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Alle Artikel mit dem Tag: Wii

Schrottwichteln: Schizophrene Rätselraterei mit Cranium Kabookii

Kristin

Eigentlich ist der Marc ja ein netter Bub. Er schreibt freiwillig Reviews über langweilige Sportspiele auf ZwO, malträtiert regelmäßig seine Buttonmaschine um die Redaktion mit ZwO-Buttons zu versorgen und ist die friedliebenste Seele im Team.

Doch dann stand Schrottwichteln auf dem Plan und endlich konnte er seinem angesammelten Ärger über meine Ordnungsliebe und den strengen Finger Luft machen. Prompt landete, natürlich nicht ohne eine neue Portion ZwO-Buttons, Cranium Kabookii für Nintendos Wii in meinem Postkasten.

Zugleich entzückt ob der Brettspiel-Vorlage und entsetzt über das Hervorholen eines im Staub versunkenen, verhassten Versuch einer Konsole, machte ich nach wenigen Minuten die Bekanntschaft mit Denkonaut, Kreatokater, Starsteller und Wörterwurm. Vier Charaktere, denen ich eigentlich lieber nur auf dem unanimierten Brett begegnen möchte und selbst dann wohl noch mit seltsamen Albträumen zu kämpfen hätte. Denn Cranium Kabookii ist nicht wirklich das, für was es sich hält. Das lustige Rätsel- und Denkspiel für Kinder, das die Verpackung suggeriert, entpuppt sich viel zu schnell als frustiges Eierschaukeln für schizophrene Pedobären. Die übertrieben niedliche Paint-Optik, onomatopoetische oder alliterarische Kategorien wie Skizzeritsch-ratsch, Wisswahl und Klimpermal, sowie die Schriftart, die an Comic Sans erinnert und in mir den Wunsch erweckt, auf der Stelle zu erblinden, richtet sich klar an unsere Kleinen. Die wiederum sind wohl überfordert, wenn sie ein Anagramm zu Bildhauer Auguste Rodin lösen oder ein schlecht geklimpertes, altertümliches Weihnachtslied namens Joseph, lieber Joseph mein erkennen sollen. Darüber hinaus ist es für ein Kinderspiel natürlich auch taktisch klug, sich einen Erzähler zu suchen, der durch Stimme, Wortwahl und Intonation klingt, als würde ihm der Dialog mit den armen Kleinen besonders viel Freude in der Hose bereiten. Durch die furchtbare Vertonung fällt dann auch gar nicht mehr auf, dass der Soundtrack aus einem einzigen Track besteht, der sich im Kopf festsetzt bis ich ganz fest davon überzeugt bin, eigentlich grad in der hypnotischen Warteschleife von QVC gelandet zu sein, und mich plötzlich im Körper einer alternden Hausfrau fühle.

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Schrottwichteln: Diabolik: The Original Sin

David

Schrottwichteln, also eigentlich ganz normales Wichteln, fand ich noch nie besonders toll. Umso mehr freute es mich, als ich mein Päckchen von Fabian auspackte und die weiße Verpackung sah. Die Wii zählt nicht gerade zu meinen bevorzugten Konsolen, aber der Titel des Spiels, das ich nach dem Auspacken in den Händen hielt, klang gar nicht so schlecht. Vielleicht war ich auch einfach froh, dass ich das Spiel nicht kannte, ich hatte schon mit dem Schlimmsten gerechnet. Fürs Anspielen war an dem Tag allerdings keine Zeit, der weihnachtliche Verwandtschaftsbesuch hatte Vorrang. Also kurz den Trailer angeschaut und mit einem guten Gefühl den verwandschaftlichen Pflichten zugewandt -- ich hatte mit meinem Schrottwichtel-Game den Jackpot geknackt, das stand für mich fest. Der Trailer zeigte mir ein an The Spirit (die Comics, nicht der Film) erinnerndes Detektiv-Spiel mit einer Prise Arsène Lupin. Unterbrochen wurde das Noir-Werk mit kurzen Comic-Sequenzen. Kurz: der Trailer sah echt gut aus. Viel zu gut für ein Spiel, das man im Rahmen eines Schrottwichtelns bekommen hat.

