Shooter

Alle Artikel mit dem Tag: Shooter

Herbstgeballer 2011

Ralf

Mein Egoshooter-Herz hat diesen Herbst herbei gesehnt. Warum? Weil Electronic Arts Battlefield 3 in den Krieg gegen Activisions Call of Duty: Modern Warfare 3 schickt. Ein Fazit kann man bereits vorab ziehen: Für die Publisher sind beide Titel ein Bombengeschäft. Aber ein paar Tage davor kam auch das langersehnte Gears of War 3 für meine Lieblingskonsole auf den Markt. Und kurz danach hat Microsoft noch Halo: CE Anniversary auf den heiß umkämpften Markt geworfen. Gute Zeiten für Shooter-Fans! Aber der Reihe nach.

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Die Faszination Deus Ex

Freddi

Heads up, JC. Your brother Paul is on his way to meet you at the dock. The NSF is raiding the island, and shots have been fired. I repeat: find Paul. I will monitor your situation from HQ.”

So startet das Spiel, das von den Meisten unumstritten als eines der besten Werke der PC-Geschichte bezeichnet wird. Dass auch dieses Spiel seine Schwächen hatte, wie Fabian in seiner Review zu Deus Ex: Human Revolution aufzeigt, wird gerne ignoriert, denn in Erinnerung blieb eine fantastische Geschichte mit wirklich spaßigem Gameplay.

Festzuhalten bleibt allerdings auch, dass im Laufe der Zeit Deus Ex immer mehr zu einer Legende verklärt wurde, die Late Adoptern viel vom unbefangenen Spaß nehmen musste, den ich noch anno 2000 damit hatte. Ich werde an dieser Stelle keine literarische und popkulturelle Analyse des Werks vornehmen, denn dazu bin ich gar nicht fähig und sehr viel intelligentere Köpfe haben sich damit schon auseinandergesetzt. Vielmehr will ich meinen persönlichen Zugang zur Legende Deus Ex darlegen und versuchen diese mythische Verklärung für heutige Gamer zu erläutern.

Obige Einleitung war auch das Erste, was ich von der Demo, die ich damals über die Heft-CD der Gamestar bezogen habe, mitbekam. Ich sah ein Spiel, das echt interessant aussah und mir viele Möglichkeiten versprach -- sonderlich voreingenommen ging ich aber nicht an das Abenteuer von J.C. Denton. “Heads up, JC.” war also mein Einstieg in eines der größten Vergnügen meiner Spielerkarriere. Um es kurz zu machen: Die Demo, welche den Umfang von einer halben Stunde hatte, wurde in den nächsten Tagen mindestens 10-mal durchgespielt, so fasziniert war ich von den Möglichkeiten, die mir der Einsatz an der Freiheitsstatue bot.

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Review: Crysis 2

Maxx

Das erste Quartal 2011 war ganz in der Hand von EA. Nach einem gruseligen Kickoff mit Dead Space 2, den starken Veröffentlichungen Bulletstorm und Dragon Age 2, wird jetzt neben NfS Shift 2 mit Crysis 2 der Sack zugemacht. Doch kann der zweite Trip im Nanosuit den gewünschten Knall zum Abschluss bieten? Zumindest wird im Gegensatz zu den Vorgängern aus dem deutschen CryTech Studio diesmal auf allen Plattformen geschossen. Wo Far Cry und das erste Crysis noch Testamente an PC-Grafikkraft waren, dürfen jetzt auch Consoleros an der 360 oder Playstation 3 mit der CryEngine 3 spielen. Auch das bekannte Inselflair wurde dafür abgeschafft, damit es als drastischen Wechsel in die Straßenschluchten von Manhattan geht.

So ist es an Crysis 2 zu schaffen, woran Homefront so kläglich gescheitert ist: den Krieg in die Großstadt zu bringen. Denn im Gegensatz zum THQ Konkurrenten, bei dem man nicht zwischen den Wolkenkratzern von San Francisco kämpfen durfte, geht es in Crysis 2 direkt ins Herz von New York. In der Haut von Alcatraz einem stinknormalen Soldaten mit ziemlich dämlichem Namen, startet das Abenteuer im Inneren eines Militärschiffs. Das ist samt eurem Trupp am Hafen des Battery Parks angedockt und wird natürlich in die Luft gesprengt. Zum Glück überlebt ihr knapp und werdet vom Nanohelden Prophet gerettet. Kurz danach steckt er euch in den Kampfanzug und setzt sich klassisch die Pistole an die Schläfe. Dass man an diesem Punkt keinerlei Ahnung hat was das Spiel von einem möchte und wo diese Geschichte hingeht, wird durch das anschließende Intro nicht besser. Da bekommt man ein paar Hochglanzbilder vom Kampfgeschehen präsentiert, leider aber keinerlei Einleitung in die Handlung.

