Xbox 360

Alle Artikel mit dem Tag: Xbox 360

Adventskalender: Batman: Arkham City – Collector’s Edition

Kristin

Ein letztes Mal ist die Losfee random.org ans Werk geschritten und hat einen Gewinner aus dem großen Tickettopf gezogen. Liebe Jingleball, wir gratulieren Dir ganz herzlich zu Deiner neuen Batman: Arkham City-Collector’s-Edition! Viel Spaß mit dem dunklen Ritter!

Danke auch an alle Teilnehmer unseren Adventskalenders. Wir hoffen, wir konnten euch die Weihnachtszeit etwas versüßen!

Nänänänänänänänänä… äh. Hallo.

Wie könnte man das Jahr besser abschließen als mit einer Verlosung der Sammleredition eines der besten Spiele aus 2011? Batman: Arkham City war unbestritten ein großes Highlight in einem wirklich sehr bepackten Spiele-Jahr und stach durch sein düsteres Universum, abwechslungsreiches Gameplay und eine spannende Story hervor. Um den letzten Tag dieses Jahres gebührend mit euch zu feiern, verlosen wir in unserem letzten Türchen ein tolles Paket zum Spiel: Der Rundensieger bekommt die ziemlich großartige Collector’s Edition zu Batman: Arkham City für Xbox 360, für die wir sogar schon Erpresserbriefe erhalten haben, sowie ein Batman-Catwoman-Shirt und den passenden Batman-Arkham-City-Comic.

Mit Superhelden-Games hatten wir es noch nie einfach. Unsere liebsten Comic-Franchises wurden bislang häufig zu lieblosem Einheitsbrei verarbeitet. Doch der dunkle Ritter gab uns schnell Hoffnung: Arkham Asylum gehörte 2009 zu den Überraschungen des Jahres. Niemand hatte damit gerechnet, dass Rocksteady ein Spiel vorlegen, das dem düsteren, von kaputten Gestalten durchzogenen Batman-Universum gerecht werden würde. Doch man gab uns einen glaubwürdigen Batman, spannende Gadgets, viel Action und eine würdige Story in einem Mix, der einfach funktionierte. Batman: Arkham City trat diesen Oktober die Nachfolge an und überraschte erneut mit einer Umsetzung, die uns durch eine noch größere Welt turnen, in die Rolle von Catwoman schlüpfen und die wahre Bedrohung durch Gothams unheimlichste Fieslinge fürchten lässt.

W00t!!!!11 Was muss ich tun um zu gewinnen?

Wer die Collector’s Edition mit Art-Book, dem animierten Film Batman: Gotham Knight, exklusiven DLCs, Soundtrack und hübscher Batman-Premium-Statue bald sein Eigen nennen möchte, hat dazu verschiedene Möglichkeiten: Ein einfacher Kommentar unter dem Artikel genügt, um bei der Verlosung dabei zu sein. Doch ihr könnt eure Gewinnchancen auch erhöhen. Ein Tweet mit Link und Hashtag #zwobatman, ein öffentliches Teilen unseres Facebook-Beitrags oder ein Artikel in eurem Blog über das Gewinnspiel, sichern euch zusätzliche Tickets, mit denen ihr dem Gewinn einen Schritt näher kommt. (Wer das jetzt nicht direkt verstanden hat, schaut in unserem Startartikel vorbei, der die Teilnahme-Regeln genauer erklärt.) Teilnehmen könnt ihr bis zum Samstag, den 07. Januar 2012 um 12 Uhr Mittags. Dann entscheidet unsere Losfee wieder über den glücklichen Gewinner.

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Herbstgeballer 2011

Ralf

Mein Egoshooter-Herz hat diesen Herbst herbei gesehnt. Warum? Weil Electronic Arts Battlefield 3 in den Krieg gegen Activisions Call of Duty: Modern Warfare 3 schickt. Ein Fazit kann man bereits vorab ziehen: Für die Publisher sind beide Titel ein Bombengeschäft. Aber ein paar Tage davor kam auch das langersehnte Gears of War 3 für meine Lieblingskonsole auf den Markt. Und kurz danach hat Microsoft noch Halo: CE Anniversary auf den heiß umkämpften Markt geworfen. Gute Zeiten für Shooter-Fans! Aber der Reihe nach.

