Reviews Fabian, 18. November 2010 um 9:00 Uhr
Alien Breed kenne ich noch als Klassiker vom Amiga bzw. war dies eines der wenigen Amiga-Games, die (brauchbar) für den PC umgesetzt wurden. Das Spiel stammte von dem britischen Team 17, das mit den Landsmännern von Bitmap Brothers und Codemasters dafür sorgte, dass sich der Amiga auf der Insel immer noch größter Beliebtheit erfreute, während man in der restlichen Welt schon mit Intel-Rechnern, VGA- und SoundBlaster-Karten hantierte.
Kurz gesagt ging es bei dem Spiel darum, sich auf einem Raumschiff mit engen Gängen durch Mengen von Aliens zu ballern und dabei nach Möglichkeit immer den Rücken freizuhaben, um notfalls den Abstand zu den fiesen Viechern vergrößen zu können. Das sollte man schon in Hinblick auf seine Gesundheitsanzeige tun, optisch waren die Biester an das klassische H.R.Giger-Alien angelehnt, so dass man sie also auch nicht gerade am Körper hängen haben wollte. Das schrie natürlich nach einem Koop-Modus, also ließ man damals vorzugsweise zu zweit die Competition Pro-Sticks knacken. Und falls mich meine Erinnerung nicht trügt, musste man auch Keycards und ähnlich wichtiges Gedöns einsammeln, um voranzukommen und schließlich ein Level nach dem anderen zu beenden.
Nun befinden sich auch Ableger dieses Konzepts mit Namen Alien Breed: Impact und Alien Breed 2: Assault auf den Download-Marktplätzen XBLA, PSN und Steam. Ein dritter Teil namens Alien Breed 3: Descent wird noch jetzt im November erscheinen. Zusätzlich gibt es noch einen Teil namens Alien Breed: Evolution und vermutlich noch tausend andere Instanzen mit irgendeinem generischen Ein-Wort-Untertitel, für die man wohl ein echter Hardcore-Fan sein muss, um sie auseinander halten zu können.
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