Browsergame

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Das Spiel zum Sonntag: Time4Cat

Kristin

Wer kennt es nicht: Es ist schon wieder Sonntag, die Blogs sind ruhig, beim Mittagessen mit der Familie gab es auch keine spannenden Neuigkeiten und die Freunde brauchen den Tag zum entspannen. Doch ZwO schafft eine kleine Abhilfe. In der Reihe Das Spiel zum Sonntag werde ich euch ab sofort jeden Sonntag ein kostenfreies (Browser)Game vorstellen, das euch die Langeweile an dem ruhigsten Tag in der Woche nehmen soll.

Time4Cat ist cooler als es klingt: Ihr schlüpft in die Rolle einer gefräßigen Katze (eigentlich mag ich ja keine Katzen!) und sammelt auf einer Straßenkreuzung heruntergefallenes Essen ein: Ob Pizza, Chips oder Eis, euch schmeckt alles, was beige eingefärbt wurde. Je schneller ihr eure Mahlzeit erreicht, umso mehr Punkte hat sie für euch übrig.

Doch ihr solltet vorsichtig sein, denn Fußgänger versperren euch den Weg. Ein Zusammenstoß mit einem Fußgänger beendet eure aktuelle Runde. Der Clou am Spiel: Die Personen, die über die Kreuzung huschen, bewegen sich nur, wenn ihr eure Katze bewegt. Je schneller ihr also von Futter zu Futter jagt, umso schneller bewegen sich auch die Fußgänger. Grüne Personen sind dabei noch am langsamsten, lila Personen haben mit ihrem Business-Koffer schon etwas mehr Geschwindigkeit drauf und gelbe Personen nieten die Katze mit ihrem Fahrrad sehr schnell um. Ob es noch weitere Gefahren gibt, kann ich gar nicht sagen, denn mehr als 5 Minuten habe ich bisher nie überlebt. Gut, dass Katzen 7 Leben haben.

Was Time4Cat ebenfalls zu einem wunderschönen Sonntags-Füller macht, ist die an einen Traum erinnernde Optik gepaart mit Klängen, die nach den großartigen The Postal Service klingen. Deswegen: Zurück lehnen, den Abend genießen und Time4Cat spielen.

Online-Platformer für Zwischendurch: Transformice

Marc

Bei meinen Streifzügen durch das Internet bin ich bereits vor einiger Zeit auf ein nettes kleines Spielchen gestoßen, welches mich immer wieder mal für kurze Zeit fesselt: Transformice.

Worum geht es ?
Transformice ist ein bedarfsweise als kooperativ angelegter Platformer, welcher komplett im Browser gespielt wird. Nach dem Login, bzw. der nicht zwingend notwendigen Registrierung landet man als kleine, süße, braune Maus in einem Level mit x anderen Mäusen. Ziel einer jeden Stage: Irgendwie den vorhandenen Käse erreichen und einen Teil davon ins Mäuseloch (Exit) zu bringen. Doch jede Stage hat es natürlich in sich: Dieser verdammte Käse liegt natürlich nicht einfach so leicht zu erreichen vor den virtuellen Mäusefüßen, sondern der Weg dorthin ist mit allerhand Fallen und Hindernissen versehen. Manch ein Weg ist trotz größter Anstrengung und (möglichen) Walljumps derart versperrt, dass man professionelle Hilfe braucht: Den Mäuseschamanen!

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Angespielt: Elements

Fabian

Long long time ago, but I can still remember: die Schulzeiten, als Magic: The Gathering der heißeste Scheiß überhaupt war. Kennt ihr junges Gemüse das noch? Spielt man das noch? Das war sowas wie die Pokémon- oder Yu-Gi-Oh!-Karten, nur eben mit cooler Fantasy statt peinlichem Manga-Kinderkram. Ein Trading-Card-Strategiespiel also, welches Monat für Monat die mehr oder weniger dicken Taschengeldbudgets verschlang. “Mehr” oder “weniger”, genau darin lag der Punkt: Wer mehr Geld zur Verfügung hatte, konnte sich mehr von den Panini-artigen Blisterpacks leisten, und hatte somit erhöhte Chancen auf die dicken Klopperkarten und damit den Sieg. Auf dieser Grundlage hatten sich die Kartendecks schließlich eingependelt, die Machtverhältnisse waren eindeutig verteilt und der Kapitalistenscheiß wurde langweilig. Aber für etwa ein Jahr war es super. Ich träumte davon, endlich auch mal einen der mächtigen Shivan-Drachen zu ergattern (zu welchem Zweck auch immer, mein Spielpartner konnte vier von ihnen dagegen setzen) und wie groß war die Freude über den Serra-Engel, um dessen Schlüsselposition ich noch einmal Deck um Deck konstruiert hatte (um ihn dann im Spiel nie auf die Hand zu bekommen).

Schnellvorlauf, 15 Jahre später, heutiger Tag. Über indiegames.com (super Seite!) stoße ich auf das Browserspiel ELEMENTS, welches genau dieses Spielkonzept abbildet und das alte Fieber sofort wieder aufflammen lässt – nur mit dem Unterschied, dass es keinen Cent kostet.

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Colour My World

David

Colour My World ist ein nettes kleines Flashgame, bei dem man ein Strichmännchen durch eine farblose Strich-Landschaft steuert und unterwegs Mechanismen auslösen muss, um weiter zu kommen. Einige davon lösen Reaktionen aus, die z.B. Pflanzen wachsen lassen und so die Welt in ein wenig Farbe tauchen. Zusätzlich zu der melancholischen Musik versuchen anonyme Nachrichten auf Schildern den dürren Helden zu entmutigen. “There is nothing left for you” oder “Nobody cares anymore…” steht da zum Beispiel. In jedem Screen versucht der geheimnisvolle Autor der Schilder, den Spieler vom Weitergehen abzuhalten. “Is she worth it?”… “This… isn’t… right!” Trotz der Warnungen geht der kleine Kerl weiter, getrieben von der Sehnsucht zu seinem Strichweibchen.

Colour My World
Viele Herausforderungen bietet Colour My World nicht und man hat die beiden Liebenden in wenigen Minuten zusammengeführt. Was bleibt ist die melancholische Stimmung, die vor allem durch die fantastische Musik von Coin hervorgerufen wird. Manchmal erwische ich mich dabei, wie ich Colour My World in einem Browsertab öffne, nur um die Musik nebenbei hören zu können. Wer nur den Song hören möchte, kann dies hier tun, wer dabei noch Colour My World spielen möchte, tut dies auf Newgrounds.

Time Fuck

David

Time Fuck (auch Time Fcuk oder Time Cfuk, Time Fkuc…) ist eine Mischung aus Portal und Cube (der Film). Der Spieler findet sich in einem Raum wieder und hört eine Stimme, die mit ihm spricht. Seine eigene Stimme. Aus der Zukunft. Von seinem zukünftigen Selbst aus dem nächsten Raum.

Time Fuck
Der Clou bei Time Fuck: drückt man die A-Taste, werden Vorder- und Hintergrund vertauscht. Das muss man gekonnt ausnutzen, um ans Ziel des jeweiligen Raumes zu kommen. In manchen Leveln gibt es Portals (und auch sowas wie Companion Cubes) durch die man geschickt durchlaufen muss, in anderen Leveln wechseln Vorder- und Hintergrund automatisch in schneller Abfolge. Oft muss man das Wechseln ganz exakt timen, um nicht schmerzhaft in einer Wand oder den Flammen zu sterben und das Level neu beginnen zu müssen.
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