XBLA

Alle Artikel mit dem Tag: XBLA

ilomilo autumn tale-DLC

David

Seit dem 9. März gibt es für das fantastische Rätselgame mit cuteness10, ilomilo, den DLC Autumn Tale, der für schlanke 240 Points das Game um 2 ganze Kapitel erweitert. Zwei Kapitel entsprechen 18 Level + 6 Bonuslevel und das obligatorische letzte Level, 25% mehr Level für 240 Points, da kann man wirklich nicht meckern. Vom Gameplay her hat sich rein gar nichts geändert, es gibt keine neue Art von Rätseln, keine neuen Blöcke, die man benutzen kann, überhaupt keine Änderungen in der Spielmechanik -- Autumn Tale ist tatsächlich nur ein Levelpack, macht aber nichts, da wir ilomilo lieben und gerne mehr Zeit mit dem süßen Puzzler verbringen. Die Rätsel sind teilweise echt knifflig, im Großen und Ganzen ist man als ilomilo-Kenner aber recht fix durch. Rein vom Gefühl her gab es in den regulären 49 Leveln ein paar harte Brocken mehr als in den 25 neuen, Spaß machen die aber trotzdem.

Der letzte Satz im Spiel -- ohne jemanden spoilern zu wollen -- fasst den DLC hervorragend zusammen: Although they had not found anything new and exciting, they had found each other again. Wer ilomilo mag, braucht keine Sekunde zu überlegen, DLC laden und für ein paar Stunden in die Blockwelt mit den beiden kleinen Safkas verschwinden. Den ganzen Beitrag lesen »

Review: ilomilo

David

Die Trauer bei Ilo und Milo ist groß, denn die beiden sind getrennt und finden nicht zueinander. In ilomilo, einem Puzzle-Game mit süßer Optik und ebenso zuckersüßer musikalischer Untermalung muss der Spieler den beiden Wesen in 49 Leveln dabei helfen, wieder zueinander zu finden. Das hört sich einfach an, wird im Verlauf des Spiels aber immer kniffliger. Den stetig hinzukommenden Hilfsmitteln stellen sich ebenso stetig erscheinende neue Hindernisse in den Weg.

Ilo und Milo leben in einer Welt, die aus quadratischen Blöcken besteht und ebensolche Blöcke stellen auch die Hilfsmittel dar. Neben einfach Blöcken gibt es solche, die sich nach oben oder vorne verlängern, welche die fliegen und Blöcke, die Ilo/Milo drehen bzw. durchfallen lassen, um eine andere Seite der Welt zu erkunden. Langeweile kommt in keinem der 49 Level auf und zu leicht ist auch keines davon. Man könnte denken, diese limitierte Welt böte kaum Möglichkeiten für viele unterschiedliche Rätsel, doch weit gefehlt. Einige Tricks lernt man und man kann sie auch im weiteren Verlauf des Spiels anwenden, ansonsten ist aber jedes Rätsel wieder aufs Neue fordernd. Unterwegs sammeln Ilo und Milo -- man kann immer zwischen den beiden switchen, sowohl im Singleplayer als auch im Multiplayer-Modus -- Foto-Fragmente ein, die sich zu Bildern zusammenfügen, durch die die Hintergrundgeschichte der beiden erzählt wird. Dann gibt es noch Schallplatten, die Songs im Menü freischalten, und in jedem Level drei Safkas zu finden, kleine Wesen, die Ilo oder Milo hinterher hüpfen. Sonst begegnen die beiden wenigen anderen Lebewesen, meist sind es nur Ilo, Milo und ein scheinbar unüberwindbares Hindernis. Sterben kann man nicht, man kann sich höchstens den Weg verbauen und muss dann das Level von vorne beginnen, was auch mal einer halben Stunde Spielzeit entsprechen kann.



Diese GIFs, Wallpaper, Songs aus dem Game als MP3 und andere schöne Bilder gibt es im Entwickler-Blog zu ilomilo.

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Review: Super Meat Boy

Fabian

Dass Spiele mittlerweile nicht mehr dicke Publisher und AAA-Budgets benötigen, um breite Aufmerksamkeit zu erlangen, sollte nach Titeln wie Limbo oder Minecraft mittlerweile jedem klar sein. SUPER MEAT BOY ist der vermutlich letzte große Indie-Hype des Jahres 2010. Ob es sich den ganzen Wirbel verdient hat, wollte ich mir dann doch mal ansehen. Und so viel vorab: Selten weiß man wohl nach einer Demo so genau, ob man dieses Spiel abgrundtief hassen oder unsterblich lieben wird. Bei mir war es letzteres.

