NDS

Alle Artikel mit dem Tag: NDS

Review: Professor Layton und der Ruf des Phantoms

David

Das nunmehr vierte Abenteuer des Rätsel-liebenden Archäologieprofessors Hershel Layton führt uns in die Vergangenheit und erzählt, wie das Dreamteam aus dem britischen Gentleman und seinem jungen Apprentice Luke Triton entstanden ist.

Ein mysteriöser Brief (“A Gentleman always has good penmanship!“) von Laytons altem Freund Clark Triton führt den Professor und dessen junge Assistentin Emmy in die kleine Stadt Misthallery, die trotz ihrer Unbedeutendheit aktuell in den Schlagzeilen ist, vermutet man dort doch die sagenumwobenen Golden Gardens, was den Archäologen auch ohne den Hilferuf seines Freundes angelockt hätte. Dort angekommen werden Layton und Emmy direkt mit mehreren Rätseln konfrontiert. Die Stadt wird nämlich regelmäßig von einem Geisterwesen terrorisiert, das nachts im dichten Nebel Teile der Stadt verwüstet. Ein weiteres Rätsel: Misthallerys Bürgermeister Clark Triton hat Hershel nämlich gar nicht um Hilfe gebeten. Wie sich kurz darauf herausstellt, war Luke, der Sohn des Bürgermeisters, der Verfasser des Briefes. Und dann ist da noch das kleine Mädchen, das in dem verwahrlosten Herrenhaus auf dem Hügel wohnt und das angeblich alle verhext, die schlecht über es reden.

My first day on the job and it’s already so Laytonesque.

Das Trio bestehend aus Hershel Layton, Luke Triton und Emmy macht sich auf, all diese Rätsel zu lösen, nebenbei alles über die Golden Gardens zu erfahren und dem Phantom das Handwerk zu legen. Dabei haben sie jede Menge Hilfe, ihnen werden aber auch einige Steine in den Weg gelegt. Während die drei unterwegs sind, können sie insgesamt 155 Rätsel finden oder von Dorfbewohnern gestellt bekommen. Wie in allen Layton-Spielen sind einige der Rätsel freiwillig, andere gehören zur Story und müssen gelöst werden, weil sie zum Beispiel Türen öffnen. Zusätzlich gibt es wieder einen ganzen Haufen Mini-Games, deren Absolvierung neue Zusatzrätsel im Startmenü freischalten. In den Minispielen muss man Strecken für Modelleisenbahnen bauen, die unterschiedliche Voraussetzungen erfüllen, einen Fisch durch ein Aquarium lenken oder ein Theaterstück durch die korrekten Aktionen ergänzen. Die einzelnen Level dieser Spiele bekommt man als Belohnung für korrekt gelöste Rätsel der Dorfbewohner.

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Piles of Shame

Kristin

Fast täglich reden wir auf Twitter über unseren sogenannten ‘Pile of Shame’. Doch was genau ist das eigentlich und vor allem: wie groß muss man sich einen ‘Pile of Shame’ vorstellen?

Die erste Frage ist schnell geklärt: Ein ‘Pile of Shame’ ist eine große Menge irgendwelcher Medien, die bereits gekauft, aber noch gar nicht, oder allerhöchstens ansatzweise genutzt wurden. Denn wenn die aktuelle Generation eines im Überfluss hat, dann sind es neue Medien. Ständig erscheinen neue Videospiele, alles will irgendwie gespielt werden, aber die uns verfügbare Zeit wird einfach nicht mehr. Und wenn man dann abseits vom Gaming noch andere Interessen verfolgt, wird es böse. So türmen sich nach und nach nicht nur ungeöffnete und aus Zeitmangel abgebrochene Spiele, sondern auch Bücher und DVDs. Die erschreckendste Erkenntnis: Alles zwar gewünschte, aber noch nicht käuflich erworbene zählt nicht mal zum ‘Pile of Shame’ hinzu -- und trotzdem scheint der riesige Stapel wöchentlich weiter zu wachsen.

Vor einigen Jahren hat die NPD Group zu diesem Thema eine Studie veröffentlicht. Die Ergebnisse beziehen sich vermutlich bloß auf die USA, sehen aber wie folgt aus:

-- The average DVD household has 114 DVDs in its collection.
-- The average video game collection has 48 titles.
-- 26% of the surveyed DVD households own some unopened DVDs.
-- 11% of the surveyed video game households own some unopened games.

Scheint also so, als hätten 11% aller Haushalte ungeöffnete Spiele daheim stehen. Eine geringe, aber trotzdem beeindruckende Zahl. Immerhin habe ich das Gefühl, diese 11% seien über uns nörgelnde und jammernde Twitterer bereits abgedeckt.

