8 Jahre GEE – ein Rückblick 31

8 Jahre GEE – ein Rückblick 31

Print ist tot heißt es schon seit Jahren – und trotzdem haben ein paar Hamburger Widerstand geleistet und ein kleines, aber feines Magazin namens GEE herausgebracht, mehr oder weniger regelmäßig. Man konnte die GEE lieben oder sie hassen, aber viele sind sich einig: Auf Deutsch gibt es nichts Besseres. Jeder, der was mit Games zu tun hat, kannte die GEE und das ist auch schon eine gute Leistung.

Seit einiger Zeit ist nun schon das Gerücht im Umlauf, die GEE würde komplett eingestellt werden. Der Herr Kaschke von den 3typen fragte dreist auf der Facebook-Wall der GEE nach. Die dementierten das Gerücht aber. Ein anderer Fan fragte beim Abo-Service nach, da hieß es: „An der GEE bleibt alles so wie bisher“.

Doch woher kamen dann die Gerüchte? Und bleibt wirklich alles so wie bisher, wie behauptet wurde?

Die Antwort: Nö! Denn die GEE wird es in dieser Form definitiv nicht mehr geben (oder vielleicht doch? Siehe weiter unten). Das für sein Layout oft gelobte Magazin wird es bis auf wenige Ausnahmen in Form von Sonderausgaben nur noch in digitaler Form für das iPad und Android-Tablets geben. Aber warum? Dadurch spart man zwar die Druckkosten, muss das Magazin aber zeitgleich günstiger anbieten. Sehr viel günstiger wird vermutlich nicht gehen, da Apple ja auch einen Teil vom Kuchen haben möchte. Was bringt der Schritt in die digitale Form also, außer das Leben von ein paar Bäumen zu retten?

GEE ändert die Erscheinungsweise

Statt wie bisher 8x im Jahr als gedrucktes Magazin erscheint GEE ab Juni 2011 monatlich als digitales Magazin für iPad und Android-Tablets. Das digitale GEE Display wird weiterhin ergänzt durch den Blog auf www.geemag.de und die GEE App für iPhone- und iPod-Spiele, die seit Dezember 2010 erhältlich ist. Darüber hinaus wird es mehrmals im Jahr gedruckte GEE-Sonderhefte für Fans und Sammler geben. Die GEE Media & Marketing GmbH reagiert mit dieser Umstellung auf die nach wie vor schwache Entwicklung im Anzeigen-Geschäft und sieht sehr gute Chancen für das interaktive GEE Display im digitalen Markt.

Wie sieht das für die Leute aus, die ein Abo haben? Moses Grohé, frisch gekürter Chefredakteur der GEE, dazu:

Wie genau das mit den Abos läuft, können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, aber auch da wird an einer alle zufriedenstellenden Lösung gearbeitet. Wir halten euch darüber auf dem Laufenden.

Zu der oben genannten Tablet-Problematik – ich habe kein iPad und werde mir auch in Zukunft keines zulegen – bezieht Moses ebenfalls Stellung:

Wir sind natürlich an einer größtmöglichen Verbreitung unseres Magazins interessiert und wollen so viele Menschen wie möglich damit erreichen. Da ist z.B. auch eine pdf-Variante denkbar. Hat ja nicht jeder so ein iPad oder ein Android-Tablet. Vorerst können wir allerdings nur diese beiden Versionen ankündigen. Dabei wird es aber sicher nicht bleiben.

Eigentlich eine gute Sache, trotzdem wird die Haptik eines Printmagazins fehlen, das man auch mal im Rucksack durch die Gegend tragen oder in der Straßenbahn lesen kann.

Wir im Team sind alle GEE-Leser, weshalb (fast) jeder von uns ein paar Worte zum Thema GEE Mag goes Digital verlieren möchte.

