Jump’n'Run

Alle Artikel mit dem Tag: Jump’n'Run

gc2011: Die Abenteuer von Tim & Struppi – Das Geheimnis der Einhorn

David

Ich habe erst heute letztens erfahren, dass ich Tim & Struppi -- Das Geheimnis der Einhorn ja tatsächlich kenne. Ich habe die Comics als Kind auf Niederländisch gelesen und der Titel kam mir gar nicht bekannt vor, bei dem kommenden Kinofilm ging ich von einer komplett neuen Story aus. Dem ist aber nicht so, sowohl Spiel als auch Film beruhen auf einem der berühmten Hergé-Comics.

Tintin/Tim & Struppi kommt wie so viele Games auf der diesjährigen gamescom in 3D daher, das man mit entsprechendem TV-Gerät nebst Shutterbrille bestaunen kann, das Spiel selbst ist ein 2.5D-Sidescroller, bei dem man als Tim, Struppi, Haddock oder als einer der vielen anderen Charaktere Rätsel lösen, bösen Typen auf die Nase hauen und herumschleichen muss. Gegner lassen sich im offenen Kampf besiegen, es gibt sneak attacks aus Fässern heraus, Tim & Co können Objekte nach ihren Widersachern werfen oder Kronleuchter auf die Bösewichte fallen lassen -- an vielen Stellen ist es dem Spieler überlassen, wie er eine Situation angehen möchte.
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Geburtstags-Spezial: Mein erstes Videogame – Freddi

Freddi

Ich war 8 und sie ungefähr 20. Der Altersunterschied stand unserer Liebe aber nicht im Weg, nur der hundsgemeine Wesir, der beschloss meine große Liebe einzusperren und mir 60 Minuten gab, um aus meinem Verlies zu entkommen und sie zu befreien, stand unserer Hochzeit im Weg. Meine Waffe: der 486er meines Bruders. Das Spiel, von dem ich rede, heißt natürlich PRINCE OF PERSIA und stellte meine Einstiegsdroge in die Welt des Gaming dar.

Ich weiß nicht mehr, wie viele verzweifelte Stunden ich mit dem Versuch der Befreiung meiner Prinzessin zugebracht habe, aber so frustresistent wie ich damals war, bin ich heute lange schon nicht mehr. Was habe ich geflucht, als ich kurz vor dem Ende eines Levels durch Unaufmerksamkeit einen Abgrund herunter fiel -- ein Szenario, welches bestimmt jeden Ausflug ins Verlies von mir beendet hat. Das war aber egal, denn PRINCE OF PERSIA hat verdammt nochmal Spaß gemacht. Woran das lag? Ich glaube den größten Anteil daran hat die eingängige Steuerung und das daraus resultierende flüssige Gameplay gehabt, welches an sich sehr simpel gehalten wurde. Keine Slow-Motion, keine Spezialfertigkeiten, kein Sand der Zeit und keine Gegnerwellen, die das Spielgeschehen unnötig blockieren, sondern einfach ein simples Jump’n'Run mit vereinzelten Schwertkampfeinlagen (die sowieso jeder mit der “Block-Schlag-Vorbeigeh-Technik” umgangen hat). Zusätzlich war die 60-Minuten-Deadline extrem motivierend, welche das Spiel zwar bockschwer gemacht hat (Hand aufs Herz: Hat irgendeiner von euch jemals die Prinzessin befreit?), aber einem auch das Gefühl gab ein leicht erreichbares Ziel anzustreben, denn eine Stunde ist wirklich nicht viel Zeit, oder? Die tatsächliche Spielzeit dürfte bei jedem engagierten Spieler aber an die 30 Stunden gegangen sein, eine ganze Ecke mehr, als mir die meisten aktuellen Spiele geben können.
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Geburtstags-Spezial: Mein erstes Videogame – David

