Team Meat

Alle Artikel mit dem Tag: Team Meat

Review: Super Meat Boy

Fabian

Dass Spiele mittlerweile nicht mehr dicke Publisher und AAA-Budgets benötigen, um breite Aufmerksamkeit zu erlangen, sollte nach Titeln wie Limbo oder Minecraft mittlerweile jedem klar sein. SUPER MEAT BOY ist der vermutlich letzte große Indie-Hype des Jahres 2010. Ob es sich den ganzen Wirbel verdient hat, wollte ich mir dann doch mal ansehen. Und so viel vorab: Selten weiß man wohl nach einer Demo so genau, ob man dieses Spiel abgrundtief hassen oder unsterblich lieben wird. Bei mir war es letzteres.

Super Meat Boy muss seine Freundin Bandage Girl aus den Klauen des bösen Dr. Fetus befreien, weshalb das Spiel nicht nur vom Namen her an Mario erinnert. Dazu muss der sympathische Fleischklumpen viele, ziemlich kurze Level im Platformer-Stil durchqueren, die richtig gemacht nur wenige Sekunden dauern. Bosskämpfe gibt es auch und belohnt wird der Spieler durch nette Zwischensequenzen im Stil von Happy Tree Friends. Soweit die Theorie. In der Praxis sind diese Level so unglaublich sackenschwer, dass einer von ihnen buchstäblich -zig Anläufe in Anspruch nehmen kann. Super Meat Boy wird zersäbelt, zermatscht, zerquetscht, zerschlabbert, zerwurstet, zerhäckselt, zersetzt und er fällt in Abgründe. Man muss ihn schon mit sehr feinen Daumen durch die Levels navigieren, die von den Bewegungspatterns der Hindernisse her übrigens perfekt choreographiert sind. Nichts für die frustanfälligeren Menschen in der ZwO-Redaktion unter uns. Schaut es euch einfach selbst an (und der Rest des Reviews geht hinter dem Link nach dem Video weiter):

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Nach dem Summer of Arcade ist vor dem Game Feast

David

Schaut man aus dem Fenster, dann fällt auf, dass der Sommer zu Ende geht. Der Summer of Arcade ist es schon längst. Doch fürchtet euch nicht, denn jetzt kommt der… äh, XBLA Herbst oder so: wieder jede Menge coole Download-Titel für eure Xbox.

Habt ihr den Summer-of-Arcade-Deal von Microsoft noch mitgenommen? Wer alle fünf Featured Games bis zum 31. August gekauft hat (Limbo, Lara Croft and the Guardian of Light, Hydro Thunder Hurricane, Castlevania Harmony of Despair und Monday Night Combat), bekommt 1200 Points geschenkt, also quasi eins der Spiele gratis.

Hydrophobia

Wer noch ein paar Points auf seinem Account hat, sollte die nicht vorschnell für Lichtschwerter, Ezio-Kostüme oder ähnliches ausgeben, denn ab dem 29. September geht es mit The Game Feast weiter. Das erste Game der Reihe ist Hydrophobia (1200 Microsoft Points). Hydrophobia hat auf der E3 einige Preise abstauben können, und dreht sich, wie der Name vermuten lässt, hauptsächlich um H2O. Entwickler Dark Energy Digital will mit dem Titel vermutlich zeigen, was deren neue HydroEngine so drauf hat (nämlich realistisch ganz viel Wasser fließen lassen). Das Genre Survival-Horror macht Hydrophobia für mich eigentlich uninteressant, dabei sieht es wirklich verdammt gut aus. Ich warte mal die Demo ab. Hydrophobia wurde erst als Retail-Game für PS3, Xbox 360 und PC gelistet, dann als reiner Downloadtitel in Episodenform, in der Ankündigung sieht es jetzt allerdings so aus, als bekäme man für 1200 Points nicht nur die erste Episode, sondern das komplette Game.

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