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Konna, 3. Mai 2010 um 8:00 Uhr
Ich weiß ja nicht, ob es nur mir so geht, aber meine Eltern haben mich früher, als ich regelmäßig vor meinem Nintendo saß, immer ermahnt, ich solle doch mal ein Buch lesen, das sei viel besser für die Augen und macht mindestens genauso viel Spaß, weil es die Fantasie anrege. Aber wozu brauchte ich denn Fantasie, wenn ich die ganzen Bilder schön präsentiert bekommen kann? So ist an mir dann auch ein potenzieller Bücherwurm verloren gegangen.
Was manche Games aber genauso gut können wie Bücher, ist das Erzählen von Geschichten. Mass Effect ist da ein Paradebeispiel. Schon beim Spielen merkt man, wie viel Potential das Universum für viele weitere Geschichten hat als die, die der Spieler erlebt. Kein Wunder also, dass es parallel zum Spiel auch eine Romanreihe gibt, mit der man tiefer in die fantastische SciFi-Welt eindringen kann. Und wenn es nur als Verkürzung der Wartezeit auf die Fortsetzung des Spiels dient.

Und so möchte ich euch an dieser Stelle ein paar Worte zum ersten Teil der Romanreihe des Spiels erzählen. Geschrieben wurde er übrigens von Drew Karpyshyn, der schon einige Geschichten im Star Wars Universum (unter anderem auch zu Knights of the Old Republic) schrieb und hauptverantwortlich für das Drehbuch bei Mass Effect 1 und 2 war. Der Mann weiß also, was er schreibt. Ins Deutsche übersetzt wurde der 282 Seiten starke, “Die Offenbarung” genannte, Roman vom Spieleredakteur Mick Schnelle, dessen Arbeit bis auf ein, zwei Ausnahmen als gelungen bezeichnet werden kann – allerdings ohne den Vergleich zum Original zu haben. Den ganzen Beitrag lesen »