Square Enix

Alle Artikel mit dem Tag: Square Enix

Vertrackte Fantasie: 8 Gründe gegen Final Fantasy XIII-2

Maxx

Bevor der Shitstorm des Tages in den Kommentaren ausbricht, muss ich zu meiner Verteidigung sagen, dass ich nie wirklich viel von der Final-Fantasy-Reihe gehalten habe. In meiner Kindheit hatte ich nie die Möglichkeit für große Berührung, Teil VII und VIII waren mir für den PC zu langweilig und Crisis Core fand ich nett, die PSP nur leider zu ungeil. Wenigstens habe ich mir nachträglich die Zwischensequenzen der letzte Hälfte auf YouTube zu Gemüte geführt. Final Fantasy XIII ist dann zwar insgesamt drei mal von mir gekauft worden, hat es aber nie länger als ein paar Stunden in der Konsole ausgehalten.

Jetzt hatte ich ein paar Tage die Gelegenheit, mir den neusten Sprössling aus Japan anzuschauen und tue mich nach wie vor sehr schwer, meinen Frieden mit Final Fantasy zu finden. Anfangs war ich noch Feuer und Flamme, musste aber relativ schnell feststellen, dass auch dieser Ableger vorzeitig bei den Akten landet. Um andere vor einem Fehlkauf zu schützen, werde ich versuchen in acht Schritten die Outness von XIII-2 zu erklären und hoffe, dass mir die fanatischen Square-Enix-Fans in der Leserschaft verzeihen mögen.

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Jan und Nils präsentieren: Game Adventures 002

Kristin

Verehrte Damen und Herren. Es ist wieder soweit: Game-Reporter-Nachwuchs Jan und Nils haben zur Kamera gegriffen und den Gedanken freien Lauf gelassen. Dabei herausgekommen ist die zweite Folge von Game Adventures mit Reviews zu Dungeon Siege III und LEGO Pirates of the Caribbean. Außerdem im Paket inbegriffen: Ein Interview mit Niels vom Retrozirkel und die sicher schon bald sehr beliebte Kategorie “60 Sekunden mit Jan”, heute über EAs Origin.

Diese und alle zukünftigen Game-Adventures-Folgen findet ihr auf unserem YouTube-Kanal.

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Warum Deus Ex: The Missing Link ein schlechter DLC, aber ein gutes Stand-Alone-Game ist

David

Der Hype vor dem vermeintlichen Spiel des Jahrzehnts war groß. Als Deus Ex: Human Revolution dann schließlich erschien, ebbte dieser Hype erstaunlich schnell wieder ab. Dann kam der DLC Deus Ex: The Missing Link und irgendwie interessierte es niemanden in meinem Umfeld. Ob das nur am Preis von sage und schreibe 1200 Microsoft Points/15 Euro liegt? Oder kauft überhaupt jemand Spiel-Erweiterungen für eine Summe, für die man zum Beispiel ein gesamtes Spiel wie Portal kaufen kann? Zugegriffen haben scheinbar nur wenige, sonst hätte man in der Blogosphäre mal was zu The Missing Link gelesen.

Deus Ex: The Missing Link

The Missing Link erzählt eine Geschichte, die eigentlich niemanden interessiert, denn das Hauptspiel Deus Ex: Human Revolution hatte keinerlei Story-Lücken und warf niemals die Frage auf, ob der Spieler irgendwo auch nur das kleinste bisschen Geschichte verpasst haben könnte. Simpel: Adam Jensen stieg an einer Stelle in eine Stasis-Kapsel und an einer anderen wieder aus. Fehlte irgendwas? Hat man als Spieler das dringende Bedürfnis, die Ereignisse der Tage dazwischen zu erfahren? Nö, denn die Story sagt, Jensen sei in Stase gewesen, habe geschlafen wie ein Murmeltier und sei glücklich wieder erwacht. Jetzt kommt der DLC daher und will uns erzählen, dass da doch ganz viel passiert sei -- was doof ist, denn so wirkt die Story, als sei sie mit dem Hammer irgendwo zwischen geklopft worden.

Und nicht nur die Story wirkt so: der DLC versucht gar nicht erst, sich ins restliche Spiel zu integrieren. Das fängt damit an, dass der DLC zwar einen Teil der Story erzählt, der kurz vor Schluss vorkommt, im Hauptspiel aber gar nicht spielbar ist. Wenn ich mir heute den DLC lade und morgen das Game von vorne beginne, kommt der DLC-Teil nicht im Spiel vor. Stattdessen wählt man ihn aus dem Menü und startet dort einen neuen Spielstand. Das ist besonders ungünstig bei einem Spiel wie Deus Ex, wo der Spieler das Gefühl haben soll, jede Entscheidung beeinflusse das Spiel. Beim DLC startet jeder mit dem gleichen Adam Jensen. Keine Augs, keine Waffen, alles weg. Factory Zero. Werkseinstellung.

