Kunst

Alle Artikel mit dem Tag: Kunst

Adventskalender: El Shaddai für PS3 und Konami-Shirt-Pack

Kristin

Die Losfee hat einen glücklichen Gewinner gezogen: El Shaddai und das Konami-Shirt-Pack gehen an RealHeffer. Der Bejeweled-3-Code für die meisten Tickets der Runde landet heute bei LaGrey3000. Frohe Weihnachten und herzlichen Glückwunsch an euch beide!

Halbzeit! Bereits vier Türchen haben wir für euch geöffnet, weitere vier Türchen mit spannenden Gewinnen stehen in den Startlöchern. Im Türchen zum vierten Advent haben wir zusammen mit Konami 1x El Shaddai für die PS3 und ein Konami-Shirt-Pack versteckt. Der Gewinner dieses Gesamtpakets darf also bald mit geschwellter Brust Metal Gear Solid 3D: Snake Eater (auf das wir übrigens sehnsüchtig warten!), PES2012 und Silent Hill Downpour spazieren tragen. Den Gewinner ziehen wir wie immer nach Abschluss der Runde aus dem Lostopf -- mehr dazu weiter unten.

El Shaddai, das neuste Videospiel von Takeyasu Sawaki (Devil May Cry, Okami), ist ein ganz besonderes Spiel. Vor allem aber ist es einer der unterschätztesten Titel des aktuellen Videospiel-Jahres. El Shaddai, hebräisch für allmächtiger Gott, bietet den Spielern eine gelungene Mischung aus Action und Platforming in traumhaft schönen Welten. Dabei folgt der Plot dem Priester Enoch, der sieben gefallene Engel vereinen muss um eine zerstörerische Flut zu verhindern. Auf seiner Reise stehen ihm vier Erzengel sowie der gut gekleidete, Smartphone-schwingende Schutzengel Lucifel zur Seite. Aber eigentlich ist die religiös angehauchte Geschichte gar nicht der zentrale Punkt des Titels. Vielmehr möchte man sich als Spieler in El Shaddai auf das intelligente, und doch leicht zugängliche Kampfsystem konzentrieren. Oder aber einfach den Kopf abschalten, sich auf die einzigartig designten Gegner einlassen und die bunte Welt des Spiels in sich aufsaugen. Zwischen abstrakten Kämpfen und visuellen Highlights hat Takeyasu Sawaki ein Spiel erschaffen, dass sich ein bisschen anfühlt als würde man Urlaub in einem fremden Land machen.

Ich möchte auch in die bunte, mysteriöse Welt von El Shaddai eintauchen. Wie genau kann ich das anstellen?

Wie schon in den letzten Wochen nehmt ihr an der Verlosung teil, sobald ihr einen Kommentar unter diesem Artikel verfasst habt. So kurz vor Weihnachten freuen wir uns aber auch über jeden, der seine Liebe mit der Welt teilt: Wer unseren zugehörigen Facebook-Post öffentlich teilt, den Link zu diesem Artikel und das Hashtag #zwonami twittert oder sogar einen Blogartikel schreibt, kann sich bis zu sechs Verlosungstickets sichern und steigert somit seine Chance, das Spiel und die T-Shirts zu gewinnen. Eine genauere Erklärung der Möglichkeiten findet ihr in unserer Ankündigung des Adventskalenders. Teilnehmen könnt ihr bis zum Dienstag, den 27. Dezember um 12 Uhr Mittags.

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Großartige Spielmotive auf Leinwand

Marc

Ihr wolltet schon immer mal das wunderbare Artwork von Machinarium in eurem Wohnzimmer hängen haben? Oder darf es etwas frühmorgendliche Motivation mit dem Cover aus Edna bricht aus im hauseigenen Flur sein? Dies stellt erfreulicherweise ein nicht mehr allzu großes Problem dar, denn ein Besuch der Website The Art of Games kann schnell Abhilfe schaffen. Dort könnt ihr erste ausgewählte Motive direkt auf Leinwand zu euch nach Haus bestellen. Vielleicht auch interessant für Kurzentschlossene, die noch nach dem richtigen Weihnachtsgeschenk für ihren häuslichen Lieblingsnerd sind. Hier geht’s zur Webseite!

The Art of Zac Gorman

David

Just Friends

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Von Mods und Midi

Maxx

Seitdem ich im Februar das erste Mal an dieser Stelle über die magische Verbindung zwischen Musik und dem menschlichen Körper mittels Kinect und verschiedener Midi-Hacks berichten durfte, sind zwar nur wenige Wochen vergangen, aber das Business boomt. Quasi täglich erscheinen neue Videos, bei denen neben einer Menge Dreck vor allem wunderschöne Ideen sind. Obwohl ich gerne zu jedem neuen Fetzen Kinect-Hack etwas schreiben und berichten würde, könnte das schnell den kompletten Umfang unseres Blogs sprengen. Daher gibt es an dieser Stelle mal ein gesammeltes Round-Up mit allen tollen Fundstücken der letzten Wochen.

