Archiv nach Tags: Xbox 360

Das zumindest wurde uns versprochen. Die Handlungen von Desmond, Altaïr und Ezio sollten zu Ende gebracht, und dabei einiges über die drei Assassini enthüllt werden. Um herauszufinden, ob das Versprechen gehalten wurde, und um zu schauen, ob es sich lohnt, den mittlerweile vierten Teil der Assassin’s-Creed-Reihe ins Laufwerk zu legen, habe ich mich ins Istanbul – sorry – ins Konstantinopel des beginnenden 16. Jahrhunderts begeben.

1511 Anno Domini Nostri Iesu Christi. Ezio Auditore da Firenze ist gerade Anfang 50, von seinem Charme hat er jedoch nichts eingebüßt. Und von seiner Tödlichkeit schon gar nicht. Der alternde Assassine wandert auf den Spuren seines Vorfahren Altaïr und besucht Masyaf, wo alles seinen Anfang nahm. Allerdings nicht aus reiner Nostalgie, sondern um Altaïrs sagenumwobene Bibliothek zu finden, die unbeschreibliches Wissen beherbergen soll. Klar, dass die Templer davon auch schon Wind bekommen haben und Ezio zuvor kommen. Ezio findet zwar die Bibliothek, die Schlüssel zum Öffnen sind allerdings teils in Templerhand, teils in ganz Konstantinopel und näherer Umgebung verstreut.

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Ein letztes Mal ist die Losfee random.org ans Werk geschritten und hat einen Gewinner aus dem großen Tickettopf gezogen. Liebe Jingleball, wir gratulieren Dir ganz herzlich zu Deiner neuen Batman: Arkham City-Collector’s-Edition! Viel Spaß mit dem dunklen Ritter!

Danke auch an alle Teilnehmer unseren Adventskalenders. Wir hoffen, wir konnten euch die Weihnachtszeit etwas versüßen!

Nänänänänänänänänä… äh. Hallo.

Wie könnte man das Jahr besser abschließen als mit einer Verlosung der Sammleredition eines der besten Spiele aus 2011? Batman: Arkham City war unbestritten ein großes Highlight in einem wirklich sehr bepackten Spiele-Jahr und stach durch sein düsteres Universum, abwechslungsreiches Gameplay und eine spannende Story hervor. Um den letzten Tag dieses Jahres gebührend mit euch zu feiern, verlosen wir in unserem letzten Türchen ein tolles Paket zum Spiel: Der Rundensieger bekommt die ziemlich großartige Collector’s Edition zu Batman: Arkham City für Xbox 360, für die wir sogar schon Erpresserbriefe erhalten haben, sowie ein Batman-Catwoman-Shirt und den passenden Batman-Arkham-City-Comic.

Mit Superhelden-Games hatten wir es noch nie einfach. Unsere liebsten Comic-Franchises wurden bislang häufig zu lieblosem Einheitsbrei verarbeitet. Doch der dunkle Ritter gab uns schnell Hoffnung: Arkham Asylum gehörte 2009 zu den Überraschungen des Jahres. Niemand hatte damit gerechnet, dass Rocksteady ein Spiel vorlegen, das dem düsteren, von kaputten Gestalten durchzogenen Batman-Universum gerecht werden würde. Doch man gab uns einen glaubwürdigen Batman, spannende Gadgets, viel Action und eine würdige Story in einem Mix, der einfach funktionierte. Batman: Arkham City trat diesen Oktober die Nachfolge an und überraschte erneut mit einer Umsetzung, die uns durch eine noch größere Welt turnen, in die Rolle von Catwoman schlüpfen und die wahre Bedrohung durch Gothams unheimlichste Fieslinge fürchten lässt.

W00t!!!!11 Was muss ich tun um zu gewinnen?

Wer die Collector’s Edition mit Art-Book, dem animierten Film Batman: Gotham Knight, exklusiven DLCs, Soundtrack und hübscher Batman-Premium-Statue bald sein Eigen nennen möchte, hat dazu verschiedene Möglichkeiten: Ein einfacher Kommentar unter dem Artikel genügt, um bei der Verlosung dabei zu sein. Doch ihr könnt eure Gewinnchancen auch erhöhen. Ein Tweet mit Link und Hashtag #zwobatman, ein öffentliches Teilen unseres Facebook-Beitrags oder ein Artikel in eurem Blog über das Gewinnspiel, sichern euch zusätzliche Tickets, mit denen ihr dem Gewinn einen Schritt näher kommt. (Wer das jetzt nicht direkt verstanden hat, schaut in unserem Startartikel vorbei, der die Teilnahme-Regeln genauer erklärt.) Teilnehmen könnt ihr bis zum Samstag, den 07. Januar 2012 um 12 Uhr Mittags. Dann entscheidet unsere Losfee wieder über den glücklichen Gewinner.

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Herbstgeballer 2011

von in Reviews
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Mein Egoshooter-Herz hat diesen Herbst herbei gesehnt. Warum? Weil Electronic Arts Battlefield 3 in den Krieg gegen Activisions Call of Duty: Modern Warfare 3 schickt. Ein Fazit kann man bereits vorab ziehen: Für die Publisher sind beide Titel ein Bombengeschäft. Aber ein paar Tage davor kam auch das langersehnte Gears of War 3 für meine Lieblingskonsole auf den Markt. Und kurz danach hat Microsoft noch Halo: CE Anniversary auf den heiß umkämpften Markt geworfen. Gute Zeiten für Shooter-Fans! Aber der Reihe nach.

