THQ

Alle Artikel mit dem Tag: THQ

Re: Von der Realität eingeholt

Freddi

In diesem Artikel nehme ich Bezug auf die Diskussion um die Pietät in Videospielen, die in Folge der höchst tragischen Ereignissen in Japan entstanden ist. Es sei euch geraten vorher den entsprechenden Artikel bei Kollisionsabfrage oder Polyneux zu lesen.

Nun stehen wir da. Fassungslos ob der Ereignisse in Japan. Zu viele Menschen sind bereits gestorben und viele weitere werden noch Opfer der tragischen Naturkatastrophe sein. Die Folgen des Reaktor-Unglücks in Fukushima sind noch nicht abzusehen, aber leider deutet Vieles daraufhin, dass auch hier noch nicht das Ende erreicht ist. Für uns Europäer bleibt nicht viel außer einen Teil dessen, was wir besitzen karitativ zur Verfügung zu stellen (Bitte folgt dem Aufruf von Kollisionsabfrage!) und darüber zu sinnieren, wie wir selbst verfahren können.

Als Gamer sehen wir uns immer wieder mit Katastrophen auseinander gesetzt, welche zum Glück in den meisten Fällen rein fiktiv sind. Vollkommen konsequent werden Videospiele und auch andere Medien, die zufällig mit tagesaktuellen Ereignissen kollidieren bis auf Weiteres verschoben. Im aktuellen Falle sind dies Motorstorm: Apocalypse und Disaster Report 4, wobei Ersteres nur regional auf die Veröffentlichung wartet und Letzteres komplett eingestellt wurde. Diese Konsequenz ist richtig und ein entsprechendes PR-Desaster für die entsprechenden Firmen wäre gegeben, wenn sie auf die Veröffentlichung beharrt hätten. Doch genau hier liegt der Knackpunkt: Wäre eine entsprechende Reaktion der Öffentlichkeit nicht vorprogrammiert, hätten die Firmen wahrscheinlich kein Problem damit ihre Produkte ohne Einschränkungen weiter zu vermarkten. In diesem Fall können wir von Glück reden, dass der durchschnittlich gebildete Mensch entsprechende Reaktionsmuster aufweist, die zu einem entsprechenden Verhalten führen.

Hier komm ich auf eine Frage, die sich konsequent aus der Diskussion erschliesst: Woher kommt es, dass gerade die umsatzstärksten Marken (Zumindest im Core-Geschäft) einen entsprechenden, fiktiven Fokus auf Leid und Katastrophen legen? Wieso triggert das Niedermetzeln von gesichtslosen Gegnern einen solchen Spaß bei uns? Den ganzen Beitrag lesen »

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Review: Homefront

Ralf

Kollege Maxx hat HOMEFRONT ja bereits auf seiner Xbox 360 angespielt und war nicht wirklich begeistert. Jedenfalls nicht genug, um auch noch das vollständige Review zu tippen, obwohl er das Game aus dem Hause THQ entgegen seines ersten Unmutes doch noch zuende gespielt hat. Da ich mich hier auf Zockwork Orange aber sowieso für Shooter zuständig fühle, habe ich mich natürlich für Euch in den Krieg des amerikanischen Widerstandes gegen das vereinte Korea geworfen. Ich kann Maxx vollkommen Recht geben, wenn er sagt: “Nichts neues, nichts besonderes”. Geballer als Zeitvertreib, mal schnell zwischendurch.

Und mit schnell sind wir dann auch schon beim Thema. Auf die Uhr geschaut habe ich nicht, aber die Solokampagane ist verdammt kurz. Den ganzen Beitrag lesen »

Review: Stacking

David

Stacking hatte mich eigentlich im Vorfeld gar nicht interessiert und nach der Demo wollte ich das Game aus Tim Schafers Studio auch gar nicht laden. Dann hat’s aber doch jemand (ich nenne keine Namen) auf meine Xbox geladen. Mit meinen Points! Also habe ich es einfach mal gespielt, gibt ja schließlich Achievements und so.
Double Fines Stacking ist in erster Linie ein sehr verstörendes Spiel über einen kleinen Jungen, der in andere Personen schlüpft und diese quasi versklavt, also ihren Körper übernimmt. Keine schöne Vorstellung, auch wenn es sich dabei “nur” um Matrjoschkas -- die bekannten russischen Puppen, die man ineinander stapeln kann -- handelt.

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Angespielt: Homefront

Maxx

Die Gemüter spalten sich bei THQs neustem Machwerk. Auf der einen Seite wird Homefront schon als Konkurrenz für Call of Duty und Battlefield diskutiert, an anderer Stelle geht es aber um verpatze PR-Aktionen oder die fragwürdige Hintergrundgeschichte. Das Interesse meiner Wenigkeit wurde besonders durch das Setting geweckt. Homefront greift einen alternativen Geschichtsverlauf auf, in dem sich Nord- und Süd-Korea verbinden und die Vereinigten Staaten überlaufen. Man selber tritt 2022 ins Geschehen ein, natürlich als Amerikaner der sein Heimatland verteidigen will. Futuristisches Amerika in Trümmern kommt einem aus Fallout bekannt vor und ist auf der Liste der ausgelutschten Ideen nicht zu weit oben. Ich habe mich schon mal für ungefähr eine Stunde an das Spiel gesetzt um euch anhand der ersten Mission ein Bild von der Heimatfront zu bieten.

