Flash

Alle Artikel mit dem Tag: Flash

Abobo’s Big Adventure

David

Als Sarah heute letzte Woche von ihrem Game of the Year 2012 namens Abobo’s Big Adventure erzählte, wusste ich nicht, was mich erwartet. Hätte ich gewusst, dass Abobo ein Typ aus Double Dragon ist, hätte ich den Link vermutlich nicht geklickt. Gespielt habe ich das Beat’em Up nie, ich trauere allerdings bis heute dem Taschengeld hinterher, das ich für den Double-Dragon-Film an der Kinokasse gelassen habe. Da kam tatsächlich auch ein Abobo vor, aber das muss ich wohl verdrängt haben.

Abobo’s Big Adventure erzählt die Geschichte dieses Nebencharakters, und zwar in feinster Pixelgrafik wie von anno Tobak. Selbst die Webseite von Team Bobo und der Ladescreen vom Spiel, bei dem Abobo in ein pixeliges NES-Modul pustet, sind in wunderbarer Optik gehalten.

Das Gameplay hingegen enttäuscht dann leider ein bisschen, da es als langweiliges, sidescrollendes Beat’em Up beginnt. Ja, ich habe langweilig gesagt, Deal with it! Später wird es aber noch abwechslungsreicher, verspricht Team Bobo. Dabei wird nicht nur beim Genre ordentlich gemixt, sondern auch alle möglichen Referenzen verwurstet: Legend of Zelda, Mega Man, …

Gameplay ranges from beat’em up, to underwater platformer, to side-scroller, to top-down dungeon crawler, wrestling, run-and-gun, boxing, and MOAR!

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Das Spiel zum (Oster)Sonntag: Soul Brother

David

Wer kennt es nicht: Es ist schon wieder Sonntag, die Blogs sind ruhig, beim Mittagessen mit der Familie gab es auch keine spannenden Neuigkeiten und die Freunde brauchen den Tag zum entspannen. Doch ZwO schafft eine kleine Abhilfe. In der Reihe Das Spiel zum Sonntag stellen wir euch jeden Sonntag ein kostenfreies (Browser)Game vor, das euch die Langeweile an dem ruhigsten Tag in der Woche nehmen soll.

Soul Brother ist doch genau das richtige Spiel zum Ostersonntag; Zombie-Jesus wandelt auf der Erde umher und ihr tötet kleine Tiere, um deren Seele in die nächste fellige (oder fedrige) Hülle zu bugsieren. Soul Brother ist ein Rätselgame, bei dem man sterben kann und manchmal sogar sterben muss, um das jeweilige Rätsel lösen zu können. Der Spieler steuert ein kleines Tier -- eine Katze, einen Vogel… -- durch eine eigentlich typische Jump ‘n’ Run-Szenerie mit Stachel, Abgründen und bösen herumfliegenden Gegenständen. Stirbt man, wird der jeweilige Screen resettet, was dazu führt, dass man alle Gegenstände (Gems, Bücher) neu einsammeln muss. Außer es befindet sich ein anderes Tierchen im selben Screen. Dann wird die Seele im Falle eines Ablebens von einem in den anderen Körper transferiert. So lassen sich zum Beispiel Abgründe überwinden, manche Tiere haben natürlich auch besondere Fähigkeiten.

Süße Optik und passende Musik machen Soulbrother zum perfekten Game für einen langweiligen Ostersonntag, während der Rest der Familie Hasen versteckt, Eier legt oder was man sonst noch an diesem höchsten aller christlichen Feiertage macht.

Ach ja, damit ihr das Game nicht noch suchen müsst -- das habt ihr heute sicher schon zur Genüge getan -- hier der Link zum Spiel.

via RPS

Impact – eine HTML5 Game Engine

David

Vor ein paar Monaten hatte ich hier über das HTML5-Game Biolab Disaster berichtet, einem kleinen Sidescroller, der kein Flash benötigt, sondern in HTML5+Javascript läuft. Damit kann man Games machen, die in jedem Browser laufen, auch auf dem iPhone oder iPad. So kann man weiterhin kostenlose Browsergames anbieten, ohne den Umweg über Apples App Store gehen zu müssen.

