Peter Molyneux

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11 Tiere: Fable II

David

In manchen Videospielen sind die Protagonisten Tiere, in anderen Spielen sind es Menschen mit tierischen Begleitern oder sogar Tiere mit tierischen Begleitern. Ich habe mich bei diesem Thema für die realistischste Variante entschieden: Mensch mit tierischem Begleiter.

In Fable II geht ihr nirgendwo ohne euren treuen Hund hin. Er findet Schätze für euch, warnt vor Gegnern und sagt, wo ihr nach Kondomen und anderem lebenswichtigem Kram buddeln sollt. Er hilft bei den Kämpfen und steht eurer einsamen Spielfigur in der weiten Welt Albions zur Seite. Der Hund begleitet euch das ganze Spiel, beginnend mit eurer frühen Kindheit, in der ihr ihn auf der Straße findet.

Als Spieler könnt ihr die Fähigkeiten eures Hundes ausbauen und ihm Tricks beibringen, um die Sympathie der Bewohner Albions zu gewinnen. Ihr könnt ihm außerdem einen Namen geben und sein Aussehen verändern. Der Hund ist so stark mit dem Spieler verbunden, dass er sich den Veränderungen -- je nachdem, ob man Gut oder Böse spielt -- anpasst. Im Originalspiel konnte man die Rasse des Hundes noch nicht selbst anpassen, was jedoch mit dem Download-Inhalt “See The Future” möglich wurde. Die Rasse des Hundes änderte sich zuvor jedoch automatisch: bei gutmütigen Spielern wurde er zu einem Golden Retriever, böse Spieler bekamen einen schwarzen Labrador mit roten Augen. Die Bürger Albions reagieren entsprechend auf euren Begleiter. Der Golden Retriever darf sich also über Streicheleinheiten und Spielerei mit den Dorfbewohnern freuen, der böse Labrador hingegen musste einige Tritte einstecken.

Am Ende des Spiels wird eure Spielfigur, deren Hund bis dahin gestorben ist, vor eine Wahl gestellt, die über den Ausgang der Geschichte entscheidet. Ähnlich wie beim viel diskutierten Ende von Mass Effect 3 könnt ihr zwischen drei verschiedenen Enden wählen. Bei einer der Möglichkeiten bekommt ihr Geld, was bei Fable II ziemlich albern ist, da man durch das Vermietern von zuvor gekauften Häuschen eine Menge Moneten einnimmt. Die offensichtliche Wahl wäre, alle Opfer eures Gegenspielers wiederzubeleben. Hunderttausende retten und zahllose trauernde Witwen und Mütter glücklich machen, wer möchte das nicht? Ihr könnt die Toten aber auch tot sein lassen und stattdessen eure Familie und, ganz wichtig, euren Hund ins Leben zurückholen. Das mag ein bisschen egoistisch klingen, aber falls ihr im Anschluss noch weiterspielen möchtet, ist das gar keine so abwegige Wahl. Schließlich ist der Hund euer ältester und treuester Freund, ist mit euch durch dick und dünn gegangen und hat sich am Ende für euch geopfert. Ohne euren Hund hättet ihr Albion niemals retten können.

In Wirklichkeit mag ich Hunde gar nicht so gerne, aber bei Fable II musste ich dieses unschuldige Wesen einfach retten und wählte somit das dritte Ende. Die getöteten Menschen zu retten, hielt ich für Quatsch, da ich an ihrem Ableben keinerlei Schuld trug und niemandem davon jemals begegnet bin. Aber mein Hund war immer für mich da und gestorben ist er nur wegen mir. Fable II hat es geschafft, dass ich meinen tierischen Begleiter über alles Andere gestellt habe und er im Spiel mein bester Freund wurde.

ZwOlights der Woche – KW24

ZwOlights

Worum geht’s hier überhaupt? Wir sehen jede Woche so viel tolles Zeug im Internet, sei es auf tumblr, Facebook oder Twitter. Da wir nicht für all den kleinen Kram einzelne Blog-Artikel machen wollen, werden wir ab jetzt jeden Montag um 10 Uhr einen kleinen Aggregations-Artikel posten, der die besten ZwOlights, die uns in der Vorwoche über den Weg gelaufen sind, sammelt. Los geht’s!

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Lucas Molyneux hat eine Bitte an Valve

Kristin

OMG ADORABLE!