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Review: Homefront

Ralf

Kollege Maxx hat HOMEFRONT ja bereits auf seiner Xbox 360 angespielt und war nicht wirklich begeistert. Jedenfalls nicht genug, um auch noch das vollständige Review zu tippen, obwohl er das Game aus dem Hause THQ entgegen seines ersten Unmutes doch noch zuende gespielt hat. Da ich mich hier auf Zockwork Orange aber sowieso für Shooter zuständig fühle, habe ich mich natürlich für Euch in den Krieg des amerikanischen Widerstandes gegen das vereinte Korea geworfen. Ich kann Maxx vollkommen Recht geben, wenn er sagt: “Nichts neues, nichts besonderes”. Geballer als Zeitvertreib, mal schnell zwischendurch.

Und mit schnell sind wir dann auch schon beim Thema. Auf die Uhr geschaut habe ich nicht, aber die Solokampagane ist verdammt kurz. Den ganzen Beitrag lesen »

Angespielt: Homefront

Maxx

Die Gemüter spalten sich bei THQs neustem Machwerk. Auf der einen Seite wird Homefront schon als Konkurrenz für Call of Duty und Battlefield diskutiert, an anderer Stelle geht es aber um verpatze PR-Aktionen oder die fragwürdige Hintergrundgeschichte. Das Interesse meiner Wenigkeit wurde besonders durch das Setting geweckt. Homefront greift einen alternativen Geschichtsverlauf auf, in dem sich Nord- und Süd-Korea verbinden und die Vereinigten Staaten überlaufen. Man selber tritt 2022 ins Geschehen ein, natürlich als Amerikaner der sein Heimatland verteidigen will. Futuristisches Amerika in Trümmern kommt einem aus Fallout bekannt vor und ist auf der Liste der ausgelutschten Ideen nicht zu weit oben. Ich habe mich schon mal für ungefähr eine Stunde an das Spiel gesetzt um euch anhand der ersten Mission ein Bild von der Heimatfront zu bieten.

Leider wird einem zu Beginn schon klar: hier wird von Haus aus nur hohler Schooter-Schranz geboten. Nicht neues, nichts besonderes. Man ist im Diner gefangen, schießt sich seinen Weg an Soldaten vorbei, zielt mit ferngesteuertem Raketen auf Panzer und platziert C4. Ducken, schießen, ducken. Das ganze Prozedere steht schon Dutzend mal in meinem Lebenslauf und eigentlich habe ich auch kein Interesse mehr an diesen aufgewärmten Mahlzeiten. Selbst die stimmungsvoll gemeinte Busfahrt zu Beginn des ersten Kapitels ist halt nur nett gemeint, lässt aber den Nachgeschmack zurück, dass hier ganz stark bei Call of Duty 4 abgeschaut wurde. Den ganzen Beitrag lesen »

Review: Medal of Honor – Tier 1 Edition

Ralf

Die MEDAL OF HONOR Tier 1 Edition war der letzte 2010er Shooter, der sich noch in meinem Pile of shame befand. Nachdem ich CoD BLACK OPS und HALO: REACH zur Genüge geballert hatte, widmete ich mich dem Shooter im Vertrieb von Electronic Arts. MEDAL OF HONOR wird ja als CoD-Plagiat vielerorts zerissen, wahrscheinlich hat es deswegen bei mir so lange im Regal gestanden. Zu unrecht. MEDAL OF HONOR macht Spaß!

Medal of Honor Tier One Edition (Quelle: medalofhonor.com)

Über die vielen angeblichen Parallelen zur CoD-Serie will ich hier gar nicht eingehen. Nur so viel: MEDAL OF HONOR hat das Setting des 2. Weltkriegs (endlich) verlassen und ist in der Gegenwart angekommen. Ich schlüpfe in die Rolle von Elitesoldaten des us-amerikanischen Militärs (Tier One) und kämpfe in Afghanistan. MEDAL OF HONOR bleibt also eher dem realistischen Setting treu und greift nicht auf fiktive oder gar futuristische Szenarien zurück, wie z.B. der kommende Stern am Shooter-Himmel: Homefront.

MEDAL OF HONOR setzt nicht unbedingt auf cineastische Effekte und Blendwerk. Den ganzen Beitrag lesen »

Die 10 goldenen Regeln für Shooter

Ralf

Aufgrund der zahlreichen Zuschriften, die uns jeden Tag auf den unterschiedlichsten Kommunikationskanälen erreichen, sahen wir uns gezwungen einen Artikel für absolute Shooter-Noobs zu veröffentlichen. Hier sollen alle Eure Fragen in Bezug auf die richtige Taktik bei aktuellen Shootern beantwortet werden. Gerüchteweise haben wir vernommen, dass die Computerbild einmal 55 Tipps für den Umgang mit Shootern veröffentlicht hat. Von solcher Massenware möchten wir uns ausdrücklich distanzieren. Hier sind die 10 goldenen Regeln für Shooter. Zusammengestellt von den härtesten Fightern der Zockwork Orange-Redaktion. Mit Blut, Schweiß und Tränen erkämpft und geschrieben.