Dominic Szablewski, der Entwickler hinter Biolab Disaster, hat die entsprechende Game Engine dazu jetzt veröffentlicht. Impact nennt sich die Javascript-Engine, kostet $99 und wird für den Preis mit dem “Weltmeister” Level-Editor ausgeliefert (Link zur Impact-Seite). Relativ teuer wenn man bedenkt, dass man pro Entwickler eine Lizenz erwerben muss. Gut, die meisten Online-Games sind Ein-Mann-Projekte aber die wollen dann meist auch kein Geld verdienen und können sich keine 100 Dollar-Engine leisten. Da greifen wahrscheinlich viele lieber zu kostenlosen Alternativen, wie dem Flash-Framework flixel von “Mr. Canabalt” Adam Atomic.

Canabalt goes Open Source

David

Canabalt -- neben Doodle Jump vermutlich das populärste iPhone-Game 2009 -- wird vom Entwickler Adam “Atomic” Saltsman als Open Source unter MIT-Lizenz veröffentlicht. Das Flixel-Framework, in dem Canabalt innerhalb weniger Tage entwickelt wurde, gibt es ja schon lange kostenlos für jeden, in dem aktuellen Download sind auch alle Grafiken, die Musik vom preisgekrönten Daniel Baranowsky, Soundeffekte, sowie Flixel für iOS enthalten.

In dem Download ist der allerneuste Code drin, so frisch, dass ihr zu Hause eine neuere Version habt, als im App Store vorhanden ist. Ich habe schon ein bisschen mit Flixel, dem Flash-Framework der Jungs, rumgebastelt und freue mich drauf, in dem iOS-Code herumzupfuschen. Das Framework dürft ihr übrigens benutzen, um eigene Games zu basteln und im App Store anzubieten, nur die Canabalt-Grafiken, den Code des Games und die Musik dürft ihr natürlich nicht kopieren. Leider gibt es keinen Support und das Flixel-Wiki taugt auch nicht besonders viel.

Mehr Infos bekommt ihr im Blog der Entwickler.

Sei ein Flash-DJ-Hero

Maxx

Für alle die weder richtige Turntables, noch eine Next-Gen Konsole mit DJ-Hero-Controller zur Verfügung haben, hat sich Activision etwas einfallen lassen, um den zweiten Teil ihres Discjockey-Spiels zu promoten. Während nämlich gerade im PSN und Live-Markplatz richtige Demos zur kommenden Party-Simulation downloadbar sind, hält die DJ Hero 2-Webseite auch eine Flash-Version bereit, die ihr direkt online mit Maus und Tastatur ausprobieren könnt.

Ganz simpel wird hier mit den Pfeiltasten der Fader geschoben und mit rhythmischem Drücken der Maus die laufenden Musikspuren angeschlagen. Hält man die Maus und bewegt sie wild in der Gegend herum, wird sogar ein bisschen gescratcht. Das soll aber keine billige Ausrede sein, das richtige Spiel links liegen zu lassen oder nie vollwertige 12/10 unter die Fingerkuppen zu nehmen -- trotzdem kann man musikalische Faszination im kleinen Rahmen erfahren. Von über 80 verschiedenen Mixen sind in der kleinen Testversion drei Stücke enthalten. Leider befinden sich die Tracks Kanye West -- Love Lockdown vs. Metallica -- The Day That Never Comes und Janet Jackson -- Nasty vs. Justice -- D.A.N.C.E., welche ich sehnsüchtig hören möchte, nicht darunter. Natürlich dürft ihr eure Ergebnisse mit der Welt teilen und in Bestenlisten eintragen. Scratch On! Den ganzen Beitrag lesen »

Das Spiel zum Sonntag: Record Tripping

Kristin

Wer kennt es nicht: Es ist schon wieder Sonntag, die Blogs sind ruhig, beim Mittagessen mit der Familie gab es auch keine spannenden Neuigkeiten und die Freunde brauchen den Tag zum entspannen. Doch ZwO schafft eine kleine Abhilfe. In der Reihe Das Spiel zum Sonntag werde ich euch ab sofort jeden Sonntag ein kostenfreies (Browser)Game vorstellen, das euch die Langeweile an dem ruhigsten Tag in der Woche nehmen soll.

