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Alle Artikel mit dem Tag: iPhone

iOS-Games-Round-Up: Jetpack Joyride, Squids, Blockado Deep Sea und Scribblenauts Remix

Kristin

Welche Titel für das iPhone/iPad sollte man haben? In unserem iOS-Games-Round-Up testen wir immer wieder aktuelle iOS-Games und sagen euch, was auf euer iDevice gehört und was nicht.

Jetpack Joyride

Offensichtlich wissen Halfbrick, wie man iOS-Nutzer an das Touchpad fesselt. Nach dem sehr erfolgreichen Fruit Ninja, in dem wir haufenweise leckeres Obst mit dem Finger zu Brei gemacht haben, hat das Studio nun ein weiteres Suchtspiel auf den Markt geworfen: Jetpack Joyride. In diesem kurzweiligen Spielchen stimmt einfach alles: Der erfrischende Ohrwurm-Soundtrack; die am Jetpack hängende, bärtige Hauptfigur, die man im “Stash” mit Zylinder oder Punk-Frisur ausstatten kann; die zu Herzchen und Wörtern aufgereihten Münzen; der herausfordernde Schwierigkeitsgrad (Holy Crap, schon wieder eine Lichtschranke berührt!); die witzigen Missionen und Achievements (“Slide a total of 50m on your face.”) und nicht zuletzt sämtliche Power-Ups, die uns unserem Ziel näher bringen, eine möglichst weite Strecke zurückzulegen und dabei allerlei Münzen und Spin Tokens einzusammeln. Klingt komplex, ist aber dank der simplen Ein-Finger-Steuerung extrem intuitiv und sorgt für allerlei Spaß und Wettkampfgeist. Uneingeschränkte Empfehlung!

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8 Gründe, warum Tiny Tower das beste iPhone-Game aller Zeiten ist

David

Obwohl ich durch Handhelds zum Gaming gekommen bin (der graue Game Boy damals, ihr wisst schon), spiele ich heute fast ausschließlich an der Konsole. Aber auch früher habe ich nie viel unterwegs gespielt. Dann trat das iPhone in mein Leben und es änderte sich… nichts.

Von den 15 Euro der iTunes-Karte, die ich mir vor einem Jahr geholt habe, sind noch heute ein paar Cent übrig -- denn für mich ist Apples Handheld einfach kein Gaminggerät. Die meisten Spiele auf dem Ding sind eine Qual und selbst vermeintliche Perlen wie Monkey Island machen keinen Spaß, wenn man ständig mit seinen Fingern den Screen verdeckt.

Und dann kam Tiny Tower um die Ecke, das erste iPhone-Game, in das ich mehr als 10-15 Minuten investiert habe. And here’s why:

1. Tiny Tower ist kostenlos
Natürlich kann und sollte man für Videospiele Geld ausgeben, aber bei Handyspielen fiel mir das immer sehr schwer, da ich meist vorher wusste, dass ich sie eh nicht richtig spielen werde. Spiele auf dem iPhone sind oft nur dazu da, um Wartezeiten an der Haltestelle oder peinlichem Schweigen auf Parties zu entgehen. Für Tiny Tower hätte ich im Nachhinein sogar gern ein paar Euro ausgegeben, geladen habe ich es aber tatsächlich nur weil es gratis war. Ein Preis zwischen 0 und 1 Euro ist deswegen natürlich ein großer Pluspunkt.

2. Tiny Tower läuft auf jedem iPhone mit jedem iOS
Für die meisten uninteressant, für mich äußerst wichtig. Als ich mir das iPhone 3G letztes Jahr kaufte, habe ich direkt iOS 4 installiert. Und es ging überhaupt nichts mehr. Nach einem zeitaufwändigen und mühevollen Downgrade auf iOS 3.1.3 habe ich die Finger davon gelassen. In den letzten Monaten erschienen allerdings vermehrt Apps im Appstore, die unter iOS < 4 nicht mehr funktionierten, bzw. nicht installiert werden konnten. Aber nicht Tiny Tower. Tiny Tower läuft auf einem iPhone 3G mit iOS 3.1.3 ebenso flüssig und flott, wie auf einem neuen Gerät mit aktuellem Betriebssystem. Kleine Einbuße: Apples Gamecenter wird erst ab dem 3GS unterstützt. Der soziale Faktor - sprich: Türme mit Freunden vergleichen - fällt komplett weg, man kann leider nur für sich alleine spielen.