Einige Tage später dann -- Jesu Geburt war ausreichend gefeiert worden -- begann das Vergnügen, Diabolik: The Original Sin endlich spielen zu dürfen. Die durch die Wartezeit aufgebaute Spannung war kaum noch aushaltbar. Wobei: mir, dem Meister der Prokrastination, wird da doch was einfallen. Ah, genau! Wo kann man besser Prokrastinieren als bei der Recherche auf der Seite von Ober-Spendensammler Jimmy Wales? Also: To the Wikipedia! Aha, hier hab ich was: Diabolik ist nicht irgendein Begriff, sondern ein Name. Und Frankreich war nicht so ganz korrekt, Diabolik ist ein Antiheld aus Italien und macht dort seit den 60ern die Comicwelt unsicher. Der Protagonist ist ein Dieb, klaut aber nur von anderen Gangstern, blabla, alles nicht besonders interessant und tatsächlich -- entschuldigt die Wortwahl -- sehr generisch. (Irgendwo hat gerade mindestens ein Blog-Leser beim Bullshit-Bingo gewonnen.)

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Review: Spider-Man – Edge of Time

Maxx

Nach Watchmen und Christopher Nolans Batman sollte klar sein, dass Superhelden eine vernünftige Geschichte verdient haben! Bedenkt man, dass Arkham City dieser Tage einen fesselnden Plot von Paul Dini geschenkt bekommt, welcher unter anderem an der ersten Lost-Staffel mitgeschrieben hat, muss es einem fast leid tun, dass Spider-Man: Edge of Time trotz oder vielleicht gerade wegen seiner imposanten Geschichte eher an die durchwachsenen letzten Staffeln von JJ Abrams Insel-Drama erinnert. Reicht diese Kost wirklich aus, um im Goldfischbecken des Weihnachtsgeschäfts herauszustechen?

Wie könnte es anders sein: Spider-Man, in diesem Fall Miguel O’Hara aka. Spiderman 2099, hat ein Problemchen mit seinem bösen Gegenpart und natürlich steht im selben Atemzug direkt das komplette Schicksal von Raum und Zeit mit auf dem Spiel. Diese Aufgabe ist äußerst umfangreich und so ruft die Future-Spinne sein kontemporäres Vorbild, den Amazing Spiderman Peter Parker, zur Hilfe. Durch einen telepatischen Link sind die beiden im wahrsten Sinne des Wortes vernetzt und beschließen gemeinsam mehr oder weniger freiwillig den Zeit-Sauhaufen wieder aufzuräumen. Es gibt natürlich weitaus interessantere Prämissen für Videospiele, Edge of Time geht aber für seine überzeichnete Superhelden-Vorlage den richtigen Weg. Da die letzten Spider-Man-Versoftungen trotz der guten Vorlage nie wirklich mit ihrer Story glänzen konnten, sollte man sich über jeden Versuch erfreuen, und dieses Kapitel bringt schon einen gewissen Fahrtwind in die Marvel-Vorlage.

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Review: Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn

David

Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn ist das Spiel zur gleichnamigen Spielberg/Jackson-Produktion, die aktuell in den Kinos läuft. Spiele zu Filmen sind ja eh immer schlecht, oder? Falsch!

Angefangen hat alles in Belgien: Obwohl Tintin aus Belgien kommt, habe ich den jungen Reporter im Land der Waffeln und Pommes unter seinem niederländischen Namen Kuifje kennen gelernt. Als Kind verbrachte ich zahlreiche Urlaube an der belgischen Küste und die Zeit vertrieb ich mir gerne mit Comics; entweder Asterix & Obelix oder eben Tim und Struppi. Belgien ist zwar ein zweisprachiges Land, für mich war es aber stets hauptsächlich Niederländisch bzw. Flämisch, das ich im Gegensatz zum Französischen auch von Klein auf recht gut verstand. Und deswegen musste man mir bei jedem Besuch im Supermarkt einen Comic kaufen, wenn man denn wollte, dass ich mitkam. So verbrachte ich meist meine Oster- und Herbstferien. Die Sommerferien hingegen verbrachte ich als blasses Nerdkind, das ich damals schon war, in der örtlichen Stadtbücherei, wo ich neben sämtlichen Bänden der Drei Fragezeichen auch alle Tim-und-Struppi-Comics aufholte. Passend zu Tims Styling, lief der kleine David zu dieser Zeit auch gerne mit hochgekrempelten Schlafanzughosen durch die Wohnung, auch wenn er den Namen für diesen modischen Ausrutscher (plus fours) erst viel später lernen sollte.

