Xbox 360

Alle Artikel mit dem Tag: Xbox 360

Mass Effect 2: Das Spiel des Jahres 2010 bald auf PS3

Kristin

Ich hab auf meinem privaten Blog ein bisschen was zu Mass Effect 2 geschrieben. Einen Auszug des Artikels könnt ihr hier lesen, wer interessiert ist, klickt dann einfach weiter zu Deja Entendu.

Fast zwei Jahre ist es jetzt her, dass mich Mass Effect und sein unglaublich großes und farbenfrohes Universum in seinen Bann zog. Die ausgewogene Mischung aus Rollenspiel und Action-Shooter, die der kanadische Entwickler BioWare 2007 erstmals auf den Markt brachte, hat sich seither zu einer der beliebtesten Videospielreihen des 21. Jahrhunderts entwickelt. So ist es auch kein Wunder, dass der zweite Teil des Science Fiction-Epos, der im Januar 2010 für die Xbox 360 und den PC erschien, in vielen Magazinen und Blogs zum Spiel des Jahres 2010 gekürt wurde. Auch ich bin überzeugt: Mass Effect 2 ist mit Abstand das beste Spiel, das ich in den letzten Jahren spielen durfte. Und da PS3-Nutzer in etwa zwei Wochen (20. Januar) auch endlich in die Welten dieses Games abtauchen können, möchte ich an dieser Stelle Mass Effect 2 Revue passieren lassen.

Vor etwa einem Jahr hielt ich Mass Effect 2 zum ersten mal in den Händen. Erst kurz zuvor hatte ich Teil 1 beendet und war gedanklich noch total in der komplexen Storywelt gefangen. Die Rahmenhandlung: Ihr schlüpft in die Rolle des Commander Shepard (ob männlich oder weiblich steht euch zur Wahl). Auf dem Planeten Eden Prime sollt ihr ein Artefakt bergen, doch dieses zerstört sich selbst und brennt euch lediglich einige Visionen in den Kopf, die euch vor den Reapern warnen. Getrieben von dieser Warnung macht ihr euch auf den Weg, die Galaxie vor der dunklen Bedrohung zu beschützen. (Wer mehr über die Handlung im ersten Teil der Trilogie erfahren möchte, der schaut sich am besten das verlinkte Video unter dem Artikel an.)

Zu Beginn von Mass Effect 2 wird euer Raumschiff, die Normandy, durch einen feindlichen Angriff zerstört und es scheint, als würde eure Spielfigur direkt sterben. Doch eine mysteriöse Organisation und ein mysteriöser Unbekannter stecken hinter eurer Rettung, über die ihr im Laufe des Spiels mehr herausfinden könnt. So kommt es auch, dass ihr -- angetrieben durch die unbekannte Kraft -- ein großes Team um euch ansammelt, um gegen die Bedrohung zu bestehen.

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Review: HALO: REACH

Ralf

Lange habe ich auf HALO: REACH gewartet und als es endlich in den Regalen stand, da war meine Xbox 360 und mein TV gut verpackt eingelagert, da ich mich mitten im Umzug in meine neue Wohnung befand. Endlich in meinem neuen Zuhause angekommen war HALO: REACH dann auch mein erstes Spiel nach ziemlich langer Zockerpause. Was soll ich sagen? Ich liebe die HALO-Games und HALO: REACH reiht sich nahtlos in eine fantastische Spieleserie aus der Bungie-Schmiede ein.

Lone Wolf (Quelle: bungie.net)

Die Story
Das Spiel ist im Jahre 2552 angesiedelt, also noch vor dem ersten Teil der Halo-Serie. Wir Menschen befinden uns im Krieg mit der so genannten Allianz. Wie der Name des Spiels schon vermuten lässt, kämpfen wir als namenloses Mitglied einer UNSC-Spezialeinheit, dem Noble Team, auf Reach gegen die übermächtigen Truppen der Allianz. Unser Rufname ist Noble 6, und wir sind ein Spartan. Was sonst? Den ganzen Beitrag lesen »

