – wenn nächstes Jahr wieder zwei Spiele erscheinen, muss ich überlegen, ob ich das wirklich spielen möchte. Mehr gute Spiele einer spaßigen Reihe sind ja schön und gut, aber manchmal möchte man auch überrascht, begeistert und vom Hocker gerissen werden und das vermag Assassin’s Creed bei mir schon länger nicht mehr. Ich hätte lieber mal 2-3 Jahre Pause und dann ein richtig geiles, neues Assassin’s Creed, anstatt jedes Jahr einen neuen Aufguss desselben Spiels.

Gewinnspiel

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Weihnachten ist zwar vorbei, trotzdem wollen wir euch beschenken, bzw. Ubisoft will euch beschenken, die uns das hier netterweise zur Verfügung gestellt haben. Das ist ein mal eine 24cm hohe Arno-Figur, ein Unity-Jutebeutel, damit ihr euch auch in Berlin unerkannt unter die Hipster mischen könnt, ein schwarzes Unity-Shirt (in L) mit schönem Assassin’s Creed-Muster auf dem Rücken, ein Schlüsselanhänger in Form einer kleinen Pistole und ein edles Assassin’s Creed: Unity-Notizbuch. Zu guter Letzt noch ein T-Shirt von Ubisofts »The Crew«. Because of reasons. Um in den Lostopf zu kommen, kommentiert einfach, welches Setting der Reihe euch bisher am besten gefallen hat oder welches ihr euch gerne wünschen würdet. Teilnahmeschluss ist Sonntag, der 4.1. um 23:59 Uhr, der Gewinner oder die Gewinnerin wird per Mail benachrichtigt, bei mehr als einem Teilnehmer entscheidet das Los, der Rechtsweg ist ausgeschlossen und so weiter, ihr kennt das ja.

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Mit-Gründer von Zockwork Orange, Casual Gamer, Assassin's-Creed-Fanboy, Hyrule-Retter. Beendet Spiele oft nicht, schreibt trotzdem drüber.

30 Comments

  1. Okay ich sage mal wie es ist. Ich stecke gerade mitten in assassins creed 2 und habe noch keines der anderen gespielt! Daher kann ich dir nur das beschreiben was mir passierte als ich Teil eins gerade zusammen mit den Leuten aus dem Stream zuende gespielt hatte und mit Teil zwei begann.

    Es hat ungelogen 3 Minuten gedauert bis ich mich in Ezio verliebte ;_; Der erste Teil kam mir wie eine Technikdemo vor nachdem da aufeinmal dieser riesige Brocken Geschichte auf mich einstürzte. Seitdem befinde ich mich im Bezug auf AC in einem Totalen Zwiespalt! Es hat total Potential eines dieser „ich kann nicht weiterspielen weil es dann zuende ist“ – Spiele zu werden (wie es Zelda Spiele immer bei mir sind..) aber auf der anderen Seite bin ich gerade bei Spiel zwei und ich hab die nächsten Teile schon auf mich in der Library wartend! Schlussum! Gerade ist Teil zwei mein liebster und ich kann alle anderen kaum erwarten *_*

  2. Bisher hat mich das Setting während des amerikanischen Bürgerkriegs am besten gefallen. Könnte mir aber auch noch etwas moderneres vorstellen.Wie zu Zeiten der industriellen Revolution in Europa oder während der goldenen zwanziger Jahre.

    Aber auch etwas fiktives was im SteamPunk angesiedelt ist (ok drifted Richtung BioShock ab) würde ich nicht schlecht finden.

  3. Bislang hat mir das Setting von AC2 am Meisten gefallen. Teil 1 habe ich nur kurz mal angespielt. Teil 2 und Ezio hat mich dann erwischt. So sollte Geschichtsunterricht sein ;)
    Die anderen Teile (3 & 4) konnten mich noch nicht reizen. Liegt vielleicht auch an den Mängeln im gameplay. Irgendwann werde ich mich sicherlich mit den restlichen Teilen eindecken. Allerdings habe ich auch keine Lust über hundert Stunden immer wieder das gleiche mit minimalen Änderungen zu spielen.

