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Buch-Tipp: Ready Player One

David

Wir schreiben das Jahr 2044. Die Zukunft sieht nicht ganz so rosig aus, wie man sich erhoffte. Die Wirtschaft ist am Ende, fossile Brennstoffe sind aufgebraucht und das Volk ist verarmt, lebt in gestapelten Containern und verhungert. Und das mitten in den USA. Einzige Zuflucht aus dem tristen Alltag bietet OASIS, eine Mischung aus Second Life und World of Warcraft. Eine weltumspannende virtuelle Realität, in die man mittels eines Visors, Handschuhen und, wenn man das Geld hat, mit einem haptischen Ganzkörperanzug eintaucht. Erdacht wurde OASIS von den beiden Spieleentwicklern James Halliday und Ogden Morrow eigentlich als MMO, doch mittlerweile ist es viel mehr als das. Milliarden Menschen verbringen ihr ganzes Leben in der virtuellen Realität, gehen dort zur Schule, verdienen ihr Geld, surfen im Internet und daten.

Als Halliday, das menschenscheue Mastermind hinter OASIS, stirbt, scheint die Zukunft ungewiss. Die meisten Nutzer lieben die simulierte Welt, weil sie dort kostenlos ihrem Leben entfliehen können. Aktionen wie Reisen kosten zwar Geld in der riesigen, aus zahlreichen Planeten bestehenden Welt, die eigentliche Nutzung ist aber kostenfrei. Das will der Internetprovider Innovative Online Industries, kurz IOI, ändern. Bis jetzt verdient die Organisation an den Zugängen zur OASIS und dem Equipment, aber das reicht ihnen nicht. Der Tod Hallidays kommt ihnen gerade recht, insbesondere, da der exzentrische Gamedesigner sein gigantisches Vermögen inklusive der Kontrolle über die OASIS in seinem Testament an denjenigen vermacht hat, der eine Schnitzeljagd in der OASIS lösen kann -- angelehnt an Ataris Swordquest.

In den ersten Wochen und Monaten versuchen Millionen Menschen, das Rätsel um die drei Schlüssel zu lösen, die den Weg zum Egg, dem versteckten Easter Egg Hallidays, weisen. Nach Monaten erfolgloser Suche nach dem ersten Hinweis bleiben nur noch wenige Spieler hartnäckig und machen weiter. Da wären die Egg Hunters, oder kurz Gunters genannt, und auf der anderen Seite die Sixers, Mitarbeiter des IOI-Konzerns. Da Halliday von den 80er Jahren besessen war und auch das von ihm hinterlassene Buch, Anorak’s Almanac, viele Hinweise auf die 80er gibt, saugen beide Gruppen alles auf, was es aus dieser Zeit gibt.

Sie lernen Filme auswendig, hören die Musik, lesen die Comics und spielen nicht zuletzt sämtliche Games, die in den 80er Jahren entstanden sind, vermuten sie dort doch den Schlüssel zu der virtuellen Schnitzeljagd.

Und tatsächlich entdeckt der junge Wade mit seinem Avatar Parzival nach Jahren erfolgloser Suche den ersten Schlüssel -- und das Wettrennen um das Geld und die Kontrolle über die OASIS wird erneut entfacht. Schnell kombinieren auch andere Gunters und Sixers die Punkte und holen auf. Ein Wettlauf beginnt, bei dem das Geld längst nicht mehr der zentrale Punkt ist. Denn die Sixers wollen den Menschen ihre geliebte, kostenlose OASIS wegnehmen und spielen dabei noch mit dreckigen Mitteln, cheaten und töten, um ihr Ziel zu erreichen. Zu verhindern, dass die Sixers gewinnen, wird zum obersten Ziel aller Gunters.

Ready Player One ist eine Ode an die Popkultur der 80er, insbesondere an die Filme und Videospiele aus dieser Zeit. Die Rahmenhandlung spielt in einem dystopischen Amerika, der Hauptaugenmerk liegt aber auf der OASIS, in der sich der Protagonist die meiste Zeit befindet. Diese ist einerseits Fantasy-MMO mit Zauberern und Artefakten, gleichzeitig aber auch eine Science-Fiction-Welt, in der man mit Raumschiffen und Stargates die vielen Planeten besucht, die alle jeweils ein festes Thema haben oder einem bekannten Film-Planeten nachgebildet sind.

