Archiv nach Tags: Ubisoft

Ubisoft. Die mag ich. Die machen tolle Spiele. Und ab und zu kaufen sie auch mal Marken, wie im Falle von »Far Cry«. Obschon sie den zweiten Teil der Serie mal schön gegen die Wand gefahren haben, hoffte ich zappelnd vor Vorfreude auf den jüngsten Ableger der Reihe, »Far Cry 3«.

Donner im Paradies

RATATATATA-POWWW! RÖMMS!

Es fängt alles an, wie man sich einen Urlaub auf einer Tropeninsel so vorstellt: Ein Zusammenschnitt der Erlebnisse einer Gruppe von Jugendlichen inklusive Kollektivbesäufnis und Fallschirmspringen, unterlegt mit hipper Musik (»M.I.A. -- Paper Planes«, ich musste auch googlen…). Dass der Ferienspaß in Gefangenschaft einer Lösegeld erpressenden Bande durchgeknallter Psychopathen endet – damit konnte niemand rechnen. Gefesstelt und in einen Käfig gesperrt findet sich der Spieler nach dem Intro in einer prekären Situation wieder.

Aber zum Glück hat Jason, der Protagonist, in dessen Rolle wir als Spieler schlüpfen, einen Bruder, der zufälligerweise Army Ranger, Navy Seal oder so was in der Art ist, und sich und dem Spieler den Weg aus dem Bambuskäfig roundhousekicken kann. BÄM. Kurzes Tutorial zum Thema “Schleichen”, Verfolgungsjagd durch den Dschungel, fertig ist die Laube.

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Kaum eine Spieleserie hat dermaßen engagierte Fanboys, wie Ubisofts »Assassin’s Creed«-Reihe. Mal abgesehen von den »Mass Effect«-Jüngern oder den Vollidioten, die sich jeden »Battlefield«-Teil reinziehen. Nix gegen Rumgeballer, aber das ist wirklich albern. Bei den AC-Games kann ich allerdings ein Fanboytum durchaus nachvollziehen, zähle ich mich doch selbst zu den Leuten, die sich am liebsten über Häuser kletternd durch die Düsseldorfer Innenstadt bewegen und dabei exzessiven Gebrauch der assassinentypischen versteckten Klingen machen würden. Jemand muss doch den Bonzenbestand dezimieren.

Connor – Ikone oder grob geschnitzt?

Aber da ich weder die entsprechende sportliche Agilität besitze noch ausreichend oft auf den Kopf gefallen bin, um tatsächlich meuchelnd über die zu hechten, freue ich mich jedes Mal wie ein Schulkind auf den nächsten Teil des Attentäter-Franchises. Nachdem mein bisheriger Metzel-Liebling Ezio mit Revelations seinen letzten Einsatz hatte, betritt nun ein neuer Assassine die Bildfläche. Sein Name ist… Moment. Was zum Fick? Ich dachte, ich steuere in »Assassin’s Creed III« einen Halb-Engländer-halb-amerikanischer-Ureinwohner namens Connor. Stattdessen: Ein reicher Engländer namens Haytham Kenway mit der deutschen Synchronstimme von Daniel Craig. Ich finde den cool. Auch wenn ich mich ungelogen einige Stunden frage, wann es denn endlich losgeht. Connor und so. Schließlich ist der auf der Spielhülle eindeutig zu sehen, und ich denke ja nicht, dass Ubisoft rumlügt wie ein Sechsjähriger, der gerade Omas Vase von der Fensterbank geworfen hat.

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Wer bisher Gitarre lernen wollte, machte früher oder später Bekanntschaft mit einem gewissen Peter Bursch und seiner Lehrmethode, inklusive dem Merkspruch für die Saiten, Ein Anfänger Der Gitarre Hat Eifer.
Nachdem es schon alle möglichen Lernspiele für diverse Konsolen gibt, erscheint mit »Rocksmith« von Ubisoft nun endlich auch ein Game, mit dem musikinteressierte Zocker vor der heimischen Konsole Gitarre oder Bass lernen können. Gut ein Jahr hat es gedauert, bis es das Spiel aus den USA auch zu uns geschafft hat, wir verraten euch, ob sich das Warten gelohnt hat.

