Angespielt: Homefront
Die Gemüter spalten sich bei THQs neustem Machwerk. Auf der einen Seite wird Homefront schon als Konkurrenz für Call of Duty und Battlefield diskutiert, an anderer Stelle geht es aber um verpatze PR-Aktionen oder die fragwürdige Hintergrundgeschichte. Das Interesse meiner Wenigkeit wurde besonders durch das Setting geweckt. Homefront greift einen alternativen Geschichtsverlauf auf, in dem sich Nord- und Süd-Korea verbinden und die Vereinigten Staaten überlaufen. Man selber tritt 2022 ins Geschehen ein, natürlich als Amerikaner der sein Heimatland verteidigen will. Futuristisches Amerika in Trümmern kommt einem aus Fallout bekannt vor und ist auf der Liste der ausgelutschten Ideen nicht zu weit oben. Ich habe mich schon mal für ungefähr eine Stunde an das Spiel gesetzt um euch anhand der ersten Mission ein Bild von der Heimatfront zu bieten.
Leider wird einem zu Beginn schon klar: hier wird von Haus aus nur hohler Schooter-Schranz geboten. Nicht neues, nichts besonderes. Man ist im Diner gefangen, schießt sich seinen Weg an Soldaten vorbei, zielt mit ferngesteuertem Raketen auf Panzer und platziert C4. Ducken, schießen, ducken. Das ganze Prozedere steht schon Dutzend mal in meinem Lebenslauf und eigentlich habe ich auch kein Interesse mehr an diesen aufgewärmten Mahlzeiten. Selbst die stimmungsvoll gemeinte Busfahrt zu Beginn des ersten Kapitels ist halt nur nett gemeint, lässt aber den Nachgeschmack zurück, dass hier ganz stark bei Call of Duty 4 abgeschaut wurde. Den ganzen Beitrag lesen »





