Wer sich bei den polnischen Entwicklern von CD Projekt einen Termin ergattern konnte, durfte sich glücklich schätzen: Eine solch ambitionierte und lustige Präsentation habe ich während der ganzen 3 Tage auf der Messe nicht mehr bekommen. Das Spiel, an dem die Jungs arbeiten? THE WITCHER 2 – ASSASSINS OF KINGS.
Der Vorgänger, The Witcher, war einer der Überraschungstitel der letzten Jahre. Anfangs zwar unausgereift, ermöglichte der gute Support, spätestens zur Enhanced Edition, ein sehr rundes und erwachsenes Spielerlebnis in einem Genre, in dem es Konkurrenten wie Sand am Meer gibt. Der Erfolg gab den Polen Recht, denn immerhin konnte sich das Spiel 1,5 Millionen mal verkaufen, was durchaus beachtlich ist. Nun steht der Nachfolger ins Haus und was uns die Entwickler versprachen, ist größer, schöner und sowieso besser.
Nachdem mir letztes Jahr die Schlange bei Blizzard eindeutig zu lang war, hab ich die Möglichkeit dieses Jahr genutzt, mal endlich einen ersten Blick auf DIABLO III zu werfen. Das Hack’n'Slay aus dem Hause Blizzard dürfte eines der am meisten erwarteten Spiele der letzten Jahre sein, vor allem da Blizzard mit seinen Spielen stetig einen neuen Standard setzen kann. Lange Rede, kurzer Sinn: Endlich ist es mir möglich, euch einen kleinen Einblick in die Spielmechanik des Nachfolgers zu einem der Klassiker des PCs schlechthin zu geben.
Als kurze Einleitung: Das RPG, zu dem immer noch kein festes Release-Datum feststeht, hat meine Erwartungen übertroffen. Warum und was euch erwarten wird, lest ihr im Folgenden.
Es war so schön: Letztens veröffentlichte BioWare mit Dragon Age (zur Review) mein persönliches Highlight des Jahres 2009. Vom Gameplay bis zur Story war in meinen Augen alles perfekt, sodass ich natürlich entsprechend aufgeregt war, als ich eben meinen eigenen Eindruck von DRAGON AGE 2 machen konnte.
Mir war schon vorher klar, dass sich das Baby der Kanadier sehr stark verändert hat, doch welche Auswirkungen diese Veränderungen haben, wurde mir erst heute bewusst. Den ganzen Beitrag lesen »
Als Spieleblogger steht man ja ständig vor dem Henne-Ei-Problem, was man mit seiner wertvollen Freizeit anfangen soll: Bloggen, um euch geliebten Lesern neues Futter liefern zu können? Dann fehlt die Zeit zum zocken. Oder zocken, damit es überhaupt was zu bloggen gibt? Dann stapeln sich die Artikelideen und niemand hackt sie runter. Zusätzlich verlocken ja zur Zeit noch weitere sexy Verführungen wie WM-Spiele, Biergärten, Baggerseen und den einen oder anderen ZwO-Redakteur zieht es sogar auf den Golfplatz. Wer soll bei all den Verpflichtungen noch den Überblick behalten?
Ja, es ist ein hartes Leben als Spieleblogger. Zum Glück helfen TODO-Listen dabei, den Überblick auf all die spaßigen Pflichten zu behalten (und natürlich auch auf die weniger angenehmen, aber die haben auf Zockwork Orange keinen Zutritt). Früher erledigte man das mit Papier und Bleistift, heute hilft uns Geeks dabei eine App auf dem Smartphone, welches man tendenziell eher mit sich trägt als einen Stift. Diese TODO-Apps sind zwar hilfreich, aber ungeliebt: Ein großer weißer Screen mit ein paar Zeilen Text und einem Antipp-Durchstreich-Mechanismus. Das ist so zum Gähnen, dass man gar nicht mehr draufschauen mag, und damit eventuell schon wieder die eine oder andere wichtige Aufgabe verpasst (“Die Luftmatratzen für das Schwimmbad sollte ich besorgen?!”).
Doch Hilfe für dieses Dilemma naht: Demnächst kommt für das iPhone die Gamer-kompatible Variante einer TODO-List-App mit dem einfachen wie anmaßenden Namen EPIC WIN. Diese App kleidet das lästige Pflegen und Abhaken von TODOs in ein spannendes Rollenspielgewand: Wichtige Aufgaben sind nämlich fiese Gegner, die besiegt werden müssen. Und dafür gibt es logischerweise Erfahrungspunkte und Schätze, wie sich das gehört. Gleichzeitig levelt ihr euren Charakter hoch, der sich irgendwie entsprechend der Aufgabentypen entwickelt. Ihr merkt schon: mir ist noch nicht komplett klar, wie die Regeln genau sind, aber der Trailer sieht einfach abgefahren und spaßig aus:
Genaueres wird man dann wissen, wenn EPIC WIN dann soon im AppStore einzieht. So viel ist mir aber jetzt schon klar: Dies könnte die erste TODO-App sein, die ich tatsächlich benutzen werde. Gekauft wird sie allein schon deswegen, um die Aktion “Ein Herz für Geeks” zu unterstützen.
Fun Fact: Weitere Sympathiepunkte sammelt übrigens der auf der Epic Win-Website verwendete Font, der mich stark an den aus Ghostbusters II auf dem C64 erinnert.
Für viele Leute war das Projekt The Witcher der polnischen Entwickler von CD Projekt der Überraschungshit aus dem Jahre 2007. In vielen Fachzeitschriften holte das Spiel um den Hexer Geralt sehr gute Wertungen ab und schaffte es auch im Verkauf einen durchschlagenden Erfolg zu erzielen. Deswegen ist es nicht weiter verwunderlich, dass nun der Nachfolger The Witcher 2: Assassins of Kings angekündigt wurde.
Wie es zu einem solchen Zeitpunkt üblich ist, gibt es natürlich äußerst wenig Informationen zu dem Spiel selbst, abgesehen von den üblichen “Schöner, besser und jetzt auch mit Kuchen”-Versprechungen. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass THE WITCHER 2 auf einer neuen Grafikengine fußt. Was mich aber aufhorchen ließ, war folgender Satz:
“In addition, the new combat system is even smoother and guarantees a greater variety of tactical possibilities.”
Mit dem Kampfsystem des Vorgängers konnte ich nicht sehr viel anfangen, denn es war mir einfach zu umständlich. Doch die Ankündigung eines neuen Systems, anstelle einer simplen Überarbeitung, verspricht, dass sich die Polen mit der Kritik auseinandergesetzt haben. Inwieweit CD Projekt mit Kritik umgehen kann, haben sie ja bereits mit der Enhanced-Edition des Vorgängers gezeigt. Wenn jetzt noch das ganze Drumherum wieder so stimmig ist, wie im ersten Teil, steht uns mit THE WITCHER 2 ein echter Knaller ins Haus! Alles andere wäre eine echte Enttäuschung.
Wenn ihr auf “Weiterlesen” klickt, bekommt ihr den Debüt-Trailer zu THE WITCHER 2 zu sehen, welcher mit Ingame-Grafik aufwarten kann und dabei richtig gut aussieht!