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ZwOflash #21: Business or Bullshit?

von in News
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Der Erfahrung nach bedeuten die ersten drei Monate im Jahr immer, dass nicht wirklich viel passiert. Ja klar, die PS4-Enthüllung letztens und mit ihr jede Menge neuer Games, aber sonst so…? Manchmal täuscht der Eindruck oder eben auch die Erfahrung, denn ein paar interessante Stories kommen dann eben doch des öfteren ans Tageslicht, ungeachtet der Jahreszeit -- Hier ist der neue ZwOflash.

Aus der Industrie

- Es scheint, dass Valve momentan einige firmeninterne „Umstrukturierungen“ vornimmt, sprich, in der letzten Woche mehrere Beschäftigte hat gehen lassen. Während insbesondere das Department Softwareentwicklung davon betroffen zu sein scheint, hat CEO Gabe Newell sich derweil zu einem Statement hinreißen lassen, dass die Kündigungen weder in Arbeit befindliche Projekte, noch den Support für bestehende Titel o.ä. beeinflussen werde.

We don’t usually talk about personnel matters for a number of reasons. There seems to be an unusual amount of speculation about some recent changes here, so I thought I’d take the unusual step of addressing them. No, we aren’t canceling any projects. No, we aren’t changing any priorities or projects we’ve been discussing. No, this isn’t about Steam or Linux or hardware or [insert game name here]. We’re not going to discuss why anyone in particular is or isn’t working here.

- Jeder von euch, der »Aliens: Colonial Marines« vorbestellt hat, freut sich dieser Tage wahrscheinlich ein sprichwörtliches Loch ins Knie. Nein? Ihr überlegt es euch seeeehr genau, ob ihr das nächste Mal einen Titel vorbestellt, auf den ihr wartet? Dann wird euch der folgende Marketingstunt von 11bit Studios wohl ein zynisches Lachen abringen: Das Team hinter »Anomaly -- Warzone Earth« ermöglicht es den Spielern nämlich ihren neuen Titel vorzubestellen -- Für ganze 50% Rabatt! Klitzekleiner Haken: Sie haben noch nicht einmal bekannt gegeben, was genau das für ein Titel ist. Bis jetzt gibt nur ein 30-Sekunden-Filmchen mit einem Endzeitkerl auf einem Motorrad. That’s it, I call shenanigans! Diesen Beitrag weiterlesen »

Hallo da draußen und Willkommen zur ersten Ausgabe des neuen ZwO-Newsflash, in dem wir ab jetzt jede Woche für euch wissenswerte, neue, kuriose oder vielleicht auch einfach nur bekloppte Dinge zusammentragen, die uns und die Welt der Video- und Computerspiele die Woche über bewegt haben. Das Motto dieser Ausgabe steht ja schon im Titel, weswegen wir also direkt loslegen können!

Die Top-Story

Die Entwickler der Indie-freundlichen Konsole »OUYA« haben am 19. Juli bekannt gegeben, dass es bereits jetzt einen ersten Exklusivtitel namens »Human Element« für ihre Plattform geben werde. Viel mehr Informationen gibt es dazu aber noch nicht, abgesehen von dem Umstand, dass es ein postapokalyptischer Zombietitel werden soll und für 2015 angekündigt ist.

Für alle von euch, die es noch nicht wissen: »OUYA« ist eine neue, von einem unabhängigen Team entwickelte Konsole, welche »Android« als Betriebssystem benutzt und dank eines eigenen Marketplace, sowie eigenen Entwicklungstools extrem benutzerfreundlich für Indies, aber auch große Entwickler von Spielen und Apps sein soll. Die Besonderheit: Die Konsole finanziert sich momentan durch Crowdfunding auf Kickstarter. Wie dort zu lesen ist, hat das Projekt bereits jetzt 41.746 Sponsoren im Rücken, die eine stattliche Summe von 5.337.435 US-Dollar zusammengetragen haben. Das ist etwa das fünfeinhalbfache des ursprünglichen Projektziels von 950.000 Dollar -- und das, obwohl das Projekt noch bis zum 09. August unterstützt werden kann.

Am Interessantesten dürften dabei besonders zwei Fragen für Entwickler, aber auch Spieler sein: Erstens, ob »OUYA«s Geschäftsmodell, nämlich das einer Open-Source-Konsole, die mit dem angestrebten Preisfaktor mehr als preiswert ist, sich überhaupt bewähren wird. Auf der Kickstarter-Seite heißt es dazu:

Let’s open this sucker up! It’s time we brought back innovation, experimentation, and creativity to the big screen. Let’s make the games less expensive to make, and less expensive to buy. With all our technological advancements, shouldn’t costs be going down? Gaming could be cheaper! We’re handing the reins over to the developer with only one condition: at least some gameplay has to be free. We borrowed the free-to-play model from games like »League of Legends«, »Team Fortress 2«, »Triple Town«, and many others. Developers can offer a free demo with a full-game upgrade, in-game items or powers, or ask you to subscribe.

Eine vollwertige Konsole für kleines Geld also? Oder eine Plattform, die ihre Spiele nur häppchenweise oder per Free-2-Play anbietet? Noch ist es verständlicherweise viel zu früh, um eine direkte Antwort auf diese Frage erwarten zu können, aber der Ansatz des Projekts ist bereits hochgradig interessant.  Die zweite wichtige Frage ist allerdings auch, wie die »Großen Drei«, also Sony, Microsoft und Nintendo, auf den Release der Konsole reagieren werden. Es ist zumindest davon auszugehen, dass sie ihre Vormachtsstellung im Konsolenmarkt mit allem verteidigen werden, was sie einem weiteren, großen Konkurrenten entgegenzusetzen haben. Ganz so unabhängig ist »OUYA« nämlich nicht: »Android« wird entwickelt von der »Open Handset Alliance«. Und die gehören schließlich zu Google.