David

Welches Game genau mein erstes war, kann ich gar nicht mit Sicherheit sagen. Vermutlich war es Tetris, 1989 auf dem grauen Game Boy. Allerdings hatten wir auch von Verwandten, die damit doch nichts anfangen konnten, einen C64 bekommen und ob das davor oder danach war, weiß ich leider nicht mehr. Und dann waren da noch diese kleinen LCD-Games. Erinnert ihr euch an die? Ein fester Hintergrund, LCD-Männchen mit Animationen, die aus maximal zwei Bewegungen bestanden. Also wie Nintendos Game & Watch, nur in weniger cool. Wäre der C64 zuerst gewesen, könnte ich euch nichts über mein erstes Game sagen. The Hobbit, Olympic Wintergames, North & South… das sind die wenigen Titel, an die ich mich erinnern kann. Ich behaupte einfach mal, meinen Einstieg in die Gaming-Welt hätte mit Nintendos Game Boy begonnen.

Und da keiner von euch was über Tetris (was bestimmt ein Jahr lang mein einziges Game war) lesen möchte, behaupte ich einfach, Super Mario Land wäre mein erstes Game gewesen. Mein (vorerst) letztes Spiel kann ich mit absoluter Bestimmtheit nennen: Hook hatte ich nur sehr kurz, bis ich meinen Game Boy an einen befreundeten Nachbarn verscherbeln musste, um mir mein SNES leisten zu können. An dieses Spiel habe ich so viele positive Erinnerungen, die vermutlich nur daher kommen, dass ich das Spiel so früh wieder abgeben musste. Dazwischen gab es sehr viele Spiel von mir und meinem Bruder. Ich erinnere mich gut an Spider-Man, was mir total viel Spaß machte, aber sauschwer war. A Boy and his Blob was nicht weniger schwer war, Blues Brothers, Super R.C. Pro-Am, Paper Boy, Super Mario Land 2, Duck Tales, Robocop, Elevator Action… Packt man die ganze Retro-Verklärtheit mal zur Zeit, waren die meisten dieser Spiele echt nicht besonders gut. Aber bis zum Release des Super Nintendo dauerte es noch ein paar Jahre und einen NES hatte ich nicht, also mussten Tetris, Dr. Mario & Co. ausreichen, deswegen habe ich sehr viel Zeit in die wenigen Spiele investiert. So kam es mir zumindest vor, denn ich sehe gerade, nur drei Jahre später kam bereits das SNES und dann hatte ich schon keinen (eigenen) Game Boy mehr, wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob ich das SNES direkt zum Release gekauft hatte.

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Preview: Outland

Maxx

Den ersten Screenshots zufolge sieht das während der PAX in San Diego von Ubisoft angekündigte Outland wie eine Mischung aus Metroid, Shadow of the Colossus und Tron aus, das Ganze verpackt in ein Jump ‘n’ Run. Hört man dann aber, dass es sich bei Ikaruga im Bullet-Hell-Genre ansiedelt, wird einem ganz schwindelig. Dazu kommt, dass das preisgekrönte Studio von Super Stardust HD “Housemarque” hinter dem Titel steckt, welcher 2011 im PSN und über Xbox Live Arcade vertrieben werden soll.

Die Welt von Outland ist geprägt von Chaos und Zerstörung. In einer Welt, welche dem Untergang nahe ist, muss der Protagonist, eine geschundene Seele gesteuert von euch, sein letztes Heil bei einem Schamanen suchen. Dazu soll er durch den im Screenshot sichtbaren Wald und stellt sich auf dem Weg Herausforderungen, die alles abverlangt was wir aus guten Platformern kennen. Wie schon erwähnt muss dabei die Spielfigur nebenbei ihre Farbe wechseln, um Gegnern und Projektilen auszuweichen. Wer das nicht auf Anhieb versteht, schaut unten im Video die bewegten Bilder oder sucht bei YouTube nach der geistigen Vorlage Ikaruga. Oben drauf kommt ein durchdachtes Beat ‘em Up-Kampfsystem, bei dem ihr mit Hilfe eines Lichtschwert-ähnlichen Stabs bei den Gegnern austeilen könnt. Den ganzen Beitrag lesen »

Online-Platformer für Zwischendurch: Transformice

Marc

Bei meinen Streifzügen durch das Internet bin ich bereits vor einiger Zeit auf ein nettes kleines Spielchen gestoßen, welches mich immer wieder mal für kurze Zeit fesselt: Transformice.