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Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn ist das Spiel zur gleichnamigen Spielberg/Jackson-Produktion, die aktuell in den Kinos läuft. Spiele zu Filmen sind ja eh immer schlecht, oder? Falsch!

Angefangen hat alles in Belgien: Obwohl Tintin aus Belgien kommt, habe ich den jungen Reporter im Land der Waffeln und Pommes unter seinem niederländischen Namen Kuifje kennen gelernt. Als Kind verbrachte ich zahlreiche Urlaube an der belgischen Küste und die Zeit vertrieb ich mir gerne mit Comics; entweder Asterix & Obelix oder eben Tim und Struppi. Belgien ist zwar ein zweisprachiges Land, für mich war es aber stets hauptsächlich Niederländisch bzw. Flämisch, das ich im Gegensatz zum Französischen auch von Klein auf recht gut verstand. Und deswegen musste man mir bei jedem Besuch im Supermarkt einen Comic kaufen, wenn man denn wollte, dass ich mitkam. So verbrachte ich meist meine Oster- und Herbstferien. Die Sommerferien hingegen verbrachte ich als blasses Nerdkind, das ich damals schon war, in der örtlichen Stadtbücherei, wo ich neben sämtlichen Bänden der Drei Fragezeichen auch alle Tim-und-Struppi-Comics aufholte. Passend zu Tims Styling, lief der kleine David zu dieser Zeit auch gerne mit hochgekrempelten Schlafanzughosen durch die Wohnung, auch wenn er den Namen für diesen modischen Ausrutscher (plus fours) erst viel später lernen sollte.

Viele Jahre später: Durch einen Zufall erfahre ich, dass sich Größen wie Peter Jackson, Steven Spielberg und Steven Moffat (!) zusammengetan haben, um einen Performance-Capture-3D-Film zu machen. Darüber freue ich mich natürlich riesig, habe zeitgleich aber auch ein bisschen Angst – wie immer, wenn eine Vorlage verfilmt wird, die ich mag. Da ich mich nicht dran erinnern kann, was gerade an „Das Geheimnis der Einhorn“ so toll gewesen sein soll, wo doch jeder weiß, dass die drei Bücher um die Mondlandung die besten der Reihe sind, lese ich sämtliche Comics erneut, bevor ich den Film schaue und mir anschließend das Videogame vornehme. Die aufwändige Leserei hätte ich mir allerdings sparen können, nahm der Film es doch mit der Vorlage nicht wirklich genau. Das Game ist an den Film angelegt und somit noch weiter vom Original entfernt. Das ist in dem Fall aber weniger schlimm; es geht ja auch gar nicht anders, wenn man aus einem 3D-Animationsfilm einen 2.5D-Platformer machen will.

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Der Hype vor dem vermeintlichen Spiel des Jahrzehnts war groß. Als Deus Ex: Human Revolution dann schließlich erschien, ebbte dieser Hype erstaunlich schnell wieder ab. Dann kam der DLC Deus Ex: The Missing Link und irgendwie interessierte es niemanden in meinem Umfeld. Ob das nur am Preis von sage und schreibe 1200 Microsoft Points/15 Euro liegt? Oder kauft überhaupt jemand Spiel-Erweiterungen für eine Summe, für die man zum Beispiel ein gesamtes Spiel wie Portal kaufen kann? Zugegriffen haben scheinbar nur wenige, sonst hätte man in der Blogosphäre mal was zu The Missing Link gelesen.

Deus Ex: The Missing Link

The Missing Link erzählt eine Geschichte, die eigentlich niemanden interessiert, denn das Hauptspiel Deus Ex: Human Revolution hatte keinerlei Story-Lücken und warf niemals die Frage auf, ob der Spieler irgendwo auch nur das kleinste bisschen Geschichte verpasst haben könnte. Simpel: Adam Jensen stieg an einer Stelle in eine Stasis-Kapsel und an einer anderen wieder aus. Fehlte irgendwas? Hat man als Spieler das dringende Bedürfnis, die Ereignisse der Tage dazwischen zu erfahren? Nö, denn die Story sagt, Jensen sei in Stase gewesen, habe geschlafen wie ein Murmeltier und sei glücklich wieder erwacht. Jetzt kommt der DLC daher und will uns erzählen, dass da doch ganz viel passiert sei – was doof ist, denn so wirkt die Story, als sei sie mit dem Hammer irgendwo zwischen geklopft worden.

Und nicht nur die Story wirkt so: der DLC versucht gar nicht erst, sich ins restliche Spiel zu integrieren. Das fängt damit an, dass der DLC zwar einen Teil der Story erzählt, der kurz vor Schluss vorkommt, im Hauptspiel aber gar nicht spielbar ist. Wenn ich mir heute den DLC lade und morgen das Game von vorne beginne, kommt der DLC-Teil nicht im Spiel vor. Stattdessen wählt man ihn aus dem Menü und startet dort einen neuen Spielstand. Das ist besonders ungünstig bei einem Spiel wie Deus Ex, wo der Spieler das Gefühl haben soll, jede Entscheidung beeinflusse das Spiel. Beim DLC startet jeder mit dem gleichen Adam Jensen. Keine Augs, keine Waffen, alles weg. Factory Zero. Werkseinstellung.

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