Viele Jahre später: Durch einen Zufall erfahre ich, dass sich Größen wie Peter Jackson, Steven Spielberg und Steven Moffat (!) zusammengetan haben, um einen Performance-Capture-3D-Film zu machen. Darüber freue ich mich natürlich riesig, habe zeitgleich aber auch ein bisschen Angst -- wie immer, wenn eine Vorlage verfilmt wird, die ich mag. Da ich mich nicht dran erinnern kann, was gerade an „Das Geheimnis der Einhorn“ so toll gewesen sein soll, wo doch jeder weiß, dass die drei Bücher um die Mondlandung die besten der Reihe sind, lese ich sämtliche Comics erneut, bevor ich den Film schaue und mir anschließend das Videogame vornehme. Die aufwändige Leserei hätte ich mir allerdings sparen können, nahm der Film es doch mit der Vorlage nicht wirklich genau. Das Game ist an den Film angelegt und somit noch weiter vom Original entfernt. Das ist in dem Fall aber weniger schlimm; es geht ja auch gar nicht anders, wenn man aus einem 3D-Animationsfilm einen 2.5D-Platformer machen will.

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Davids Lieblingsspiel: Secret of Mana

David

Zu unserem ersten Geburtstag präsentierten wir euch unser jeweils erstes Game, zum Anlass des zweijährigen Bestehens wollen wir euch unsere Lieblingsgames vorstellen. Ich tue mich mit so etwas immer schwer, Bewertungen allgemein sind so ungenau und zeitabhängig. Nehmen wir Filme als Beispiel: in der Filmcommunity moviepilot habe ich über 1000 Filme bewertet. Wenn ich heute ins Kino gehe und dem Film danach 8 Punkte gebe, ist das ein kleiner Schnappschuss. Ob ich den Film wirklich besser finde als die 20 Filme, die ich vor 3 Jahren mit 7 Punkten bewertet habe, kann ich nun wahrlich nicht garantieren. Das ist nur einer der vielen Gründe, weshalb ich keine (Punkte-)Bewertungen mag. Das absolute Lieblingsspiel zu nennen, sollte da etwas leichter fallen, aber eine wirklich eindeutige Aussage kann ich auch da nicht treffen. Es gibt Games, die machen mir viel Spaß, während ich sie spiele und dann kommt ein Jahr später ein anderes Videospiel, das mir gleich viel Spaß macht. Und man kann bei aktuellen Spielen nie sagen, wie man sie in 10 oder 20 Jahren empfinden wird. Die Unterschiede sind minimal und weder rational noch emotional messbar und meiner Meinung nach gibt es den besten Film, das beste Game oder das beste Album aller Zeit nicht. Wer etwas anderes behauptet, hat einfach zu wenig Spiele gespielt, zu wenig Filme geguckt oder in seinem Leben nur 5 Alben gehört, von denen 4 von Modern Talking waren.

