Schwarzweiß-Limbo durch die Unterwelt
Alle reden sie in letzter Zeit nur noch von einem Game: LIMBO. Wer jetzt an Futurama denkt: LIMBO hat nichts mit dem Tanz zu tun, in dem Hermes Weltmeister ist. (Auch nicht mit dem Buch von Aldous Huxley, aber das kennt ihr vermutlich eh nicht).
Limbo kommt von dem lateinischen Wort für “Rand” (Limbus) und bezeichnet in der katholischen Theologie einen Bereich der Hölle, in dem sich Seelen aufhalten, die zwar die “original sin” (also quasi die Erbschuld, mit der laut der Kirche jeder geboren wird) in sich tragen, aber sonst nichts Böses getan haben. Dämliches Konzept, ich weiß.
Der Protagonist in dem Spiel ist ein kleiner Junge auf der Suche nach seiner Schwester in einer feindlichen schwarzweiß-Welt, möglicherweise der Hölle?
LIMBO ist ein Puzzle-Platformer von PlayDead Studios und in den letzten Tagen spielt es so ziemlich jeder Blogger und jeder Twitterer, den ich kenne.
Ich nicht.
Warum? Weil LIMBO ein verdammt teures XBLA-Game ist. 1200 Points (ca. 15 Euro) sind einfach zu viel, besonders wenn man sich die kurze Spielzeit vor Augen hält. Die Demo habe ich gespielt und ich sehe, was alle so toll an dem Spiel finden. Es ist düster, es ist minimalistisch und ab und zu stirbt der kleine Kerl extrem brutal. Trotzdem ist mir die Suche des namenlosen Jungen nach seiner Schwester -- eben auch wegen der viel gepriesenen Schlichtheit -- keine 15 Euro wert.
Zwei Jahre Entwicklung soll in dem Spiel stecken, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Dafür gibt es zu viele Bugs und dafür ist auch die Steuerung viel zu holprig. Und das Spiel eben viel zu simpel. Möglicherweise wird es später ja noch interessanter, ich habe da aber eher Gegenteiliges gehört, also dass das Gruselige (was ich nicht gesehen habe) eher immer gleich bleibt. Den ganzen Beitrag lesen »







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