XBLA

Alle Artikel mit dem Tag: XBLA

Nach dem Summer of Arcade ist vor dem Game Feast

David

Schaut man aus dem Fenster, dann fällt auf, dass der Sommer zu Ende geht. Der Summer of Arcade ist es schon längst. Doch fürchtet euch nicht, denn jetzt kommt der… äh, XBLA Herbst oder so: wieder jede Menge coole Download-Titel für eure Xbox.

Habt ihr den Summer-of-Arcade-Deal von Microsoft noch mitgenommen? Wer alle fünf Featured Games bis zum 31. August gekauft hat (Limbo, Lara Croft and the Guardian of Light, Hydro Thunder Hurricane, Castlevania Harmony of Despair und Monday Night Combat), bekommt 1200 Points geschenkt, also quasi eins der Spiele gratis.

Hydrophobia

Wer noch ein paar Points auf seinem Account hat, sollte die nicht vorschnell für Lichtschwerter, Ezio-Kostüme oder ähnliches ausgeben, denn ab dem 29. September geht es mit The Game Feast weiter. Das erste Game der Reihe ist Hydrophobia (1200 Microsoft Points). Hydrophobia hat auf der E3 einige Preise abstauben können, und dreht sich, wie der Name vermuten lässt, hauptsächlich um H2O. Entwickler Dark Energy Digital will mit dem Titel vermutlich zeigen, was deren neue HydroEngine so drauf hat (nämlich realistisch ganz viel Wasser fließen lassen). Das Genre Survival-Horror macht Hydrophobia für mich eigentlich uninteressant, dabei sieht es wirklich verdammt gut aus. Ich warte mal die Demo ab. Hydrophobia wurde erst als Retail-Game für PS3, Xbox 360 und PC gelistet, dann als reiner Downloadtitel in Episodenform, in der Ankündigung sieht es jetzt allerdings so aus, als bekäme man für 1200 Points nicht nur die erste Episode, sondern das komplette Game.

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Review: Lara Croft and the Guardian of Light

Maxx

Da wo das schwarz-weiße Filterabenteuer Limbo vor 5 Wochen den Anfang gemacht hat, wird niemand anders als Videospielikone Lara Croft aus der Frührente zitiert, um das Schlusslicht ins Ziel zu tragen. Die Rede ist dabei natürlich von Microsofts Summer of Arcade, welcher dieses Jahr mit 5 (mindestens zeitlich) exklusiven Xbox Arcade Games, Spieler durch das Sommerloch gebracht hat und nun mit Lara Croft and the Guardian of Light zum Ende kommt.

Als passionierter Verehrer des Lara-Kults, ist dieser Titel natürlich ein absolutes Muss und für 1200 Microsoft Points im gewohnten Preisrahmen der Download Games. Diesmal ist Frau Croft nicht allein unterwegs und wirft einige ihrer Regeln komplett über den Haufen. Doch hat es die Britin mit Händchen für große Waffen noch drauf oder hätte Entwickler Crystal Dynamics die Zeit lieber in das nächste vollwertige Abenteuer stecken sollen?

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Review: LIMBO

Maxx

Anm. d. Red. aka David: Letztens hatte ich ja ein paar Worte zu LIMBO verloren, obwohl ich nur die Demo gespielt hatte. Unser Gastautor Maxx hat sich nicht lumpen lassen, die Vollversion gekauft und diese natürlich auch gespielt und ein bisschen ausführlicher was dazu geschrieben.

Wer bei dem Wort Limbo zuerst an ein Web Content Management System oder seinen letzten Tansaniaurlaub denkt, ist bei dem ersten Spiel aus Microsofts diesjähriger Summer of Arcade-Reihe herzlich fehl am Platz. Auch wer über den Namen schon ein buntes Tanzspiel im Kopf sieht, muss sich seit letzter Woche auf dem Live Marketplace von etwas anderem überzeugen. Wirken Name und Konzept sehr putzig, haben wir eins der cleversten und schaurigsten 2D Spiele der letzten Jahre vor uns. Das Erstlingswerk der Entwickler von Playdead ist nämlich ein Wolf im Schafpelz.