  1. Lade Deine Waffe durch und presche nach vorne! Bitte in dieser Reihenfolge!
  2. Sprinte von Deckung zu Deckung, genieße niemals die Aussicht in offenem Gelände! Bleibe immer in Bewegung, das macht das Zielen für die Gegner schwerer. Leider auch für Dich selbst.
  3. Die schöne Aussicht geniesst man nur aus der Deckung heraus (Medal of Honor)
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Angespielt: Bulletstorm

Ralf

Keinen Bock mehr auf die ewig gleichen Shooter? BULLETSTORM von Epic Games und EA verspricht Abwechslung an der langweiligen Front.

Eins vorweg: Ich habe mir nicht die deutsche Fassung gekauft, da diese dem USK 18-Logo nicht mehr gerecht wird. Alles was Spaß macht, wurde entfernt. Absolut unverständlich. Wie so oft, nach der Zensur Überarbeitung für den deutschen Markt.

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Call of Duty: Déjà-vu

Ralf

Der nunmehr siebte Teil der Call of Duty-Serie namens CALL OF DUTY: BLACK OPS aus dem Entwicklerhause Treyarch war ein Pflichtkauf für ein Shooter-Fan wie ich es bin. Da mein Pile of shame Ende letzten Jahres ziemlich gross war, fand das Spiel erst jetzt seinen Weg in meinen Konsole. Den Vorgänger CoD: MODERN WARFARE 2 hatte Activision von Infinity Ward programmieren lassen und dieser reihte sich direkt in die must-have Shooter für meine Xbox 360 ein, nicht zuletzt wegen des fantastischen kooperativen Multiplayers Spezialeinheit. Auf Innovationen habe ich beim Nachfolger BLACK OPS gar nicht gehofft, aber doch zumindest auf eine interessante Kampagne mit guter Story und anspruchsvollen kooperativen Herausforderungen. Wurden meine nicht allzu hohen Erwarungen erfüllt?

CoD: Black Ops

Treyarch hat es nicht einfach. Irgendwie hängt dem Entwicklerstudie der Ruf nach, die von Infinity Ward entwickelten Teile der Serie nur schlecht zu kopieren. Ich habe das einfach mal übersehen und bin vorurteilsfrei in den Shooter eingestiegen. Tja, was soll ich sagen? Ich persönlich bin maßlos enttäuscht. Den ganzen Beitrag lesen »

Mass Effect 2: Das Spiel des Jahres 2010 bald auf PS3

Kristin

Ich hab auf meinem privaten Blog ein bisschen was zu Mass Effect 2 geschrieben. Einen Auszug des Artikels könnt ihr hier lesen, wer interessiert ist, klickt dann einfach weiter zu Deja Entendu.

Fast zwei Jahre ist es jetzt her, dass mich Mass Effect und sein unglaublich großes und farbenfrohes Universum in seinen Bann zog. Die ausgewogene Mischung aus Rollenspiel und Action-Shooter, die der kanadische Entwickler BioWare 2007 erstmals auf den Markt brachte, hat sich seither zu einer der beliebtesten Videospielreihen des 21. Jahrhunderts entwickelt. So ist es auch kein Wunder, dass der zweite Teil des Science Fiction-Epos, der im Januar 2010 für die Xbox 360 und den PC erschien, in vielen Magazinen und Blogs zum Spiel des Jahres 2010 gekürt wurde. Auch ich bin überzeugt: Mass Effect 2 ist mit Abstand das beste Spiel, das ich in den letzten Jahren spielen durfte. Und da PS3-Nutzer in etwa zwei Wochen (20. Januar) auch endlich in die Welten dieses Games abtauchen können, möchte ich an dieser Stelle Mass Effect 2 Revue passieren lassen.

Vor etwa einem Jahr hielt ich Mass Effect 2 zum ersten mal in den Händen. Erst kurz zuvor hatte ich Teil 1 beendet und war gedanklich noch total in der komplexen Storywelt gefangen. Die Rahmenhandlung: Ihr schlüpft in die Rolle des Commander Shepard (ob männlich oder weiblich steht euch zur Wahl). Auf dem Planeten Eden Prime sollt ihr ein Artefakt bergen, doch dieses zerstört sich selbst und brennt euch lediglich einige Visionen in den Kopf, die euch vor den Reapern warnen. Getrieben von dieser Warnung macht ihr euch auf den Weg, die Galaxie vor der dunklen Bedrohung zu beschützen. (Wer mehr über die Handlung im ersten Teil der Trilogie erfahren möchte, der schaut sich am besten das verlinkte Video unter dem Artikel an.)

Zu Beginn von Mass Effect 2 wird euer Raumschiff, die Normandy, durch einen feindlichen Angriff zerstört und es scheint, als würde eure Spielfigur direkt sterben. Doch eine mysteriöse Organisation und ein mysteriöser Unbekannter stecken hinter eurer Rettung, über die ihr im Laufe des Spiels mehr herausfinden könnt. So kommt es auch, dass ihr -- angetrieben durch die unbekannte Kraft -- ein großes Team um euch ansammelt, um gegen die Bedrohung zu bestehen.

Auf Deja Entendu weiterlesen.

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