Super Meat Boy muss seine Freundin Bandage Girl aus den Klauen des bösen Dr. Fetus befreien, weshalb das Spiel nicht nur vom Namen her an Mario erinnert. Dazu muss der sympathische Fleischklumpen viele, ziemlich kurze Level im Platformer-Stil durchqueren, die richtig gemacht nur wenige Sekunden dauern. Bosskämpfe gibt es auch und belohnt wird der Spieler durch nette Zwischensequenzen im Stil von Happy Tree Friends. Soweit die Theorie. In der Praxis sind diese Level so unglaublich sackenschwer, dass einer von ihnen buchstäblich -zig Anläufe in Anspruch nehmen kann. Super Meat Boy wird zersäbelt, zermatscht, zerquetscht, zerschlabbert, zerwurstet, zerhäckselt, zersetzt und er fällt in Abgründe. Man muss ihn schon mit sehr feinen Daumen durch die Levels navigieren, die von den Bewegungspatterns der Hindernisse her übrigens perfekt choreographiert sind. Nichts für die frustanfälligeren Menschen in der ZwO-Redaktion unter uns. Schaut es euch einfach selbst an (und der Rest des Reviews geht hinter dem Link nach dem Video weiter):

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Angespielt: Alien Breed: Impact / Alien Breed 2: Assault

Fabian

Alien Breed kenne ich noch als Klassiker vom Amiga bzw. war dies eines der wenigen Amiga-Games, die (brauchbar) für den PC umgesetzt wurden. Das Spiel stammte von dem britischen Team 17, das mit den Landsmännern von Bitmap Brothers und Codemasters dafür sorgte, dass sich der Amiga auf der Insel immer noch größter Beliebtheit erfreute, während man in der restlichen Welt schon mit Intel-Rechnern, VGA- und SoundBlaster-Karten hantierte.

Kurz gesagt ging es bei dem Spiel darum, sich auf einem Raumschiff mit engen Gängen durch Mengen von Aliens zu ballern und dabei nach Möglichkeit immer den Rücken freizuhaben, um notfalls den Abstand zu den fiesen Viechern vergrößen zu können. Das sollte man schon in Hinblick auf seine Gesundheitsanzeige tun, optisch waren die Biester an das klassische H.R.Giger-Alien angelehnt, so dass man sie also auch nicht gerade am Körper hängen haben wollte. Das schrie natürlich nach einem Koop-Modus, also ließ man damals vorzugsweise zu zweit die Competition Pro-Sticks knacken. Und falls mich meine Erinnerung nicht trügt, musste man auch Keycards und ähnlich wichtiges Gedöns einsammeln, um voranzukommen und schließlich ein Level nach dem anderen zu beenden.

Nun befinden sich auch Ableger dieses Konzepts mit Namen Alien Breed: Impact und Alien Breed 2: Assault auf den Download-Marktplätzen XBLA, PSN und Steam. Ein dritter Teil namens Alien Breed 3: Descent wird noch jetzt im November erscheinen. Zusätzlich gibt es noch einen Teil namens Alien Breed: Evolution und vermutlich noch tausend andere Instanzen mit irgendeinem generischen Ein-Wort-Untertitel, für die man wohl ein echter Hardcore-Fan sein muss, um sie auseinander halten zu können.

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Sei ein Flash-DJ-Hero

Maxx

Für alle die weder richtige Turntables, noch eine Next-Gen Konsole mit DJ-Hero-Controller zur Verfügung haben, hat sich Activision etwas einfallen lassen, um den zweiten Teil ihres Discjockey-Spiels zu promoten. Während nämlich gerade im PSN und Live-Markplatz richtige Demos zur kommenden Party-Simulation downloadbar sind, hält die DJ Hero 2-Webseite auch eine Flash-Version bereit, die ihr direkt online mit Maus und Tastatur ausprobieren könnt.

Ganz simpel wird hier mit den Pfeiltasten der Fader geschoben und mit rhythmischem Drücken der Maus die laufenden Musikspuren angeschlagen. Hält man die Maus und bewegt sie wild in der Gegend herum, wird sogar ein bisschen gescratcht. Das soll aber keine billige Ausrede sein, das richtige Spiel links liegen zu lassen oder nie vollwertige 12/10 unter die Fingerkuppen zu nehmen -- trotzdem kann man musikalische Faszination im kleinen Rahmen erfahren. Von über 80 verschiedenen Mixen sind in der kleinen Testversion drei Stücke enthalten. Leider befinden sich die Tracks Kanye West -- Love Lockdown vs. Metallica -- The Day That Never Comes und Janet Jackson -- Nasty vs. Justice -- D.A.N.C.E., welche ich sehnsüchtig hören möchte, nicht darunter. Natürlich dürft ihr eure Ergebnisse mit der Welt teilen und in Bestenlisten eintragen. Scratch On! Den ganzen Beitrag lesen »

