The Dark Side of the Tomb
Was soll ich über Uncharted 3: Drake’s Deception schreiben? Dass es technisch der Wahnsinn ist, dass man es einfach erlebt haben muss, dass sich spätestens jetzt jeder verdammt nochmal eine PS3 kaufen muss? (Was? Das habt ihr nach Teil 2 noch nicht getan?) Braucht es dafür wirklich einen weiteren Blogpost? Ich wüsste nicht mal, wie ich das Spiel inhaltlich beschreiben soll, ohne es in dem ersten Satz zu spoilern. Spoilern bedeutet ja in dem Fall nicht bloß, Einzelheiten der Story offenzulegen, sondern auch Leveldetails zu verraten. Schließlich macht es bei Uncharted ja den größten Reiz aus, zu entdecken, an was für abgefahrene Orte die Reise so geht. Die eigentliche Frage, die sich jeder sowohl vor, als auch vor allem nach dem Durchspielen stellt: Konnte Uncharted 2 noch verbessert werden? Ja, das konnte es an einigen Stellen -- in Maßen zwar, aber deutlich sichtbar. Jedoch: Drake’s Deception macht auch einige Dinge schlechter und genau das schmerzt bei aller More-of-the-same-Begeisterung.
Darum der Disclaimer vorab: Ich muss euch nicht erzählen, wie sehr ich Uncharted 1-3 liebe. Wenn ihr eine PS3 habt, tut ihr das nämlich selbst. Wenn ihr keine habt, ist euch Uncharted sowieso egal. Stattdessen möchte ich nitpicken und auch auf höchstem Niveau ein wenig über Details meckern, wie sich das für einen Fanboy mit übermäßigen Erwartungen gehört -- und gleichzeitig ein wenig Besorgnis darüber ausdrücken, wohin die Serie laufen wird.


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