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Das Spiel zum Sonntag: Nyan Cat: Lost in Space

David

Wer kennt es nicht: Es ist schon wieder Sonntag, die Blogs sind ruhig, beim Mittagessen mit der Familie gab es auch keine spannenden Neuigkeiten und die Freunde brauchen den Tag zum entspannen. Doch ZwO schafft eine kleine Abhilfe. In der Reihe Das Spiel zum Sonntag stellen wir euch jeden Sonntag ein kostenfreies (Browser)Game vor, das euch die Langeweile an dem ruhigsten Tag in der Woche nehmen soll.

Nyan Cat: Lost in Space ist das unvermeidliche Game, das zur berüchtigten Nyan Cat erscheinen musste. Bei Nyan Cat: Lost in Space steuert man, wie der Name es schon andeutet, die Nyan Cat durchs All, springt von Plattform zu Plattform, sammelt Powerups ein und weicht Gegnern aus. Nicht besonders aufregend, aber wie alles rund um die Nyan Cat highly addictive.

Nyan Cat: Lost in Space kann man kostenlos im Browser oder für €0.79 auf iPhone/iPad spielen.

Warum Sword & Sworcery ein schlechtes Spiel ist

Fabian

Manu und Einzelspieler sind innerlich ganz zerrissen: Wie kann so ein schönes, geheimnisvoll anmutendes Spiel im Grunde so pupslangweilig sein. Sie drücken es nicht so plump aus, denn schließlich ist für beide Sword & Sworcery wie eine attraktive Frau, die eben allein durch ihre Attraktivität noch irgendwas anderes tolles zu bieten haben muss -- man muss es nur finden. Newsflash für euch, Jungs: Schöne Frauen können nicht bloß nur langweilig sein, sie können sogar ganz ätzend nervige Attention Whores sein. Enter Swo&Swo.

Disclaimer vorab: Ich habe nur die erste Episode gespielt und hatte danach schon keinen Bock mehr. Ich will nicht ausschließen, dass Episode 26 das beste ist, was die Spielewelt je zu Gesicht bekommen hat -- bezweifle es jedoch stark. Ganz korrekt müsste der Titel also “Warum Episode 1 von Sword and Sworcery darauf hindeuten lässt, dass es sich um kein gutes Spiel handelt” lauten, wäre aber nicht so catchy und sprengte nur das Layout in eurem Feedreader.

Ihr kennt ja alle die Diskussion, dass es nur noch Shooter und Sequels in der Spielewelt gäbe. Die ist vermutlich so alt wie Videogames selbst. Ich möchte hiermit vor dem Gegenpol warnen, der immer extremere Ausmaße annimmt: seelenlose 8-Bit-Indie-Hipster-Kunstkacke. Sword & Sworcery ist in etwa der Che Guevara dieser von vielen so hochgejubelten Revolution: die perfekte Repräsentation von 100% Style, 0% Substanz. Es handelt sich um ein “Spiel” für iOS (ursprünglich iPad-only, mittlerweile auch für mein iPhone verfügbar) und… ja, soll wohl so eine Art Fantasy-Adventure darstellen, ich würde es aber eher als interaktives Musikvideo bezeichnen. Man latscht und latscht und latscht durch die Gegend und wird ab und zu durch banalst umgesetzten Schwertkampf unterbrochen. Das ist soweit alles -- das Teil entblödet sich auch nicht, am Ende der Episode komplett sinnfreies Backtracking zurück zum Anfang zu fordern. Ein Epos von Tolkienschem Langmut -- this is art, motherfucker, don’t you ever forget! Die stilisierte Pixelgrafik sieht dabei erstmal je nach Geschmack recht fesch aus und der Chiptune-Ambient-Soundtrack ist auch nicht von einem schlechten Vater (Jim Guthrie).

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Herbert’s Day Out

David

Das Spiel habe ich nur geladen, weil es gratis war und weil es im tumblr mit einem hübschen Pixel-Bild promoted wurde.

Würde Caleb Hystad (der Entwickler) sich nicht selbst als Künstler bezeichnen, ich käme mir ein bisschen veräppelt vor. Von der nervigen Musik (Folk mit Gejodel von Gene Autry), über die Kürze des Spiels bis hin zur belanglosen Story. Aber das ist bestimmt Kunst und ich verstehe es nur nicht. Achso, gesteuert wird duch Tilten des Apfel-Gerätes, Ziel ist es, mit dem Schwein Herbert die Farm zu verlassen und so vieleTrüffel wie möglich zu futtern.