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Review: Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn

David

Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn ist das Spiel zur gleichnamigen Spielberg/Jackson-Produktion, die aktuell in den Kinos läuft. Spiele zu Filmen sind ja eh immer schlecht, oder? Falsch!

Angefangen hat alles in Belgien: Obwohl Tintin aus Belgien kommt, habe ich den jungen Reporter im Land der Waffeln und Pommes unter seinem niederländischen Namen Kuifje kennen gelernt. Als Kind verbrachte ich zahlreiche Urlaube an der belgischen Küste und die Zeit vertrieb ich mir gerne mit Comics; entweder Asterix & Obelix oder eben Tim und Struppi. Belgien ist zwar ein zweisprachiges Land, für mich war es aber stets hauptsächlich Niederländisch bzw. Flämisch, das ich im Gegensatz zum Französischen auch von Klein auf recht gut verstand. Und deswegen musste man mir bei jedem Besuch im Supermarkt einen Comic kaufen, wenn man denn wollte, dass ich mitkam. So verbrachte ich meist meine Oster- und Herbstferien. Die Sommerferien hingegen verbrachte ich als blasses Nerdkind, das ich damals schon war, in der örtlichen Stadtbücherei, wo ich neben sämtlichen Bänden der Drei Fragezeichen auch alle Tim-und-Struppi-Comics aufholte. Passend zu Tims Styling, lief der kleine David zu dieser Zeit auch gerne mit hochgekrempelten Schlafanzughosen durch die Wohnung, auch wenn er den Namen für diesen modischen Ausrutscher (plus fours) erst viel später lernen sollte.

Viele Jahre später: Durch einen Zufall erfahre ich, dass sich Größen wie Peter Jackson, Steven Spielberg und Steven Moffat (!) zusammengetan haben, um einen Performance-Capture-3D-Film zu machen. Darüber freue ich mich natürlich riesig, habe zeitgleich aber auch ein bisschen Angst -- wie immer, wenn eine Vorlage verfilmt wird, die ich mag. Da ich mich nicht dran erinnern kann, was gerade an „Das Geheimnis der Einhorn“ so toll gewesen sein soll, wo doch jeder weiß, dass die drei Bücher um die Mondlandung die besten der Reihe sind, lese ich sämtliche Comics erneut, bevor ich den Film schaue und mir anschließend das Videogame vornehme. Die aufwändige Leserei hätte ich mir allerdings sparen können, nahm der Film es doch mit der Vorlage nicht wirklich genau. Das Game ist an den Film angelegt und somit noch weiter vom Original entfernt. Das ist in dem Fall aber weniger schlimm; es geht ja auch gar nicht anders, wenn man aus einem 3D-Animationsfilm einen 2.5D-Platformer machen will.

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Warum Deus Ex: The Missing Link ein schlechter DLC, aber ein gutes Stand-Alone-Game ist

David

Der Hype vor dem vermeintlichen Spiel des Jahrzehnts war groß. Als Deus Ex: Human Revolution dann schließlich erschien, ebbte dieser Hype erstaunlich schnell wieder ab. Dann kam der DLC Deus Ex: The Missing Link und irgendwie interessierte es niemanden in meinem Umfeld. Ob das nur am Preis von sage und schreibe 1200 Microsoft Points/15 Euro liegt? Oder kauft überhaupt jemand Spiel-Erweiterungen für eine Summe, für die man zum Beispiel ein gesamtes Spiel wie Portal kaufen kann? Zugegriffen haben scheinbar nur wenige, sonst hätte man in der Blogosphäre mal was zu The Missing Link gelesen.

