Eigentlich bin ich ein verdammt ungeduldiger Zeitgenosse. So ungeduldig, dass ich lieber ganz knapp zum Bus gehe und so in Gefahr laufe ihn zu verpassen, als auch nur zehn Minuten mit Warten zu vertrödeln. Könnte aber auch einfach nur meine Verplantheit sein. So ist es dann doch verwunderlich, dass ich trotzdem total auf Point & Click-Adventures stehe, in denen man gerne mal länger irgendwo festhängt.
Am liebsten sind mir die Klassiker. Aktuellere Titel habe ich wenige gespielt. Keins konnte mich so in seinen Bann ziehen wie ein »Monkey Island«, »Day Of The Tentacle« oder etwa das von Adventure Soft entwickelte »Simon The Sorcerer«.
Mit »Resonance« erschien kürzlich aber ein Titel, der es schaffte, mich sofort zurück in die Neunziger zu katapultieren.
»Resonance«, vom New Yorker Indie-Entwickler Wadjet Eye, ist ein moderner Detektiv- bzw. Verschwörungsthriller, erzählt im Gewand eines (fast) klassischen Adventures. Diese Kombination funktioniert tatsächlich ziemlich gut. Mit gleich vier steuerbaren Hauptcharakteren liegt es an mir, den mysteriösen Tod eines Physikers aufzuklären, der an einer neuen, bahnbrechenden Technologie gearbeitet hat, die der Menschheit Nutzen, aber auch Schaden bringen könnte.





