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Alle Artikel mit dem Tag: Mac

Review: LEGO Harry Potter – Die Jahre 1-4

David

Nachdem ich letztens so viel Spaß mit Fluch der Karibik in LEGO hatte, dachte ich mir, könnte ich LEGO Harry Potter ebenso eine Chance geben. Schließlich liebe ich das Harry Potter-Universum mindestens genau so wie die karibischen Piraten, wenn nicht eher mehr.

Harry Potter begleitet mich schon ein bisschen länger und gehört auch zu den ersten Büchern, die ich freiwillig (i.e. außerhalb des Englischunterrichts) auf Englisch gelesen habe. Lesefaul war ich nie, so ist das nicht, ich habe mich nur davor nicht getraut, auf Englisch zu lesen -- und hatte auch kein Interesse daran. Und dann kam Frau Rowling um die Ecke und hat so eine kitschig schöne Welt erschaffen, die man zu lieben sich als Erwachsener kaum traut. Aber wenn ich so auf tumblr surfe, sehe ich, dass ich weit davon entfernt bin, der Einzige zu sein.

Also nahm ich mir LEGO Harry Potter und tauchte ein in die Welt der Zauberer, Todesser, fliegenden Autos und Trolle (besonders mit letzteren kenne ich mich ja aus). LEGO Harry Potter -- Die Jahre 1-4 behandelt genau die ersten vier Jahre/vier Bücher/vier Filme, nimmt sich dabei aber natürlich einige Freiheiten raus -- meiner Meinung nach mehr, als das bei anderen LEGO-Spielen oder speziell bei LEGO Pirates ist. Ohne die Filme oder die Bücher zu kennen, versteht man leider -- wie bei LEGO-Spielen nicht unüblich -- Null von der Geschichte. Die kurzen Zwischensequenzen mit den stummen LEGO-Figuren sind zwar witzig, erklären Unwissenden aber leider gar nichts!

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The Humble Indie Bundle #3

David

Verdammt, so schnell wie die Bundles veröffentlicht werden, kann doch kein Mensch spielen. Jetzt ist das dritte Humble Indie Bundle am Start, welches eigentlich das vierte ist, allerdings hieß das letzte ja Humble Frozenbyte Bundle, deshalb ist das jetzt erst die offizielle Nummer 3.

Das Prinzip sollte mittlerweile jeder kennen: ihr bekommt 5 Indie-Games, zahlt dafür, was auch immer ihr zu geben bereit seid, bestimmt, welcher Anteil davon an die Entwickler, an die Herausgeber des Bundles und an die Organisationen Child’s Play und EFF geht.

In diesem Bundle enthalten: Crayon Physics Deluxe, Cogs, VVVVVV, Hammerfight und And Yet It Moves. Die Games laufen natürlich auf Linux, PC und Mac OS X und sind wie immer DRM-frei.

Kaufen könnt ihr das Humble Indie Bundle hier, dafür habt ihr noch 14 Tage Zeit. Also schlagt zu -- das beliebte Bundle scheint dieses Mal ein bisschen langsam anzulaufen, denn es wurden gerade mal 300 Bundles verkauft!

Where did your life go so wrong?

David

Heute ist es endlich an der Zeit, mit einem Geständnis rauszurücken, einer Sache, für die ich mich schäme, die ich viel zu lange still mit mir herumtrage: Ich habe niemals Portal gespielt! Zumindest bis vergangene Woche nicht. Gut, ich habe letztes Jahr mal in die Orange Box auf der Xbox reingespielt, aber das zählt nicht. Den Cake habe ich zum ersten Mal letzte Woche gesehen und GLaDOS habe ich zum ersten Mal letzte Woche gesehen und singen gehört. Puh, fühlt sich gut an, das mal gesagt zu haben. Lange habe ich es geheim gehalten, habe mein The Cake is a lie-Shirt stolz durch die Gegend getragen, obwohl ich den Spruch, den ich nur aus diversen Webcomics und Internetmemes kannte, erstmal googlen musste, um überhaupt den Portal-Bezug herstellen zu können. The Cake is a lie -- den Spruch kennt jeder und wie ein Papagei habe ich den nachgeplappert, ohne wirklich zu verstehen, was er bedeutet.