Die, wie ich finde, interessantere Frage kommt aber erst noch: Wie groß ist dieser ominöse ‘Pile of Shame’ eigentlich wirklich? Dass er existieren muss, haben wir bereits festgestellt. Aus den Tweets meiner Leidensgenossen lese ich -- warum auch immer -- eine Höhe von maximal 8 Games heraus. Gefragt habe ich nie. Vermutlich hat auch keiner wirklich nachgezählt, was sich über die Jahre angehäuft hat, sondern schätzt seine Schameshöhe jeden Tag erneut, mit kleinen oder großen Abweichungen vom wirklichen Wert. Um in Zukunft auf Nummer Sicher zu gehen, machte ich den Selbsttest und stapelte meine un- und angespielten Titel fleißig in verschiedene Haufen. All das habe ich für euch nach dem Klick in Fotos festgehalten. Und ihr sagt mir, ob ich mich wirklich schämen sollte, oder ob ihr bei einer ähnlichen Anzahl Regalschmuck herumdümpelt.

(Fazit ganz unten.)

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Review: Professor Layton und die verlorene Zukunft

David

Kaum haben sich der Professor und sein junger Schüler von ihrem letzten Abenteuer erholt, müssen sie sich direkt in das nächste stürzen. Luke und Professor Layton erhalten einen Hilferuf aus der Zukunft in Form eines Briefes, verfasst vom zukünftigen Luke. Layton und Luke können natürlich nicht anders, als den Anweisungen folge zu leisten und das London der Zukunft vor der mysteriösen Gefahr, über die Future-Luke so vage schreibt, zu retten. Denn eins ist klar: außer Professor Layton selbst ist niemand dazu in der Lage.

Da die beiden selbst erst kurz zuvor Zeuge eines Zeitreise-Experimentes wurden, bei dem Premierminister und Dr. Alain Stahngun, der Erfinder der Maschine, verschwanden, erscheint ihnen der Brief nicht allzu abwegig und das Duo befolgt die Anweisungen, um über ein mysteriöses Uhrengeschäft in ein London zu gelangen, dass den beiden gebürtigen Londonern gänzlich fremd ist. Schon bald, noch bevor sie auf den Verfasser des Briefes treffen, steht für sie fest: das muss das London der Zukunft sein. Doch warum sieht alles so anders aus? Warum sind überall böse dreinblickende Gangster zu sehen? Und warum scheinen sich alle vor Layton zu fürchten, ganz besonders vor seinem Hut?

Nach einem kurzen Abstecher in die Gegenwart machen sich die beiden auf, das Rätsel zu lösen und ihr geliebtes London vor der unbekannten Bedrohung zu retten. Dabei wird Layton mit seiner Vergangenheit konfrontiert, was Professor Layton und die verlorene Zukunft zu dem bisher emotionalstem Game der Reihe macht. Wer wissen möchte, warum der Professor sich nie von seinem Hut trennt und ob er schon immer der tadellose Gentleman war, der er heute ist, wird nicht um das Lösen vieler Rätsel umher kommen. Viele, die keine der Layton-Spiele gespielt haben, vermuten oft, es handele sich um ein reines Rätselspiel. Doch die Story ist der Hauptmotivator für das Lösen der Rätsel, und so absurd die Geschichten im Layton-Universum auch immer sein mögen, ohne sie würden sich die Spiele kaum von anderen Rätselgames unterscheiden. Bei Professor Layton sind die Rätsel, mal mehr mal weniger gut, in die Story eingebunden. Mal muss man ein Schieberätsel lösen, um den Weg vor sich begehbar zu machen, ein anderes Mal baut Layton sich aus einem Spielautomaten eine Waffe, mit der er Münzen auf die Gangster schießt. Zwischendurch gibt es leider auch immer wieder viele Rätsel, die mit dem bekannten “ach ja, dazu fällt mir ein Rätsel ein” oder “diese Statue erinnert mich an ein Rätsel” eingeleitet werden. Bei über 150 Rätseln kann man aber auch nicht verlangen, dass die alle noch perfekt in eine Story eingeflochten werden.

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Hershel Laytons Tipps für jede Lebenslage

David

Professor Hershel Layton wäre gerne der britische Gentleman schlechthin. Aber seine Arroganz Luke gegenüber ähnelt oft dem Verhalten Batmans gegenüber Robin -- erinnert ihr euch an die schlauen Sprüche in der alten Serie? “Sicherheit im Straßenverkehr ist das A und O!” oder “Lerne jeden Tag deine Fremdsprachen, Robin. Sprachen sind der Schlüssel zum Weltfrieden!”.