Fabian:

Liebes GEE-Magazin,

und ich betone Magazin, denn als App wirst du ja hoffentlich weiter Deinen Weg gehen, doch wirst du mir schon allein dann fehlen, wenn ich mal auf einen Zug warte, dem Bahnhofskiosk einen Besuch abstatte und an Deiner Stelle dann die Gamestar oder ein konsolenspezifisches Jubelperser-Zine liegt. Ich habe Dich immer für Deine kompromisslose Spielebegeisterung bewundert. Bei Dir findet man keine Kaufempfehlungen, zu freundlich gehst du auch mit durchschnittlichen Titeln ins Gericht und lässt Dich lieber von ihrer ursprünglichen Intention mitreißen statt die tatsächliche Durchführung qualitativ einzuordnen. Das nervt mich, aber es macht Dich so anders. Du trägst immer etwas zu dick auf, denn Du hast Dir die kindliche Freude an Games bewahrt, die wir Normalsterbliche längst zugunsten eines „kritischen Blicks“ heruntergefahren haben. Das nervt mich, denn es hält mir den Spiegel vor. Sollte ich jemals ein Tablet-Gadget-Dingsbums besitzen, hoffe ich, die Galerie und das Rückspiel wiederzusehen. Die mochte ich am liebsten.

Cheerio,
Fab

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Freddi:

Ach, GEE. Als ich glaubte, der Print in Deutschland sei nicht mehr zu retten, kamst Du und zeigtest mir, dass auch mein liebstes Hobby niveauvoll und künstlerisch sein konnte, auch wenn Du die Kunst manchmal zu sehr mit der Brechstange herbeiführen wolltest. Dich wagte ich sogar in der Bahn zu lesen, weil Deine Seitengestaltung und der Inhalt nichts von dem kindischen Gegeifere anderer Mags hatten; nur die Cover schafften es nicht immer diesen Eindruck zu suggerieren. Nichtsdestotrotz fand ich es nicht schlimm selbst mit einem Pokémon-Cover in Menschenmengen zu sitzen. Ich besitze kein iPad und selbst wenn ich das täte: Das haptische Gefühl und die Möglichkeit den Finger zwischen die Seiten zu klemmen und über Deine Texte zu sinnieren würde es einfach nicht ersetzen. Ich werde Dich vermissen!

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David:

Wie schon oben erwähnt: ich habe kein iPad, und eigentlich habe ich ein Magazin gerne auf Papier in der Hand. Das klingt jetzt böse, aber wenn ich die Wahl habe, kostenlose Blogs zu lesen oder ein kostenpflichtiges pdf, ist sicher klar, wofür ich mich entscheiden werde. Vielleicht gibt’s ja eine kostenlose Version oder jeder Abonnent bekommt ein iPad geschenkt, das wäre zumindest ein kleiner Trost. Ich habe die GEE jedenfalls auch wegen ihres Formats geliebt, wegen der Cover und ja, auch wegen der Poster – ein pdf kann da einfach kein Ersatz sein. Ich werde das Gefühl vermissen, die aktuelle GEE vom Postboten zerknickt aus dem Briefkasten zu fischen, aus der Plastikfolie zu reißen und zu durchblättern. Auf die Sonderausgaben bin ich gespannt, die werden auf jeden Fall gekauft, die digitale Form wohl leider eher nicht.

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Marc:

Liebe GEE,

mit großem Bedauern erfuhr ich von Eurem Bestreben, in Zukunft vermehrt auf die digitale Publikation zu setzen. Nachdem ich einst entsetzt dem Print abgeschworen habe, habe ich viel zu spät zu euch gefunden, um mich nun viel zu früh wieder von euch verabschieden zu müssen. Da ich sicher weder kurz- noch mittelfristig und wahrscheinlich auch langfristig keine Anschaffung eines Tablet-Systems plane, heißt es an dieser Stelle wohl: Warten auf die Sonderhefte. Ich wünsche euch mit dieser Entscheidung nur das Beste und möchte mich herzlich dafür bedanken, dass ihr mir den Glauben an den Print zurückgegeben habt.

