Gedanken zu Deus Ex-Bosskämpfen und zum ersten DLC The Missing Link
Ach ja, das leidige Thema mit den Bosskämpfen bei Deus Ex: Human Revolution. Erst waren sie mir zu schwer, dann zu leicht und so richtig gepasst haben sie nie.
Aber mal chronologisch: in meinem ersten Durchgang spielte ich Deus Ex in der Hobby-Schwierigkeitsstufe. Warum auch nicht? Schließlich gab es die gleichen Achievements wie bei normaler Schwierigkeit und meist unterscheiden sich die Stufen eh kaum. Weil man mir seit Jahren predigte, wie toll es sei, dass man Deus Ex spielen kann, wie man möchte -- entweder als Shooter oder als Stealth-Game -- entschied ich mich als Shooter-Hasser natürlich für die Stealth-Methode. Das ging auch ganz gut, bis ich -- nur mit einem Betäubungsgewehr bewaffnet -- beim ersten Endgegner stand, der mich mit Gatling-Gun und Frag-Granaten recht schnell erledigte. “Mach dich einfach unsichtbar”, riet man mir. Doch dieses Feature hatte ich leider noch nicht augmentiert. Auch das Taifun -- eine im Körper eingebaute Waffe -- hatte ich nicht augmentiert. Schließlich wollte ich ja niemanden töten und meine Praxispunkte, also die XP zum Aufleveln, wollte ich nicht auf Waffen verschwenden, die ich ja eigentlich nicht brauchte. Nach mehreren Versuchen hatte ich die Idee, einfach mal im Level zurück zu laufen, und Waffen zu suchen. Viel war da leider nicht zu finden. Nach 2 Wochen Frustpause und Youtube-Anleitungen, als das Game endlich released wurde, ging es dann doch halbwegs, glücklich war ich damit dennoch nicht. Der zweite Endgegner war dann allerdings viel leichter. Sollte es nicht anders herum sein? Sollten Endgegner im Laufe des Spiels nicht schwerer werden?
Nun, vielleicht war er gar nicht leichter, möglicherweise war ich nur besser vorbereitet. Dass es direkt vor dem Raum des Endgegners eine Kammer mit Sturmgewehr und haufenweise Munition gab, könnte aber auch dazu beigetragen haben. Beim zweiten Versuch war der Rihanna-Verschnitt platt und ich war stolz wie der sprichwörtliche Oscar.
Der nächste Endgegner hatte es dann doch wieder in sich, auch wenn hier ebenfalls direkt vor ihm ein kleines Waffenlager war. Das riesige Lasergewehr mitzuschleppen war definitiv eine gute Idee, auch wenn es immer schmerzt, das halbe Inventar mit einer Waffe zu belegen, obwohl man die nur insgesamt 4 Mal kurz im Game benötigt. Weil ich es aber ganz clever machen wollte, kehrte ich auch hier kurz um, hackte draußen eine Turret, trug sie bis zum Aufzug und stellte sie dem nackten Jaron Namir vor die Füße. Ein paar EMP-Granten und Splitterminen und der Kerl war Brei. Den ganzen Beitrag lesen »


