Angespielt

Alle Artikel mit dem Tag: Angespielt

Angespielt: Homefront

Maxx

Die Gemüter spalten sich bei THQs neustem Machwerk. Auf der einen Seite wird Homefront schon als Konkurrenz für Call of Duty und Battlefield diskutiert, an anderer Stelle geht es aber um verpatze PR-Aktionen oder die fragwürdige Hintergrundgeschichte. Das Interesse meiner Wenigkeit wurde besonders durch das Setting geweckt. Homefront greift einen alternativen Geschichtsverlauf auf, in dem sich Nord- und Süd-Korea verbinden und die Vereinigten Staaten überlaufen. Man selber tritt 2022 ins Geschehen ein, natürlich als Amerikaner der sein Heimatland verteidigen will. Futuristisches Amerika in Trümmern kommt einem aus Fallout bekannt vor und ist auf der Liste der ausgelutschten Ideen nicht zu weit oben. Ich habe mich schon mal für ungefähr eine Stunde an das Spiel gesetzt um euch anhand der ersten Mission ein Bild von der Heimatfront zu bieten.

Leider wird einem zu Beginn schon klar: hier wird von Haus aus nur hohler Schooter-Schranz geboten. Nicht neues, nichts besonderes. Man ist im Diner gefangen, schießt sich seinen Weg an Soldaten vorbei, zielt mit ferngesteuertem Raketen auf Panzer und platziert C4. Ducken, schießen, ducken. Das ganze Prozedere steht schon Dutzend mal in meinem Lebenslauf und eigentlich habe ich auch kein Interesse mehr an diesen aufgewärmten Mahlzeiten. Selbst die stimmungsvoll gemeinte Busfahrt zu Beginn des ersten Kapitels ist halt nur nett gemeint, lässt aber den Nachgeschmack zurück, dass hier ganz stark bei Call of Duty 4 abgeschaut wurde. Den ganzen Beitrag lesen »

Angespielt: R.U.S.E.

Fabian

Ubisoft, du hast Mut! Ein Strategiespiel zu einer Zeit zu bringen, in der Civilization V gerade herausgebracht wird und StarCraft II auch noch nicht so alt ist, zeugt von einer gewissen Chuzpe. Das eigentlich interessante ist aber, dass es R.U.S.E. nicht nur für den PC gibt, sondern auch für Xbox 360 und PS3. Konsolenspieler werden ja nun nicht gerade mit Echtzeitstrategie verwöhnt, so dass R.U.S.E. schon allein deswegen punkten könnte. Aber will man sowas überhaupt auf der Konsole spielen? Ich habe mir die 360-Version mal angeschaut.

Von der Handlung her ist R.U.S.E. schonmal ziemlich bieder. Zweiter Weltkrieg. Gute Alliierte gegen böse Achsenmächte. Strategisch wichtige Städte wollen eingenommen und verteidigt werden, um den Gegner empfindlich zu treffen, la la la. Mir gibt sowas ja gar nix, aber Historiker könnten ihren Spaß haben: Wie realistisch die Szenarien sind, kann ich nicht beurteilen, aber zumindest gibt es die Orte von denen im Spiel die Rede ist (z.B. Schloss Colditz in der Nähe von Leipzig).

Spielerisch hat R.U.S.E. trotz der Echtzeitabläufe ein gewisses Tabletop-Spiel-Flair. Wenn man die Karte ganz heraus zoomt, sieht man einen Tisch, auf denen die Einheitengruppen wie Stapel von Pokerchips aussehen. Die Karte kann man dann drehen und stufenlos reinzoomen und dort das Mikromanagement mit einzelnen Einheiten betreiben. Diese wählt man an und gibt relativ grob die Zielrichtung vor.

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Angespielt: Red Dead Redemption

Ralf

Der Sommer lässt in Deutschland auf sich warten, also flüchte ich in die wärmeren virtuellen Gefilde von New Austin. Ich spreche natürlich von Rockstar Games’ neuem Western-GTA: RED DEAD REDEMPTION. Angespielt auf der XBOX 360.

Red Dead Redemption: John Marston (Rockstar Games)

Im wilden Westen New Austins verdingt sich unser Held John Marston als unfreiwilliger Staatsdiener, in dem er sein ehemaliges Bandenmitglied Bill Williamson verhaften soll. Leichter gesagt als getan, und so landet er -- also wir -- nach kurzer Zeit angeschossen in der Obhut der toughen Farmerin Bonnie MacFarlane. Diese hilft uns von nun an, in New Austin Fuß zu fassen. Den ganzen Beitrag lesen »

Angespielt: Elements

Fabian

Long long time ago, but I can still remember: die Schulzeiten, als Magic: The Gathering der heißeste Scheiß überhaupt war. Kennt ihr junges Gemüse das noch? Spielt man das noch? Das war sowas wie die Pokémon- oder Yu-Gi-Oh!-Karten, nur eben mit cooler Fantasy statt peinlichem Manga-Kinderkram. Ein Trading-Card-Strategiespiel also, welches Monat für Monat die mehr oder weniger dicken Taschengeldbudgets verschlang. “Mehr” oder “weniger”, genau darin lag der Punkt: Wer mehr Geld zur Verfügung hatte, konnte sich mehr von den Panini-artigen Blisterpacks leisten, und hatte somit erhöhte Chancen auf die dicken Klopperkarten und damit den Sieg. Auf dieser Grundlage hatten sich die Kartendecks schließlich eingependelt, die Machtverhältnisse waren eindeutig verteilt und der Kapitalistenscheiß wurde langweilig. Aber für etwa ein Jahr war es super. Ich träumte davon, endlich auch mal einen der mächtigen Shivan-Drachen zu ergattern (zu welchem Zweck auch immer, mein Spielpartner konnte vier von ihnen dagegen setzen) und wie groß war die Freude über den Serra-Engel, um dessen Schlüsselposition ich noch einmal Deck um Deck konstruiert hatte (um ihn dann im Spiel nie auf die Hand zu bekommen).