  4. Vom Setting her hat mir der erste Teil tatsächlich am besten gefallen. Spielerisch allerdings zu repetitiv.
    Neues Szenario: Vielleicht etwas im Reich Alexander des Großen?

  5. Ich fand bisher Revelations am gelungenen.
    Vom Setting her schliesse ich mich eksirfs meinung an, Teil 1 hatte das interesanteste Setting, war allerdings noch sehr unausgereift (sogar im vergleich mit anderen Spielen aus der Reihe).
    Wie wärs mal mit nem Wikingersetting? Könnte bisschen weniger auf Stealth ausgelegt sein (welcher axtschwingende Berserker schleicht sich denn schon an den Wachen vorbei statt sie einfach alle umzubringen?), Man könnte auch das Thema Religion(-skonflikte), das ja ab dem 2. Teil doch leicht in den Hintergrund gerückt ist, wieder aufnehmen (Christianisierung der Heiden im frühen Mittelalter).

  6. Am besten gefallen hat mir Florenz (ich glaube das war der erste oder zweite Teil). Ich hatte das Spiel wenige Tage vor einer Reise nach Florenz durchgespielt und erstaunlicherweise kannte ich mich demnach recht gut in den Straßen und Gassen aus. Es war sehr cool diverse Bauwerke aus dem Spiel wieder zu erkennen. Die Verbindung von realen Erlebnissen und den virtuellen hat mir besonders gut gefallen.

  7. Mir hat die Ezio-Reihe in Italien am besten gefallen. Da hat mich die Story mit Abstand am Meisten begeistert, was ich bei keinem Assassin’s Creed seitdem erlebt hab. Die Wahrheit am Ende zu sehen hat mich einfach umgehauen und ich konnte es kaum bis zum nächsten Teil erwarten. Mittlerweile sind die Geschichten ganz nett, aber das Gefühl von damals kommt einfach nicht mehr auf.

  8. Das erste Assassin’s Creed war bahnbrechend. Eine Epoche, die man auch im Geschichtsunterricht oft ignoriert, eine komplett fremde, arabische Welt. Toll. Mich hat der erste Teil komplett in seinen Bann gezogen.

  9. Ich bin ja zu dämlich, um AC selbst zu spielen (mehr als einen Button gleichzeitig zu bedienen, schaffe ich nicht), deshalb schau ich immer nur zu, wenn mein Liebster spielt. Und von dem, was ich da so sehe, gefällt mir das Frankreich von Unity doch ziemlich gut. Kann natürlich auch an der aufgehübschten Optik liegen.

  10. Das beste AC-Setting? Für mich ganz klar die Karibik von Black-Flag. Oder wenn das auch zählt der Konflikt in der Gegenwart. Ich finde es richtig schade, dass der in den neusten Spielen so sehr in den Hintergrund verdrängt wurde. Aber das musste ja so kommen, nachdem Desmond und Lucy so verheizt wurden :(

  11. Ist ne schwierige Frage…
    Rein vom Setting her ist Assassin’s Creed: Revelations mein Klarer Favorit, weil in den Rückblenden die Geschichte von Altaïr weitererzählt und beide Handlungen zum Abschluss kamen…
    Und das Finale…

  12. Ich selbst habe AC nicht gespielt, das muss ich zugeben. Um der Story folgen zu können hat mein Freund gezockt und ich habe gebannt zugeschaut. Am Besten gefiehl mit das Setting über Altaiir. Die Geschichte war sehr spannend und Detailreich, die Gamelandschaft ebenfalls. Also ein klares: Assassin´s Creed Revelations. Ich musste meinen Fruend regelrecht Zwingen weiter zu spielen damit ich wusste wie alles weiter ging. Wir haben manchmal bis 3 Uhr Nachts im Wohnzimmer gesessen.