Ready Player One ist eine Geschichte über Freundschaft, über Realitätsflucht, und über die Herausforderung, herauszufinden, was einem im Leben wirklich wichtig ist.

Aber Ready Player One ist vor allem auch ein nostalgischer Rückblick auf die 80er und an vielen Stellen eine bloße Aneinanderreihung von Fakten und Zitaten, die direkt aus der Wikipedia zu kommen scheinen und keinem wirklichen Zweck dienen. Der Leser, der die Filme oder Games nicht kennt, hat es nicht immer leicht, den Anspielungen zu folgen. Manchmal sind sie sehr ausführlich erklärt, an anderen Stellen benutzen die Charaktere Redewendungen und Zitate, bei denen dem Leser für ein besseres Verständnis die Herkunft bekannt sein muss. Überhaupt scheint der Autor sich nicht ganz im Klaren zu sein, für welches Publikum er schreibt. Mal setzt er immenses Videospielwissen voraus, dann wiederum glaubt er, die Bedeutung des Wortes NPC oder die Aussprache des Namens Art3mis erklären zu müssen.

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Jede Menge Videospiel-Mucke

David

Normalerweise posten wir hier ja keine simplen Linktipps, dafür gibt es Facebook und Twitter. Aber der hier ist einfach zu awesome, als dass ich riskieren könnte, dass den einer von euch nicht sieht, weil er gerade nichts in seine Twitter-Timeline geschaut hat, wo wir im Moment alle voll auf das Ding abgehen und in Erinnerungen an die gute alte Zeit schwelgen.

Irgendwer hat hier jede Menge Videogame-Musik, sowohl klassisch, als auch neueren Kram, hochgeladen, den ihr euch gratis im Browser anhören könnt. Donkey Kong, Professor Layton, Zelda, Portal, Secret of Mana, F-Zero, Duck Tales… alles da, was das Herz begehrt. Hat auf jeden Fall meinen Tag gerettet, solltet ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen!

Angespielt: Alien Breed: Impact / Alien Breed 2: Assault

Fabian

Alien Breed kenne ich noch als Klassiker vom Amiga bzw. war dies eines der wenigen Amiga-Games, die (brauchbar) für den PC umgesetzt wurden. Das Spiel stammte von dem britischen Team 17, das mit den Landsmännern von Bitmap Brothers und Codemasters dafür sorgte, dass sich der Amiga auf der Insel immer noch größter Beliebtheit erfreute, während man in der restlichen Welt schon mit Intel-Rechnern, VGA- und SoundBlaster-Karten hantierte.

Kurz gesagt ging es bei dem Spiel darum, sich auf einem Raumschiff mit engen Gängen durch Mengen von Aliens zu ballern und dabei nach Möglichkeit immer den Rücken freizuhaben, um notfalls den Abstand zu den fiesen Viechern vergrößen zu können. Das sollte man schon in Hinblick auf seine Gesundheitsanzeige tun, optisch waren die Biester an das klassische H.R.Giger-Alien angelehnt, so dass man sie also auch nicht gerade am Körper hängen haben wollte. Das schrie natürlich nach einem Koop-Modus, also ließ man damals vorzugsweise zu zweit die Competition Pro-Sticks knacken. Und falls mich meine Erinnerung nicht trügt, musste man auch Keycards und ähnlich wichtiges Gedöns einsammeln, um voranzukommen und schließlich ein Level nach dem anderen zu beenden.

Nun befinden sich auch Ableger dieses Konzepts mit Namen Alien Breed: Impact und Alien Breed 2: Assault auf den Download-Marktplätzen XBLA, PSN und Steam. Ein dritter Teil namens Alien Breed 3: Descent wird noch jetzt im November erscheinen. Zusätzlich gibt es noch einen Teil namens Alien Breed: Evolution und vermutlich noch tausend andere Instanzen mit irgendeinem generischen Ein-Wort-Untertitel, für die man wohl ein echter Hardcore-Fan sein muss, um sie auseinander halten zu können.