Schnellvorlauf, 15 Jahre später, heutiger Tag. Über indiegames.com (super Seite!) stoße ich auf das Browserspiel ELEMENTS, welches genau dieses Spielkonzept abbildet und das alte Fieber sofort wieder aufflammen lässt -- nur mit dem Unterschied, dass es keinen Cent kostet.

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Angespielt: Final Fantasy XIII

David

So schön und so öde. Das war mein erster Gedanke, nachdem ich Final Fantasy XIII in die Xbox geschoben hatte. Die Grafik ist einfach fantastisch, keine Frage, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass in einer sehr linearen Welt geradeaus laufen und “A” drücken nicht unbedingt das Rezept für 60-70 Stunden Spielspaß ist.

Final Fantasy XIII - Kampfbildschirm
Zur Story (soweit ich sie verstanden habe): Final Fantasy XIII -- der neuste Teil der erfolgreichen JRPG-Reihe -- spielt in Cocoon, einer Welt, regiert von den fal’Cie. Die fal’Cie wählen Einwohner Cocoons aus, die Aufgaben für sie erfüllen müssen. Diese Auserwählten (l’Cie) werden von anderen als Verfluchte angesehen, gibt es doch kein Entrinnen aus ihrem Schicksal. Sie werden entweder zu total bescheuert aussehenden Ghouls (Cie’th)oder leben ewig in einem Kristall, je nachdem, ob sie ihren Focus erfüllen. Die fal’Cie sagen leider nicht, was dieser Focus ist. Den ganzen Beitrag lesen »

Angespielt: M.U.D. TV

Freddi

Oh, Betty Botterblom -- wenige Frauen hatten im Jahre 1991 so viele Verehrer, wie du. Deine Verehrer gingen sogar so weit das Kapital des ihnen anvertrauten Fernsehsenders in kostspielige Kreuzfahrten und Sportwagen zu investieren, nur um dein Herz zu gewinnen. Wer jetzt erkannt hat, dass ich hier von der fiktiven Traumfrau aus dem Spiel Mad TV gesprochen habe, dürfte sicherlich genau wie ich aufgehorcht haben, als Kalypso Media die Finanzierung eines inoffiziellen Nachfolgers mit dem Namen M.U.D. TV angekündigt hatten, welcher vom eher unbekannten Studio Realmforge Studios entwickelt werden sollte.

Passend zum Release des Spieles wurde eine Demo veröffentlicht, zu der ich jedem raten würde, bevor er sich die Vollversion zulegt. Den ganzen Beitrag lesen »

Angespielt: Bayonetta

David

Bisher haben wir uns mit der Berichterstattung über Segas neusten Kracher Bayonetta ja eher zurück gehalten. Diese täglichen “yay, es gibt zwei neue Bilder aus Bayonetta”-Artikel sind genau das, was uns an vielen anderen Videogame-Blogs stört und was wir hier nie machen wollten. Aber jetzt habe ich die Demo von Bayonetta gespielt, da ist ein kurzer Zwischenbericht (ja, ich werde es mir mit großer Wahrscheinlichkeit kaufen) doch angebracht.
Hinter Bayonetta steckt kein Geringerer, als Hideki Kamiya, Director und Designer von Videogame-Hits wie Ōkami oder Devil May Cry.

Bayonetta
Nach einem kurzen Intro, das nicht besonders viel verrät, geht es mit der Hexe Bayonetta direkt ins Getümmel. Sie wurde anscheinend verstoßen, wacht nun nach einem langen Schlaf wieder auf und kann sich an nichts erinnern. Außer, wie man mit den Waffen in den Händen und an den Füßen (manchmal im Handstand) jede Menge Engel niedermetzelt. Bayonetta läuft dabei durch die fiktive europäische Stadt Vigrid, in der sie die Menschen nur als Schemen wahrnimmt, durch die sie hindurchgeht (die aber vor ihr weglaufen, wenn sie wild in der Gegend herum ballert). Wahrscheinlich, damit diese sie nicht von der Flut an Gegner ablenken die auf Bayonetta herabregnen und die sie mit Hand- und Fußfeuerwaffen oder Spezial-Folterattacken (Wagenrad, Guillotine, eiserne Jungfrau,…) abschlachten muss. Und (gefühlt) alle fünf Minuten kommt ein riesiger Endgegner, auf den unsere kleine Hexe oft drauf klettern muss, um ihn überhaupt erreichen zu können.
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Angespielt: Gina Lisa Powershopping

David

Auch das Leben als ambitionierter Videogame-Journalist ist nicht immer ein Zuckerschlecken, erst kürzlich habe ich z.B. nur für euch Gina Lisa Powershopping angespielt. Damals auf der GamesCom traute ich mich nicht so recht, aber irgendwer muss es ja schließlich machen. Mehr als anspielen ging eh nicht, sehr viel länger habe ich es nicht ertragen.

Gina Lisa Powershopping Den ganzen Beitrag lesen »

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