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Davids Lieblingsspiel: Secret of Mana

David

Zu unserem ersten Geburtstag präsentierten wir euch unser jeweils erstes Game, zum Anlass des zweijährigen Bestehens wollen wir euch unsere Lieblingsgames vorstellen. Ich tue mich mit so etwas immer schwer, Bewertungen allgemein sind so ungenau und zeitabhängig. Nehmen wir Filme als Beispiel: in der Filmcommunity moviepilot habe ich über 1000 Filme bewertet. Wenn ich heute ins Kino gehe und dem Film danach 8 Punkte gebe, ist das ein kleiner Schnappschuss. Ob ich den Film wirklich besser finde als die 20 Filme, die ich vor 3 Jahren mit 7 Punkten bewertet habe, kann ich nun wahrlich nicht garantieren. Das ist nur einer der vielen Gründe, weshalb ich keine (Punkte-)Bewertungen mag. Das absolute Lieblingsspiel zu nennen, sollte da etwas leichter fallen, aber eine wirklich eindeutige Aussage kann ich auch da nicht treffen. Es gibt Games, die machen mir viel Spaß, während ich sie spiele und dann kommt ein Jahr später ein anderes Videospiel, das mir gleich viel Spaß macht. Und man kann bei aktuellen Spielen nie sagen, wie man sie in 10 oder 20 Jahren empfinden wird. Die Unterschiede sind minimal und weder rational noch emotional messbar und meiner Meinung nach gibt es den besten Film, das beste Game oder das beste Album aller Zeit nicht. Wer etwas anderes behauptet, hat einfach zu wenig Spiele gespielt, zu wenig Filme geguckt oder in seinem Leben nur 5 Alben gehört, von denen 4 von Modern Talking waren.

Wenn es um Lieblingsgames geht, unterstellt man mir oft, Assassin’s Creed II sei mein All-Time-Favorit. Das war vielleicht ein Jahr lang der Fall, aber selbst da muss man noch differenzieren. Ich kann zum Beispiel ein Layton parallel als bestes DS-/Handheld-Game empfinden. Wie dem auch sei, fragt man mich nach meinem Lieblingsgame, antworte ich normalerweise mit Secret of Mana, weil ich viele gute Erinnerungen an dieses Game habe. Und jetzt folgt ein Erklärungsversuch, was mir nicht leicht fällt, weil ich das Spiel seit bestimmt 10 Jahren nicht mehr gespielt habe:

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Gedanken zu Deus Ex-Bosskämpfen und zum ersten DLC The Missing Link

David

Ach ja, das leidige Thema mit den Bosskämpfen bei Deus Ex: Human Revolution. Erst waren sie mir zu schwer, dann zu leicht und so richtig gepasst haben sie nie.

Aber mal chronologisch: in meinem ersten Durchgang spielte ich Deus Ex in der Hobby-Schwierigkeitsstufe. Warum auch nicht? Schließlich gab es die gleichen Achievements wie bei normaler Schwierigkeit und meist unterscheiden sich die Stufen eh kaum. Weil man mir seit Jahren predigte, wie toll es sei, dass man Deus Ex spielen kann, wie man möchte -- entweder als Shooter oder als Stealth-Game -- entschied ich mich als Shooter-Hasser natürlich für die Stealth-Methode. Das ging auch ganz gut, bis ich -- nur mit einem Betäubungsgewehr bewaffnet -- beim ersten Endgegner stand, der mich mit Gatling-Gun und Frag-Granaten recht schnell erledigte. “Mach dich einfach unsichtbar”, riet man mir. Doch dieses Feature hatte ich leider noch nicht augmentiert. Auch das Taifun -- eine im Körper eingebaute Waffe -- hatte ich nicht augmentiert. Schließlich wollte ich ja niemanden töten und meine Praxispunkte, also die XP zum Aufleveln, wollte ich nicht auf Waffen verschwenden, die ich ja eigentlich nicht brauchte. Nach mehreren Versuchen hatte ich die Idee, einfach mal im Level zurück zu laufen, und Waffen zu suchen. Viel war da leider nicht zu finden. Nach 2 Wochen Frustpause und Youtube-Anleitungen, als das Game endlich released wurde, ging es dann doch halbwegs, glücklich war ich damit dennoch nicht. Der zweite Endgegner war dann allerdings viel leichter. Sollte es nicht anders herum sein? Sollten Endgegner im Laufe des Spiels nicht schwerer werden?