  13. Mir gefiel Brotherhood am allerbesten! Die Story um Ezio war einfach genial, die Schauplätze und Zwischensequenzen haben es mir so richtig angetan. Mir gefällt die Szenerie des am Tiber liegenden Roms und dem Vatikan (inkl. Umland) sehr gut. Wie immer wurde mit viel Liebe zum Detail gearbeitet… Die Gebäude, die Menschen, so detailreich, so liebevoll gestaltet…
    Eigentlich sind alle Settings genial, da immer mit sehr vielen Details gearbeitet wird, mir gefällt aber Rom einfach am Besten, weil ich die Stadt so toll finde

    Liebe Grüße und frohes Neues
    Yasmin

  14. Mir gefiel auch das Rom-Setting am besten, da begann meine Faszination für die Assassins Creed Spiele. Ezio und die Story um die Bruderschaft war einfach mal was anderes. Sehr geil gemacht und so viele Details!

    Frohes neues Jahr und ein schönes Wochenende wünsche ich dir!

    Viele liebe Grüße
    Denise

  15. Mir gefällt Assassin’s Creed Black Flag am besten. Das Setting ist meiner Meinung nach das Überzeugendste. Die Geschichte wurde, trotz kleiner Fehler, gut umgesetzt. Ich habe alle Teile der Serie angespielt und dieser gefiel mir am besten.

  16. Der Mond spiegelt sich in der Lagune Venedigs und ich höre den Soundtrack bestimmt zum 30. Mal im Hintergrund (http://youtu.be/uH1wfrOcvHg?t=7m19s). Ich bin in der Rolle Ezio Auditores unterwegs und muss den Verrat und Mord an meiner Familie rächen. – Jedes Mal, wenn dieser Soundtrack einsetzt, muss ich an die fantastische Eröffnungsszene denken, in der man mit Ezio zunächst Seite an Seite mit seinem Bruder kämpft und anschließend im Wettkampf den Turm erklettern muss (http://youtu.be/BJshVVtEyso?t=14s). Innerhalb der ersten zehn Spielminuten hat Assassin’s Creed II mich eine Verbindung zu Ezio und eine regelrechte Liebe und Zuneigung zu den Charakteren aufbauen lassen, wie es seitdem nur Spiele wie Bioshock Infinite oder The Walking Dead Season One geschafft haben (ich meine, wer hat nicht geheult als !Achtung SPOILER! Lee am Ende starb?!).
    Ich hatte eine ähnliche Vorfreude auf AC Unity, nachdem ich erste Trailer gesehen und mich in die Charaktere um Arno eingelesen hatte. Aufgrund der vielen Fehler im Spiel konnte ich mich letztlich aber immer noch nicht überwinden dieses anzuspielen.
    Darüber hinaus schließe ich mich vielen Kommentaren an und denke, dass die Desmond-Story auch ein Highlight der ersten paar AC-Teile war.

