Uncharted – The Movies
PS3 has no games. Ein alter Witz, der früher mal wahr gewesen sein mag. Heute unterscheidet sich das Spieleangebot auf den beiden großen NextGen-Konsolen kaum mehr voneinander. „Aber Microsoft hat die besseren Exklusivtitel“, hört man dann oft. Ob das stimmt oder nicht, sollen andere ausdiskutieren. Fakt ist, als PS3-loser Gamer schaut man ab und zu neidvoll rüber, was die anderen so für Spiele haben, auf die man verzichten muss. Little Big Planet. Shadow of the Colossus. Und natürlich Uncharted. Eine Spielreihe, die mir als Assassin’s-Creed-Fan vermutlich wie auf den Leib geschrieben ist. Ich hab noch nie eines der Spiele mit Abenteurer Nathan Drake in der Hauptrolle gespielt und gesehen habe ich sie auch nur mal kurz, dennoch bin ich mir sicher ich hätte meinen Spaß damit.

Jetzt habe ich gestern von @xl_ent eine vor Mitleid triefende Direct Message mit einem Link geschickt bekommen. Hinter diesem verbarg sich ein Reddit-Post eines Users, der sich die Mühe gemacht hat, die Uncharted-Games in Filme umzuwandeln. Das heißt, sowohl Cutscenes als auch die Spielsequenzen sind so zusammen gefügt, dass sie einen zusammenhängenden, spannenden Film ergeben. Ich habe gerade die ersten 10 Minuten gesehen und aus mir unerklärlichen Gründen befindet sich plötzlich eine PS3 samt der Uncharted-Trilogie in meinem Amazon-Einkaufswagen. Nun stehe ich vor dem Dilemma, ob ich die drei Videos lieber ganz gucken soll (~8 Stunden) oder ob ich lieber warte und die Games irgendwann alle selbst spiele.
Hier geht’s zum Reddit-Post mit einer kurzen Erklärung und Links zu den drei Uncharted-Videos.




Ein mysteriöser Brief (“A Gentleman always has good penmanship!“) von Laytons altem Freund Clark Triton führt den Professor und dessen junge Assistentin Emmy in die kleine Stadt Misthallery, die trotz ihrer Unbedeutendheit aktuell in den Schlagzeilen ist, vermutet man dort doch die sagenumwobenen Golden Gardens, was den Archäologen auch ohne den Hilferuf seines Freundes angelockt hätte. Dort angekommen werden Layton und Emmy direkt mit mehreren Rätseln konfrontiert. Die Stadt wird nämlich regelmäßig von einem Geisterwesen terrorisiert, das nachts im dichten Nebel Teile der Stadt verwüstet. Ein weiteres Rätsel: Misthallerys Bürgermeister Clark Triton hat Hershel nämlich gar nicht um Hilfe gebeten. Wie sich kurz darauf herausstellt, war Luke, der Sohn des Bürgermeisters, der Verfasser des Briefes. Und dann ist da noch das kleine Mädchen, das in dem verwahrlosten Herrenhaus auf dem Hügel wohnt und das angeblich alle verhext, die schlecht über es reden.