Nun, vielleicht war er gar nicht leichter, möglicherweise war ich nur besser vorbereitet. Dass es direkt vor dem Raum des Endgegners eine Kammer mit Sturmgewehr und haufenweise Munition gab, könnte aber auch dazu beigetragen haben. Beim zweiten Versuch war der Rihanna-Verschnitt platt und ich war stolz wie der sprichwörtliche Oscar.

Der nächste Endgegner hatte es dann doch wieder in sich, auch wenn hier ebenfalls direkt vor ihm ein kleines Waffenlager war. Das riesige Lasergewehr mitzuschleppen war definitiv eine gute Idee, auch wenn es immer schmerzt, das halbe Inventar mit einer Waffe zu belegen, obwohl man die nur insgesamt 4 Mal kurz im Game benötigt. Weil ich es aber ganz clever machen wollte, kehrte ich auch hier kurz um, hackte draußen eine Turret, trug sie bis zum Aufzug und stellte sie dem nackten Jaron Namir vor die Füße. Ein paar EMP-Granten und Splitterminen und der Kerl war Brei. Den ganzen Beitrag lesen »

ZwOlights der Woche – KW34 (DXHR-Edition)

ZwOlights

Worum geht’s hier überhaupt? Wir sehen jede Woche so viel tolles Zeug im Internet, sei es auf tumblr, Facebook oder Twitter. Da wir nicht für all den kleinen Kram einzelne Blog-Artikel machen wollen, posten wir jeden Montag einen kleinen Aggregations-Artikel, der die besten ZwOlights, die uns in der Vorwoche über den Weg gelaufen sind, sammelt. Los geht’s!

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ZwO verlost ein Fanpaket zu Deus Ex: Human Revolution

Kristin

Deus Ex: Human Revolution (unser Review) steht seit gestern offiziell im Handel -- und wie ich euch (und eure Twitter-Accounts) kenne, seid ihr schon fleißig in die Cyberpunk-Welt des Spiels abgetaucht.

Zur Feier des (gestrigen) Tages bekommt einer von euch in der kommenden Woche ein schickes DXHR-Fanpaket. Darin enthalten sind feinste Augmentierungen in Form von Armsleeves und Buttons (für die Hipster unter euch), ein T-Shirt (Größe M oder L), ein DXHR-Schlüssel”band” und der Roman Deus Ex -- Der Icarus-Effekt, dessen Handlung ebenfalls im Jahre 2027 spielt und echten Deus Ex-Fans gefallen dürfte.

Diejenigen, die dieses hübsche Paket bald ihr Eigen nennen möchten, müssen sich nur in ein Jahr 2011 versetzen, in dem Augmentationen schon zum Status Quo gehören und uns in den Kommentaren erzählen, welche körperliche Veränderung sie sich warum zulegen würden.

Das Paket wir per Zufallsgenerator unter all denjenigen verlost, die ihren Kommentar bis einschließlich dem 31. August 2011 abgeben.

Deus Ex – Schmeus Ex

David

Als eine Person, die mit Konsolen groß geworden ist, bin ich nie mit Deus Ex in Berührung gekommen. Wenn Deus Ex in Gesprächen aufkam, dann nur in den ständig gleich verlaufenden “PC vs Konsole”-Diskussionen, bei denen ich eh auf Durchzug schalte. Deus Ex scheint der heilige Gral des PCs zu sein, das Über-Spiel, der heißeste Scheiß, der jemals programmiert wurde. Und jetzt erscheint mit Deus Ex: Human Revolution die lang ersehnte Fortsetzung, der dritte Teil der Deus Ex-Reihe. Und dass dritte Teile es nicht leicht haben, wissen wir nicht erst seit Scream.

Ohne jegliches Vorwissen, ohne Hype, ohne Fanboyism habe ich also Deus Ex: Human Revolution in die Konsole geschoben und ich muss sagen, ich war eher under- als overwhelmed.