Review: Assassin’s Creed Brotherhood

David

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut -- und auch nicht von einem Assassin alleine in die Knie gezwungen. Mit ähnlichem Wortlaut beschreibt der Hüllentext Assassin’s Creed Brotherhood. Ezio, nach seinen Erlebnissen im zweiten Teil der Reihe erschöpft und erleichtert in Monterrigioni angekommen, glaubt, die wichtigen Kämpfe seines Lebens hinter sich gebracht zu haben. Doch die Borgia geben nicht so leicht auf und bringen die Schlacht bis zu ihm an seine Türschwelle. Das kann sich ein Meister-Assassine natürlich nicht einfach so gefallen lassen. Also schlägt Ezio mit gleichen Mitteln zurück und besucht wiederum Rom, um die Templer an ihrer Wurzel auszurotten.

Doch Rom ist groß und die Templer in der Überzahl. Zum Glück ist Ezio nicht alleine in seinem Kampf, ihm zur Seite stehen zwei alte Bekannte, nämlich La Volpe, der Anführer der Diebesgilde und Bestseller-Autor Niccolò Machiavelli. Unterstützung findet Signore Auditore da Firenze nicht nur in der Diebesgilde, auch die Mercenaries und die Kurtisanen unterstützen den Assassinen wo immer sie können. Später versorgt der Daniel Düsentrieb der Renaissance, Leonardo da Vinci, unseren italienischen Killer und Frauenhelden noch mit neuen Gadgets. So gerüstet kann eigentlich nichts mehr schief gehen, doch Ezio wird auch nicht jünger, auch wenn er sich das ungerne von anderen Leuten sagen lässt. Es wird langsam Zeit, sich um die nachfolgenden Generationen zu kümmern, schließlich gibt es zahllose Templer und nur eine Hand voll Assassinen. Kurzerhand rettet Ezio ein paar Bürger vor der Willkür der römischen Stadtwache und rekrutiert sie für seine Sache. Die bekommen auch direkt ein passendes Outfit, echte Assassinen werden sie aber erst nach vernünftigem Training. Dafür schickt Ezio seine Gefolgschaft auf Missionen in ganz Europa, bei Erfolg kommen die dann nach ein paar Minuten mit jeder Menge Erfahrung und Geld im Gepäck zurück.

Während seine Schützlinge unterwegs sind, streift Ezio ein bisschen durch Rom, befreit Gebiete durch das Zerstören von Borgia-Türmen, um daraufhin dort die Geschäfte zu renovieren und Wahrzeichen wie das Colosseum zu kaufen. Das bringt noch mehr Geld -- mehr als Ezio tragen oder ausgeben kann und mehr, als in die Bank passt -- und ansonsten leider nichts. Das Stadtbild verändert sich durch das Renovieren überhaupt nicht und das Aufkaufen der Triumphbögen und antiken Tempel erzeugt ebenfalls kein sichtbares Ergebnis.

Ezio hat seinen Spaziergang mittlerweile beendet und seine kleinen Killer sind wieder zurück und warten darauf, von ihm aufgelevelt und mit einer Zeremonie (jeder Assassin bekommt eine eigene) in den Rang des Assassinen gehoben zu werden. Spätestens ab da stellt sich Ezio so gut wie nichts mehr in den Weg, Horden von Gegnern fallen wie die Fliegen im “Arrow Storm” der versteckten Assassinen, die auf Pfiff -- ähnlich wie Ezios Pferd -- hinter der nächsten Ecke erscheinen oder aus einem Heuballen springen, um jeden abzumurksen, der sich ihnen in den Weg stellt. Das hört sich so an, als würde der BAM (Brotherhood Assistance Move) die Kämpfe viel zu leicht machen und das tut er in der Tat. Mich persönlich stört das nicht, ich fand die riesigen Kämpfe gegen 20 Gegner und mehr schon immer nervig und bin froh, wenn ich sie irgendwie umgehen kann. Besonders die gepanzerten Papstwachen sind normal fast unbezwingbar. Und da kommt einem so eine kleine Armee gerade recht.

