Ubisoft. Die mag ich. Die machen tolle Spiele. Und ab und zu kaufen sie auch mal Marken, wie im Falle von »Far Cry«. Obschon sie den zweiten Teil der Serie mal schön gegen die Wand gefahren haben, hoffte ich zappelnd vor Vorfreude auf den jüngsten Ableger der Reihe, »Far Cry 3«.
Donner im Paradies
Es fängt alles an, wie man sich einen Urlaub auf einer Tropeninsel so vorstellt: Ein Zusammenschnitt der Erlebnisse einer Gruppe von Jugendlichen inklusive Kollektivbesäufnis und Fallschirmspringen, unterlegt mit hipper Musik (»M.I.A. -- Paper Planes«, ich musste auch googlen…). Dass der Ferienspaß in Gefangenschaft einer Lösegeld erpressenden Bande durchgeknallter Psychopathen endet – damit konnte niemand rechnen. Gefesstelt und in einen Käfig gesperrt findet sich der Spieler nach dem Intro in einer prekären Situation wieder.
Aber zum Glück hat Jason, der Protagonist, in dessen Rolle wir als Spieler schlüpfen, einen Bruder, der zufälligerweise Army Ranger, Navy Seal oder so was in der Art ist, und sich und dem Spieler den Weg aus dem Bambuskäfig roundhousekicken kann. BÄM. Kurzes Tutorial zum Thema “Schleichen”, Verfolgungsjagd durch den Dschungel, fertig ist die Laube.



