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Ich erinnere mich noch sehr gut an die Kontroverse, die damals im Jahre 2000 um Hitman entstanden ist. Hätte meine Mutter gewusst, dass ich als Auftragskiller Menschen auf diverse Arten und Weisen um die Ecke bringen muss und Prostituierte dank Ragdoll-Engine in obszönen Posen liegen lasse, so hätte sie mir meinen PC wahrscheinlich schneller weggenommen, als ich in 9 von 10 Fällen bei meinen Missionen gescheitert bin. Hitman stand aber hinter der Brutalität und der kontroversen moralischen Komponente immer für intelligentes Gamedesign, welches gefordert und selten frustriert hat. Nachdem die Serie nun 6 Jahre auf Eis lag, kam nun am 20. November der fünfte Teil in den Handel: »Hitman: Absolution«.

Mit Absolution soll ein neuer Abschnitt beginnen, sowohl story- als auch spieltechnisch. Was mir im Vorfeld Angst machte -- erste Trailer ließen einen 08/15-Third-Person-Shooter vermuten -- konnte mich auf der diesjährigen gamescom aber überzeugen: Gespannt war ich auf den Reboot des modernen Klassikers.
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Ach ja, das leidige Thema mit den Bosskämpfen bei Deus Ex: Human Revolution. Erst waren sie mir zu schwer, dann zu leicht und so richtig gepasst haben sie nie.

Aber mal chronologisch: in meinem ersten Durchgang spielte ich Deus Ex in der Hobby-Schwierigkeitsstufe. Warum auch nicht? Schließlich gab es die gleichen Achievements wie bei normaler Schwierigkeit und meist unterscheiden sich die Stufen eh kaum. Weil man mir seit Jahren predigte, wie toll es sei, dass man Deus Ex spielen kann, wie man möchte -- entweder als Shooter oder als Stealth-Game -- entschied ich mich als Shooter-Hasser natürlich für die Stealth-Methode. Das ging auch ganz gut, bis ich -- nur mit einem Betäubungsgewehr bewaffnet -- beim ersten Endgegner stand, der mich mit Gatling-Gun und Frag-Granaten recht schnell erledigte. “Mach dich einfach unsichtbar”, riet man mir. Doch dieses Feature hatte ich leider noch nicht augmentiert. Auch das Taifun -- eine im Körper eingebaute Waffe -- hatte ich nicht augmentiert. Schließlich wollte ich ja niemanden töten und meine Praxispunkte, also die XP zum Aufleveln, wollte ich nicht auf Waffen verschwenden, die ich ja eigentlich nicht brauchte. Nach mehreren Versuchen hatte ich die Idee, einfach mal im Level zurück zu laufen, und Waffen zu suchen. Viel war da leider nicht zu finden. Nach 2 Wochen Frustpause und Youtube-Anleitungen, als das Game endlich released wurde, ging es dann doch halbwegs, glücklich war ich damit dennoch nicht. Der zweite Endgegner war dann allerdings viel leichter. Sollte es nicht anders herum sein? Sollten Endgegner im Laufe des Spiels nicht schwerer werden?

Nun, vielleicht war er gar nicht leichter, möglicherweise war ich nur besser vorbereitet. Dass es direkt vor dem Raum des Endgegners eine Kammer mit Sturmgewehr und haufenweise Munition gab, könnte aber auch dazu beigetragen haben. Beim zweiten Versuch war der Rihanna-Verschnitt platt und ich war stolz wie der sprichwörtliche Oscar.

Der nächste Endgegner hatte es dann doch wieder in sich, auch wenn hier ebenfalls direkt vor ihm ein kleines Waffenlager war. Das riesige Lasergewehr mitzuschleppen war definitiv eine gute Idee, auch wenn es immer schmerzt, das halbe Inventar mit einer Waffe zu belegen, obwohl man die nur insgesamt 4 Mal kurz im Game benötigt. Weil ich es aber ganz clever machen wollte, kehrte ich auch hier kurz um, hackte draußen eine Turret, trug sie bis zum Aufzug und stellte sie dem nackten Jaron Namir vor die Füße. Ein paar EMP-Granten und Splitterminen und der Kerl war Brei. Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Faszination Deus Ex

von in Features, Retro
5

Heads up, JC. Your brother Paul is on his way to meet you at the dock. The NSF is raiding the island, and shots have been fired. I repeat: find Paul. I will monitor your situation from HQ.”