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Erster Brotherhood-DLC für lau

David

Der erste DLC für Assassin’s Creed Brotherhood kommt schon Mitte Dezember und wird nichts kosten. Eigentlich kein Wunder, handelt es sich doch nur um eine Map für den Multiplayer, andere lassen sich für sowas aber oft gut bezahlen, deshalb darf man das mal nett erwähnen. Trotzdem ist es nur eine Map, die man eigentlich auch direkt ins Game hätte packen können. Sowas kann man auch still und heimlich als Update machen, aber nun gut -- Ubisoft macht da einen DLC draus. Mir persönlich sagt der Brotherhood-Multiplayer überhaupt nicht zu (sofern er denn mal funktioniert), daran wird auch eine Map nichts ändern, so schön sie auch sein mag.

Bild von stelling/flickr

Und schön ist sie sicherlich, versetzt sie unsere Abstergo-Agenten doch in ein komplett neues Setting. Assassin’s Creed: Brotherhood’s Animus Project Update 1.0 bietet Frankreichs Mont Saint-Michel als neue Kulisse zum gegenseitigen Töten, was sicherlich sehr schön ist. Im Multiplayer-Modus hat man allerdings kaum die Möglichkeit, das Weltkulturerbe genauer unter die Lupe zu nehmen. Nun könnte man wieder zu spekulieren anfangen: Warum geben die sich so viel Mühe für eine kleine Map? Ist das vielleicht ein Hinweis auf das Setting des 2011 kommenden Assassin’s Creed III?

Aus dem Leben eines Casual Gamers, oder: warum schwere Herausforderungen den Spielspaß mindern

David

Von Anfang an hat mich Assassin’s Creed Brotherhood sehr oft frustriert. Bei jeder Aufgabe gibt es eine Zusatzherausforderung, die zwar optional ist, aber für 100%ige Synchronisation erforderlich ist. Das heißt, wenn man diese Herausforderung nicht besteht, hat man es nicht geschafft, die Aufgabe so zu meistern, wie Ezio es damals tatsächlich gemacht hat. Wie gesagt: es ist optional. Aber das riesige rote Full Synchronization Fail kann vermutlich niemand einfach so ignorieren, der ein bisschen Ehrgeiz beim Zocken hat. Diese Aufgaben sind bewusst so schwer gehalten, dass sie oft kaum beim ersten Durchgang geschafft werden können -- und sind so nur wieder ein Versuch, die Spielzeit länger erscheinen zu lassen.

Beim ersten Assassin’s Creed habe ich nachträglich alle dieser dämlichen Flaggen eingesammelt. Das hat die Spielzeit zwar um gut 20 Stunden erhöht, dem Spielspaß allerdings gar nichts gebracht, ganz im Gegenteil. Bei Brotherhood hat jetzt jede Aufgabe eine zusätzliche Herausforderung wie: töte die Gegner mit deinen Bruderschaft-Rekruten (easy), berühre nicht den Boden/falle nicht ins Wasser (auch noch machbar), töte die 30 Gegner mit den Wolfsmasken, die gleichzeitig auf dich drauf springen, ohne Lebensenergie einzubüßen (What the… ?) und finde dann in den Labyrinth-artigen Katakomben den Ausgang in unter 8 Minuten… oder mein persönlicher Favorit: fliehe mit der verletzten Dame auf deinen Armen aus der Engelsburg, ohne von irgendwem gesehen zu werden!

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Erster DLC für Fallout: New Vegas erscheint im Dezember für die Xbox

Marc

Fallout: New Vegas Xbox packshotFreude im Hause Zockwork Orange: Entwickler Obsidian Entertainment plant den ersten DLC für Fallout: New Vegas namens “Dead Money” schon am 21. Dezember zunächst exklusiv für die Xbox zu veröffentlichen.
In dieser Erweiterung erkundet man eine in der Zeit stehen gebliebene Stadt namens Sierra Madre, welche einem Embargo gleich von einem ziemlich heftigen Sicherheitssystem bewacht wird. Dort soll man sich mit diversen Gefährten gegen neue Gegner behaupten müssen und auf der Jagd des mächtigen Schatzes des örtlichen Kasinos sein. Die Kosten sollen für die Xbox-Version bei 800 MS-Punkten liegen.