Leider wird einem zu Beginn schon klar: hier wird von Haus aus nur hohler Schooter-Schranz geboten. Nicht neues, nichts besonderes. Man ist im Diner gefangen, schießt sich seinen Weg an Soldaten vorbei, zielt mit ferngesteuertem Raketen auf Panzer und platziert C4. Ducken, schießen, ducken. Das ganze Prozedere steht schon Dutzend mal in meinem Lebenslauf und eigentlich habe ich auch kein Interesse mehr an diesen aufgewärmten Mahlzeiten. Selbst die stimmungsvoll gemeinte Busfahrt zu Beginn des ersten Kapitels ist halt nur nett gemeint, lässt aber den Nachgeschmack zurück, dass hier ganz stark bei Call of Duty 4 abgeschaut wurde. Den ganzen Beitrag lesen »

THQs Homefront und wie eine PR-Aktion nicht aussehen sollte

David

Gestern hatte ich, wie so viele andere Blogger auch, Post von THQ im Briefkasten. Spam, um genau zu sein, denn so bezeichnet man unaufgefordert und unerwünscht zugesandte Werbung. Auf dem Empfänger-Aufkleber ein falsches Geschlecht, der Name auch falsch geschrieben… -- herzlichen Glückwunsch an den Praktikanten bei THQ, der aus hunderten Impressen (hab extra nachgeschlagen wie der korrekte Plural lautet) die Adressen der Blogger in eine Excel-Tabelle kopieren musste.

Doch das ganze mal außer Acht gelassen; es ist die Werbung an sich, die mich aufregt. Um auf das Spiel Homefront aufmerksam zu machen, kam man auf die tolle Idee, eine Fake-Tageszeitung zu erstellen und zu versenden. Keine neue Idee, kann man machen, bringt aber sicher nicht viel Aufmerksamkeit. Das haben die Verantwortlichen sich auch gedacht und die Zeitung deshalb Freie Deutsche Stimme genannt.

Schöne Idee, eine Zeitung wie das Parteiblatt der NPD zu nennen und in den USA einmarschierende deutsche Truppen auf das Titelblatt zu packen, deren Outfit gepaart mit dem Marschstil doch sehr an eine deutsche Epoche erinnert, an die man sich nicht so gerne erinnern möchte. (Don’t mention the war! -- Basil Fawlty)

Noch schönere Idee, diese Werbung in einer Klarsichthülle zu verschicken, um auch ja sicher zu stellen, dass ab jetzt keiner der fast ausschließlich ausländischen Mieter in unserem Haus mehr die Post für mich entgegen nehmen wird.

Man könnte jetzt sagen, die (Guerilla-)PR-Aktion sei geglückt, ich habe ja drüber gebloggt. Zumindest für mich (und ich stehe da nicht alleine, wenn ich mir so die gestrigen Tweets der Kollegen anschaue) hat die Aktion dafür gesorgt, dass ein Spiel, das mir ziemlich egal war, zu einem Spiel wurde, zu dem ich -- ohne es überhaupt zu kennen -- eher negativ eingestellt bin.

gc2010: Doch noch Hardware-Neuigkeiten für die Wii?

David

Da dachte man, von Nintendo käme bis auf den 3DS nichts neues mehr dieses Jahr, zumindest hardwaretechnisch nichts, was nicht schon auf der E3 zu sehen war, und jetzt kommt da so plötzlich ein Graphiktablet um die Ecke.
uDraw soll es heißen, wird von THQ entwickelt und soll schon dieses Jahr für die Wii erscheinen.
Erinnert ihr euch noch an Mario Paint?

Spaß beiseite, es wird nicht als Grafiktablett, sondern vielmehr als Gaming Tablet, angepriesen, allerdings liegt ein “Mal-Videospiel” namens uDraw-Studio dabei. Ob es das gleiche Schicksal wie das Mario Paint-Mousepad + Maus ereilen wird, steht noch in den Sternen. Die Maus für das SNES hatte das große Problem, dass einfach kein einziges Spiel dafür erschienen ist. Für das Gametablet erscheinen direkt drei Spiele zum Start. Den ganzen Beitrag lesen »

Metro 2033: Noch mehr Futter für Endzeit-Fans

Kristin

Ja, ich gestehe: Ich kann einfach nicht genug bekommen von Spielen mit Endzeit-Setting. Umso euphorischer war ich, als mir ein netter Ubisoft-Mitarbeiter auf dem Düsseldorfer Assassin’s Creed II Release-Event von Dmitry Glukhovskys Roman METRO 2033 berichtete. Die beste News: Das ambitionierte Erstlingswerk des russischen Autoren wird versoftet und vermutlich im ersten Quartal (März) von 2010 die breite Öffentlichkeit erreichen. Ich musste mich kurzerhand natürlich über das mit METRO 2033: THE LAST REFUGE betitelte Spiel informieren und möchte euch meine Begeisterung nicht vorenthalten.

metro_2033


Doch worum genau geht’s in METRO 2033? Im Jahre 2013 wird die Erde von einer apokalyptischen Katastrophe heimgesucht, die den Planeten fast vollkommen zerstört und in eine giftige Einöde verwandelt. Sowohl der Bestseller als auch das Spiel sind zwanzig Jahre später angesetzt: Im U-Bahn-Netz des postapokalyptischen Moskau haben sich ganze Generationen von Menschen gebildet, die die Katastrophe überlebt haben. Doch nicht nur untereinander ist der Kampf ums Überleben ausgebrochen. Die Welt ist übersät mit Mutanten und macht der russischen Untergrund-Bevölkerung das Leben schwer. Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle von Artjom, der zwar nicht im U-Bahn-Netz geboren, aber aufgewachsen ist. Nach einem prägnanten Ereignis muss der russische Junge zum Herz des U-Bahn-Netzes vorstoßen, um die restliche Menschheit vor einer anstehenden Gefahr zu warnen.
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