Der Titel des Spiels lässt sich also eher vom theologischen begriff Limbus, der die Vorhölle in diversen alten Schriften benennt, ableiten. Zumindest würde dieses Sinnbild dem Spiel sehr viel gerecht werden. Als kleiner Junge begibt man sich auf der Suche nach seiner Schwester an dem dunklen und skurrilen Ort der LIMBO genannt wird. Da das ganze völlig ohne Sprache, Text oder sonstige Form von Cutscene auskommt, tappt man anfänglich sprichwörtlich im Dunkeln. Diese Redewendung beschreibt die ersten Minuten LIMBO eigentlich mehr als gut. Direkt von Beginn an befindet man sich in einer so tiefschwarzen Welt, dass es sich tatsächlich um einen Kreis aus Dantes Inferno handeln könnte. Verwirrung und Ahnungslosigkeit sind Teil des Spielprinzips. Den ganzen Beitrag lesen »

Schwarzweiß-Limbo durch die Unterwelt

David

Alle reden sie in letzter Zeit nur noch von einem Game: LIMBO. Wer jetzt an Futurama denkt: LIMBO hat nichts mit dem Tanz zu tun, in dem Hermes Weltmeister ist. (Auch nicht mit dem Buch von Aldous Huxley, aber das kennt ihr vermutlich eh nicht).
Limbo kommt von dem lateinischen Wort für “Rand” (Limbus) und bezeichnet in der katholischen Theologie einen Bereich der Hölle, in dem sich Seelen aufhalten, die zwar die “original sin” (also quasi die Erbschuld, mit der laut der Kirche jeder geboren wird) in sich tragen, aber sonst nichts Böses getan haben. Dämliches Konzept, ich weiß.
Der Protagonist in dem Spiel ist ein kleiner Junge auf der Suche nach seiner Schwester in einer feindlichen schwarzweiß-Welt, möglicherweise der Hölle?

LIMBO ist ein Puzzle-Platformer von PlayDead Studios und in den letzten Tagen spielt es so ziemlich jeder Blogger und jeder Twitterer, den ich kenne.
Ich nicht.
Warum? Weil LIMBO ein verdammt teures XBLA-Game ist. 1200 Points (ca. 15 Euro) sind einfach zu viel, besonders wenn man sich die kurze Spielzeit vor Augen hält. Die Demo habe ich gespielt und ich sehe, was alle so toll an dem Spiel finden. Es ist düster, es ist minimalistisch und ab und zu stirbt der kleine Kerl extrem brutal. Trotzdem ist mir die Suche des namenlosen Jungen nach seiner Schwester – eben auch wegen der viel gepriesenen Schlichtheit – keine 15 Euro wert.

Zwei Jahre Entwicklung soll in dem Spiel stecken, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Dafür gibt es zu viele Bugs und dafür ist auch die Steuerung viel zu holprig. Und das Spiel eben viel zu simpel. Möglicherweise wird es später ja noch interessanter, ich habe da aber eher Gegenteiliges gehört, also dass das Gruselige (was ich nicht gesehen habe) eher immer gleich bleibt. Den ganzen Beitrag lesen »

Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt

David

Scott Pilgrim ist kein klassischer Nerd, schließlich ist er nicht der hellste. Aber er spielt in einer Band, die Sex Bob-Omb heißt, wenn er pinkelt erscheint über ihm ein kleiner werdender Urin-Balken und für bravouröse Taten bekommt er EXP.
Im Leben ist ihm eigentlich alles irgendwie egal und “whatever” ist sein Lieblingswort (“I think we should break up or whatever.”), bis ihm Ramona Flowers über den Weg läuft. Doch um mit ihr zusammen sein zu können, muss er ihre 7 Evil Exes besiegen. Zum Glück für ihn, dass er viele Mangas liest und viele Games zockt (nicht am PC, von Computern hat er 0 Ahnung und auch sonst ist er ziemlich verpeilt) und deshalb weiß, wie man kämpft.

Scott: Hey, amazon.ca, that’s the online bookstore or whatever, right?
Wallace: Yep.
Scott: what’s the website for that?
Wallace: ……….
Wallace: … amazon dot ca?
Scott: Cool! Thanks.

Der Kampf gegen die 7 Evil Exes (der in den Comics gar keine so zentrale Rolle spielt) kommt bald (Januar 2011, Regie: Kevin Smith) unter dem Titel Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt in die deutschen Kinos, passend dazu gibt es das pixelige Game von Ubisoft, welches am 10. August für PSN, und etwas später auch für XBLA, erscheint.
Passend zur Optik des Spiels liefert die Chiptune Punkband Anamanaguchi den Soundtrack zum Game. Der Film wird von Beck, Plumtree, T-Rex, Brian LeBarton und den Rolling Stones (und vielen mehr) musikalisch untermalt. Den ganzen Beitrag lesen »

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