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ZwOflash #14: Ashes to ashes…

von in News
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Es ist ein bisschen, als befänden wir uns momentan auf einer Achterbahn genau am höchsten Punkt, kurz bevor es runtergeht. Nicht in dem Sinne, dass es bergab geht, sondern genau im Gegenteil: Eine Mischung aus Vorfreude und Hibbeligkeit (Gibt es das Wort überhaupt?). In den kommenden Wochen und Monaten kommt noch einiges an coolem Zeug raus, sodass man nicht so richtig weiß, was man als erstes mitnehmen soll, wenn man in den Laden rennt und brüllt “SHUT UP AND TAKE MY MONEY!!!”. Bis dahin gibt es jetzt erst mal den vierzehnten ZwOflash. Viel Spaß!

Aus der Industrie

Wir fangen an mit einer kleinen, aber sehr traurigen Meldung von unserer inländischen Presse, namentlich gamestar.de: Nach der Übernahme von Lucas Arts durch Disney soll angeblich die Ausrichtung der Firma grundlegend geändert werden. Die aktuell in der Entwicklung befindlichen Titel, zB. »Star Wars 1313«, sollen zwar noch fertig gestellt werden, aber danach werde man sich auf die Entwicklung von Mobile- und Socialgames konzentrieren. I’m calling it now: Machs gut, Guybrush Threepwood! Adieu, Kyle Katarn! Vaya con dios, Lila Tentakel! Es war schön euch kennengelernt zu haben… Hallo »Tiny Towers«-Klon mit »Star Wars«-Referenzen (Klon… *badumm-tsscchh*). Yay.

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Wreck-It Ralph, der Bösewicht des Arcade-Klassikers »Fix-It Felix Jr.« hat schon lange genug von seinem Job. Jeden Tag, sobald die Litwak’s Arcade geöffnet wird, in der sein Spielautomat steht, muss Ralph (John C. Reilly) das gleiche Appartementhaus zerstören, nur um zuzusehen, wie Felix (Jack McBrayer) alles wieder repariert. Am Ende des Tages feiern sie alle Felix und Ralph schmeißen sie vom Dach des Hauses in den Matsch, wo er sich dann alleine zum Schlafen in seinen Haufen aus Backsteinen zurückzieht. Doch diese Nacht ist anders als die bisherigen. Es ist das 30-jährige Jubiläum des Spiels, alle feiern mit Felix, doch Ralph hat niemand eingeladen. In einer hitzigen Diskussion mit Felix und den Hausbewohnern beschließt Ralph, eine Medaille zu gewinnen, um zu beweisen, dass auch ein “Bad Guy” was wert ist.

Des Nachts, wenn die Arcade geschlossen ist und die Spiele ausgeschaltet sind, vertreiben sich die Charaktere gerne die Zeit in anderen Spielen, trinken ein Bier in Root Beer Tapper oder versammeln sich -- im Falle von Ralph -- im Pac-Man-Spiel zum Treffen der Anonymen Bad-Guys. Da wird gepredigt, sein Dasein als Bösewicht zu akzeptieren, doch das ist keine Option für Ralph. Er schleicht sich in das Game »Hero’s Duty«, bei dem es für das Erklimmen eines Turmes das Objekt von Ralphs Begierde gibt: eine Medaille. Dem im Weg stehen nur die fiesen Cy-Bugs -- die insektenartigen Gegner des Spiels -- und die Anführerin der Soldatentruppe, Sergeant Calhoun (Jane Lynch). Zwar bekommt Ralph seine Medaille, aber welche Auswirkungen sein Vorhaben auf die restlichen Games der Arcade haben würde, hat er nicht bedacht. Bei der morgendlichen Eröffnung der Arcade steht Fix-It Felix Jr. ohne Antagonist Ralph da und das vermeintlich defekte Spiel steht kurz vor der endgültigen Abschaltung. Außerdem ist einer der Cy-Bugs Ralph in ein fremdes Spiel, das zuckersüße Japano-Kart-Game “Sugar Rush”, gefolgt. Dem droht nun die Zerstörung durch die Cy-Bugs, da diese sich rasend schnell vermehren können.

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Wreck-It Ralph (John C. Reilly) hat die Schnauze voll. Voll vom ewigen Dasein als 8Bit-Bösewicht und Sidekick des Helden »Fix-It Felix Jr.«. Voll von der sich ständig wiederholenden Demütigung, die er durch den Helden und die Spieler erfährt. Nach einer Sitzung der Videogame-Bösewichter (mit u.a. Clyde aus Pac-Man, Zangief von Street Fighter, Bowser, Doctor Wily von Mega Man) beschließt Ralph, die Seiten zu wechseln. Er landet in einem Shooter names »Hero’s Duty«. Allerdings hat er sich das Leben als Held ein bisschen weniger gefährlich vorgestellt. Doch es kommt noch schlimmer: Als er in dem Kart-Racing-Game »Sugar Rush« die kleine Vanellope von Schweetz (Sarah Silverman) kennenlernt, erfährt er, dass der Ausstieg aus seinem Game eine Revolution ausgelöst hat, die die gesamte Videospielwelt bedroht.