Besitzer der PC- oder PS3-Version müssen sich wahrscheinlich etwa einen Monat länger gedulden. Dies zeigt zumindest die Erfahrung aus Zeiten von Fallout 3.

Erster Fable III-DLC schon diesen Monat

David

Fable III ist noch gar nicht so lange draußen, damit sich aber auch keiner mit dem Spiel langweilt, kommen diesen Monat direkt drei neue Quests in einem DLC für 400 Points. The Voice, Shooting Range und Wheel of Misfortune heißen die und erscheinen gleichzeitig mit ein paar überflüssigen Haarerweiterungen (160 MS) und einem 5 Star Dog Potion (80 MS), mit dem ihr die Grab-, Schwimm- und Spurensuch-Fähigkeiten eures Hundes direkt aufleveln könnt. Ist das nicht cheaten?
Die Quests hören sich in der Beschreibung von Microsoft nicht sehr umfangreich an. Klar, sind auch nicht so teuer, ich hätte dann aber doch lieber wieder sowas wie “Knothole Island”, wo direkt einige Stunden Spielzeit drin stecken.

Das Fable III Understone Quest Pack gibt es ab dem 23. November.

Review: Worms 2: Armageddon

Marc

Es gibt so Phänomene in der Spielkultur, welche rational eigentlich nicht erklärbar sind. Da wird gerne mal Jahr für Jahr das immer gleiche Spielprinzip rausgehauen, optisch leicht der aktuellen Zeit angepasst, aber ohne riesige nennenswerte Schritte. Und doch ­denkt man sich nach spontan nicht zählbaren Veröffentlichungen noch immer: Hölle ja! um sich anschließend wie ein kleines Kind zu freuen. So und nicht anders erging es mir bei meinen Testrunden mit dem neuesten Streich von Team 17: Worms 2: Armageddon.

Mittlerweile dürfte sogar jedem, der nicht gerade Fan der Serie ist, klar sein, nach welchem Schema dieses Spiel funktioniert: Frei nach dem ­Artillery-Prinzip schießen sich verfeindete Teams -- bestehend aus niedlichen kleinen Würmern -- allerhand Munition um die (bei Würmern eigentlich nicht vorhandenen) Ohren. Eines sei schon einmal vorweggenommen: Dieses Spiel macht richtig viel Spaß!

Tradition verpflichtet
Nachdem ich vor gut 15 Jahren zu Zeiten meines Amigas erstmals direkten Kontakt mit diesem Spielprinzip hatte, war ich vollkommen begeistert. Dieses Spiel bestach durch richtig witzige Comic-Action, sowie die Tatsache, dass man nicht lange braucht, um das Grundprinzip zu erlernen: Die Würmer seines Gegenüber mit einem möglichst großen Waffenarsenal ins Jenseits zu befördern.

Viel hat sich an diesen Grundaspekten nicht verändert, sodass sich sowohl sogenannte ­Casualgamer wie auch bekennende Fans der Serie schnell zurechtfinden. Die Steuerung ist auch in der vorliegenden ­PS3 Version wie gewohnt simpel gehalten: Mit L1 und ­R1 zoomt man entweder näher in das Level oder wieder heraus. Das Steuerkreuz bzw. der linke Analogstick bewegt den gerade aktiven Wurm. Um über die gesamte ­Map zu navigieren bedient man sich des rechten Analogsticks. Um vorwärts zu springen oder auch um rückwärts einen höher angelegten Salto zu vollführen, drückt man ein bzw. zwei Mal die Vierecktaste. Mithilfe der Kreistaste wählt man dann den Gegenstand seiner Wahl und aktiviert diesen dann mit X. Das ist schon alles.

