Review: L.A. Noire
El Pueblo de Nuestra Señora la Reina de los Ángeles del Río de Porciúncula, den meisten eher unter dem Namen Los Angeles, L.A. oder The City of Angels bekannt, wird besonders für Hollywood, Filmhauptstadt der Welt, und für die jährliche Verleihung der Academy Awards sowie als Wohnsitz der Reichen und Schönen geliebt. 1947, kurz nach dem zweiten Weltkrieg, sah das ein bisschen anders aus. Glamourös war sie zwar, die Stadt der Engel, doch seit jeher lag über ihr der dunkle Schatten des Verbrechens. Bei Tag strahlt sie heller als alle anderen, bei Nacht ziehen das Geld und die Drogengier der Celebrities Gangster aller Art an. L.A. ist unter vielen Namen bekannt, einer davon ist “Gang Capital of the Nation“. Heute meldet L.A. 10 Morde pro 100.000 Einwohner, in den 90ern waren es teilweise über 20 -- und 1947, das Jahr in dem L.A. Noire spielt, soll das Jahr mit der höchsten Verbrechensrate gewesen sein. Außerdem überschattete der Mord an der Schauspielerin Elizabeth Short, genannt “Black Dahlia” das sonnige Treiben in der Filmstadt.
(Kleiner Tipp am Rande: Lasst die Finger lieber von der Google-Bildersuche zu Black Dahlia).
Genau zu dieser Zeit tritt der junge Ex-Soldat Cole Phelps, der Okinawa mit dem Silver Star (valor in the face of the enemy) verlassen hat, der Polizei von Los Angeles bei -- ausgerüstet mit einem 45er Revolver, Uniform, einem typischen “Black and White” (Polizeiauto) und einem Partner (Ralph Dunn) an seiner Seite. Zusammen erledigen sie die Drecksarbeit für die Detectives, doch dabei bleibt es natürlich nicht lange. Schnell erregt der gebildete Kriegsheld Phelps Aufsehen und macht sich einen Namen bei seinen Kollegen und auch in der Presse. Kurz darauf jagt er mit seinem neuen Partner, “Everyone’s favorite Pole” Stefan Bekowsky, Verkehrssünder. Hört sich im ersten Moment langweilig an, doch auch hier gibt es schon Mord, Totschlag und heftige Schusswechsel. Und vor allem Verfolgungsjagden. Weitere Stationen Phelps’ sind das Morddezernat (Homicide), die “Sitte” (Vice) und das Brandstiftungsdezernat (Arson). In jedem Dezernat wird Phelps ein neuer Partner an die Seite gestellt, der ihm mehr oder weniger nützlich zur Seite steht. Da wäre der gleichaltrige Streifencop, den Cole schnell hinter sich lässt. Der alte Hase, der eigentlich immer nur in die nächste Bar will und sich mit der erstbesten Auflösung eines Falls zufrieden geben möchte. Und natürlich der Vice-Cop, der in den Clubs zu Hause ist und jeden Drogenboss persönlich kennt. Den ganzen Beitrag lesen »




ZwOgeteilt: 1 Game, 2 Meinungen -- Das Team von Zockwork Orange streitet sich darum, ob ein Game die Lorbeeren wirklich verdient hat oder doch eher in die Tonne gehört.


