Angespielt: Bulletstorm 10

Angespielt: Bulletstorm 10

Keinen Bock mehr auf die ewig gleichen Shooter? BULLETSTORM von Epic Games und EA verspricht Abwechslung an der langweiligen Front.


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Eins vorweg: Ich habe mir nicht die deutsche Fassung gekauft, da diese dem USK 18-Logo nicht mehr gerecht wird. Alles was Spaß macht, wurde entfernt. Absolut unverständlich. Wie so oft, nach der Zensur Überarbeitung für den deutschen Markt.

Ich spiele den Elitesoldaten Gray, der mit vielen lockeren Sprüchen durch einen sehr linearen Spielablauf mit höchst – äh – dünner Story gesteuert wird. Bis dahin klingt alles nach Shooter-Einheitsbrei à la CoD: BLACK OPS. Ist es aber nicht. Gegen Mutantenhorden und fleischfressende Pflanzen geht es hart zur Sache auf dem ehemaligen Urlaubsplaneten Stygia. Fühlt sich für mich so an wie eine Mischung aus BORDERLANDS und SERIOUS SAM.

BULLETSTORM ist ein so genannter Fun-Shooter. Und zwar ein ziemlich guter. Das Skill-Shot-System motiviert dazu, seine Gegner möglichst kreativ um die Ecke zu bringen. Die dafür eingeheimsten Punkte kann man direkt in neue, noch kreativere Waffen und Upgrades stecken. Und es macht Spaß. Und genau den Spaß wollte Epic Games dem Genre zurück bringen. Sehr gelungen, wie ich nach 2-3 stündiger Anspielzeit finde.

Bulletstorm

Die Brutalität ist es, die den Reiz von BULLETSTORM ausmacht. Wer das nicht ab kann, lässt am besten die Finger davon. Eben ein Spiel für große Kinder Erwachsene.

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Mit-Gründer von Zockwork Orange und fast schon zu alt und tatterig um Videospiele zu spielen. Dafür ist er aber schon von Anbeginn dabei und kennt und liebt (fast) jedes Spiel.

10 Comments

  1. ich weiß auch nicht…mir fällt dazu nur noch *GÄHN* ein. Wieso verkaufen sich die Spiele noch gleich so gut…? Ist ja nicht so, als hätten wir nicht schon 20 Spiele dieser mache gespielt…seit den 90ern.

  2. Das einzige Spiel, was in die Richtung geht, ist das stilistisch experimentelle „MadWorld“ für Wii, das nie in Deutschland veröffentlicht worden ist. Und normale 08/15 Shooter mit Bulletstorm zu vergleichen bringt nicht viel, dazu ist es einfach zu anders!

    Vom Belohnungsprinzip auch noch am ehesten mit „The Club“ von Bizarre Creations zu vergleichen. Zwar ohne die übertriebene Darstellung, aber mit denselben arcadesque Grundzügen.

  3. ich weiß nicht…gegner mit ner peitsche ranziehen und dann wegtreten is auch nich wirklich anders…außerdem bezweifle ich auf lange sicht die motivationskraft vom kreativen um die ecke bringen.

  4. Ja, das mit der Langzeitmotivation bei Shootern ist so eine Sache. Als positives Beispiel fällt mir da nur BORDERLANDS ein. Dort wurde das mit den RPG-Elementen, vier verschiedenen Charakteren und den mehr als sehr guten DLCs gelöst. Ich spiele das seit über einem Jahr und aktuell schon wieder in der Kampagne mit Freunden. Einfach gut.

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