Preview: Outland

Maxx

Den ersten Screenshots zufolge sieht das während der PAX in San Diego von Ubisoft angekündigte Outland wie eine Mischung aus Metroid, Shadow of the Colossus und Tron aus, das Ganze verpackt in ein Jump ‘n’ Run. Hört man dann aber, dass es sich bei Ikaruga im Bullet-Hell-Genre ansiedelt, wird einem ganz schwindelig. Dazu kommt, dass das preisgekrönte Studio von Super Stardust HD “Housemarque” hinter dem Titel steckt, welcher 2011 im PSN und über Xbox Live Arcade vertrieben werden soll.

Die Welt von Outland ist geprägt von Chaos und Zerstörung. In einer Welt, welche dem Untergang nahe ist, muss der Protagonist, eine geschundene Seele gesteuert von euch, sein letztes Heil bei einem Schamanen suchen. Dazu soll er durch den im Screenshot sichtbaren Wald und stellt sich auf dem Weg Herausforderungen, die alles abverlangt was wir aus guten Platformern kennen. Wie schon erwähnt muss dabei die Spielfigur nebenbei ihre Farbe wechseln, um Gegnern und Projektilen auszuweichen. Wer das nicht auf Anhieb versteht, schaut unten im Video die bewegten Bilder oder sucht bei YouTube nach der geistigen Vorlage Ikaruga. Oben drauf kommt ein durchdachtes Beat ‘em Up-Kampfsystem, bei dem ihr mit Hilfe eines Lichtschwert-ähnlichen Stabs bei den Gegnern austeilen könnt. Den ganzen Beitrag lesen »

5 gute Gründe für Scott Pilgrim

Maxx

Seit letzter Woche steht endlich auch im Xbox Live-Marktplatz das Pixel-Beat ‘Em Up Scott Pilgrim vs. the World zum Download bereit. Dieses mal konnten sich Playstation 3-Besitzer sogar schon ein bisschen früher mit dem 8Bit-Feuerwerk vergnügen. Insgesamt sollte dies niemandem mehr eine Ausrede lassen, die Neo-Retro-Adaption des kommenden Kinofilms noch nicht heruntergeladen zu haben. Falls ihr trotzdem noch am Zweifeln seid, bekommt ihr hier fünf deftige Gründe für das Arcade Game um die Ohren gepfeffert.

5) 8-Bit Glory to its best!
Von oben bis unten ist Scott Pilgrim vs. The World mit Retroliebe gefüllt. Mal ganz von dem klassischen 8/16Bit-Look abgesehen, erinnert das Spielgeschehen stark an alte Spielhallen-Brawler und bei einem Blick auf die Weltkarte fühlt man sich sofort an JRPGs aus SNES-Zeiten erinnert. Doch da hört der Charme nicht auf. Der Soundtrack zum Spiel ist gefüllt mit Chiptunes bis der Arzt kommt. Diese klingen nicht wie endlose Midi-Loops, sondern wurden extra für das Spiel von der Chiptunes-Punk-Band Anamanaguchi eingespielt. Wenn das nicht Grund genug ist, die Ohren zu spitzen.

4) 4-Spieler-Coop-Extravaganza!
Coop ist die neue LAN-Party. Das weiß jeder, der nicht mehr seinen Gaming-PC samt Monitor am Wochenende zum Kumpel schleppt, sondern nur einen Controller und das Gamertag einpackt. Spiele für zwei gibt es dadurch immer häufiger. Scott Pilgrim gibt direkt die Option zum Quartett mit vier Freunden. Das ist erfreulich. Unfair ist nur, dass nur der Spieler, der als Scott antritt, ein Achievement für das Durchspielen bekommt. Trickser geben Down + RB + Up + LB + Y + B im Titelscreen ein und können alle gleichzeitig mit dem selben Charakter spielen. Tell me about a Konami Code…

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Nach dem Summer of Arcade ist vor dem Game Feast

David

Schaut man aus dem Fenster, dann fällt auf, dass der Sommer zu Ende geht. Der Summer of Arcade ist es schon längst. Doch fürchtet euch nicht, denn jetzt kommt der… äh, XBLA Herbst oder so: wieder jede Menge coole Download-Titel für eure Xbox.