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The Challenging Stage: Errätst du alle Spiele?

Freddi

Viele Menschen behaupten, sie kennen die Welt der Videospiele wie ihre eigene Westentasche. Noch sehr viel mehr Menschen behaupten, sie wären überdurchschnittlich clever. Für diejenigen, die beides von sich behaupten hat Arcade Aid nun The Challenging Stage entwickelt. Bei diesem Quiz geht es darum auf einer Karte die verschiedenen, bildlich dargestellten Titel von Videospielen zu entdecken.

Fortgeschrittene Kenntnisse der englischen Sprache sind bei diesem Quiz von Vorteil, da sich viele Titel aus der Zeichnung selbst erschließen lassen, ohne dass man das zugehörige Spiel kennt. Ich glaube, dass ich nicht mehr erklären muss, denn das Quiz erklärt sich von selbst. Keine Angst: Ihr müsst nichts suchen, sondern könnt über eine Minimap direkt zu den Spielen kommen.

Wie auf dem Bild erkennbar, darf ich mich keiner sonderlich hohen Punktzahl rühmen. Wobei ich persönlich 20 erratene Spiele gar nicht so schlecht finde. Ihr habt aber sicherlich noch sehr viel mehr drauf als ich. Beweist es uns und schlagt meine Punktzahl! Vielleicht schafft ihr es ja auch alle 56 Spiele von The Challenging Stage zu erraten!

Video: The 8Bit Philosophy

Fabian

Ich hatte es schon auf Twitter gepostet, aber es ist vielleicht doch noch ein paar Wörter mehr wert. The 8Bit Philosophy ist ein sehr tolles Video zum Thema C64-Musik, in dem das gesamte Phänomen damals wie heute recht ganzheitlich beleuchtet wird: von der frühen Faszination der piepsigen Klänge, über das Komponieren bis hin zu heutigen Erscheinungen wie Remixen, Webradios und Coverbands.

Herzstück des Videos sind viele Interviews mit Komponisten und anderen Szenegrößen -- Kennern sollte bei Namen wie Chris Hülsbeck, Allister Brimble, Reyn Ouwehand und Thomas Detert das Wasser im Mund zusammenlaufen. Insgesamt ein sehr schöner Überblick auf die Liebe zur und das Handwerk der 8-Bit Musikkunst.

Als Onlinestream verfügbar ist hier eine gekürzte Version (knappe halbe Stunde):

(via whudat)

Zusätzlich gibt es hier eine 10 Minuten längere Version zum Download. (Nach ganz unten scrollen, der “Long Cut” zu 150 MB)

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iPhone Awesomeness Part II

Kristin

Bei den ganzen Veröffentlichungen, die ständig im AppStore auf den Markt gehauen werden, kann ja niemand den Überblick behalten. Gut, dass wir durchblicken und euch über die wichtigsten Ankündigungen und Neuerscheinungen auf dem Laufenden halten. In meinen iPhone Awesomeness-Artikeln findet ihr daher regelmäßig die ausgefallensten und tollsten Spiele für Unterwegs. Die heutige Awesomeness beinhaltet Vampire und glänzende Bodenschätze. Vorhang auf für:

Vampire Puff Puff

vampirepuffpuff Ein bisschen niedlich ist das kleine Skelett namens Ragamuffin ja schon. Die Hauptfigur aus VAMPIRE PUFF PUFF stammt aus der Feder von Roman Dirge, der auch den Comic Lenore, the Cute Little Dead Girl gezeichnet hat.

In dem hoffentlich bald erscheinenden Side-Scrolling Shooter ist es euer Ziel, die kleine Lenore aus den Klauen des Bösewichts Pooty Applewater zu retten. Dabei werdet ihr auf 23 einzigartige Gegner und 15 verschiedene Arten von Zombies treffen und mit einer hübschen Auswahl an Waffen auf die Fieslinge losgehen: Insbesondere die mit Raben schießende Poe Poe Gun sorgt für eine ganze Menge Vergnügen (und ist übrigens eine tolle Anspielung auf Edgar Allan Poe und sein berühmtes Gedicht “The Raven”).

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