So startet das Spiel, das von den Meisten unumstritten als eines der besten Werke der PC-Geschichte bezeichnet wird. Dass auch dieses Spiel seine Schwächen hatte, wie Fabian in seiner Review zu Deus Ex: Human Revolution aufzeigt, wird gerne ignoriert, denn in Erinnerung blieb eine fantastische Geschichte mit wirklich spaßigem Gameplay.

Festzuhalten bleibt allerdings auch, dass im Laufe der Zeit Deus Ex immer mehr zu einer Legende verklärt wurde, die Late Adoptern viel vom unbefangenen Spaß nehmen musste, den ich noch anno 2000 damit hatte. Ich werde an dieser Stelle keine literarische und popkulturelle Analyse des Werks vornehmen, denn dazu bin ich gar nicht fähig und sehr viel intelligentere Köpfe haben sich damit schon auseinandergesetzt. Vielmehr will ich meinen persönlichen Zugang zur Legende Deus Ex darlegen und versuchen diese mythische Verklärung für heutige Gamer zu erläutern.

Obige Einleitung war auch das Erste, was ich von der Demo, die ich damals über die Heft-CD der Gamestar bezogen habe, mitbekam. Ich sah ein Spiel, das echt interessant aussah und mir viele Möglichkeiten versprach -- sonderlich voreingenommen ging ich aber nicht an das Abenteuer von J.C. Denton. “Heads up, JC.” war also mein Einstieg in eines der größten Vergnügen meiner Spielerkarriere. Um es kurz zu machen: Die Demo, welche den Umfang von einer halben Stunde hatte, wurde in den nächsten Tagen mindestens 10-mal durchgespielt, so fasziniert war ich von den Möglichkeiten, die mir der Einsatz an der Freiheitsstatue bot.

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Ich gehöre nicht zu den Leuten, die bei jedem Teaser sofort ausrasten, aber bei diesem Trailer zu DEUS EX: HUMAN REVOLUTION mache ich mal eine Ausnahme, weil der einfach nur “WOW!” ist.

Ich bin ja noch skeptisch, was das Spiel angeht, aber dieser Trailer ist wirklich hochklassig inszeniert. Würde es sich um eine Serie handeln -- diese Assoziation hatte ich sofort beim Sehen -- wäre ich der Erste, der sich dieses Werk anschauen würde. Liebes Team von Eidos: Steckt bitte mindestens genauso viel Energie und Liebe in das Endprodukt, wie ihr es bei diesem genialen Teaser gemacht habt, dann kann bei DEUS EX: HUMAN REVOLUTION wirklich nichts schiefgehen!

gefunden bei Gamespot

Da wo das schwarz-weiße Filterabenteuer Limbo vor 5 Wochen den Anfang gemacht hat, wird niemand anders als Videospielikone Lara Croft aus der Frührente zitiert, um das Schlusslicht ins Ziel zu tragen. Die Rede ist dabei natürlich von Microsofts Summer of Arcade, welcher dieses Jahr mit 5 (mindestens zeitlich) exklusiven Xbox Arcade Games, Spieler durch das Sommerloch gebracht hat und nun mit Lara Croft and the Guardian of Light zum Ende kommt.

Als passionierter Verehrer des Lara-Kults, ist dieser Titel natürlich ein absolutes Muss und für 1200 Microsoft Points im gewohnten Preisrahmen der Download Games. Diesmal ist Frau Croft nicht allein unterwegs und wirft einige ihrer Regeln komplett über den Haufen. Doch hat es die Britin mit Händchen für große Waffen noch drauf oder hätte Entwickler Crystal Dynamics die Zeit lieber in das nächste vollwertige Abenteuer stecken sollen?

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