Deus Ex: The Missing Link

The Missing Link erzählt eine Geschichte, die eigentlich niemanden interessiert, denn das Hauptspiel Deus Ex: Human Revolution hatte keinerlei Story-Lücken und warf niemals die Frage auf, ob der Spieler irgendwo auch nur das kleinste bisschen Geschichte verpasst haben könnte. Simpel: Adam Jensen stieg an einer Stelle in eine Stasis-Kapsel und an einer anderen wieder aus. Fehlte irgendwas? Hat man als Spieler das dringende Bedürfnis, die Ereignisse der Tage dazwischen zu erfahren? Nö, denn die Story sagt, Jensen sei in Stase gewesen, habe geschlafen wie ein Murmeltier und sei glücklich wieder erwacht. Jetzt kommt der DLC daher und will uns erzählen, dass da doch ganz viel passiert sei -- was doof ist, denn so wirkt die Story, als sei sie mit dem Hammer irgendwo zwischen geklopft worden.

Und nicht nur die Story wirkt so: der DLC versucht gar nicht erst, sich ins restliche Spiel zu integrieren. Das fängt damit an, dass der DLC zwar einen Teil der Story erzählt, der kurz vor Schluss vorkommt, im Hauptspiel aber gar nicht spielbar ist. Wenn ich mir heute den DLC lade und morgen das Game von vorne beginne, kommt der DLC-Teil nicht im Spiel vor. Stattdessen wählt man ihn aus dem Menü und startet dort einen neuen Spielstand. Das ist besonders ungünstig bei einem Spiel wie Deus Ex, wo der Spieler das Gefühl haben soll, jede Entscheidung beeinflusse das Spiel. Beim DLC startet jeder mit dem gleichen Adam Jensen. Keine Augs, keine Waffen, alles weg. Factory Zero. Werkseinstellung.

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Mein Lieblingsspiel: Portal und Portal 2

Gastautor

In unserer Geburtstagswoche soll natürlich das komplette Team zu Wort kommen, weswegen sich auch unser neuer Jugendredakteur Nils Gedanken über sein Lieblingsspiel gemacht hat.

Mein Lieblingsspiel. Eigentlich sind es zwei. Aber sie ähneln sich so sehr, dass ich sie einfach beide in diesem Artikel beschreiben und hochhalten werde: Es handelt sich um Portal und Portal 2.

Das erste Spiel habe ich mir gekauft, als es schon relativ alt war. Ich habe es auch nicht in einem Rutsch durchgespielt. Nein, ich bin tagelang vor meinem Computer verzweifelt -- aufgrund der nach hinten immer schwerer werdenden Testkammern und/oder den ironischen Kommentaren von GLaDOS.

Ich mag Rätselspiele an sich. Gefordert werden macht mir mehr Spaß als einfach auf Buttons rumzumachen. Also war Portal für mich doppelt schön. Denn Ironie ist ja auch toll. Und GLaDOS an sich ist eine tolle Figur, die dem ganzen Spiel erst Leben einhaucht. (Das ist ebenfalls wieder eine Ironie an sich: Ein Computer, also eigentlich tote Technik haucht einem ganzen Laboratorium/Testgelände erst wieder Leben ein.) Zusammen mit der sehr lustigen und auch minimalistischen Story war das ganze Erlebnis einfach super. Die Atmosphäre, bestimmt durch die eigenen Schritte, Portale, feindliche Geschütztürme, GLaDOS und gelegentliche Musik, war einfach sehr minimalistisch und schön. Die Balance zwischen Action und Rätselei war auch nach meinem Geschmack.

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Review: Rage (14 Stunden Wut)

Maxx


Was gibt es Schöneres, als es sich an einem verregneten Wochenende auf der Couch vor dem Flachbildschirmfernseher mit einem frisch ausgepackten Blockbuster-Game gemütlich zu machen? Wahrlich wenige Dinge! Und so hat meinereiner mal am Wochenende dieses Szenario mit id Softwares aktuellem Werk durchexerziert. Um euch 1:1 meinen Eindruck festzuhalten, habe ich für jede Stunde meine Erlebnisse und Gedanken notiert. Aber seht besser selber…

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Gedanken zu Deus Ex-Bosskämpfen und zum ersten DLC The Missing Link

David

Ach ja, das leidige Thema mit den Bosskämpfen bei Deus Ex: Human Revolution. Erst waren sie mir zu schwer, dann zu leicht und so richtig gepasst haben sie nie.