Gruß,
Ein Fan

P.S: Den Antrag auf ein Abonnement habe ich viel zu lange ausgefüllt hier herumliegen. Ich hoffe sehr, dass mein Versäumnis, diesen auch abzuschicken nicht der entscheidende Punkt war.

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Kristin:

Hallo GEE,

also bitte, was soll das denn jetzt? – war mein erster Gedanke zur Nachricht über Deine Quasi-Umsattelung ins digitale Zeitalter. Nachdem ich Dich mit Ausgabe 37 und den 50 besten Gratis-Games vom Wohnzimmertisch einiger Freunde gemopst habe, warst Du ein ständiger Begleiter meiner unwissenden Phase. Langsam habe ich dato wieder den Wert virtueller Welten zu schätzen gelernt – und Du hast mir, fast wie damals noch die Bravo, einen guten Aufklärungsgrad geboten. Nicht so durchzogen von Wertungsgeballer und mit dem gewissen Auge für Kultur konntest Du die ersten Funken aus mir locken, mich mit Deinem unverschämt geilen Design in Dich verliebt machen. Mein Auge für Details und meine Liebe für guten Content machten es mir nie leicht, ein Magazin – egal ob Online oder Print – dauerhaft zu lesen und mit den besten Worten zu verteidigen. Du aber hast die Grätsche aus Sauber und Informativ mit Bravour gemeistert. Für Deine Zukunft wünsche ich Dir, dass Du auch digital so wunderschön aussehen wirst wie im Print. Und dass Du mir immer noch genau das bringst, was ich lesen möchte und dabei Deine Stärken voll auskostest. Ein weinendes Auge wird zwar auf den hübschen Papier-Haufen im Wohnzimmer blicken und Deine bunten Seiten vermissen, das lächelnde Auge weiß aber: Du machst das. Irgendwie.

HDGDL,
die Kristin

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Maxx:

Meinen ersten Kontakt mit der GEE hatte ich im Sommer 2004. Auf meiner zweiten Games Convention hatte ich am Ende des Tages das erste Magazin der Hamburger in der Hand. Damals war ich wahrscheinlich aber einfach zu jung, um das Design und die anspruchsvollen Texte zu verstehen, geschweige denn cool zu finden. Wirklich eine Rolle hat das Magazin erst gespielt, als ich durch Zufall im Herbst 2007 an einem Bahnhofskiosk in Osnabrück die Ausgabe 30 kaufte. Mit einem großen Nintendo-Klempner auf dem Cover und dem störrischen anderen Format hat sie mich angezogen und nach langer Zeit motiviert, mal wieder eine Spielezeitschrift zu kaufen.

In dieser Zeit lag mein bester Freund einige Zeit immer wieder durch eine schwere Krankheit im Krankenhaus. Und um für ein bisschen Beschäftigung zu sorgen, hab ich alles von Büchern bis zur PSP dort hingeschleppt. Ab besagtem Moment war natürlich auch in regelmäßigen Abständen die GEE dabei. Schnell wurden wir große Fans und die GEE unsere bevorzugte Videospiellektüre. Richtig spannend wurde es aber erst ein paar Monate später, als ich auf Anraten genau dieses Freundes eine Bewerbung nach Hamburg schickte und wenige Tage später einen Anruf von Heiko, dem damaligen Chef der GEE, bekam. Ich könne im Sommer ein Praktikum bei ihnen machen, hieß es. Ab dem Moment waren meine sieben Sachen gepackt und mein Elternhaus in einem Vorort von Bremerhaven wurde gegen meine erste kleine Wohnparzelle in Eimsbüttel getauscht. Daraufhin folgten die spannendsten 6 Wochen meines Lebens, in denen ich neben Redaktionsumzug, Pressevorführungen und der legendären Ausgabe 39, auch beim Besuch der GC helfen durfte. Dass ich dabei in brütender Hitze Möbel durch die halbe Schanze geschleppt oder in Leipzig über 1000 Gratisexemplare des Mags verteilt habe, sehe ich heute immer noch als Ehre an.