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In unserer Geburtstagswoche soll natürlich das komplette Team zu Wort kommen, weswegen sich auch unser neuer Jugendredakteur Nils Gedanken über sein Lieblingsspiel gemacht hat.

Mein Lieblingsspiel. Eigentlich sind es zwei. Aber sie ähneln sich so sehr, dass ich sie einfach beide in diesem Artikel beschreiben und hochhalten werde: Es handelt sich um Portal und Portal 2.

Das erste Spiel habe ich mir gekauft, als es schon relativ alt war. Ich habe es auch nicht in einem Rutsch durchgespielt. Nein, ich bin tagelang vor meinem Computer verzweifelt -- aufgrund der nach hinten immer schwerer werdenden Testkammern und/oder den ironischen Kommentaren von GLaDOS.

Ich mag Rätselspiele an sich. Gefordert werden macht mir mehr Spaß als einfach auf Buttons rumzumachen. Also war Portal für mich doppelt schön. Denn Ironie ist ja auch toll. Und GLaDOS an sich ist eine tolle Figur, die dem ganzen Spiel erst Leben einhaucht. (Das ist ebenfalls wieder eine Ironie an sich: Ein Computer, also eigentlich tote Technik haucht einem ganzen Laboratorium/Testgelände erst wieder Leben ein.) Zusammen mit der sehr lustigen und auch minimalistischen Story war das ganze Erlebnis einfach super. Die Atmosphäre, bestimmt durch die eigenen Schritte, Portale, feindliche Geschütztürme, GLaDOS und gelegentliche Musik, war einfach sehr minimalistisch und schön. Die Balance zwischen Action und Rätselei war auch nach meinem Geschmack.

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Kurztest: Portal 2 Koop-Modus

von in Reviews
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Das Problem mit langen Texten in Blogs: sie kosten extrem viel Zeit und Arbeit und werden kaum gelesen. Das sieht auch Manu so und ruft dazu auf, Kurzreviews mit 300 Wörtern zu verfassen. Und da ich gerade von Portal 2 nur den Koop-Modus und nicht das ganze Game gespielt habe, passte da ein Kurzreview besonders gut, zumal Freddi ja schon was zum Portal 2-Singleplayer schrob schriebte geschrieben hat.

Nachdem ihr letztens mein Portal-Geständnis lesen durftet, folgt hier jetzt der Grund dafür, Portal doch endlich mal gespielt zu haben: die Portal 2-Koop-Session mit dem werten Herrn Maxx. Den Singleplayer habe ich nicht gespielt (bis auf zwei Chamber oder so, während Maxx noch essen musste), deshalb kann ich hier nur den Multiplayer bewerten. Lasst euch gesagt sein: man sollte zuvor die Singleplayer-Kampagne spielen, sonst fehlt einem bei dem ganzen neuen Kram ein bisschen der Durchblick, Tutorials gibt es nämlich keine.

As an impartial collaboration facilitator, it would be unfair of me to name my favorite member of your team. However, it’s perfectly fair to hint at it in a way that my least favorite probably isn’t smart enough to understand. Rhymeswithglue. Orange, you are doing very well.

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Heute ist es endlich an der Zeit, mit einem Geständnis rauszurücken, einer Sache, für die ich mich schäme, die ich viel zu lange still mit mir herumtrage: Ich habe niemals Portal gespielt! Zumindest bis vergangene Woche nicht. Gut, ich habe letztes Jahr mal in die Orange Box auf der Xbox reingespielt, aber das zählt nicht. Den Cake habe ich zum ersten Mal letzte Woche gesehen und GLaDOS habe ich zum ersten Mal letzte Woche gesehen und singen gehört. Puh, fühlt sich gut an, das mal gesagt zu haben. Lange habe ich es geheim gehalten, habe mein The Cake is a lie-Shirt stolz durch die Gegend getragen, obwohl ich den Spruch, den ich nur aus diversen Webcomics und Internetmemes kannte, erstmal googlen musste, um überhaupt den Portal-Bezug herstellen zu können. The Cake is a lie -- den Spruch kennt jeder und wie ein Papagei habe ich den nachgeplappert, ohne wirklich zu verstehen, was er bedeutet.

Doch woher kam der plötzliche Sinneswandel, auf einmal Portal zu spielen? Auch noch dazu auf dem PC, wo doch jeder weiß, dass ich mit Tastatur+Maus-Steuerung gar nicht umgehen kann? Ich habe Portal vor einiger Zeit für 5 Euro bei Steam gekauft, hatte es aber nie installiert, weil ich es gar nicht spielen wollte und ich meine Festplatte nicht mit 5GB eines Spiels zumüllen wollte, das ich dann eh nicht spiele. Auslöser waren dann zum einen die Jungs von Die Welt Zockt, die mir einen Gratis-Code haben zukommen lassen (wie gesagt, eigentlich hatte ich das Game schon, aber mein Bruder hat sich darüber sehr gefreut) und auf der anderen Seite der zweite Portal-Noob des Teams, Maxx, der mit mir Portal 2 im Koop spielen wollte, weshalb ich Teil 1 doch mal gesehen haben wollte.

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