Wenn es um Lieblingsgames geht, unterstellt man mir oft, Assassin’s Creed II sei mein All-Time-Favorit. Das war vielleicht ein Jahr lang der Fall, aber selbst da muss man noch differenzieren. Ich kann zum Beispiel ein Layton parallel als bestes DS-/Handheld-Game empfinden. Wie dem auch sei, fragt man mich nach meinem Lieblingsgame, antworte ich normalerweise mit Secret of Mana, weil ich viele gute Erinnerungen an dieses Game habe. Und jetzt folgt ein Erklärungsversuch, was mir nicht leicht fällt, weil ich das Spiel seit bestimmt 10 Jahren nicht mehr gespielt habe:

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Review: LEGO Harry Potter – Die Jahre 1-4

David

Nachdem ich letztens so viel Spaß mit Fluch der Karibik in LEGO hatte, dachte ich mir, könnte ich LEGO Harry Potter ebenso eine Chance geben. Schließlich liebe ich das Harry Potter-Universum mindestens genau so wie die karibischen Piraten, wenn nicht eher mehr.

Harry Potter begleitet mich schon ein bisschen länger und gehört auch zu den ersten Büchern, die ich freiwillig (i.e. außerhalb des Englischunterrichts) auf Englisch gelesen habe. Lesefaul war ich nie, so ist das nicht, ich habe mich nur davor nicht getraut, auf Englisch zu lesen -- und hatte auch kein Interesse daran. Und dann kam Frau Rowling um die Ecke und hat so eine kitschig schöne Welt erschaffen, die man zu lieben sich als Erwachsener kaum traut. Aber wenn ich so auf tumblr surfe, sehe ich, dass ich weit davon entfernt bin, der Einzige zu sein.

Also nahm ich mir LEGO Harry Potter und tauchte ein in die Welt der Zauberer, Todesser, fliegenden Autos und Trolle (besonders mit letzteren kenne ich mich ja aus). LEGO Harry Potter -- Die Jahre 1-4 behandelt genau die ersten vier Jahre/vier Bücher/vier Filme, nimmt sich dabei aber natürlich einige Freiheiten raus -- meiner Meinung nach mehr, als das bei anderen LEGO-Spielen oder speziell bei LEGO Pirates ist. Ohne die Filme oder die Bücher zu kennen, versteht man leider -- wie bei LEGO-Spielen nicht unüblich -- Null von der Geschichte. Die kurzen Zwischensequenzen mit den stummen LEGO-Figuren sind zwar witzig, erklären Unwissenden aber leider gar nichts!

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gc2011: Nintendo Rundumschlag

David

Der obligatorische Nintendo-Termin gehört zur gamescom genauso wie die Hitze, die Partys und das ewige Anstehen am Blizzard-Stand. Zwar wussten wir, dass es kaum was zu sehen geben würde und die WiiU auch der Presse vorenthalten bleiben sollte (letztes Jahr zeigte man ja bereits den 3DS, wir hatten also ganz kurz ein bisschen Hoffnung), trotzdem ist der Besuch im klinisch-weißen Bereich der Business-Area ein Muss.

Hier mal kurz angerissen, was man uns gezeigt hat:

Xenoblade Chronicles (Wii)

Ich hatte ein bisschen den Eindruck, man wollte uns mit dem bereits veröffentlichten Game über den Mangel an neuem Zeugs hinwegtäuschen. Ich bekam den Controller in die Hand und sollte erst mal spielen. Und dann noch ein bisschen. Und noch länger. Xenoblade Chronicles sieht wirklich verdammt gut aus (für ein Wii-Game) und wirkt sehr erwachsen (für ein Wii-Game) und das Kampf-System fand ich wirklich interessant. Wer auf Games im Final Fantasy-Stil steht, aber nur eine Wii besitzt, sollte Xenoblade mal auschecken.

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Review: Lego Pirates of the Caribbean

David

Reinen Kinofilm-Versoftungen hängt noch ein schlechtes Image an: billig produziert und oft nur Geldmacherei im Windschatten eines erfolgreichen Filmes. Anders bei LEGO-Games, die gar nicht erst versuchen, optisch so nah wie möglich am Film zu sein (wie auch?). Stattdessen wird die Story nur grob nacherzählt und mit LEGO-Humor angereichert. Bei den Star Wars-Filmen hat das wunderbar funktioniert, bei Harry Potter funktioniert es und bei an sich schon lustigen Filmen wie der Fluch der Karibik-/Pirates of the Caribbean-Reihe funktioniert das erst recht.