Aber mal chronologisch: in meinem ersten Durchgang spielte ich Deus Ex in der Hobby-Schwierigkeitsstufe. Warum auch nicht? Schließlich gab es die gleichen Achievements wie bei normaler Schwierigkeit und meist unterscheiden sich die Stufen eh kaum. Weil man mir seit Jahren predigte, wie toll es sei, dass man Deus Ex spielen kann, wie man möchte -- entweder als Shooter oder als Stealth-Game -- entschied ich mich als Shooter-Hasser natürlich für die Stealth-Methode. Das ging auch ganz gut, bis ich -- nur mit einem Betäubungsgewehr bewaffnet -- beim ersten Endgegner stand, der mich mit Gatling-Gun und Frag-Granaten recht schnell erledigte. “Mach dich einfach unsichtbar”, riet man mir. Doch dieses Feature hatte ich leider noch nicht augmentiert. Auch das Taifun -- eine im Körper eingebaute Waffe -- hatte ich nicht augmentiert. Schließlich wollte ich ja niemanden töten und meine Praxispunkte, also die XP zum Aufleveln, wollte ich nicht auf Waffen verschwenden, die ich ja eigentlich nicht brauchte. Nach mehreren Versuchen hatte ich die Idee, einfach mal im Level zurück zu laufen, und Waffen zu suchen. Viel war da leider nicht zu finden. Nach 2 Wochen Frustpause und Youtube-Anleitungen, als das Game endlich released wurde, ging es dann doch halbwegs, glücklich war ich damit dennoch nicht. Der zweite Endgegner war dann allerdings viel leichter. Sollte es nicht anders herum sein? Sollten Endgegner im Laufe des Spiels nicht schwerer werden?

Nun, vielleicht war er gar nicht leichter, möglicherweise war ich nur besser vorbereitet. Dass es direkt vor dem Raum des Endgegners eine Kammer mit Sturmgewehr und haufenweise Munition gab, könnte aber auch dazu beigetragen haben. Beim zweiten Versuch war der Rihanna-Verschnitt platt und ich war stolz wie der sprichwörtliche Oscar.

Der nächste Endgegner hatte es dann doch wieder in sich, auch wenn hier ebenfalls direkt vor ihm ein kleines Waffenlager war. Das riesige Lasergewehr mitzuschleppen war definitiv eine gute Idee, auch wenn es immer schmerzt, das halbe Inventar mit einer Waffe zu belegen, obwohl man die nur insgesamt 4 Mal kurz im Game benötigt. Weil ich es aber ganz clever machen wollte, kehrte ich auch hier kurz um, hackte draußen eine Turret, trug sie bis zum Aufzug und stellte sie dem nackten Jaron Namir vor die Füße. Ein paar EMP-Granten und Splitterminen und der Kerl war Brei. Den ganzen Beitrag lesen »

Review: LEGO Harry Potter – Die Jahre 1-4

David

Nachdem ich letztens so viel Spaß mit Fluch der Karibik in LEGO hatte, dachte ich mir, könnte ich LEGO Harry Potter ebenso eine Chance geben. Schließlich liebe ich das Harry Potter-Universum mindestens genau so wie die karibischen Piraten, wenn nicht eher mehr.

Harry Potter begleitet mich schon ein bisschen länger und gehört auch zu den ersten Büchern, die ich freiwillig (i.e. außerhalb des Englischunterrichts) auf Englisch gelesen habe. Lesefaul war ich nie, so ist das nicht, ich habe mich nur davor nicht getraut, auf Englisch zu lesen -- und hatte auch kein Interesse daran. Und dann kam Frau Rowling um die Ecke und hat so eine kitschig schöne Welt erschaffen, die man zu lieben sich als Erwachsener kaum traut. Aber wenn ich so auf tumblr surfe, sehe ich, dass ich weit davon entfernt bin, der Einzige zu sein.