Vor ein paar Tagen bin ich über die Flash-Künstler John und Dan Bell (im wahrsten Sinne des Wortes via StumbleUpon) gestolpert. Die Brüder aus der Region Philadelphia realisieren hauptsächlich Auftragsarbeiten für Kunden (zum Beispiel Werbebanner für CBSs The Big Bang Theory oder Tomatensoße von Prego), aber sie erschaffen auch kunstvolle Flashgames. Record Tripping nennt sich ihr Werk, an dem sie 4 Jahre gearbeitet haben, und das ich euch heute gerne ans Herz legen möchte.

Das erste, was bei Record Tripping ins Auge fällt, ist die sehr detaillierte und schöne Grafik, die man sicherlich nicht bei vielen Browserspielen geboten bekommt. Eigentlich ist Grafik für mich zweitrangig, und doch war das wohl der Grund, warum ich hektisch auf den Zurück-Button meines Browsers hämmerte, als ich das Spiel fast rücksichtslos übersprungen hätte. Der kleine, immerzu flatternde Kolibri und der allgemein sehr gehobene Stil im Intro-Bild sahen einfach zu fantastisch aus, um Record Tripping nicht wenigstens für einige Minuten anzuspielen.

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Das Spiel zum Sonntag: Bloons 2

Kristin

Wer kennt es nicht: Es ist schon wieder Sonntag, die Blogs sind ruhig, beim Mittagessen mit der Familie gab es auch keine spannenden Neuigkeiten und die Freunde brauchen den Tag zum entspannen. Doch ZwO schafft eine kleine Abhilfe. In der Reihe Das Spiel zum Sonntag werde ich euch ab sofort jeden Sonntag ein kostenfreies (Browser)Game vorstellen, das euch die Langeweile an dem ruhigsten Tag in der Woche nehmen soll.

In Bloons 2 werdet ihr zum Dartpfeile werfenden Affen, dessen Lebensaufgabe es ist, Luftballons zu zerstören. Ninja Kiwi haben ein Spiel entwickelt, das vom Grundprinzip stark an Puzzle Bobble erinnert, aber durch die Nutzung des Pfeilwurfs zu einer besonderen Herausforderung wird. Im Gegenzug zu den bekannten Kugeln aus Puzzle Bobble, die angenehm in einer Linie fliegen, machen es die Pfeile dem Spieler in Bloons 2 nicht leicht und fliegen in einem Bogen auf die Luftballons zu. Vor dem Abwurf darf man allerdings den Button klicken, der dem Pfeil maximale Power bringt und somit für eine gerade Flugbahn sorgt. Doch das ist natürlich nicht immer des Rätsels Lösung.

Bloons 2 bietet mehrere Level in verschiedenen Stufen, die sich nach und nach freischalten lassen. So zieht es den Affen zu Beginn auf die Felder und später in die Wüste, auf Hügel, in den Schnee, den Dschungel, an die Küste und in die Nähe eines Vulkan. Und wenn es ihm zwischendurch zu schwierig wird, das gegebene Limit an Luftballons zu zerstören (und das wird es, keine Sorge), darf er Level überspringen, sich im Store ausrüsten oder sich den Lösungsweg zeigen lassen.

