Archiv nach Tags: Diablo III

Neues Jahr, neues Glück. So war es auch: Nach einem persönlich sehr turbulenten Einstieg, gucke ich jetzt sehr zufrieden auf das Jahr 2012 zurück. Vieles hat sich geändert und so manche negative Entwicklung der Vergangenheit wurde gestoppt. Nun kann die Zukunft kommen und ich freue mich drauf!

Spieltechnisch war es ebenso turbulent, und nachdem es erst einen schwachen Start mit vielen Enttäuschungen gab, wurde es zum Ende hin wieder bombastisch und zahlreiche fantastische Spiele haben mich wieder zum Gaming zurückgeführt, dem ich zwischenzeitlich fast vollkommen den Rücken zugekehrt habe. Doch dazu gleich mehr. Es war ein schwieriges, aber sehr gutes Jahr für mich. So kann es weitergehen!

Freddis Top & Flop 2012

Top 5 des Jahres

1. XCOM: Enemy Unknown // Intelligent entschlackt und vom Spielprinzip her immer noch genauso spannend wie anno dazumal. Firaxis hat hier den Klassiker hervorragend wiederbelebt. Jetzt will ich »Terror from the Deep« aber auch haben. Los! Macht schneller!

2. Assassin’s Creed III // Ich war wirklich sehr, sehr skeptisch. Zuerst war da meine Abneigung gegen »AC: Revelations«, was imho der schlechteste Teil der Ezio-Trilogie war. Dann kam auch noch das Szenario des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges hinzu, das mir für meinen Geschmack zu wenig Stadt und zu viel Natur für ein »Assassin’s Creed« bot. Jedoch hat Ubisoft es geschafft, die Natur geschickt in das Gameplay einzubauen, den Unabhängigkeitskrieg weitestgehend unvoreingenommen darzustellen und dabei -- abgesehen natürlich von der Story -- auch noch historisch korrekt zu bleiben. Meine Liebe für die Reihe wurde mit einem Kanonschlag wiederbelebt! Nun gebt mir noch die Französische Revolution und ich bin wieder vollkommen versöhnt. Bitte, bitte, bitte?

3. Crusader Kings II // Zeitfresser par excellence! Wenn der Thronfolger des eigenen Königshauses vom eigenen Bruder ermordet, vom Nachbarn der Krieg erklärt und die Ehefrau des Königs von einer Krankheit dahingerafft wird, dann betrachtet man ganz fix den Sonnenaufgang am nächsten Morgen vom Schreibtisch aus. Aber »Crusader Kings II« hat das übliche Problem von Paradox Interactive-Titeln: Die ersten 20 Stunden des Spieles ist man damit beschäftigt ungefähr zu verstehen was passiert. Aber dann… dann wird man nichts Anderes mehr zocken wollen. Für lange Zeit!

4. Dishonored // »Dishonored« war weit entfernt davon perfekt zu sein. Zu kurze Spielzeit, zu vorhersehbare Story und zahlreiche Bugs sind Punkte, die man einfach nicht ignorieren kann. Jedoch sind das Setting, die Atmosphäre und auch das Gameplay wieder zu geil, als dass dieses Spiel nicht in meinen Top 5 auftauchen dürfte. Bethesda tat wirklich gut daran eine neue IP auszuprobieren und zu zeigen, dass sie neben »The Elder Scrolls« und »Fallout« auch sonst noch was in petto haben.

5. FTL: Faster Than Light // »FTL« als hart zu bezeichnen wäre wirklich untertrieben. Man sollte wirklich Geduld haben und viel ausprobieren, um eine Strategie zu finden, die einen selbst weitestgehend problemlos zum Ende kommen lässt. Aber gerade das ist so unglaublich motivierend, denn man weiß immer, was man falsch gemacht hat oder, dass ein Zufallsereignis zu heftig war. Da ist nämlich auch das große Problem von »FTL«: Die Zufallsereignisse sind zu zufällig, sodass man ganz schnell wieder von vorne starten muss. Ach ja und der Endboss… 3 Stufen? Wirklich? Als wäre die erste Stufe nicht schon hart genug, so ist spätestens Stufe 2 einfach nur noch unfair. Naja, »FTL« hat mich dennoch zu sehr gefesselt und beeindruckt, als dass es nicht in meinen Top 5 auftauchen dürfte.

FTL

FTL mit einem der Momente, in denen man weiß, dass man gefickt ist.

Platz 6 -- 10: »Far Cry 3«, »The Walking Dead«, »Sleeping Dogs«, »Legend of Grimrock«, »Chivalry: Medieval Warfare«.

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Kein Hype um Diablo III

von in Fundstücke
4

Unsere Freunde von Selektive Erinnerung (aka. dem einzigen Webcomic, in dem ich je einen Gastauftritt hatte) freuen sich ebenso auf Blizzards Diablo III wie wir und wie viele von euch sicherlich auch. Auf die rektale künstliche Ernährung verzichte ich dann aber lieber doch. Man kann sich auch einfach mit dem Notebook aufs Klo setzen.