The concept is to tell a short story interactively. I’ve always loved the town parts of RPGs when you can relax, walk around, have a bit of story told interactivity. Like the fair in Chrono Trigger, the slums in FF7, or just walking around the club in Mario Golf: Advance Tour (which is one of my favorite GBA games btw).

Warum Caleb das als iPhone-Game machen musste und nicht als Browsergame, ist mir schleierhaft, aber ihr könnt es euch ja einfach mal laden, kostet schließlich nichts.

Interessanter Free2Play-3D-Titel namens Inemeri: A Familiar World angekündigt

Marc

Viel ist noch nicht bekannt über den im Sommer erscheinenden Titel Inemeri: A Familiar World. Aber die bisher bekannten Eckdaten ließen mich zumindest aufhorchen:

- drei ehemalige Entwickler von LucasArts
- ein ehemaliger Entwickler von EA Sports
- ein neues Entwicklerstudio namens November Studios
- Social Based Free2Play-Titel
- spielbar im Browser, auf dem iPhone und auf dem iPad

Mehr Details über den genauen Spielinhalt sind noch nicht bekannt, aber der Trailer sieht nach einer für mich extrem spannenden Spielwelt aus.

Über die entsprechende Website kann man sich schon mal für einen Beta-Zugang bewerben, was ich auch direkt getan habe. Wenn ihr ebenso wie ich Gefallen an diesem Projekt findet, möchte ich euch darum bitten, die Anmeldung über diesen Link durchzuführen. Dies ist ein Referral-Link, welcher mir persönlich (und darüber auch unseren Lesern) nur einen einzigen Vorteil bietet: Große Freundeskreise werden bei der Auswahl für den Beta-Test bevorzugt angenommen um die im Vordergrund stehende soziale Komponente im Vorfeld besser austesten zu können.

Das Projekt wirkt auf mich erst mal interessant und ich werde mich mit hoffentlich bald anstehenden Neuigkeiten zurückmelden.

Canabalt goes Open Source

David

Canabalt -- neben Doodle Jump vermutlich das populärste iPhone-Game 2009 -- wird vom Entwickler Adam “Atomic” Saltsman als Open Source unter MIT-Lizenz veröffentlicht. Das Flixel-Framework, in dem Canabalt innerhalb weniger Tage entwickelt wurde, gibt es ja schon lange kostenlos für jeden, in dem aktuellen Download sind auch alle Grafiken, die Musik vom preisgekrönten Daniel Baranowsky, Soundeffekte, sowie Flixel für iOS enthalten.

In dem Download ist der allerneuste Code drin, so frisch, dass ihr zu Hause eine neuere Version habt, als im App Store vorhanden ist. Ich habe schon ein bisschen mit Flixel, dem Flash-Framework der Jungs, rumgebastelt und freue mich drauf, in dem iOS-Code herumzupfuschen. Das Framework dürft ihr übrigens benutzen, um eigene Games zu basteln und im App Store anzubieten, nur die Canabalt-Grafiken, den Code des Games und die Musik dürft ihr natürlich nicht kopieren. Leider gibt es keinen Support und das Flixel-Wiki taugt auch nicht besonders viel.

Mehr Infos bekommt ihr im Blog der Entwickler.

Review: Worms 2: Armageddon

Marc

Es gibt so Phänomene in der Spielkultur, welche rational eigentlich nicht erklärbar sind. Da wird gerne mal Jahr für Jahr das immer gleiche Spielprinzip rausgehauen, optisch leicht der aktuellen Zeit angepasst, aber ohne riesige nennenswerte Schritte. Und doch ­denkt man sich nach spontan nicht zählbaren Veröffentlichungen noch immer: Hölle ja! um sich anschließend wie ein kleines Kind zu freuen. So und nicht anders erging es mir bei meinen Testrunden mit dem neuesten Streich von Team 17: Worms 2: Armageddon.

Mittlerweile dürfte sogar jedem, der nicht gerade Fan der Serie ist, klar sein, nach welchem Schema dieses Spiel funktioniert: Frei nach dem ­Artillery-Prinzip schießen sich verfeindete Teams -- bestehend aus niedlichen kleinen Würmern -- allerhand Munition um die (bei Würmern eigentlich nicht vorhandenen) Ohren. Eines sei schon einmal vorweggenommen: Dieses Spiel macht richtig viel Spaß!

Tradition verpflichtet
Nachdem ich vor gut 15 Jahren zu Zeiten meines Amigas erstmals direkten Kontakt mit diesem Spielprinzip hatte, war ich vollkommen begeistert. Dieses Spiel bestach durch richtig witzige Comic-Action, sowie die Tatsache, dass man nicht lange braucht, um das Grundprinzip zu erlernen: Die Würmer seines Gegenüber mit einem möglichst großen Waffenarsenal ins Jenseits zu befördern.

