Why do you hate me? 7

Why do you hate me? 7

Wir alle lieben doch diese kleinen Flashgames für zwischendurch, besonders die etwas kunstvolleren. Und Loved ist so eins. Loved sieht sich mehr als interaktive Story. Es wird eine Geschichte erzählt und der Spieler kann wählen, in welche Richtung sich die Story entwickelt. Ab und zu spricht das Spiel mit dem Spieler und stellt ihn vor eine Wahl. Egal wie man wählt, man darf sich sicher sein, Loved reagiert nicht besonders nett auf einen.
Are you a man or a woman? Das ist die erste Frage und das Spiel ignoriert direkt, was man angeklickt hat. No, you are a girl!. Toll.
Gesteuert wird mit den Maustasten und Ziel ist es ganz einfach, von links nach rechts zu rennen und den Hindernissen auszuweichen. In den meisten Fällen ist es sinnvoll, den Anweisungen des Spiels nicht Folge zu leisten.


„Travel the lower path!“ – Nö, lieber nicht. Danach wird man zwar immer beleidigt (disgusting. ugly creature!) aber das sollte man in Kauf nehmen. Während des Spiels verfärben sich die Kacheln des Hintergrunds, was mit der Zeit das Erkennen der sicheren Wege immer schwieriger macht.
Nach ein paar Minuten ist alles schon vorbei. Soon we will see each other. Wer’s glaubt. The princess is in another castle, the cake is a lie und überhaupt.
Die Story bzw. die Aussage des Spiels war mir nicht so ganz klar, vielleicht könnt ihr mir das ja erklären.

Loved kann man hier online spielen.

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Mit-Gründer von Zockwork Orange, Casual Gamer, Assassin's-Creed-Fanboy, Hyrule-Retter. Beendet Spiele oft nicht, schreibt trotzdem drüber.

7 Comments

  1. Schnelle Vermutung, ohne es angetestet zu haben: Jemand hat zuviel Portal gespielt und versucht die zweitbeste KI-Domina GlaDOS (zieht knapp gegen Shodan den Kürzeren) in schlecht zu imitieren. Weder Screenshot noch dein Bericht kitzeln mich, dem mal einen Versuch zu geben.

  2. OK, ich hab’s 2x durchgespielt und verstanden, denke ich. Mal wieder eines dieser „Uhuuu, du hast die Wahl, wie das Spiel weitergeht“-Dinger (wo doch jedes Kind weiß, dass in dieser Hinsicht ALLES außer Alpha Protocol suckt!) in ziemlich minimalistischer Form.

    Mach das, was dir gesagt wird und das Teil liebt dich. Mach immer das Gegenteil und es fragt dich, warum du es hasst. Je öfter du das Gegenteil machst, um so mehr bunte Klötze machen dir das Leben bunter (eigene Entscheidungen und so) aber eben auch schwerer. Machst du andersrum alles, was dir gesagt wird, wird alles trist-schwarz-weiß, aber auch leichter (Weg des geringsten Widerstands und so).

    Diese Interpretation hab ich den Kommentaren entlehnt, da geht’s voll ab – ein Deutsch-LK ist nix dagegen. Und das für dieses simple Ding, naja… halt wieder so ein Kunstgedöns, wo die GEE aus Prinzip vor Begeisterung Kopf steht und das spielerische eher zweitrangig ist.

  3. Ich habe natürlich aus Prinzip immer das Gegenteil gemacht, weil z.B. der obere Weg einfach leichter aussah und ich mich gerne widersetze. Die GEE wird dem Game vermutlich in der nächsten Ausgabe eine ganze Seite widmen, da hast du Recht. Mit Interview des Entwicklers und so. Spiele sind Kunst, weißt du doch.

  4. @ Fabian
    solche Kunstspiele sind meist nur am Anfang interessant. Aber nicht nur bei Kunstspielen trifft dies zu. Auch bei gehypten Titeln wie Red Dead Redemption widerfährt mir das Gleiche. Vom Spielerischen her war RDR für mich miserabel, langweilig, zu einfach und Spaß kam nicht auf.

  5. Paul, sicher doch – Enttäuschungen gibt es in allen Genres und in allen Budgetgrößen. Speziell RDR habe ich als einziger aus dem Team noch nicht gespielt, da kann ich also nichts zu sagen. :)

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