Layton und Luke führen ein sehr ähnliches Lehrer-Schüler-Verhältnis und auch des Professors junger Apprentice muss den einen oder anderen neunmalklugen Spruch über sich ergehen lassen.

Hier unsere Top 10 der Layton-Sprüche:

10: A true gentleman never takes off his hat.
09: Nonsense, Luke. A Gentleman can’t very well walk around with his head bare, now can he?
08: Is there any greater proof of one’s gentlemanly nature than a fine top hat?
07: Like any gentleman worth his salt I live to serve.
06: A gentleman must have his hobbies!
05: A true gentleman should have a spare hat ready at all times!
04: Come Luke. We mustn’t dillydally here!
03: Now Luke, a true Gentleman doesn’t play on ladders!
02: Let’s see if I got this right… Ahh, just as I expected.
01: The best way to do legwork in an investigation is by foot!

Luke eifert seinem Vorbild natürlich in jeder Hinsicht nach und hat auch selbst ein paar schlaue Sprüche auf Lager:
- If your job is boring, you’re doing it wrong!
- Well, you’ll always get a proper greeting from us, because that’s what gentlemen do!

Wer sich selbst von Laytons schlauer Natur beeindrucken lassen will, kann sich Professor Layton und die verlorene Zukunft seit knapp einer Woche für den DS kaufen. Und wer sich noch nicht ganz schlüssig ist, wartet unser Review ab.

Doctor Who Sonic Screwdriver Wii Remote

David

Ich kann echt kaum in Worte fassen, wie fantastisch ich das finde. Es kommt ein Doctor Who-Game (Doctor Who: Return To Earth) für die Wii (und für den DS unter dem Titel Doctor Who: Evacuation Earth) und passend dazu eine Wii Remote im Sonic Screwdriver-Stil. Für das DS-Game kommt übrigens ein passender Stylus im Design des Sonic Screwdrivers des elften Doctors. Ich wollte mir ja schon lange mal einen Sonic Screwdriver kaufen, die sind so allerdings relativ witzlos, machen ja nicht viel mehr als ein bisschen zu leuchten.

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Soul Bubbles bald für iPhone/iPad

Kristin

Der NDS-Titel Soul Bubbles wird derzeit für das iPhone/iPad portiert. Das finde ich persönlich total super, denn Soul Bubbles gehört zu den besten Spielen, die Nintendos Handheld bisher hervorgebracht hat. Wer keinen NDS benutzt, aber ein iPhone besitzt, der sollte sich das gute Stück (bzw. Stücke, sollte es in mehreren Episoden erscheinen) ab ca. Oktober kaufen.

In Soul Bubbles spielt ihr einen kleinen Schamanen, der mit der Kraft des Windes Luftblasen voll verlorener Seelen durch labyrinthartige Level pustet. Das sieht dabei grafisch so wunderschön aus, dass man das Spiel kaum zur Seite legen möchte bevor man alle Seelen an ihren Bestimmungsort gebracht hat.

Ich bin gespannt, ob die Portierung die sehr genaue Steuerung des NDS umsetzen kann ohne an Spielgefühl zu verlieren. Sicher bin ich mir jedoch, dass der Geheimtipp auf dem iPhone mehr Aufmerksamkeit bekommen wird als noch vor 2 Jahren auf Nintendos Handheld. Wenn ich ganz fest die Daumen drücke, bekommt es vielleicht sogar die Aufmerksamkeit, die ihm gebührt.

PS: Christian wird sich bestimmt freuen.

Trailer zum dritten Professor Layton-Game

David

I am writing to you from 10 years in the future. The London we know and love has been thrown into absolute chaos.

Nein, wir werden nicht jeden einzelnen Trailer von der E3 bloggen, da gibt es schon genug andere, die das machen und die E3 haben wir ja durch unser Live-Blogging gut abgedeckt (vielen Dank nochmal für eure zahlreiche Beteiligung im Chat. Selbst Nachts um 3 bei Ubisoft waren noch einige dabei, hätte ich eigentlich nicht erwartet.), aber für den nächsten Teil der Layton-Reihe darf man ja mal eine Ausnahme machen.

Worum es in Professor Layton and the Unwound Future geht, beschreibt obiges Zitat aus dem Trailer ja ausreichend, die Story ist bei den Layton-Games eh immer total hanebüchen, zum Glück aber sowieso nebensächlich. (In meinem Review zu Teil 2 der Layton-Reihe schrieb ich ja auch, dass es trotz der Story sehr viel Spaß machte.
Der Trailer zeigt neben dem gezeichneten Intro ein paar Rätsel des Spiels.