  17. Hallo liebe Community,
    für mich ist es wirklich schwer zu sagen, welches Spiel der Reihe am besten war. Ich habe alle gespielt (bis auf Unity) und muss zugeben, das jeder Teil gute Aspekte hat. Ich fände es schön, wenn man sich aus allen Teilen einen perfekten zusammenstellen könnte. Beispielsweise eine detaillierte Geschichte wie in Assassin’s Creed 2, wo das Credo im Vordergrund steht und man alles was passiert nachvollziehen kann (nicht wie ab AC III) und mehr Möglichkeiten. Ich finde es schade, das man nicht die Möglichkeit hat mit der Welt bis ins kleinste Detail zu interagieren. Da hätte sich Ubisoft ein bisschen was von Skyrim abgucken können, auch wenn man dann länger auf das fertige Spiel hätte warten müssen. Es wäre doch schön, wenn man die Freiheit hätte alles zu tun. Sich auf Bänke zu setzen, gezielt Dinge zu stehlen, in jedes Haus gehen zu können, mit jedem reden zu können und so weiter… Mir fehlt oftmals die Logik bei den Missionen. Anschleichen und die Attentate sind viel zu einfach und, wie ich finde, nicht gut durchdacht (das man sofort unsichtbar wird, wenn man sich bei zwei Personen „versteckt“, obwohl der Verfolgte schon Verdacht geschöpft hat. Der Protagonist steht da einfach nur blöd rum. Er versucht nicht mal, ein Gespräch anzufangen oder ähnliches, was darauf deuten könnte das er sich versteckt…). Das Kampfsystem hat mir, wie vieles Andere auch, in Assassin’s Creed II am meisten zugesagt. Ezio war wenigstens nicht übermächtig und konnte seine Armeen von Gegnern nicht mit einem einfachen Konter besiegen. Mal ganz zu schweigen von den ganzen Glitches und Bugs. Ich vermisse es, eine vielzahl von Geschäften zu renovieren und Bücher zu kaufen, wie bei Revelations. Die Serie hat mich wegen den geschichtlichen Hintergründen so gefesselt. Ich muss sagen, das ich wirklich unglaublich traurig war, dass das so nachgelassen hat (spätestens ab Teil IV). Die Entwickler behandeln so wertvolle Themen mit viel Potenzial! Da muss man das Alles doch lebendiger gestalten. Ich habe durch Assassin’s Creed tatsächlich mehr über Geschichte gelernt, als im Geschichtsunterricht. Warum ist das so in den Hintergrund gerutscht? Es kann doch nicht sein, dass das nur mich so fasziniert hat. Das Kolosseum, die Rialtobrücke, die Hagia Sophia, und so weiter… Ein weiterer Punkt ist die Musik der Spiele. Mir fehlt die dauerhafte Musik sehr. Manchmal bin ich mit Ezio nur auf das Kolosseum geklettert um einfach alles auf mich wirken zu lassen – zusammen mit der Musik. Ich habe mich auf Black Flag gefreut wie ein kleines Kind und mir extra die PS4 gekauft um es in vollen Zügen genießen zu können. Das Piraten-Setting ist total mein Thema. Leider konnte mich Risen 2 mehr überzeugen. Das will schon was heißen ;) Es ist natürlich immer einfach ein Spiel zu kritisieren und Ubisoft hatte mit der Serie eine tolle Idee, aber ich bin der Meinung das die neueren Ableger auf dem Markt ihr Geld definitiv nicht wert sind. Ich bin ein riesen Fan der Serie und kaufe mir jeden Titel in der Collector’s Edition, bin aber leider trotzdem enttäuscht. Der Preis für das Spiel alleine ist ja noch im Rahmen, aber die zusätzlichen Kosten für DLC’s sprengen eben jenen. Ich habe erstmal Bauklötze gestaunt, als ich feststellte das ich den Season Pass und Playstation Plus brauche, um Assassin’s Creed IV Black Flag im Multiplayer spielen zu können. Das ist einfach nur unfair. Es muss doch nicht immer alles so kommerziell sein. Es fehlt die Leidenschaft.
    Für die Zukunft würde ich mir eine Story zur Zeit der Viktorianischen Ära oder der Weltkriege wünschen. Irgendwas aus dem Bereich Steampunk (ähnlich wie in dem Film „Hugo Cabret“) wäre interessant. Es gibt ja noch endlos viele Möglichkeiten.
    Ich hoffe, ich habe nicht allzu durcheinander geschrieben.