(via Destructoid)

Sims meets Fable: Häuser in Fable III frei einrichten

David

Häuser aufkaufen diente in Fable II nur einem Zweck: Miete einnehmen. Gegen Ende des Spiels gehört einem jedes einzelne Haus, jede Farm und jeder Turm in Albion. Wie in solchen Spielen üblich benötigt man zu besagtem Zeitpunkt das Geld aber eigentlich gar nicht mehr. Neben dem Vermieten gab es noch die Möglichkeit, in Häuser einzuziehen und eine Familie zu gründen. Seinen Reichtum wollte man natürlich mit teuren Möbeln zeigen. Leider konnte man nur bestehende Möbel gegen bessere Modelle tauschen. Umdekorieren oder freies Platzieren der Möbelstücke wie z.B. bei Sims-Games war nicht möglich.

In Fable III wird man Häuser komplett nach dem eigenen Geschmack einrichten können. Vielleicht braucht euer Held vier Kleiderschränke? Oder hat gerne ein paar Folterinstrumente im Keller für… Verhöre? Selbst das Tapezieren der Wände ist nun möglich. Wollen Fable-Spieler das? Vielleicht ist der Sims-Effekt eine Antwort auf die ganzen Gamer, die behaupten, Fable II sei zu schnell vorbei gewesen? Einfach mal ein paar Häuser bauen, einrichten und sich mit den Mietern rumärgern. Ein Blick in meine Achievements sagt mir, dass ich für Fable II ganze drei Monate gebraucht habe, eine künstliche Verlängerung der Spielzeit brauche ich persönlich also echt nicht. Man kann sich von seinem Butler Jasper glücklicherweise aber auch einfach die Arbeit abnehmen lassen.

Fable III kommt schon nächsten Monat und ich freue mich wirklich drauf. Ob ich meine Häuser mehr einrichten möchte, als für die Achievements nötig ist (hier gibt es schon eine komplette Achievement-Liste zu Fable III) kann ich noch nicht sagen, mal abwarten, wie viel Spaß das machen wird. Was man in dem Video sonst von Fable gezeigt bekommt, sieht aber echt gut aus. Viel realistischere Bewegungen und Charaktere, die sogar wie Menschen aussehen. Sagte ich bereits, dass ich mich freue? Ich freue mich.

Review: Fable II

David

Fortsetzungen sind groß im Kommen und besonders Trilogien sind beliebt, das gilt für Filme genau so wie bei Videospielen. Geplant sind diese sicher nicht immer von Anfang an, aber wenn Teil 1 erfolgreich war, warum dann das Rad neu erfinden? Gleiche Technik, ähnliche Idee und Story, manchmal sogar die gleiche Grafik, bisschen umändern, fertig ist die Fortsetzung.
Bei Fable ist das nicht viel anders, denn das Werk aus der Feder des fantastischen Peter Molyneux, seines Zeichen Ehrendoktor und Offizier seiner Majestät, der Queen of England, musste ja ein Erfolg werden. (Ich habe es kurz gespielt und fand es nicht außerordentlich berauschend. Kann daran liegen, dass ich die Fortsetzung zuerst gespielt habe.)


Und so ließ die Fortsetzung nicht lange auf sich warten, in der dann tatsächlich auch ein paar der Sachen umgesetzt wurden, die Molyneux schon für Teil 1 versprochen hatte. Eigentlich ist es keine Fortsetzung im klassischen Sinn (wie bei Mass Effect), und auch nicht im unklassischen (wie bei Assassin’s Creed über Desmond als Bindeglied, als -- jetzt kommt’s -- Link to the Past quasi. Sorry, konnte ich mir nicht verkneifen.), denn Fable II spielt zwar wieder in Albion wie Teil 1 auch, allerdings 500 Jahre später und eine direkte Verbindung gibt es nicht.

Wie bei den meisten Spielen Molyneuxs verändern die Entscheidungen die ein Spieler trifft seinen Charakter und die Welt um ihn herum und man hat fast unbegrenzte Möglichkeiten, mit seiner Umgebung zu interagieren. So kann der Protagonist -- unabhänig vom Geschlecht -- Beziehungen mit fast allen Bewohnern Albions eingehen und, sofern biologisch möglich, auch Kinder zeugen (oder sich Geschlechtskrankheiten einfangen), wenn man die Verhütung vergisst. Entscheidungen des Spielers formen den Charakter der Spielfigur, der sich auch in deren Äußerem widerspiegelt. Good und Evil, sowie Purity und Corruption sind die Punkte, die über Hörner oder Heiligenschein bestimmen. Den ganzen Beitrag lesen »

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