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Deus Extended by 3typen

Maxx

Langsam aber sicher trudeln erste Verkaufsversionen von Deus Ex: Human Revolution in den örtlichen GameStops und MediaMärkten ein und wir hoffen sehr, dass jeder von euch schnellstmöglich eine Version zwischen seine Finger bekommt, um mit Adam Jensen die Zukunft sicher zu machen. Damit wir euch heute auch nicht großartig davon abhalten, einen lokalen Gamesdealer aufzusuchen, um zu kontrollieren, ob der heiße Anwärter auf das Spiel des Jahres schon in den Regalen steht, gibt es jetzt keinen langen Text, sondern die passende musikalische Untermalung für euren Shoppingtrip.

Das Musikvideo mit dem stimmigen Namen Deus Extended stammt von keinem geringeren als der Cube-Crew und Nerd-Kombo 3typen und hat uns schon die letzten Tage in perfekter Deus Ex-Stimmung gehalten. Die treibenden Industrial-Sounds und elektronischen Beats die einem nur so um die Ohren knallen sind auf jeden Fall der perfekte Tonteppich für dieses dystopische Spiel. Außerdem haben die Kastenköpfe ein paar der schönsten Szenen aus den Deus Ex-Trailern zusammengesucht und passend neu arrangiert. Eine Schande, dass dieses Stück nicht im Spiel enthalten ist!

Falls ihr das Video in der letzten Woche schon auf Heavy-Rotation gehört habt, dann raten wir jetzt einfach schnellstmöglich ein weiteres Mal auf Play zu drücken und schön mit allem was ihr habt zu wackeln!

via: 3typen Facebook

Review: Deus Ex – Human Revolution

Fabian

Ja, liebe Kinder. Deus Ex, das ist das Spiel, bei dem eure Gaming-Eltern immer feuchte Augen bekommen, sobald es erwähnt wird. Every time you mention it, someone will reinstall it. Das Ocarina of Time der DOSen-Zocker. Waren das noch Zeiten, heute nur noch Schlauchlevels und selbst Duke Nukem kann Autoheal. Ist doch alles Scheiße, schreien sie. Deus Ex, das war noch ein richtiges Spiel. Sowas müsste mal wieder kommen, mit etwas besserer Grafik vielleicht, aber muss auch nicht. Die gute Nachricht vorab: Genau das bietet euch DEUS EX: HUMAN REVOLUTION. Hurra, oder? Eigentlich könntet ihr jetzt aufhören zu lesen, losrennen und euren Software gewordenen Messias in Empfang nehmen. Die schlechte Nachricht, die ihr vermutlich dann nicht hören wollt: Nicht nur die Spielewelt hat sich weiter entwickelt, sondern auch ihr. Eure Gewohnheiten, eure Ansprüche, euer Spielverständnis. Deus Ex aber ist stehengeblieben. Hm, vielleicht doch erstmal weiterlesen?

Deus Ex: Human Revolution Xbox 360 Packshot

Im Jahre 2027 (25 Jahre vor Deus Ex 1) ist Adam Jensen Sicherheitschef der Firma Sarif Industries, welche Augmentierungen -- also künstliche Körperverbesserungen, mit denen man besser laufen, werfen, sehen, denken kann -- herstellt. Diese Augmentierungen sind umstritten, eine Terrorgruppe namens Purity First ist beispielsweise der Ansicht, dass der menschliche Körper perfekt ist und nicht angepasst werden sollte. Ein weiteres Problem, das Augmentierungen mit sich bringen, ist Abhängigkeit: Damit der Körper das fremde Organ nicht abstößt, muss der Träger ständig ein Medikament zu sich nehmen, das nicht ganz billig ist. Grund genug, dass ein paar Bomben bei Sarif Industries hochgehen und natürlich Purity First zunächst verdächtigt wird. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass einer der Attentäter augmentiert war und Jensen nimmt die Ermittlungen auf.

Unabhängig von den tatsächlichen Ereignissen im Spiel rückt Human Revolution stets die Frage in den Vordergrund, ob Augmentierungen ethisch vertretbar sind oder nicht. Diese Glaubensfrage zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel und wird durch die Radikalität der einzelnen Parteien auch hinreichend plakativ dargestellt. Immerhin, es hat dafür gesorgt, dass ich mich am Wochenende mit zwei Freunden darüber unterhalten habe, ob wir uns augmentieren lassen würden. Aus einer spaßigen Frage in Bierlaune wurde dann doch eine recht lange, intensive Diskussion, die zu keinem eindeutigen Ergebnis führte. Human Revolution merkt man ständig an, dass es zu genau dieser Diskussion motivieren will. Das Spiel präsentiert die Gründe für Augmentierungen sehr cool und die Gründe dagegen sehr erschreckend. Die Hauptmotivation der Story erfüllt es somit ausgezeichnet.

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