Was genau ist Rocksmith eigentlich, fragt ihr euch? Rocksmith, das ist Guitar Hero mit echter Gitarre und Lernfaktor. Ihr habt richtig gelesen, bei Rocksmith schließt man seine E-Gitarre oder seinen E-Bass mittels mitgeliefertem Kabel an die Konsole an; für instrumentlose Spieler gibt es auch Game-Bundles inklusive „Klampfe“.

Einmal angeschlossen, wird zuerst die Gitarre (oder der Bass. Der Einfachheit halber schreiben wir ab jetzt nur noch Gitarre, meinen aber natürlich beides) gestimmt, was erstaunlich gut funktioniert. Vor jedem einzelnen Song wird erneut geprüft, ob alle Saiten richtig gestimmt sind, das kann etwas nerven und kann auch nicht übersprungen werden. Nach einer Einführung über die Gitarre selbst, was was ist, wie man sie hält und so weiter geht es auch schon los mit der ersten Song. Ziel am Anfang ist es, wie in anderen Musik-Games Noten rechtzeitig zu treffen. Zu Beginn müssen dazu nur einzelne Saiten angeschlagen werden, zuerst nur zwei unterschiedliche, die hier keine Namen haben, sondern ganz idiotensicher einfach farblich markiert sind. Semi-Profis oder werden hier vermutlich leicht ob des langsamen Voranschreitens genervt sein. Voran geschritten wird übrigens über ein Punkte-System – je höher der Schwierigkeitsgrad und je genauer man spielt, desto mehr Punkte gibt es und desto schneller schaltet man weitere Songs frei. (Mit dabei sind Songs von The Black Keys, The Cure, Blur, Muse, Nirvana oder Queens of the Stone Age)

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ZwOflash #5: …and we’re back!

von in News
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Die pure, neon-leuchtende Euphorie namens gamescom 2012 liegt bereits hinter uns, die ersten Blätter an den Bäumen schillern in Gelb-, Rot-, oder Brauntönen und der goldene Herbst, alljährliche Stoßzeit des Gamings nach dem Sommerloch, steht vor der Tür. Auch bei uns kehrt so langsam der Alltag wieder ein und es ist nach einer kleinen Pause einmal mehr Zeit für den ZwOflash, damit ihr auch nichts von den Branchenentwicklungen der letzten Zeit verpasst. Los geht’s!

Top-Story

Überraschung! Das hervorragende »Guild Wars 2« ist nach vielen Jahren des Wartens endlich erschienen! Kaum einer konnte sich diesem Ereignis bis jetzt gänzlich entziehen, egal ob man nun MMOs mag oder nicht. Obwohl die Startphase Anfang letzter Woche (den Headstart für Vorbesteller, während dessen bereits jemand innerhalb von nur drei Tagen durch Powerlevelling den Maximallevel von 80 erreicht hat, nicht mitgerechnet), gerade für ein neues MMO, vorbildlich abgelaufen ist, gibt es doch hier und da ein paar Probleme. Auf diese ist nun Mike O’Brian, Gründer und CEO von ArenaNet, in einer Q&A-Session auf reddit.com eingegangen, wie eurogamer.net berichtet. Dabei ging es um zahlreiche Fragestellungen, unter anderem auch um Probleme von „Overflow“-Shards, insbesondere in Bezug auf den Umstand, dass bestehende Spielergruppen bei diesem Vorgang auseinander gerissen werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

gc2012: Rocksmith

von in Previews
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Die Hochzeit der Musikspiele ist vorbei. Klackernde Plastikgitarren und bunte Schlagzeugsurrogate stauben in der heimischen Abstellkammer vor sich hin. Angesichts der Tatsache, dass Spiele wie »Guitar Hero« oder »Rockband« dem Spieler nur ein rudimentäres Gefühl dessen geben können, wie das Musizieren mit einem echten Instrument wohl sein könnte, kamen die Jungs und Mädels von Ubisoft auf die Idee, auf die man schon vor Jahren hätte kommen können. Ich habe mich ein wenig mit Paul Cross, Creative Director bei Ubisoft unterhalten können.

 

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