Der 3D-Film von Animation Director Rich Moore (Simpsons/Futurama) startet am 2. November in den USA. Für Deutschland weiß IMDb leider noch kein Startdatum, es scheint aber auf den 6. Dezember und den bescheuerten Titel »Ralph reicht’s« hinaus zu laufen.

Review: Cars 2 – Das Videospiel

von in Reviews
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Cars, der siebte Film aus dem Hause Pixar, gilt für viele als der schwächste Film des Animationsstudios (der einzige, der bei Rotten Tomatoes weniger als 90% hat). Die Fortsetzung, die seit vorgestern im Kino läuft, wird vermutlich auch nicht allzu viele neue Oscars zu dem bereits 26 Stück umfassenden Haufen beitragen -- und trotzdem fand ich sie ziemlich gut. Allerdings ist der schlechteste Pixar-Film immer noch ein verdammt guter Film und ein noch besserer in der Kategorie der Animationsfilme.

Cars 2: Das Videospiel, das Spiel zum Film, ist kein reines Racing-Game; die Rennen mit den bekannten Autos Lightning McQueen, Hook (im Original Tow Mater) oder dem kleinen Guido (mein persönlicher Favorit) sind in Cars 2 Teil eines Trainingsprogramms, in dem die Autos zu Agenten ausgebildet werden, um dem bösen Professor Zündapp den Garaus zu machen. Dazu begeben sich die Wagen in ein Simulationsprogramm im CHROM-Hauptquartier und durchlaufen mehrere Stufen, um zu vollwertigen Agenten zu werden. In den 6 Stufen der Simulation wechseln immer wieder mehrere Aufgaben in verschiedenen Locations (London, Radiator Springs, Ölbohrinsel, etc). Neben normalen Rennen gibt es Survival-Races, in denen man möglichst lange vor dem Professor fliehen und Items zur Stärkung des eigenen Schutzschildes sammeln muss, Arenen, in denen es gilt, 5 Wellen von gegnerischen Autos zurückzuschlagen oder Jäger-Missionen, bei denen man im Rennen so viele gegnerische Autos zerstören muss, wie in der begrenzten Zeit möglich ist. Dazu steht den mehr als 20 wählbaren Wagen ein großes Waffenarsenal zur Verfügung, wobei einzelne Waffen wie bei Mario Kart auf der Strecke eingesammelt werden müssen. Allerdings sind es hier richtige Waffen: Raketen, Maschinengewehre oder zielsuchende Minen an Stelle von roten Panzern.

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Reinen Kinofilm-Versoftungen hängt noch ein schlechtes Image an: billig produziert und oft nur Geldmacherei im Windschatten eines erfolgreichen Filmes. Anders bei LEGO-Games, die gar nicht erst versuchen, optisch so nah wie möglich am Film zu sein (wie auch?). Stattdessen wird die Story nur grob nacherzählt und mit LEGO-Humor angereichert. Bei den Star Wars-Filmen hat das wunderbar funktioniert, bei Harry Potter funktioniert es und bei an sich schon lustigen Filmen wie der Fluch der Karibik-/Pirates of the Caribbean-Reihe funktioniert das erst recht.

Lego Pirates of the Caribbean: The Video Game erschien pünktlich zum vierten Pirates-Film On Stranger Tides/Fremde Gezeiten und beinhaltet alle vier Filme, die einzeln anwählbar sind bzw. nacheinander gespielt werden. Der Story-Modus hält sich recht nah an die Filme, in einzelne Abschnitte untergliedert müssen verschiedene Aufgaben erfüllt werden: Jack aus dem Gefängnis befreien, Davy Jones besiegen, gegen den Kraken kämpfen, … dabei erschweren allerlei Rätsel (z.B. Objekte finden, Katapulte zusammenbauen, Kanonen richtig einsetzen) die Aufgaben der jeweiligen Helden. Leicht wird es einem nicht gemacht und Kenntnisse der Filme helfen meistens auch nicht beim Lösen der Rätsel weiter.

Wie auch bei LEGO Star Wars und LEGO Harry Potter kann man im Spiel zwischen mehreren Charakteren wechseln, je nachdem, welche in dem Abschnitt gerade zur Verfügung stehen. Insgesamt gibt es über 70 Stück, die teilweise erst freigespielt oder erworben werden müssen. Die sind allesamt den Originalen fantastisch nachempfunden. Schon die Art wie Jack Sparrow läuft ist witzig.

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