Professor Layton and the Unwound Future (in Japan bereits 2008 erschienen) ist der dritte Teil der Reihe, auf der E3 wurde bereits der fünfte angekündigt. Professor Layton and the Mask of Miracle kommt in Japan schon diesen Herbst, wurde allerdings auf der E3 als Nintendo 3DS Titel genannt. Der 3DS kommt jedoch voraussichtlich erst im März 2011. Ein weiteres Rätsel, das Layton und sein junger Kollege lösen müssen.

ZwE3 2010 – Nintendo Pressekonferenz

Kristin

In wenigen Stunden ist es soweit: Die Pressekonferenz von Nintendo steht uns bevor. Viele von uns warten sicher sehnsüchtig auf ein neues Zelda und den neuen DS, der 3D können soll. Ich bin außerdem gespannt, ob Nintendo endlich noch mehr spannende Titel für meinen Handheld raushaut.

Wir berichten heute Abend ab 18 Uhr wieder live vom Stream der Pressekonferenz. Seid dabei und chattet mit uns mit!

Und hier könnt ihr unseren Bericht wieder im Pop-Up-Fenster verfolgen: Klick.
Das Liveblogging-iFrame bekommt ihr nach dem more-Link. Den ganzen Beitrag lesen »

Review: Picross 3D

Kristin

Wer bereits einmal Picross DS gespielt hat, weiß: Dieses knifflige Rätselspiel macht verdammt süchtig. Da soll noch jemand sagen, dass Videospiele keine grauen Zellen trainieren. Nintendo beweist uns nun einmal mehr, dass das auf Nonogrammen basierende Spielprinzip auch im 3D-Modus den Verstand anregt.

Nonogramme gibt es bereits seit 21 Jahren, richtig populär geworden sind sie allerdings erst mit Nintendos Umsetzung für den DS. 1986 gewann die Designerin Non Ishida einen Wettbewerb, bei dem sie in einem Wolkenkratzer Licht in bestimmten Räumen hat aufleuchten lassen, um so für die Zuschauer draußen ein Bild zu kreieren. Drei Jahre später kam ihr erstmals die Idee, dieses Prinzip als Puzzle umzusetzen.

Genau so funktioniert auch Picross: In einem mit Zahlen gekennzeichneten Raster füllen wir nach einem bestimmten Muster einige Blöcke aus -- so lang, bis ein Bild zu erkennen ist. Mit Picross 3D bewegt Nintendo diese Idee in die dritte Dimension. Doch lohnt es sich für Fans des Vorgängers wirklich, in eine viel abstraktere Welt zu driften? Ich habe für euch den Test gemacht.

Herzlichen Dank an Nintendo für die freundliche Bereitstellung eines Testmusters.

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Angeblicher DS-Nachfolger mit 3-D Effekt

David

Moment, wir haben doch noch gar nicht den ersten April. Ein Handheld mit 3-D Effekt? Wie soll das überhaupt funktioniert. IGN UK behauptet jetzt, Nintendo würde bei der E3 im Juni einen 3-D DS ankündigen, der 3DS soll 3-D-Effekte ohne zusätzliche Brillen ermöglichen.
Das ganze Gerücht beruht wohl auf der Aussage Satoru Iwatas -- CEO von Nintendo -- der einer Zeitung sagte, der Nachfolger des DS XL würde “highly detailed graphics” haben und einen Sensor der “the movements of people playing” erkennen kann.
Bis jetzt ist der DS graphisch nicht sehr weit entwickelt, der nächste soll ein 3-D-Bild zeigen können? Vergleicht man die Grafik mit ähnlichen mobilen Geräten wie dem iPhone, sieht man, in Handhelds ist graphisch sehr viel mehr möglich, als der DS zeigt, aber 3-D? Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, bin aber der Meinung, dass dieses Gerücht Schwachsinn ist. Vor allem, weil der 3DS schon März 2011 erscheinen soll, wo doch der XL gerade erst draußen ist. Na gut, das hat Nintendo noch nie gehindert, neue Hardware auf den Markt zu schmeißen, ich glaube trotzdem nicht dran.
Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden, falls es weitere Infos geben sollte, der 3DS hört sich für mich aber wie ein verfrühter Aprilscherz an.

Nachtrag: hier ein erstes Video zum 3DS. Scheint also wohl doch echt zu sein? Aber heute die Ankündigung und dann direkt ein Video? Ich bleibe skeptisch. Den ganzen Beitrag lesen »

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