Doch woher kam der plötzliche Sinneswandel, auf einmal Portal zu spielen? Auch noch dazu auf dem PC, wo doch jeder weiß, dass ich mit Tastatur+Maus-Steuerung gar nicht umgehen kann? Ich habe Portal vor einiger Zeit für 5 Euro bei Steam gekauft, hatte es aber nie installiert, weil ich es gar nicht spielen wollte und ich meine Festplatte nicht mit 5GB eines Spiels zumüllen wollte, das ich dann eh nicht spiele. Auslöser waren dann zum einen die Jungs von Die Welt Zockt, die mir einen Gratis-Code haben zukommen lassen (wie gesagt, eigentlich hatte ich das Game schon, aber mein Bruder hat sich darüber sehr gefreut) und auf der anderen Seite der zweite Portal-Noob des Teams, Maxx, der mit mir Portal 2 im Koop spielen wollte, weshalb ich Teil 1 doch mal gesehen haben wollte.

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The Humble Indie Bundle #3

David

Das beliebte Humble Indie Bundle geht in die dritte Runde und wenn es euch so wie mir geht, habt ihr die ganzen Games alle noch längst nicht gespielt. Wenn doch, seid ihr vermutlich die kleine Ausnahme der Leute, die das Humble Indie Bundle nicht nur dazu nutzen, um ein gutes Game günstig zu bekommen (Im Falle des zweiten Bundles war es bei mir Machinarium, was ich übrigens auch noch nicht durch habe… )

Aber das ist ja auch gar nicht schlimm, die Spiele laufen einem nicht davon und man kann sie jederzeit in diversen Sommerlöchern hervorkramen, in der dritten Runde des Bundles fehlt mir allerdings ein bisschen das Top-Spiel, das was vorher Machinarium, Braid oder World of Goo war.
Mit dabei sind jetzt: Trine , Shadowgrounds/Shadowgrounds: Survivor und Jack Claw (Beta). Dazu noch das unfertige Splot. Hätten die nicht mal Minecraft mit dazu packen können? (Doppelpunkt-großes P)
Trine fand ich ganz interessant und da man ja zahlen kann, was man möchte, werde ich mir das Bundle dafür auch holen, zumal man ja was Gutes tut und wieder an eine der folgenden Organisationen spenden kann: die Electronic Frontier Foundation oder Child’s Play Charity (nix für Japan?)

Die Games sind natürlich wieder DRM-free, laufen auf Mac OS X, Linux und Windows, ihr könnt bezahlen, so viel ihr wollt und die Spiele so oft installieren, wie ihr möchtet. Der Durchschnittspreis liegt derzeit bei ca. $5, ein bisschen mehr ist euch das Bundle sicher wert.

Hier geht’s zum Humble Indie Frozenbyte Bundle. Werdet ihr euch auch die dritte Ausgabe des Humble Indie Bundle besorgen?

Review: Super Meat Boy

Fabian

Dass Spiele mittlerweile nicht mehr dicke Publisher und AAA-Budgets benötigen, um breite Aufmerksamkeit zu erlangen, sollte nach Titeln wie Limbo oder Minecraft mittlerweile jedem klar sein. SUPER MEAT BOY ist der vermutlich letzte große Indie-Hype des Jahres 2010. Ob es sich den ganzen Wirbel verdient hat, wollte ich mir dann doch mal ansehen. Und so viel vorab: Selten weiß man wohl nach einer Demo so genau, ob man dieses Spiel abgrundtief hassen oder unsterblich lieben wird. Bei mir war es letzteres.