Die GEE hatte damit das geschafft, woran der deutscher Staat, schulische Einrichtungen und die Kirche kläglich gescheitert waren: mir eine Perspektive zu geben. Immerhin weiß ich seitdem, dass es doch etwas gibt was ich kann und was mir auch heute, drei Jahre später, noch genauso viel Spaß macht. Vielleicht kann man inzwischen rauslesen, dass die GEE für mich nicht nur das beste Printmagazin der Welt ist, sondern auch irgendwie ein wichtiger Teil von mir. Egal, ob es ab jetzt nur noch auf dem iPad weitergeht, ich halte die GEE-Flagge weiter hoch und würde mir nach wie vor den GEE liebt mich-Button tätowieren lassen, wenn da nicht meine Angst vor Nadeln wäre.

Nuthin‘ but a ‚GEE‘ Thang, Baby!

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Mit-Gründer von Zockwork Orange, Casual Gamer, Assassin's-Creed-Fanboy, Hyrule-Retter. Beendet Spiele oft nicht, schreibt trotzdem drüber.

31 Comments

  1. Was mit den Abos passiert steht schon fest!

    „wie ein paar von euch vielleicht schon vernommen haben, wird es GEE
    demnächst auch für iPad und Android geben.
    Im Gegenzuge müssen wir die Printausgabe auf 2-3 Ausgaben im Jahr mit
    höherem Seitenumfang, als die bisherigen Hefte umstellen.

    Was passiert jetzt mit den Abos?
    Zukünftig werden wir keine neuen Abonnements mehr anbieten können.
    Werden aber rechtzeitig darüber informieren, wann es wieder eine
    Sonderausgabe geben wird und unseren Lesern die Möglichkeit geben, diese
    rechtzeitig zum vergünstigten Preis vorzubestellen.
    Bereits bestehende Abonnements laufen so lange weiter, bis die noch
    ausstehenden Hefte geliefert wurden und enden danach automatisch.“

    Wie im Editorial angekündigt wird es im Herbst wieder ein Sonderheft geben. Das erhält dann der treue Abonnent.

    Ich will eigentlich lieber mein Geld zurück als dumme Sonderhefte. Die aktuelle Ausgabe ist schon Schrott. Wie soll dann erst der Rest aussehen, den man produziert um die Abonnenten abzuspeisen?

    Ich finde, dass jeder Abonnent zusätzlich die iPad Ausgabe als PDF erhalten sollte. Schließlich wollte man ein Magazin und kein Sonderheft.

    Ich bin sehr enttäuscht von der Entwicklung und werde wohl die restlichen Hefte im Abo erhalten und danach der GEE den Rücken kehren.

  2. Oh dear – Das hier kein dauerhafter, dualer Weg eingeschlagen wird ist für mich kein gutes Zeichen :( Logo, angereicherter, z.B. mit Videos, Links etc. versehener digitaler Content ist eine schöne Sache, aber kein vollumfänglicher Ersatz. Ich möchte auch das formschöne Mag im IKEA Zeitschriftenhalter stehen haben – sonst fehlt was.

    Danke für dieses RoundUp in Sachen Gee und Eure Meinung, die ich größtenteils mit Euch teile.

  3. Bestehende Abos laufen dann u.U. aber sehr lange. Ich hab z.B. letztes Jahr ein GEE-Abo verschenkt, im März. Das heißt, das hat sich letzten Monat um ein Jahr verlängert. Das heißt wiederum, dass die Person Anspruch auf 10(?) Ausgaben hat. Bei 2 Sonderausgaben pro Jahr sind das ja noch 5 Jahre oder habe ich hier einen Rechenfehler?