    Liebe Grüße
    Vanessa

  18. Mir gefiel Assassin’s Creed 3 am meisten! Die Map ist riesig und die nautischen Missionen standen nicht so im Mittelpunkt wie bei Black Flag. Connor war zwar sehr ruhig und ganz anders als alle anderen Assassinen, aber die Handlung zur Zeit des Unabhängigkeitskrieges war spannend. Wäre schön, wenn es eine Fortsetzung in diese Richtung gäbe. Ich freue mich schon darauf Unity zu zocken. Glück, das ich das Gewinnspiel noch gefunden habe!
    @Marius:
    Ich geb‘ dir total Recht! Ich das Intro bei Assassin’s Creed 2 war am bewegendsten. Eine gelungene Einleitung zur Trilogie und den Soundtrack habe ich auf CD weil er mir so gefällt :)

  19. Das kann man eigentlich nicht sagen jeder teil hat seine schwachen und starken Seiten

    Ac1 war fur mich am Anfang ganz ok, doch es wurde langsam langweilig da es immer gleich war. 3 Nebenmissionen dann das Attentat besonders weil ich kein Fan von Altair bin.

    Ac2 wurde viel besser! Längere Story besseres Kampf System und so weiter. Der Hauptcharakter Ezio Auditore war meiner meinung nach der beste. Man hatte sogar gesehen wie er geboren und gestorben ist.

    Ac Brotherhood war super, aber Ezio war da 49 jahre alt (was ich eigentlich nicht schlimm finde.) Der Mehrspieler war ganz gut für den Ersten, hatte aber lange gedauert bis er paar Spieler gefunden hat.

    Ac Revelations war hammer der Multiplayer war viel besser als bei Brotherhood. Spielersuche war sehr schnell nach 2 sekunden oder so hatte man einen Spieler gefunden, wenn man eine gute Internetverbindung hatte. Story war leider sehr kurz, Ezio war da im spiel sehr alt was mich etwas gestört hatte und da gabs die Hakenklinge die sehr cool war mit der konnte man sehr schnell klettern. Was mich noch gestört hatte war das die Gegner die Kombos geblockt hatten. ich meine die Janitscharen.

    Den besten Mehrspieler b.z.w Multiplayer hatte Revelations, besten Hauptckarakter hatte ac2, das beste Kampf System ac Revelations, beste Story ac2. Das kann ich leider nicht so gut beurteilen wie schon gesagt alle hat seine starken und schwachen Seiten
    Die anderen habe ich leider noch nicht.

  20. Hallo zusammen,
    Ich finde auch dass der 1. Teil etwas besonderes ist. Grafik, Stimmung bzw. Atmosphäre und das angeblich lineare Gameplay stört absolut nicht. Spiel ist einfach top, obwohl man nicht die Möglichkeiten(Kauf, und Wirtschaft) hatte. Dann kommt fast gleich auf Platz 2.
    Ac 2 und Brotherhood, Atmosphäre ist zwar anders aber spitze!
    Rogue ist auch gut. Mal was anderes.
    Ja das war’s….. Ps: vielleicht noch die Story von Revelations gehört auch dazu. Setting nicht!

    Lg

  21. AC II war der beste Teil und so wird es auch bleiben. So eine epische Story in zu machen ist einfach nur einmalig. Die Atmosphäre ist einfach Gänsehaut pur. Es stimmt einfach alles: von den Orten, den Charaktern, der Story und der Musik – es ist einfach nur genial. So etwas kann niemand überbieten und das verlangt auch keiner. Die anderen Spiele sind aber trotzdem gut gelungen. Das einzige was sich verbessern wird ist die Grafik. Es ist aber auch sehr interessant zu erfahren was mit Desmond passiert und wie sich die Assassinen mit den verschiedenen Epochen entwickelt, von Altaïr bishin zu Desmond.

  22. Hey,
    Revelations war zwar gut aber Brotherhood war in meinen Augen besser. Allein schon die Rüstungen waren edler und schneidiger. Und die Multipayer waren super. Aber trotztdem war das ende des neuen Teils super. Ezio trifft durch Altairs Apfel endlich seinen Nachfahren Desmond.

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