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Das erste Jahr als Konsolenzocker

Fabian

Vor erst ziemlich genau einem Jahr (den genauen Tag weiß ich leider nicht mehr) ging sie los: meine Karriere als Konsolenspieler mit dem Kauf einer Wii. Seit diesem unschuldigen Anfang ist eine Menge bei mir passiert -- Zeit, das ganze ein wenig Revue passieren zu lassen. Ich werde dabei nicht auf den alten Flamebait PC vs. Konsole eingehen. Ich kenne nun beides ziemlich gut und denke, über den Punkt, was man mit einem Controller toll und mit einer Maus unmöglich zocken kann (und umgekehrt), sind wir inzwischen echt hinaus. Aber ihr dürft das Thema natürlich gerne nochmal in den Kommentaren aufgreifen.

The Past

In den Keller / Umzugskartons verbannt: PC-Spiele

Wie vielleicht nicht alle wissen, war mein Zockerdasein von Kindheit an stets eng mit Computern verknüpft: Los ging es mit dem C64, später und eben bis vor einem Jahr kam dann der PC in mehreren Generationen. Mit Konsolen kam ich dabei nur marginal in Berührung -- am intensivsten noch als Kind, als Freunde und Nachbarn Game Boy, NES und Super Nintendo bei sich stehen hatten. Vermutlich war das der Grund, dass in meinem Kopf die Gleichung Konsolen = Nintendo immer aufging. Als einige Jahre später die Playstation kam, konnte ich damit nichts anfangen. Die Leute, die ich kannte, wollten damit immer nur bekifft Autorennen oder Tekken spielen. Irgendwer hatte dann noch ein Nintendo 64, aber die matschige 3D-Grafik in allen Spielen fand ich auch sehr abschreckend. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass es mit Konsolen nach der goldenen (S)NES-Zeit massiv den Bach runterging und widmete mich somit meinem PC. Dass die Playstation im Prinzip dabei war, Konsolen aus den Kinderzimmern in die Wohnzimmer zu leveln, war mir da noch nicht bewusst. Den ganzen Beitrag lesen »

Review: Assassin’s Creed

David

Ein Jahr nachdem ich zuerst mit Altaïr auf die Jagd nach bösen Templern ging, folgte ich jetzt endlich dem Kredo der Assassinen und vervollständigte den Auftrag. Warum ich dem Spiel noch eine Chance gab, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Nachdem ich auf der gamescom Brotherhood anspielen konnte, hatte ich plötzlich wieder richtig Bock, als Assassine durch die Vergangenheit zu rennen. Auch wenn ich mich unbedingt wieder in den Animus legen wollte, wollte ich doch nicht die Erinnerungen Ezios aus meiner DNS wecken. Der bekommt bald mit seiner Bruderschaft schon genug zu tun. Bis dahin gibt es nichts neues zu tun. Sämtliche DNS-Stränge sind voll synchronisiert, alle Achievements geholt, keine neuen DLCs… Also musste Desmonds anderer Vorfahre Altaïr herhalten, den ich damals relativ schnell wieder in den Animus verbannt hatte. Zugegeben, im Vergleich zu Ezios Abenteuer hat Altaïr einige Macken, trotzdem habe ich die Reise in die Vergangenheit dieses Mal durchgezogen und hatte sogar richtig viel Spaß dabei.

Assassin’s Creed versetzt den Barkeeper Desmond über den Animus – eine Erfindung der geheimen Abstergo-Organisation die ihn entführt hat – in die Zeit seines Vorfahrens Altaïr, der ein Assassin zur Zeit der Kreuzzüge im gelobten Land war. Abstergo hat durch den Animus die Möglichkeit, die genetischen Erinnerungen einer Person abzurufen. Kann eine Erinnerung nicht direkt aufgerufen werden, muss die Person bei einer früheren starten und ab da das Geschehene bis zum entsprechenden Zeitpunkt komplett durchleben. Könnte Desmond die Erinnerung Altaïrs direkt abrufen, auf die Abstergo so scharf ist, wäre Assassin’s Creed ein sehr kurzes Game. Da das aber nicht geht, begleitet man Desmond dabei, wie er Altaïr dabei begleitet, wie dieser 9 wichtige Persönlichkeiten in Jerusalem, Damaskus und Acre umbringt, um den Frieden sicher zu stellen. Der Spieler hinter dem Spieler hinter dem Spieler…

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