  4. Wirklich sehr schade! Habe mal ein Geschenk-Abo zum Geburtstag bekommen und auch danach habe ich immer mal wieder den Extraweg zum Kiosk (zu dem ich immer nur wegen der GEE gefahren bin, weil es die sonst nirgends gab) auf mich genommen, weil es schlicht das beste deutschsprachige Spielemagazin auf dem Markt war.

    Kann mich noch an tolle Stunden erinnern, in denen ich mit dir bei sonnigem Wetter im Park saß. Einfach nur wir beide. Schön war das! Wenn ich irgendwann mal ein Tablet besitzen sollte, sehen wir uns wieder, liebe GEE. Versprochen!

  5. Die Geschenk-Abos waren wohl sehr beliebt :) Besonders, da es die durch die Gamesköpfe-Xing-Gruppe vergünstigt gab.
    Trotz des Abos habe ich immer wieder gerne in der Bahnhofsbuchhandlung durch die Gaming-Magazine geblättert (GEE, EDGE, Making Games)… ach ja, das blättern, das wird mir fehlen. Und das Rumkritzeln im Gewinnspielrätsel, die Leuchte- oder Stanz-Cover, das tolle 5 Jahre GEE-Konsolenposter…

  6. Vielleicht war/bin ich schon zulange auf dieser Retroschiene, aber für mich wird, wie auch für viele andere, ein Digitale Ausgabe nicht die Print Ausgabe ersetzen geschweige den dieser das Wasser reichen können. Es stimmt schon die Gee war nicht perfekt (und in diesem Punkt muss ich fast uneingeschränkt Fabian zustimmen) aber sie hatte Herz. In Zeiten von dunklen Zahlenwäldern und Wertungschlachten hat sie mir gegeben was so vielen Zeitschriften fehlt: Die Liebe zum Spiel, die Liebe zur Spielkultur! Auch für den letzten Schmarrn war immer ein bisschen Liebe und Verständnis da. Doch im Grunde war für mich ein ganz anderer Punkt viel wichtiger: das die GEE den Fokus nicht auf einzelne Titel sondern viemehr auf die Industrie und die Kultur bzw die Menschen die dahinter stecken gelegt hat. Ein Blick den ich bei anderen Zeitschriften immer noch stark vermisse. Tja, in Zukunft werde ich mein wohlbehütetes GEE Shirt wohl mit Stolz und Nostalgie tragen dürfen.
    Auf den bedruckten Baum meine Leidensgenossen und adé mein wohllayouteter Freund

  7. Mein Abo läuft bis Ausgabe #66
    Ich bekomme also noch 5 Hefte. Also bis Ende 2013 sind mir alle Print Ausgaben sicher?!?!
    Das ist doch keine Lösung.

    @Marco
    Das GEE Shirt wird bald jeder 5. mit nem iPad haben! ;)

  8. Ich werde ja unter anderem bei mir auf Arbeit immer etwas belächelt, wenn ich mal ’ne GEE dabei habe oder mal wieder ein Spiel in der Retail Version bestellt habe, weil ich doch in der IT-Branche arbeite und Digitalisierung das einzig wahre ist. Aber ich habe wolche Sachen wirklich gern in der Hand. Die GEE hat ihren Platz in meinem Rucksack und auf dem Klo les ich entweder Spielhandbücher oder die PCAction. Ich habe da wirklich gern was in der Hand, statt das in einer digitalen Form vor mir liegen zu haben, dann fehlt mir auch irgendwie der Anreiz das zu lesen, für sowas kann ich dann nämlich auch genausogut Blogs nehmen. Ich find’s echt schade drum. Ich werde mir jetzt auch nicht nur dafür ein iPad holen.

  9. Bei mir auf Klo liegen ein paar Lustige Taschenbücher, aber wenn die GEE neu da ist, lese ich die auch immer gerne auf Klo (sorry, GEE).
    Und das mit der Digitalisierung: das papierlose Office wurde uns schon vor 10 Jahren versprochen, ist nie passiert. Und Print lebt immer noch.