Super Meat Boy muss seine Freundin Bandage Girl aus den Klauen des bösen Dr. Fetus befreien, weshalb das Spiel nicht nur vom Namen her an Mario erinnert. Dazu muss der sympathische Fleischklumpen viele, ziemlich kurze Level im Platformer-Stil durchqueren, die richtig gemacht nur wenige Sekunden dauern. Bosskämpfe gibt es auch und belohnt wird der Spieler durch nette Zwischensequenzen im Stil von Happy Tree Friends. Soweit die Theorie. In der Praxis sind diese Level so unglaublich sackenschwer, dass einer von ihnen buchstäblich -zig Anläufe in Anspruch nehmen kann. Super Meat Boy wird zersäbelt, zermatscht, zerquetscht, zerschlabbert, zerwurstet, zerhäckselt, zersetzt und er fällt in Abgründe. Man muss ihn schon mit sehr feinen Daumen durch die Levels navigieren, die von den Bewegungspatterns der Hindernisse her übrigens perfekt choreographiert sind. Nichts für die frustanfälligeren Menschen in der ZwO-Redaktion unter uns. Schaut es euch einfach selbst an (und der Rest des Reviews geht hinter dem Link nach dem Video weiter):

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The Humble Indie Bundle 2

David

Im Mai dieses Jahres gab es das Humble Indie Bundle, das trotz der vielen negativen Stimmen als voller Erfolg galt. Falls jemand von euch nicht weiß, was das ist: es gab mehrere Indie-Games im Bundle zu einem frei bestimmbaren Preis, DRM frei, und ein Teil des Erlöses wird noch an tolle Organisationen gespendet. Gekauft haben das damals viele vermutlich nur wegen World of Goo (das ich leider eh schon aus einer früheren Pay What You Want-Aktion hatte). Dieses Mal wird sicher das fantastische Machinarium von Amanita Design das Flagschiff des Bundles, Braid braucht sich aber auch nicht zu verstecken, selbst wenn es schon zwei Jahre auf dem Buckel hat.

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iPod als kabelloser Controller für Retro-Games auf dem Mac

David

Dank Steam kann man ja mittlerweile auch auf dem Mac zocken, soweit ich weiß gibt es da aber noch nicht besonders viel. Aber es gibt ja immer noch die guten alten SNES oder NES-Klassiker.
Dank der Joypad-App kann man die jetzt noch viel bequemer im Emulator spielen, nämlich mit dem iPhone oder dem iPod touch als kabellosem Controller. In der App kann man einstellen, welches Controller-Layout man benötigt, um die richtigen Tasten angezeigt zu bekommen. Zusätzlich muss man noch den Client auf seinem Mac installieren, danach funktioniert die Joypad-App “out of the box” mit zahlreichen Emulatoren wie MacMAME, RockNES oder Nestopia. Ein kleines Problem könnte die Beschränkung des Touchpads sein, man kann nicht zwei Tasten gleichzeitig drücken. Das könnte bei einigen Spielen zum Problem werden, komfortabler als die Tastatur zu benutzen ist es aber allemal.

Die Joypad-App kostet auf iTunes €1,59, der Desktop-Client ist gratis dabei.

Mehr Infos gibt es auf GetJoypad.com

Sleep is Death: Umsonst ist nur der Tod

David

Pay What You Want ist ja momentan in aller Munde, die großen Erfolge der bisherigen Aktionen sprechen ja für sich. Mit dem Humble Indie Bundle wurden in den wenigen Tagen über 1 Millionen Dollar eingenommen, wovon kein Cent in Verpackungen, Vertrieb oder Mittelsmann fließt. Da Blogs gerne über sowas berichten, fallen Kosten für Werbung auch weg.
Sleep is Death (Geisterfahrer) von Jason Rohrer ist jetzt auch auf den Zug aufgesprungen. Zahlt was ihr wollt, aber bitte mindestens $1,75. Das ist nicht ganz “Pay What You Want” aber meiner Meinung nach nur fair, schließlich verdient bei weniger eh nur PayPal und sonst niemand daran. Vorgeschlagen werden $17, was sicher auch noch okay ist, schließlich kann man dafür Sleep is Death (Geisterfahrer) für zwei Personen (man spielt das zu zweit) runterladen (ein bisschen gemein ist das schon, kostete das Spiel früher doch nur $14).