Die schönste Kleinigkeit an Bloons 2 sind jedoch die Bienen, die sich in gestreiften Luftballons verstecken. Diese können nämlich nach Zerstörung ihres Nests vom Spieler für einige Zeit gesteuert werden. Das gestaltet sich nicht immer so einfach, aber lässt zügig aus vielen Ballons viel Luft und führt so schnell zum Ziel.

Jetzt Bloons 2 spielen.

Zwei Schritte vor, einen zurück

David

Kennt ihr die fiesen Schattenmarios aus Super Mario Galaxy? Die Doppelgänger, die in euren Fußstapfen folgen und die euch bei einer Berührung Lebensenergie entziehen? Marios schmerzhafte Begegnung mit seiner dunklen Vergangenheit. Ich mag die ja überhaupt nicht, es gibt kaum gemeinere Gegner, besonders, wenn es richtig viele werden.

Ein ähnliches Konzept liegt dem Flashgame One Step Back (online spielen) zugrunde. Mit dem kleinen Unterschied, dass sich der Ausgang des Levels erst nach einer bestimmten Zeit öffnet und man sich deshalb länger als einem lieb ist mit seinen schattigen Doppelgängern auseinandersetzen muss. Und man stirbt bei jeder Berührung, deshalb ist es essentiell, einen Weg zu finden, der einen lange genug durch das Level und an allen Schattendoppelgängern (warum denke ich dabei gerade an Naruto?) vorbei zum Ausgang führt. Bleibt der Protagonist stehen, gilt das gleiche auch für die Zeit, so dass man sich im Level umsehen kann. Ein Feature, das mir bei Super Mario Galaxy gefehlt hat, das wird da ja sehr schnell sehr hektisch, wenn die Doppelgänger hinter einem her rennen.

Explore the mind of a man stuck with his memories -- only by forgetting the past can he advance.

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Doodle Jump trifft Canabalt

David

Von Adam Atomic und Danny Baranowsky -- den Machern von Canabalt -- kommt jetzt ein neues Game für iPhone und iPod. Eigentlich handelt es sich bei Gravity Hook um das erste gemeinsame Spiel der beiden, unter dem Namen Gravity Hook HD haben sie es jetzt aber mit neuer Grafik und neuer Musik wieder aufgelegt.


Vermutlich, um mit dem Erfolg durch Canabalt, dieses ältere Spiel noch mal richtig in Geld zu verwandeln. Gravity Hook HD wird Fans von Doodle Jump sicher gefallen, denn ging es bei Canabalt immer weiter nach rechts, muss man sich bei Gravity Hook in die Höhe hangeln. Die Motivation ist unklar, die Schwierigkeit meiner Meinung nach sehr hoch und das Spielprinzip wenig süchtig machend, im Gegensatz zum Hitspiel der beiden. Aber ich finde auch Doodle Jump langweilig, trotzdem spielen das Millionen Apple-Fans seit Monaten.

Gravity Hook wird mit der Maus bzw. dem Finger (iPhone/iPod touch) gesteuert, Ziel ist es, den kleinen Astronauten (?) mit dem Enterhaken möglichst weit nach oben zu katapultieren. Dabei kann er sich nicht überall festhalten, manche “Nodes” fallen herunter, andere explodieren bei Berührung. Wie auch schon bei Canbalt sind die Level zufällig generiert, der Schwierigkeitsgrad steigt nicht unbedingt mit der Höhe, wie weit man kommt kann also auch ein wenig vom Zufall abhängen.

Wie auch Canabalt wurde Gravity Hook HD übrigens mit dem eigenen Flash-Framework (Flixel) von Adam Atomic erstellt, was wie auch vorher nur wenige Tage gedauert haben soll. Netterweise haben die beiden direkt den Code zum Einbetten bereit gestellt, ich hab euch das Game hinter dem More-Link eingebaut, dann könnt ihr es direkt mal testen. Gravity Hook HD verbreitet seine süchtigmachende Wirkung aber bestimmt erst, wenn man es unterwegs auf Apples Pseudo-Handheld spielt. Den ganzen Beitrag lesen »

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