Als ich neulich im Bücherladen meines Vertrauens beim Schmökern auf Cory Doctorows LITTLE BROTHER gestoßen bin, griff ich natürlich interessiert zum Taschenbuch. Zum einen habe ich Cory schon live auf der re:publica erlebt und als eloquenten Menschen in Erinnerung, der auch etwas zu sagen hat, und zum anderen stand in großen Lettern
Eine mitreißende Geschichte über den Aufstand der Gamer-Generation
auf dem Cover. Okay, dachte ich, das ist einen zweiten Blick wert und nahm das Buch mit nach Hause.
Ganz ehrlich: LITTLE BROTHER hat mit Games so gut wie nichts zu tun. Die Protagonisten sind begeisterte augmented reality gamer und schlittern dadurch in den dystopischen Plot, das war’s auch schon. Okay, ein paar Xbox-Hacks kommen auch noch drin vor. Warum ich aber trotzdem einen Artikel über LITTLE BROTHER hier schreibe? Weil’s ein gutes Buch ist.
Der 17-jährige Marcus und seine Freunde befinden sich zur falschen Zeit am falschen Ort in San Francisco, als ein paar Terroristen die Oakland Bay Bridge (nein, nicht die Golden Gate Bridge) sprengen. Daher nimmt die Heimatschutzbehörde sie in Haft und als Marcus ein paar Tage später wieder auf freien Fuß gesetzt wird, hat sich Amerika verändert. Diesen Beitrag weiterlesen »