Worum geht es ?
Transformice ist ein bedarfsweise als kooperativ angelegter Platformer, welcher komplett im Browser gespielt wird. Nach dem Login, bzw. der nicht zwingend notwendigen Registrierung landet man als kleine, süße, braune Maus in einem Level mit x anderen Mäusen. Ziel einer jeden Stage: Irgendwie den vorhandenen Käse erreichen und einen Teil davon ins Mäuseloch (Exit) zu bringen. Doch jede Stage hat es natürlich in sich: Dieser verdammte Käse liegt natürlich nicht einfach so leicht zu erreichen vor den virtuellen Mäusefüßen, sondern der Weg dorthin ist mit allerhand Fallen und Hindernissen versehen. Manch ein Weg ist trotz größter Anstrengung und (möglichen) Walljumps derart versperrt, dass man professionelle Hilfe braucht: Den Mäuseschamanen!

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Kostenloses Zusatzlevel und Steam-Deal für Trine

Freddi

Der Markt für Indie-Games wird immer unübersichtlicher und es wird dadurch auch immer schwieriger, die echten Perlen herauszupicken. Umso schöner ist es bei solchen Perlen vermelden zu können, dass man sie für wenig Geld bekommen kann. So ist es aktuell bei TRINE, dem Jump’n'Run aus dem Hause Frozenbyte. Das traumhafte Spiel um eine Diebin, einen Krieger und dem damit obligatorischen Magier bekam jetzt ein Update spendiert, welches neben der Behebung von Fehlern auch ein neues Zusatzlevel in petto hat. Im Rahmen dieses Updates könnt ihr das Jump’n'Run bei Steam für unschlagbare 5 Euro erwerben.

Das Spiel gibt es zwar immer wieder mal als Steam-Deal, aber die Bemühungen von Frozenbyte, ihr Werk immer weiter zu verbessern, sollten spätestens jetzt mal gewürdigt werden. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass TRINE wirklich sehr kurzweilig ist und dabei auch noch zeigt, wie viel Spaß mit wenig Mitteln möglich ist (vor allem der Soundtrack aus der Feder von Ari Pulkkinen ist fantastisch!). Besitzer einer PS3 sollten sich aber nicht zu früh freuen: Für die Konsole konnte ich leider keine Informationen bezüglich des Zusatzlevels finden.

Flood the Chamber – Das besonders frustrierende Spielerlebnis?!

Meike

Während meines in letzter Zeit doch recht zeitintensiven Studiums sind wir zum Zwecke der Ausarbeitung eines Spielanalyse-Formblatts auf einen sehr “interessanten” Independent-Platformer d.h. Jump’n'Run von Matt Scorah gestoßen, den ich euch nicht vorenthalten will. Es als reinen, normalen Platformer zu bezeichnen, ist eigentlich schon eine Schande, da das Spiel ungemein auf Schnelligkeit und sogar noch viel mehr auf Geschicklichkeit setzt. Die richtige Bezeichnung ist wohl eher “Präzisions-Plattformer”, denn um nichts Anderes geht es bei Flood the Chamber!

Floof the Chamber Titelscreen

Die einen werden es hassen und schon nach dem 3. oder 4. Mal Game Over auf die Escape-Taste hämmern. Die anderen dagegen werden ihre Tastatur nicht mehr zur Ruhe kommen lassen, bis sie endlich den Level bezwungen haben.
Den Level? Ja, ihr lest richtig… Den ganzen Beitrag lesen »

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