Also nahm ich mir LEGO Harry Potter und tauchte ein in die Welt der Zauberer, Todesser, fliegenden Autos und Trolle (besonders mit letzteren kenne ich mich ja aus). LEGO Harry Potter -- Die Jahre 1-4 behandelt genau die ersten vier Jahre/vier Bücher/vier Filme, nimmt sich dabei aber natürlich einige Freiheiten raus -- meiner Meinung nach mehr, als das bei anderen LEGO-Spielen oder speziell bei LEGO Pirates ist. Ohne die Filme oder die Bücher zu kennen, versteht man leider -- wie bei LEGO-Spielen nicht unüblich -- Null von der Geschichte. Die kurzen Zwischensequenzen mit den stummen LEGO-Figuren sind zwar witzig, erklären Unwissenden aber leider gar nichts!

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Deus Ex: Human Revolution – Cyberpunk-Woche bei ZwO

Kristin

11 Jahre mussten wir warten, jetzt steht es endlich in den Startlöchern: In drei Tagen können freudige Cyberpunk-Nerds und Fans von dichter Atmosphäre Deus Ex: Human Revolution in ihren Händen halten. Dies haben wir uns zum Anlass genommen, euch eine Woche lang die volle Dröhnung Adam Jensen zu verpassen. Lasst euch heute am späten Abend mit den besten Videos einstimmen für eine Reise durch korrupte Welten und Verschwörungen -- und für einen Titel, der das Potential hat, in vier Monaten die Spiel des Jahres-Listen der Blogger anzuführen und die Herzen der gesammelten Spielerschaft zu gewinnen.

The year is 2027, it’s a time of great innovation and technological advancement. It’s also time of chaos and conspiracy. I don’t even know whose side I’m on. I never had a choice of what happened to me.

Morgen schon erwartet euch Fabians ungefilterte Meinung zum dritten Teil von Deus Ex, den er sich in den letzten Wochen auf der Xbox 360 zu Gemüte geführt hat. Nachdem David euch ähnlich wie zur L.A. Noire-Zeit mit Memes versorgt hat, bekommt ihr von Freddi auch einen Einblick in Warren Spectors Deus Ex, das 2000 den Stein für das am Donnerstag erscheinende Human Revolution gelegt hat. In unserer Cyberpunk-Woche heißt es also: Wer seine Augen noch nicht rechtzeitig augmentieren konnte, sollte sie mit Daumen und Zeigefinger geöffnet halten, um keinen Einblick in das düstere Action-RPG zu verpassen.

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Der Cowboy ist ein Patriot! – Call of Juarez: The Cartel

Maxx

Man hatte mich gewarnt! Sowohl die Zockwork Orange Facebook-Gemeinde, als auch die ehemaligen Kollegen von Ubisoft wollten mir von Call of Juarez: The Cartel abraten. Immerhin hat man das Spiel bei den gnadenlosen Jungs von 4-Players mit traurigen 41% abblitzen lassen. Auch das Intro, unterlegt mit billigem Westside-Hip-Hop aus der Konserve, wirkt nicht wirklich proaktiv gegen meine Zweifel. Und obwohl ich zu diesem Zeitpunkt das schlimmste befürchtete, musste ich recht schnell zu dem Entschluss gekommen, dass die Hetzjagd auf das mexikanische Drogen-Syndikat ein durchaus passabler Shooter geworden ist!

Dabei möchte ich überhaupt nicht dazu auffordern, dass jetzt jeder Leser rausrennt und sich im nächstgelegenen MediaMarkt das Spiel organisiert. Falls ihr aber momentan unter dem Sommerloch leidet und euch nicht mit Humble Indie Bundles oder Summer of Arcade-Kram über Wasser halten könnt, ist das neue Call of Juarez vielleicht einen Blick wert. Immerhin ist die aktuelle Chrome Engine 5 ansehnlich und gefüllt mit schönen Effekten. Zwar wurde am Blur nicht gespart, dafür ist aber vor allem die Vegetation ein echter Hingucker. Außerdem spielt es sich sehr angenehm und ist sowohl fairer, als auch umfangreicher als zum Beispiel Homefront, um nur das offensichtlichste Konkurrenzprodukt aus dem Shooterpool 2011 zu nennen. Auch die Geschichte um den Kleinkrieg gegen das Kartell, so simpel sie auch gestrickt sein mag, hat genug Appeal um sich zwischen einer anständigen Folge CSI oder Walker Texas Rangers einreihen zu können.

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