Viel hat sich an diesen Grundaspekten nicht verändert, sodass sich sowohl sogenannte ­Casualgamer wie auch bekennende Fans der Serie schnell zurechtfinden. Die Steuerung ist auch in der vorliegenden ­PS3 Version wie gewohnt simpel gehalten: Mit L1 und ­R1 zoomt man entweder näher in das Level oder wieder heraus. Das Steuerkreuz bzw. der linke Analogstick bewegt den gerade aktiven Wurm. Um über die gesamte ­Map zu navigieren bedient man sich des rechten Analogsticks. Um vorwärts zu springen oder auch um rückwärts einen höher angelegten Salto zu vollführen, drückt man ein bzw. zwei Mal die Vierecktaste. Mithilfe der Kreistaste wählt man dann den Gegenstand seiner Wahl und aktiviert diesen dann mit X. Das ist schon alles.

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MUNCH-5-a-DAY: Gesund leben mit Hilfe des iPhones

David

Na, das ist doch mal eine nützliche App für uns blasse, blutarme Nerds: MUNCH 5-a-DAY ist eine schön bunte App, die dabei helfen soll, den täglichen Obst- und Gemüsekonsum einzuhalten. Ich halte diese 5-am-Tag-Regel ja für extrem unrealistisch. Gemüse esse ich zwar gerne und viel -- aber Obst? Da komme ich in einem guten Monat nicht mal auf 5. Und das bezieht sich dann auch nur auf Bananen im Joghurt, was anderes esse ich nicht. Fünf verschiedene Sorten Obst und Gemüse, das schafft man doch nur, wenn man auf der LOST-Insel lebt und sonst nichts hat. Aber wie dem auch sei, die App soll dabei helfen und die App sieht nett aus und ist dazu noch kostenlos. Es spricht also nichts dagegen, sie mal zu testen.

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Fa(il)ble und die Kingmaker App

David

Wie ich letztens berichtete, sollte es passend zum neuen Teil der Fable-Reihe eine Smartphone-App geben, mit der man unterwegs Gold für das Game sammeln kann. Die erste Enttäuschung war der Termin. Am 4. Oktober sollte die App erscheinen, mehr als 10 Tage später war sie dann endlich auch für’s iPhone erhältlich (das “in Kürze” auf der Seite war da wenig aufschlussreich). Zu Beginn konnte man sein Konto auf der Seite nichtmal mit seinem Xbox Live-Account verknüpfen, alles sehr Alpha, ich wollte es trotzdem ausprobieren.

Als die App dann endlich erschien (und man sie im iTunes store gefunden hatte. Dort heißt das Game anscheinend Fabel und nicht Fable), funktionierte sie bei jedem, nur bei mir nicht (hab ein altes 3G, lag vermutlich daran). Mittlerweile gibt es ein Update und auch ich konnte in den Genuss der tollen App kommen. Mal ganz abgesehen von den vielen Übersetzungsfehlern und der mangelnden Benutzerfreundlichkeit (man muss sich bei jedem Start der App neu einloggen) ist die Kingmaker eine riesige Enttäuschung. Man hat jeden Tag 10 Flaggen, die man setzen kann (was immer mit einem netten “Gepflanzt Flagge!” bestätigt wird), dafür gibt es ein paar Goldstücke (bei mir immer 50, auch wenn in der Beschreibung steht, es gäbe nur 10). Ob ich alle 10 Flaggen bei mir zu Hause, oder z.B. eine in Düsseldorf und eine in Köln, setzte, machte keinen Unterschied. Die Schätze, die man finden kann, waren alle mehrere hundert Kilometer entfernt, also auch eher uninteressant. Mittlerweile sind bei mir in der Nähe ein paar Schätze (komischerweise alle in FKK-Bereichen von Schwimmbädern?!), mal sehen, ob ich mir da einen schnappen kann. Dazu muss man sich in einem Umkreis von 50m um den Schatz herum befinden, dass sollte ja auch von außerhalb der FKK-Sauna möglich sein.


Wer also quer durch Deutschland fahren und ein paar Schätze sammeln will, der hat vielleicht Spaß an der Kingmaker App. Ansonsten ist sie ziemlich überflüssig und verhilft einem bis zum Release vermutlich gerade mal zu so viel Geld, wie man im Game mit fünf Minuten Arbeit sowieso bekommen hätte.

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