Das Spiel selbst ist nicht leicht zu erklären. Man hat einen Level-Editor und kann mit den zahlreichen fertigen Grafiken eigene Storys entwerfen. Mittlerweile gibt es auch schon genug Material, direkt dabei sind Pakete von Shannon Galvin, der früher für Maxis gearbeitet hat, unter anderem als 3D-Artist bei Spore. Eine Person kreiert die Level, die andere Person spielt sie. Die fertigen Geschichten lassen sich als Diashow durchblättern, Beispiele dazu gibt es auf der Webseite zu Sleep is Death (Geisterfahrer)

Wie bei allen Spielen dieser Art, wo der Spieler selbst sein Spiel entwirft, hängt die Qualität natürlich von einem selbst ab. Ohne gute Level macht Sleep is Death (Geisterfahrer) wenig Spaß, allerdings wird da in Zukunft aus der Community, die sich rund um das Spiel aufbaut, einiges an guten Games kommen, die man einfach nachspielen kann. Die 5-10 Dollar sollte wirklich jeder investieren.

Sleep is Death ist DRM-free, läuft auf Windows, Mac und Linux-Rechnern und ist Open Source. Im Preis sind noch Updates und technischer Support mit inbegriffen.

Steam und Battle.net für den Mac

Freddi

Bisher waren die Videospiele für viele Benutzer ein Hauptargument für den Kauf eines Windows-Rechners. So langsam scheint aber ein frischer Wind zu wehen: Neben der Ankündigung, dass Valve seine Distributionsplattform Steam für den Mac veröffentlicht, zieht Blizzard nun nach und bestätigt die Konvertierung seiner Online-Plattform Battle.net auf die Systeme mit dem Apfel. Zwar war es bis dato auch schon möglich Windows Spiele auf dem Mac zu betreiben, dies war allerdings mit einigem Aufwand verbunden, sodass es für Mac-User in Zukunft sehr viel einfacher wird bei den Gesprächen der zockenden Kollegen mitzuhalten.

Sowohl Steam als auch das Battle.net sollen im April für den Mac veröffentlicht werden. Im Bezug auf das Battle.net bedeutet dies, dass die bereits für den Mac angekündigten Spiele Diablo III und Starcraft 2 auch in den vollen Genuss der Online-Funktionen kommen. Die Portierung des Battle.net auf den Mac war bis dato ein offenes Geheimnis, nur das Datum stand noch nicht fest.

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Lose/Lose ist kein Kampf gegen das Böse

Ralf

Das Shoot ‘em up Space Invaders hat wie kaum ein anderes Spiel die frühe Entwicklung der Videospiele geprägt. Und genau diesen Klassiker hat sich der Entwickler Zach Gage nun als Vorbild für sein Kunstprojekt LOSE/LOSE genommen, das kostenlos als Download (Mac/ca. 6MB) im Netz angeboten wird.

Screenshot Lose/Lose

Was auf den ersten Blick wie eine harmlose Runde Retro-Ballern aussieht, ist aber bitterer Ernst, denn mit jedem abgeschossenen Alien verabschiedet sich auch eine zufällig ausgewählte Datei unwiderruflich von Eurer Festplatte. Richtig gelesen: Jeder Abschuss zerstört eine Datei auf Eurem Rechner. Und das böse daran ist noch nicht einmal der Verlust selbst, sondern die Ungewissheit, welche Datei es genau erwischt hat! Nachdem Ihr das Alien getötet habt, leuchtet nämlich für einen kurzen Moment nur die Endung der gelöschten Datei auf (auf dem Screenshot seht Ihr, wie gerade einer HTML-Datei der Garaus gemacht wird).

Interessanterweise verliert Ihr bei Feindkontakt mit einer zum Raumschiff mutierten Datei aber nicht etwa ein Leben, sondern direkt das ganze Spiel: LOSE/LOSE wird dann einfach gelöscht. Sehr interessanter Ansatz, wie ich finde. Man sollte sich also ganz genau überlegen, wie man bei LOSE/LOSE gewinnen kann. Und zwar vor dem Start.

Nun werden sich einige unter Euch (auch vollkommen zu Recht) fragen: »Was soll denn der Scheiss?«. Tja, der Künstler weist ausdrücklich darauf hin, dass von den Aliens gar keine Bedrohung ausgeht. Sie schiessen auch nicht auf Euch. Wer ist hier also der Böse…?

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