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Zockwork Orange (ZwO): Hi Adam! Danke, dass du dir die Zeit nimmst, um mit uns zu sprechen. Lass uns doch einfach mit einer kleinen Vorstellungsrunde anfangen.

Adam Fletcher (AF): Klar. Mein Name ist Adam Fletcher und ich bin Product Manager bei Gearbox für »Borderlands 2«. Das letzte hätte jetzt niemand vermutet, ich weiß! (lacht)

ZwO: Cool! Ich habe ein paar Fragen an dich, die die Leute da draußen bestimmt interessieren könnten. Springen wir also direkt rein: »Borderlands 2« wird offensichtlich ein verdammt großes Spiel mit ausgedehnten Levels, wovon ich mich in der Präsentation überzeugen konnte. Aus der Perspektive des Designers: Wie verhindert ihr, dass es gerade im Endspiel zu Leerlauf kommt? Gab es da irgendwelche Herausforderungen auf die ihr gestoßen seid?

AF: Das ist interessant. Das erste »Borderlands« hatte bereits diese Art Spirale der Sammelwut, allein schon durch das Lootsystem, das den Hunger nach mehr angetrieben hat. Egal was du an Ausrüstung bei dir hattest, du wusstest, dass es irgendwo da draußen in der Spielwelt immer noch etwas besseres zu finden gab, wenn du nur richtig gesucht hast. In »Borderlands 2« heben wir die Dinge allerdings nochmal auf ein neues Level gehoben, was auch und besonders die Story anbelangt. Im ersten Spiel hatten wir die zwar auch, aber es ist kein Geheimnis, dass sie gegenüber dem Gameplay und dem Loot-Aspekt mehr oder weniger in den Hintergrund getreten ist. Jetzt ist das nicht mehr der Fall. Selbst wenn du dir nur die Hauptkampagne anschaust, wirst du feststellen, dass du immer wieder an Stellen kommst, wo es alternative Lösungswege und Entscheidungen seitens des Spielers geben wird. Viele von den Nebenmission sind einfach nur urkomisch, unter anderem auch indem die Spieler in skurrile Situationen geraten werden, die sie so nicht erwartet hätten. Und selbst, wenn man einmal die Hauptmissionen abgeschlossen hat, wird es immer noch einen Haufen Endgamecontent geben -- zum Beispiel die Vault Hunter Missionen wie etwa Terramorphous [das niedliche Geschöpf im unteren Screenshot]. Außerdem haben wir noch „Herausforderungen“ überall im Spiel, die in Verbindung mit dem Badass-Rangsystem stehen. Diese Herausforderungen sind häufig charakterspezifisch und können alles mögliche beinhalten, angefangen damit, dass du einen Gegner auf bestimmte Art um die Ecke bringen sollst, bis hin zu völlig verrücktem Zeug. Damit schaltest du dann für alle deine Charaktere Badass-Ränge frei, die dir Boni in den Charakterwerten verschaffen, was dazu führt, dass es sich hierbei schon fast um ein alternatives Levelsystem handelt. Außerdem gäbe es da noch einen Modus namens „True Vault Hunter“, den du mit dem ersten Durchspielen freischaltest und der viele der Gegner, ihre Taktiken und ihren Loot verändert, also nochmal die Art verändert, wie die Leute Pandora erleben. Dann gibt es neben den cooleren Stories und den vielen neuen Herausforderung natürlich immer noch 87 Bazillionen Knarren, Schilde, Granaten und vieles mehr. Einfach tonnenweise mehr von allem! Diesen Beitrag weiterlesen »

Gunnar Lott und Christian Schmidt, ehemalige Chefredakteure von GameStar -- und letzterer derzeit auch anderweitig im Gespräch, machen seit kurzem einen gemeinsamen Podcast. Der heißt Stay Forever und ist eine Serie von Gesprächen über alte Spiele. (Webseite zum Podcast)

Dazu haben wir ein exklusives Interview mit Gunnar Lott geführt. Lott, 42, ist derzeit hauptberuflich Pressechef der Spielefirma Gameforge und bloggt nebenher unter kaliban.de.

Q: Gunnar, warum macht ihr einen Podcast, und wie seid ihr auf die Idee gekommen?

A: Chris und ich wollten schon immer mal was zusammen machen, wussten aber nicht recht was. Uns verbindet hauptsächlich die gemeinsame Redakteursvergangenheit und eine tiefe Liebe für PC-Spiele. Da lag ein “Retrogames”-Projekt nahe. Ein Audio-Podcast ist vergleichsweise schnell erstellt und erfordert nicht, dass beide an einem Ort sind. Was ja schwierig wäre: Chris wohnt in München, ich in Karlsruhe.

Q: Also stehen “alte Spiele” im Fokus.

A: Ja, neue Titel werden überall besprochen; wir möchten gern einige Fenster in die Vergangenheit öffnen und etwas über Spiele erzählen, die uns sehr am Herzen liegen. Wir “testen” diese Titel nicht, wir “interpretieren” sie auch nicht, wir beschreiben ganz subjektiv unsere Erinnerungen und Eindrücke dazu – und reichern das Ganze durch persönliche Geschichten an.