Den Einstieg macht ausnahmsweise kein Ableton Live Plug-In, welches von fast allen Musik-Moddern in Verbindung mit Kinect und Midi verwendet wird, sondern Native Instruments Massive-Software. Massive ist ein digitaler Synthesizer, der in diesem Falle mit dem ganzen Körper angesteuert wird. Besonders cool ist, dass die Parameter nicht direkt durch den Körper kontrolliert werden, sondern durch Punkte auf einer 2D-Skala. Diese wiederum werden vom Skelettscan wie durch Telekinese verschoben.

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Warum Sword & Sworcery ein schlechtes Spiel ist

Fabian

Manu und Einzelspieler sind innerlich ganz zerrissen: Wie kann so ein schönes, geheimnisvoll anmutendes Spiel im Grunde so pupslangweilig sein. Sie drücken es nicht so plump aus, denn schließlich ist für beide Sword & Sworcery wie eine attraktive Frau, die eben allein durch ihre Attraktivität noch irgendwas anderes tolles zu bieten haben muss -- man muss es nur finden. Newsflash für euch, Jungs: Schöne Frauen können nicht bloß nur langweilig sein, sie können sogar ganz ätzend nervige Attention Whores sein. Enter Swo&Swo.

Disclaimer vorab: Ich habe nur die erste Episode gespielt und hatte danach schon keinen Bock mehr. Ich will nicht ausschließen, dass Episode 26 das beste ist, was die Spielewelt je zu Gesicht bekommen hat -- bezweifle es jedoch stark. Ganz korrekt müsste der Titel also “Warum Episode 1 von Sword and Sworcery darauf hindeuten lässt, dass es sich um kein gutes Spiel handelt” lauten, wäre aber nicht so catchy und sprengte nur das Layout in eurem Feedreader.

Ihr kennt ja alle die Diskussion, dass es nur noch Shooter und Sequels in der Spielewelt gäbe. Die ist vermutlich so alt wie Videogames selbst. Ich möchte hiermit vor dem Gegenpol warnen, der immer extremere Ausmaße annimmt: seelenlose 8-Bit-Indie-Hipster-Kunstkacke. Sword & Sworcery ist in etwa der Che Guevara dieser von vielen so hochgejubelten Revolution: die perfekte Repräsentation von 100% Style, 0% Substanz. Es handelt sich um ein “Spiel” für iOS (ursprünglich iPad-only, mittlerweile auch für mein iPhone verfügbar) und… ja, soll wohl so eine Art Fantasy-Adventure darstellen, ich würde es aber eher als interaktives Musikvideo bezeichnen. Man latscht und latscht und latscht durch die Gegend und wird ab und zu durch banalst umgesetzten Schwertkampf unterbrochen. Das ist soweit alles -- das Teil entblödet sich auch nicht, am Ende der Episode komplett sinnfreies Backtracking zurück zum Anfang zu fordern. Ein Epos von Tolkienschem Langmut -- this is art, motherfucker, don’t you ever forget! Die stilisierte Pixelgrafik sieht dabei erstmal je nach Geschmack recht fesch aus und der Chiptune-Ambient-Soundtrack ist auch nicht von einem schlechten Vater (Jim Guthrie).

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Mass Effect Krogan-Art

David

Videospiele sind Kunst! Das ist einfach so, egal was man euch erzählen will. Kunst inspiriert Videospiele und Videospiele inspirieren Kunst, und so liegt es nahe, dass auch die großen Künstler ihre Liebe zu Videospielen auf die Leinwand gebannt haben. Ganz besonders Mass Effect scheint es den Malern angetan zu haben. Die folgenden Werke sind jetzt im Netz aufgetaucht, nachdem sie Jahrzehnte unter Verschluss gehalten wurden.

Leonardo da Vinci: Kroga Lisa

The painting is a half-length portrait and depicts a female Krogan whose facial expression is frequently described as enigmatic. Some believe that the slight smile is an indication that the subject is hiding a secret, perhaps to the cure to the genophage or the answer to “How many maws could a Thresher Maw thresh if a Thresher Maw could thresh maws?”[1]

[1]Which is an absurd question in modern dicourse, as it was proven over 40 years ago that the answer was 12. Give the option, motivation and resources, Thresher Maws could theoretically thresh twelve maws.