Habt ihr den Summer-of-Arcade-Deal von Microsoft noch mitgenommen? Wer alle fünf Featured Games bis zum 31. August gekauft hat (Limbo, Lara Croft and the Guardian of Light, Hydro Thunder Hurricane, Castlevania Harmony of Despair und Monday Night Combat), bekommt 1200 Points geschenkt, also quasi eins der Spiele gratis.

Hydrophobia

Wer noch ein paar Points auf seinem Account hat, sollte die nicht vorschnell für Lichtschwerter, Ezio-Kostüme oder ähnliches ausgeben, denn ab dem 29. September geht es mit The Game Feast weiter. Das erste Game der Reihe ist Hydrophobia (1200 Microsoft Points). Hydrophobia hat auf der E3 einige Preise abstauben können, und dreht sich, wie der Name vermuten lässt, hauptsächlich um H2O. Entwickler Dark Energy Digital will mit dem Titel vermutlich zeigen, was deren neue HydroEngine so drauf hat (nämlich realistisch ganz viel Wasser fließen lassen). Das Genre Survival-Horror macht Hydrophobia für mich eigentlich uninteressant, dabei sieht es wirklich verdammt gut aus. Ich warte mal die Demo ab. Hydrophobia wurde erst als Retail-Game für PS3, Xbox 360 und PC gelistet, dann als reiner Downloadtitel in Episodenform, in der Ankündigung sieht es jetzt allerdings so aus, als bekäme man für 1200 Points nicht nur die erste Episode, sondern das komplette Game.

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Review: Lara Croft and the Guardian of Light

Maxx

Da wo das schwarz-weiße Filterabenteuer Limbo vor 5 Wochen den Anfang gemacht hat, wird niemand anders als Videospielikone Lara Croft aus der Frührente zitiert, um das Schlusslicht ins Ziel zu tragen. Die Rede ist dabei natürlich von Microsofts Summer of Arcade, welcher dieses Jahr mit 5 (mindestens zeitlich) exklusiven Xbox Arcade Games, Spieler durch das Sommerloch gebracht hat und nun mit Lara Croft and the Guardian of Light zum Ende kommt.

Als passionierter Verehrer des Lara-Kults, ist dieser Titel natürlich ein absolutes Muss und für 1200 Microsoft Points im gewohnten Preisrahmen der Download Games. Diesmal ist Frau Croft nicht allein unterwegs und wirft einige ihrer Regeln komplett über den Haufen. Doch hat es die Britin mit Händchen für große Waffen noch drauf oder hätte Entwickler Crystal Dynamics die Zeit lieber in das nächste vollwertige Abenteuer stecken sollen?

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Review: LIMBO

Maxx

Anm. d. Red. aka David: Letztens hatte ich ja ein paar Worte zu LIMBO verloren, obwohl ich nur die Demo gespielt hatte. Unser Gastautor Maxx hat sich nicht lumpen lassen, die Vollversion gekauft und diese natürlich auch gespielt und ein bisschen ausführlicher was dazu geschrieben.

Wer bei dem Wort Limbo zuerst an ein Web Content Management System oder seinen letzten Tansaniaurlaub denkt, ist bei dem ersten Spiel aus Microsofts diesjähriger Summer of Arcade-Reihe herzlich fehl am Platz. Auch wer über den Namen schon ein buntes Tanzspiel im Kopf sieht, muss sich seit letzter Woche auf dem Live Marketplace von etwas anderem überzeugen. Wirken Name und Konzept sehr putzig, haben wir eins der cleversten und schaurigsten 2D Spiele der letzten Jahre vor uns. Das Erstlingswerk der Entwickler von Playdead ist nämlich ein Wolf im Schafpelz.

Der Titel des Spiels lässt sich also eher vom theologischen begriff Limbus, der die Vorhölle in diversen alten Schriften benennt, ableiten. Zumindest würde dieses Sinnbild dem Spiel sehr viel gerecht werden. Als kleiner Junge begibt man sich auf der Suche nach seiner Schwester an dem dunklen und skurrilen Ort der LIMBO genannt wird. Da das ganze völlig ohne Sprache, Text oder sonstige Form von Cutscene auskommt, tappt man anfänglich sprichwörtlich im Dunkeln. Diese Redewendung beschreibt die ersten Minuten LIMBO eigentlich mehr als gut. Direkt von Beginn an befindet man sich in einer so tiefschwarzen Welt, dass es sich tatsächlich um einen Kreis aus Dantes Inferno handeln könnte. Verwirrung und Ahnungslosigkeit sind Teil des Spielprinzips. Den ganzen Beitrag lesen »

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