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SUPERHOT: It’s about time!

von in Indie Games, Previews
2

Gestern wurden einige Spiele bei Steam Greenlight durchgewunken. Darunter auch »Superhot«, das für die weltweite Game-Jam 7DFPS entwickelt wurde und auf interessante Weise die fast schon klassische Bullet-Time Mechanik erneuert. Statt wie üblich die Zeit per Tastendruck zu verlangsamen, steht sie hier immer dann still, wenn die Spielfigur dies auch tut. So muss in aller Ruhe der nächste Kopfschuss geplant, gleichzeitig aber auch feindlichen Geschossen ausgewichen werden. Das schafft taktische Möglichkeiten, wie ich sie in bisher keinen First-Person Shooter gesehen hab. Adieu Hektik!

Die in Unity spielbare Trial-Version teasert das Spiel nur grob an und eine Meldung am Ende verrät, dass die fertige Version auf Steam natürlich mehr Content enthalten wird. Wer sich ein mal wie Neo in der Matrix fühlen will, der sollte das Ding definitiv mal ausprobieren, denn es ist SUPER HOT, SUPER HOT!

Herbstgeballer 2011

von in Reviews
3

Mein Egoshooter-Herz hat diesen Herbst herbei gesehnt. Warum? Weil Electronic Arts Battlefield 3 in den Krieg gegen Activisions Call of Duty: Modern Warfare 3 schickt. Ein Fazit kann man bereits vorab ziehen: Für die Publisher sind beide Titel ein Bombengeschäft. Aber ein paar Tage davor kam auch das langersehnte Gears of War 3 für meine Lieblingskonsole auf den Markt. Und kurz danach hat Microsoft noch Halo: CE Anniversary auf den heiß umkämpften Markt geworfen. Gute Zeiten für Shooter-Fans! Aber der Reihe nach.

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Review: Crysis 2

von in Reviews
3

Das erste Quartal 2011 war ganz in der Hand von EA. Nach einem gruseligen Kickoff mit Dead Space 2, den starken Veröffentlichungen Bulletstorm und Dragon Age 2, wird jetzt neben NfS Shift 2 mit Crysis 2 der Sack zugemacht. Doch kann der zweite Trip im Nanosuit den gewünschten Knall zum Abschluss bieten? Zumindest wird im Gegensatz zu den Vorgängern aus dem deutschen CryTech Studio diesmal auf allen Plattformen geschossen. Wo Far Cry und das erste Crysis noch Testamente an PC-Grafikkraft waren, dürfen jetzt auch Consoleros an der 360 oder Playstation 3 mit der CryEngine 3 spielen. Auch das bekannte Inselflair wurde dafür abgeschafft, damit es als drastischen Wechsel in die Straßenschluchten von Manhattan geht.

So ist es an Crysis 2 zu schaffen, woran Homefront so kläglich gescheitert ist: den Krieg in die Großstadt zu bringen. Denn im Gegensatz zum THQ Konkurrenten, bei dem man nicht zwischen den Wolkenkratzern von San Francisco kämpfen durfte, geht es in Crysis 2 direkt ins Herz von New York. In der Haut von Alcatraz einem stinknormalen Soldaten mit ziemlich dämlichem Namen, startet das Abenteuer im Inneren eines Militärschiffs. Das ist samt eurem Trupp am Hafen des Battery Parks angedockt und wird natürlich in die Luft gesprengt. Zum Glück überlebt ihr knapp und werdet vom Nanohelden Prophet gerettet. Kurz danach steckt er euch in den Kampfanzug und setzt sich klassisch die Pistole an die Schläfe. Dass man an diesem Punkt keinerlei Ahnung hat was das Spiel von einem möchte und wo diese Geschichte hingeht, wird durch das anschließende Intro nicht besser. Da bekommt man ein paar Hochglanzbilder vom Kampfgeschehen präsentiert, leider aber keinerlei Einleitung in die Handlung.

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Hawken Trailer

von in News
6

Jaja, wir behaupten immer, Grafik sei bei einem Game nebensächlich, hauptsache Story und Gameplay überzeugen. Dass das totaler Bullshit ist, wissen wir alle selbst, deshalb finden wir das auch toll, wenn wir einen HD-Trailer zu einem Spiel sehen, in dem ein paar Mechs in SlowMo durch die Gegend hüpfen, no shame in admitting it.

Und Hawken – der Debüt-Titel des kalifornischen Studios Adhesive Games – ist feinstes Eyecandy, kann man nicht anders sagen. Hawken ist ein Mech Combat FPS, für mich also ziemlich uninteressant, der Trailer ließ mir trotzdem die Kinnlade auf den Tisch fallen. “Early Prototype Video” steht da oben, habt ihr gesehen, oder? Ein früher Prototyp eines Games, das von einem kleinen 9-Mann-Team entwickelt wurde. (Den Trailer genießt man übrigens am besten in Fullscreen.)

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Ja, ich gestehe: Ich kann einfach nicht genug bekommen von Spielen mit Endzeit-Setting. Umso euphorischer war ich, als mir ein netter Ubisoft-Mitarbeiter auf dem Düsseldorfer Assassin’s Creed II Release-Event von Dmitry Glukhovskys Roman METRO 2033 berichtete. Die beste News: Das ambitionierte Erstlingswerk des russischen Autoren wird versoftet und vermutlich im ersten Quartal (März) von 2010 die breite Öffentlichkeit erreichen. Ich musste mich kurzerhand natürlich über das mit METRO 2033: THE LAST REFUGE betitelte Spiel informieren und möchte euch meine Begeisterung nicht vorenthalten.

metro_2033


Doch worum genau geht’s in METRO 2033? Im Jahre 2013 wird die Erde von einer apokalyptischen Katastrophe heimgesucht, die den Planeten fast vollkommen zerstört und in eine giftige Einöde verwandelt. Sowohl der Bestseller als auch das Spiel sind zwanzig Jahre später angesetzt: Im U-Bahn-Netz des postapokalyptischen Moskau haben sich ganze Generationen von Menschen gebildet, die die Katastrophe überlebt haben. Doch nicht nur untereinander ist der Kampf ums Überleben ausgebrochen. Die Welt ist übersät mit Mutanten und macht der russischen Untergrund-Bevölkerung das Leben schwer. Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle von Artjom, der zwar nicht im U-Bahn-Netz geboren, aber aufgewachsen ist. Nach einem prägnanten Ereignis muss der russische Junge zum Herz des U-Bahn-Netzes vorstoßen, um die restliche Menschheit vor einer anstehenden Gefahr zu warnen.
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