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Ableton Art, oder: als Musik das Malen lernte

Maxx

Ableton Live ist eines der angesagtesten DJ-Programme für Live- und Studiogebrauch, das im Moment auf dem Markt erhältlich ist. Bekannte Elektro-Künstler wie Paul Kalkbrenner, Mogwai oder Daft Punkt haben ihre Klangbretter mit der Software des Berliner Herstellers zusammengebastelt. Doch dass man mit ein bisschen Kreativität mehr Kunst aus dem Tool schöpfen kann, als ein paar schöne Melodien, hat der 25-jährige Santiago Luini bewiesen. Auch wenn der selbsternannte DJ Zanthos ein 600 Euro teures Programm dabei auf Paint-Funktionen runter schraubt.

Der Clou bei Ableton Live ist, dass man eine Stepsequenzer-Matrix nutzt, um Loops zu erstellen und in beliebiger Reihenfolge und Geschwindigkeit abzuspielen. Dabei haben die Felder verschiedene Färbungen für z.B. Instrumente, Drums oder Filter. Diese Hilfsfunktion der Software hat der DJ aus Bueno Aires für seine Bilderchen missbraucht und wahrlich nette Versionen von Videospielhelden damit erstellt. Mit von der Partie sind zum Beispiel Mario, Yoshi, der Mega Man; aber auch Popikonen wie Darth Vader fehlen in seiner Sammlung nicht.

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Fallout: New Vegas – Artwork

Kristin



EPIC SHIT.

(via bethblog / Tumblr)

Schießerei im Kunsthaus Dresden

Freddi

Das Verschwimmen von Fiktion und Realität ist ein großer Kritikpunkt der Politik an aktuellen Killerspielen, vor allem Counter-Strike: Source hat es diesen Apologeten angetan. Diesem Verschwimmen haben sich die beiden Künstler Christoph Wachter und Mathias Jud gewidmet und eine Rauminstallation im Kunsthaus Dresden erschaffen, bei der die Realität zur Fiktion und die Fiktion zur Realität wird. In der Installation mit dem Namen de_Kunsthaus greifen diese beiden Welten ineinander über, indem die reale Welt des Kunsthauses eine Map aus Counter-Strike darstellt, welche wiederum diese Installation in die virtuelle Welt überträgt.

Die Installation de_kunsthaus zeigt deutlich die Interdependenz zweier Welten: Während man das Kunsthaus besucht, sind Objekte, die in der virtuellen Realität des bekannten Shooters gang und gäbe sind, direkt fühlbar, während sich diese virtuellen Welten in den meisten Fällen an realen Orten und Ereignissen orientieren. Um diese Abhängigkeit deutlich zu machen, haben die Künstler zusammen mit Elite-Lan, einem Veranstalter von LAN-Partys in Dresden, eine Counter-Strike-Map konzipiert, die für jeden frei spielbar ist und natürlich auch vor Ort nicht fehlen darf.

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Das Spiel zum Sonntag: ImmorTall

Kristin

Wer kennt es nicht: Es ist schon wieder Sonntag, die Blogs sind ruhig, beim Mittagessen mit der Familie gab es auch keine spannenden Neuigkeiten und die Freunde brauchen den Tag zum entspannen. Doch ZwO schafft eine kleine Abhilfe. In der Reihe Das Spiel zum Sonntag werde ich euch ab sofort jeden Sonntag ein kostenfreies (Browser)Game vorstellen, das euch die Langeweile an dem ruhigsten Tag in der Woche nehmen soll.

ImmorTall (ein Wortspiel aus immortal (unsterblich) und tall (groß)) ist ein sehr eigenwilliges Browsergame, das mehr zum Nachdenken anregt als wirklich durch Gameplay besticht. Man könnte ihm auch wieder diesen wundervoll schwammigen Begriff Kunst zuweisen.

In ImmorTall erleidet euer Raumschiff eine Bruchlandung und ihr steuert eure noch sehr kleine Alienfigur mit den Pfeiltasten oder der Maus über den farbenfrohen Planeten Erde. Schnell knüpft ihr Freundschaft zu einem kleinen Mädchen, das euch aufzieht und euch in die weite Welt hinaus schickt. Vollständig ausgewachsen, ist es nun eure Aufgabe, das Mädchen und seine Familie vor allem Unheil der Welt zu beschützen.

ImmorTall ist ein Spiel über Freundschaft, Familie und Beziehungen. Es ist auch ein Spiel über Mut und Kraft und Motivation. Und ein Spiel über Tod und Schmerz und das Vergessen. Es ist ein Spiel, das euch erlaubt, euch euren Emotionen hinzugeben. Dafür geht’s hier entlang.

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