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Bereits letztes Jahr hatten wir das Vergnügen, ein großes Nachwuchstalent der deutschen Entwicklerszene zu treffen. Frederic Schimmelpfennig stellte uns damals seinen Debüt-Titel GooseGogs vor, welcher in der folgenden Zeit ziemlich viel positive Resonanz erhielt. Doch wie geht es dem sympathischen Jung-Entwickler in der Post-GooseGogs-Zeit?

Ich hatte die Ehre, Frederic auf der gamescom in einem lockeren Gespräch im Biergarten zu treffen und mit ihm über seine Erfahrungen und Pläne zu quatschen und unser aller Lieblingshobby mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

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An dieser Stelle hatten wir schon das ein oder andere Mal von dem anstehenden 3-2-1 Ignition-Konzert am 31.05. in der Düsseldorfer Tonhalle berichtet. Heute in einer Woche ist es endlich so weit und Sounds aus Zelda und Pikmin werden im klassischen Gewand zum Leben erweckt. Obwohl schon alle Hals über Kopf in den Vorbereitungen stecken, haben sich Intendant Michael Becker und Marketing-Verantwortlicher Udo Felskamp die Zeit genommen, ein paar Fragen zur nerdigen Musikgestaltung im klassischen Ambiente zu beantworten. Dabei gibt es einige interessante Einblicke in die Ideenfindung für ein solches Konzert oder die Hürde des Nintendo-Approvals.

Das etwa 20 Minuten lange Gespräch könnt ihr euch hier anhören:

Wer jetzt Lust auf das Konzert bekommen hat, kann im Laufe der Woche über unsere Facebook-Seite zwei Karten für die Veranstaltung gewinnen oder an bekannten Vorverkaufsstellen zuschlagen. Außerdem gibt es sowohl einen offiziellen Trailer zum Event, als auch einen Video-Teaser auf die Wadokyo Taiko Show.

Im Interview mit ZwO: Freaks On Sofa

von in Zock & Work
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Videogame-Blogs gibt es viele. Doch ab und zu gibt es ein Projekt, das aus der Masse hervorsticht. Freaks On Sofa ist so eins. Statt täglich 20 von US-Blogs kopierte News zu posten, setzen die beiden Freaks auf Artikel in Print-Qualität und veröffentlichen diese alle zwei Monate in einem aufwändig designten Magazin. Milan -- einer der beiden Sofa-Freaks -- hat mir in einem Interview Rede und Antwort gestanden.

David: Heute im Interview mit Zockwork Orange: Milan von Freaks On Sofa, einem Schweizer Gamingblog, das sich dadurch auszeichnet, dass es alle zwei Monate ein aufwändig produziertes Magazin im PDF-Format mit tollen Artikeln und und selbstgemachten Screenshots veröffentlicht. Hallo Milan.

Milan: Hallöle.

David: Stell dich und dein Projekt doch einfach mal in ein paar Worten vor.

Milan: hmmm…also, lass mich sammeln… Freaks On Sofa sind zwei Jungs, Gebrüder um genau zu sein. Wir veröffentlichen auf unserem gleichnamigen Blog zweimonatlich ein schön ausgestaltetes Magazin mit Reviews, Kolumnen, News, Retro-Sachen, Specials, Kurzgeschichten. Ich würde sagen, auf ein paar Adjektive minimiert sind wir: vielseitig, authentisch, konsequent und schnörkellos…genau :) Ein spontaner Werbeslogan würde ich sagen… ;)

David: Man bloggt ja gerade, weil es so schön einfach ist und jeder sofort ohne viele Kenntnisse und viel Arbeit einsteigen kann. Warum macht ihr euch die Mühe, ein (kostenloses) Magazin herauszubringen? Ich dachte immer, Printmedium sei out, Blogs sind die Zukunft. Ihr geht ja quasi einen halben Schritt zurück. Es ist zwar kein Print, imitiert das Medium aber doch irgendwie schon.

Milan: Wir denken, das Magazin ist die perfekte Form, um die erlesenen Inhalte ansprechend zu präsentieren. Klar gibt es schöne und übersichtliche Blogs (wie ZwO ;) ), aber wenn man mal nachfragt, was gewisse Leute beim Printmagazin dem Online-Ding vorziehen, dann ist es die gesammelte und kompakt präsentierte Information. Wir verbinden den Vorzug der “gesammelten Werke” und der schönen, vielleicht auch nach wie vor gewohnten, Präsentation. Und natürlich der Verfügbarkeit im Internet. Viele tummeln sich ja vorwiegend im Internet, wenn sie Infos wollen. Und wenn sie interessanten und gut ausgestalteten Content als Paket bekommen, denken wir, ist das ne feine Sache…

David: Printmagazine schimpfen oft auf Blogs, vermutlich, weil sie ihre Existenz von diesem schnellen und kostenlosen Medium bedroht sehen. Ihr steht ja quasi in zwischen den Stühlen, was sagt ihr dazu? Hat Print eine Zukunft? Oder genauer: hat das Medium in der momentanen Form eine Zukunft? Leser bekommen ihre News täglich aus Blogs, wie geht ihr damit um? Eure Postingfrequenz ist ja eher gering. Diesen Beitrag weiterlesen »