Lego Pirates of the Caribbean: The Video Game erschien pünktlich zum vierten Pirates-Film On Stranger Tides/Fremde Gezeiten und beinhaltet alle vier Filme, die einzeln anwählbar sind bzw. nacheinander gespielt werden. Der Story-Modus hält sich recht nah an die Filme, in einzelne Abschnitte untergliedert müssen verschiedene Aufgaben erfüllt werden: Jack aus dem Gefängnis befreien, Davy Jones besiegen, gegen den Kraken kämpfen, … dabei erschweren allerlei Rätsel (z.B. Objekte finden, Katapulte zusammenbauen, Kanonen richtig einsetzen) die Aufgaben der jeweiligen Helden. Leicht wird es einem nicht gemacht und Kenntnisse der Filme helfen meistens auch nicht beim Lösen der Rätsel weiter.

Wie auch bei LEGO Star Wars und LEGO Harry Potter kann man im Spiel zwischen mehreren Charakteren wechseln, je nachdem, welche in dem Abschnitt gerade zur Verfügung stehen. Insgesamt gibt es über 70 Stück, die teilweise erst freigespielt oder erworben werden müssen. Die sind allesamt den Originalen fantastisch nachempfunden. Schon die Art wie Jack Sparrow läuft ist witzig.

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Review: We Dare/Flirt-Gewitter

David

“Lust heute Abend ein bisschen zu zocken?”

“Was könnte harmloser sein?”, denkt sie und willigt gelangweilt ein. Doch sie hat nicht mit meinem Ass im Ärmel gerechnet, denn frisch auf meinen Regal liegt für die Wii -- die wohl unschuldigste Konsole, die man sich vorstellen kann -- Ubisofts Partygame We Dare aka. Flirt-Gewitter, das Game, dessen Trailer jedem Spieler nach wenigen Minuten Spielzeit Real Life-Action verspricht.

Wie im echten Leben fängt bei Wii… äh, We Dare alles ganz harmlos an, und zwar mit einem Avatar Creator. Super, mit den normalen Miis hätte man auch schlecht glaubhaft ein Flirt-Spiel machen können. Wenn Rule 34 eine Ausnahme hat, dann sind es vermutlich Miis. Im Avatar-Menü sieht man dann schon direkt, wie der Hase läuft, auswählbare Typen sind für Frauen u.a. Wildfang, Femme Fatale oder Steiler Zahn, bei den Männer geht es weniger sexorientiert zu: Freak, Stubenhocker, Handwerker. Wo ist da bitte die Gleichberechtigung? Egal, Avatare erstellt und los geht’s!

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We Dare – Sexy Spielchen mit der Wii

David

Ich bin ja ein großer Ubisoft-Fan, ein Drittel aller meiner Posts hier haben Ubisoft als Tag. Okay, übertrieben, aber zumindest liebe ich alles was mit Assassin’s Creed zu tun hat und poste jeden Fitzel hier. Doch zu dem, was Ubisoft sich hier geleistet hat, kann ich kaum ein positives Wort finden. Hätten wir schon den 1. April, würde ich den Trailer, den Ubisoft Austria auf Facebook gepostet hat, als Scherz auffassen. Obwohl… da stand auch ein Smiley dabei. Ich bin mir also wirklich nicht sicher.

Das Spiel, um welches es hier geht, soll We Dare heißen und ein Partyspiel für Erwachsene sein. Der Trailer hat eher was von einem Porno-Intro. Warum liegen hier eigentlich Wii Remotes rum? Und warum hast du ne Maske… ähh, falscher Film. Seht es euch einfach mal selbst an:

Was haltet ihr davon? Sieht ja auch von der Spielmechanik total lächerlich aus. Wie soll die Wii Remote registrieren, wer da rein beißt? Und ob man sich die in die Hose steckt? Spanking, Striptease und dann Gruppensex im Nebenzimmer? Interessanter Versuch, eine neue Zielgruppe für die Wii anzusprechen. Diese fröhlichen Familien, die alle zusammen auf der Couch sitzen und Wii spielen will ja niemand mehr sehen.

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