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TV-Tipp: Die Nintendo-Story, heute um 21:30 Uhr auf ZDFkultur

Kristin

Schnappt euch Eltern und Geschwister und setzt euch vor den Fernseher: ZDFkultur zeigt heute Abend um 21:30 Uhr die Dokumentation “Die Nintendo-Story”, in der neben Marc Quambusch von Riesenbuhei und Mario Berluti von RetroGames e.V. auch der mehrfache Donkey-Kong-Weltmeister Steve Wiebe und Mario-Erfinder Shigeru Miyamoto auftreten. Wer heute Abend keine Zeit hat, kann sich am 20. November um 16:30 Uhr die Wiederholung auf 3Sat ansehen oder in der ZDF Mediathek vorbeischauen.

Nintendo wurde 1889 gegründet und ist somit schon über 120 Jahre alt. Keine virtuellen Figuren haben sich tiefer in die Spielerherzen gebrannt als “Mario” und die “Pokémon”, die zwei meistverkauften Videospieleserien aller Zeiten. Insgesamt hat Nintendo mehr als eine halbe Milliarde eigene Spiele verkauft und noch mehr Konsolen.

Doch Erfolg und Misserfolg lagen immer dicht beieinander. Die Entwicklung von “Mario” war ein Schnellschuss, kurz vor dem finanziellen Ruin von Nintendo Amerika. Sonys PlayStation wurde zum Senkrechtstarter und war zehn Jahre lang die Nummer Eins bei den Jugendlichen. Dabei war der Erzrivale eigentlich eine Auftragsarbeit für Nintendo gewesen. Doch mit der Wii Konsole erspielte sich Nintendo erneut die Gunst der Gamer und erkämpfte den Thron zurück. Nintendo ist tatsächlich eine besondere Firma.

Nintendo begeistert Kinder, Jugendliche und Erwachsene seit 30 Jahren und gehört mit “Mario”, “Donkey Kong” oder “Zelda” längst zum kulturellen Allgemeingut. Wie hat es das japanische Unternehmen geschafft, vom Hersteller von Spielkarten und Spielzeug zum größten Anbieter von Videospielen zu werden? “Die Nintendo Story” erzählt die Geschichte dieser Firma und beleuchtet ihre Zukunft, durch die Augen der Mitarbeiter, der Fans und Feinde.

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ZwO fragt nach: Die Spieleindustrie und der JMStV

Kristin

Seit letzter Woche hängt er allen in den Ohren und wahrscheinlich auch schon zum Halse heraus: Der JMStV, kurz für Jugendmedienschutz-Staatsvertrag, wird wohl ab dem 1. Januar des kommenden Jahres so ausgeweitet, dass deutsche Webseiten -- also auch Blogs -- ein Altersklassifizierungssystem einführen oder die Zugänglichkeit auf nächtliche Stunden beschränken müssen. Der Hintergrund: Medienkompetenz soll gefördert und Kinder/Jugendliche vor nicht altersgemäßem Inhalt geschützt werden. Die genaueren Details spare ich mir an dieser Stelle, da die rechtliche Situation zur Zeit sehr unklar ist und nähere Informationen teilweise meilenweit auseinander klaffen. Eine Meinung bildet ihr euch vorab also am besten selbst, z.B. via t3n und dem Lawblog.

Gerade Videospiel-Blogs werden wohl vom JMStV betroffen sein, da inhaltlich häufig auch über USK18-Titel berichtet wird. Dass dies nicht immer gleich eine Ab 18-Klassifizierung des Artikels oder des Blogs benötigt, ändert nichts daran, dass sich viele Blog-Betreiber mit dem Thema auseinander setzen und sich über eventuelle Pflichten bewusst werden müssen. Wie die endgültige Situation ab Januar dann aussehen wird, steht noch in den Sternen. Ob und mit welchen Konsequenzen die Änderungen des JMStV dann eintreten werden und ob die Blogosphäre den deutschen Politikern den Stinkefinger zeigt oder eingeschüchtert einen Rückzieher macht -- absehbar ist zu diesem Zeitpunkt leider noch fast gar nichts. (Welchen Weg wir mit Zockwork Orange gehen werden, wissen wir aktuell auch noch nicht sicher. Wir versprechen euch aber, dass wir uns eingehend im Team beraten und euch nicht von heute auf morgen im Stich lassen werden.)

Zu diesem Anlass haben wir nachgefragt: Wie reagieren deutsche Videospielblogger auf den JMStV? Und was denken Publisher und PR-Fachleute, die in ständiger Kooperation mit Blogs und Webseiten arbeiten? 7 Kurzinterviews mit Mittelpunkt Media, redspotgames, gameslabor, gamgea, manuspielt, OniPepper und endoflevelboss findet ihr nach dem Cut.

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Ein guter Tipp von ZwO: Next Level Conference

Kristin

Ihr habt am 20. und 21. April noch nichts in eurem Terminplaner verzeichnet? Ihr erfahrt gern wissenswerte Neuigkeiten über Videospiele, insbesondere hinsichtlich kultureller Aspekte (klar, sonst würdet ihr wohl kaum ZwO lesen)? Dann solltet ihr euch unbedingt für die Next Level Conference in Köln anmelden.

Videospiele sind schon längst nicht mehr nur noch Videospiele. Sie sind Kultur, Kunst, Community und Wirtschaft. Genau in diese Panels hat das Organisationsteam des NRW Kultursekretariats und der Landesregierung Nordrhein-Westfalen seine Konferenz unterteilt. An zwei vollen Tagen dürfen angemeldete Interessenten an spannenden Workshops teilnehmen (z.B. Roboter bauen, Code it Yourself), bereichernden Vorträgen lauschen (z.B. Einmal rund um die Spieletheorie, Spielst du noch oder lernst du schon?) oder im offenen Erfahrungsaustausch mit Gaming-begeisterten Menschen in Kontakt treten.
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