    Aus einem Facebook-Comment: „Bin mal gespannt, was sich da für die Nicht-Hipster überlegt wird.“ :D
    Vielleicht hole ich mir mal irgendwann so ein cooles Galaxy Tab, wenn mir eine Verwendungsmöglichkeit für dieses überteuerte Spielzeug eingefallen ist. Nur für die GEE und zum Twittern lohnt es sich definitiv nicht.

  10. Bin auch nicht sonderlich glücklich :/ Schade drum, denn ein iPad kaufe ich mir nicht. Mein Glück im Unglück: Abo endet mit Ausgabe 61. Hatte eh schon das Interesse verloren, nicht nur an der GEE sondern am Gaming allgemein – doch die letzten Ausgaben konnten mich auch nicht mehr umstimmen…

  11. So eins muss ich noch hinzufügen. Habe heute die Gee #61 in meinem Briefkasten gefunden und aua was für eine Enttäuschung. Wollt ihr mir wirklich so im Gedächtnis bleiben? Als ein Potpurri von alten schon gelesenen Artikeln? Als ein Magazin OHNE PORTAL 2 TEST? Nunja jetzt hilft auch kein ragen mehr. Mein Abo wird wahrscheinlich bald gekündigt und das Geld in ein anderes Magazin übertragen. Vielleicht werd ich mir ja auch mal wie Kristin ein EDGE oder Retro Gamer Abo leisten.

    Bezüglich des Gee Abos noch ein Satz aus dem Eitorial der Gee #61: „GEE -Abonnenten erhalten dieses Sonderheft automatisch, können ihr Abo aber auch auf das Digitale Magazin übertragen.“

  12. Du merkst genau, dass mitten in die Arbeit am Heft #61 die Nachricht vom Ende einschlug. Prompt wurden in der Redaktion alle Rechner runtergefahren und es wurde wahrscheinlich zwei Wochen lang nur noch diskutiert.

    In welchem Geisteszustand allerdings der Fetzen zu Homefront entstand ist mir vollends schleierhaft. Wie konnte so ein Mist veröffentlicht werden? Vermutlich Fatalismus.

  13. oh, krass, das habe ich jetzt das erste mal gehört! :-(

    ich hatte bis vor zwei monaten noch ein abo, kaufe mir die gee aber weiter am kiosk. in digitaler form ist mein interesse allerdings gleich null!

    schadé! :-/

  14. Ich hab heute zum ersten Mal ein iPad mit digitalem Magazin (ComputerBild Spiele) in der Hand gehabt. Bin geflasht. Wenn die GEE das noch besser hinbekommt – und davon gehe ich mindestens designtechnisch aus – wäre es fast eine Überlegung wert, auf digitale Mags umzusteigen. Die EDGE scheint ja so auch günstiger.

    Mal sehen. Die Hoffnung ist aber gestiegen.

  15. Bleibt anzumerken, dass auch in dieser Stellungnahme nicht darauf hingewiesen wird, dass man bei einer solch fundamentalen Änderung der Abo-Bedingungen ein Sonderkündigungsrecht hat, auf dem zu bestehen sich lohnt. Ich habe das Geld für die restlichen Ausgaben mittlerweile zurück erhalten.

  16. Nenn mit ein Abo, bei dem darauf extra hingewiesen wird, sollte aber jedem klar sein, dass das bei so drastischen Änderungen des Vertrages möglich ist.

    Ich weiß noch damals, das Club Nintendo Magazin. Das ist auch von einer Ausgabe auf die nächste verschwunden und plötzlich hatte ich ein kostenpflichtiges Mag (weiß den Namen nicht mehr) im Briefkasten, das war damals vielleicht ein Schock für den kleinen David :D

  17. Pingback: Anonymous

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